THEMA: Erfahrung mit Britz
15 Mai 2019 12:11 #556291
  • frau_shrimp
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  • frau_shrimp am 15 Mai 2019 12:11
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Schneewie schrieb:
Cruiser schrieb:
Schneewie schrieb:
..., oder ändert ihr dort auch?
Ich ändere den Druck sofort von Teer auf Gravel und umgekehrt.

.

Ok, hätte ich jetzt nicht gedacht, das man das immer wieder ändert. :dry:

Machen das die anderen User/Urlauber hier auch so?

Nein, noch nie
Wie kann man Namibia nicht lieben?
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15 Mai 2019 12:28 #556292
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  • Schneewie am 15 Mai 2019 12:28
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In AUS, USA und SA bin ich auch schon häufig Gravel gefahren, da habe ich auch nie die Luft herausgelassen.
Nur bei Sandpassagen in AUS bzw. mal im Oman, haben wir es gemacht, daher war ich jetzt sehr erstaunt.
Gruß Gabriele
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15 Mai 2019 12:31 #556293
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  • Markus615 am 15 Mai 2019 12:31
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Hallo Schneewie,
Schneewie schrieb:
Und auf die Gefahr hin, das ich jetzt eine blöde Frage stelle, mache ich es doch.

oh blöd ist diese Frage sicher nicht, die Antwort kann aber etwas komplizierter werden.
Schneewie schrieb:
Für den KTP soll man Luft ablassen, was man jeweils in Mata Mata und Twee Rivieren machen kann/soll.
( wg. Der Sandstrecken im Park).

Naja für den Nationalpark lässt man die Luft ja nicht aus den Reifen, sondern wegen der Beschaffenheit der Strecke. Wenn man in wirklich sandiger Umgebung unterwegs ist und es wirklich darauf an kommt, dann MUSS Druck aus den Reifen, weil sonst fährt man sich halt sehr schnell fest. Der Innendruck hat maßgeblich mit der Flächenpressung zu tun und wenn man zu viel Gewicht auf eine kleine Fläche im Sand ausübt, dann sinkt man ein. ;)
Schneewie schrieb:
Die normalen gravelstrassen werden doch mit normalem Druck gefahren, oder ändert ihr dort auch?

Jaein… Das ist so eine Abwägungssache. Also ich gehe jetzt von einer guten Bereifung aus, wie man die z.B. bei Safari Car Rental oder anderen bekommt. Fahre ich ein paar Kilometer über eine gute Gravel Road um dann wieder auf Asphalt weiter zu fahren oder nur eine Lodge Zufahrt entlang oder sowas, dann lasse ich den Druck wie er ist. Das lohnt den Aufwand nicht, da ständig an zu passen.
Bin ich allerdings länger auf Gravel Roads unterwegs, dann lasse ich direkt 0,2 bar ab. Fährt sich so angenehmer.
Ist es jetzt Mittags heiß und ich fahre z.B. auf die Spitzkoppe (die Strecke ist übel) zu und der Druck in den Reifen hat sich aufgrund der Erwärmung schon deutlich erhöht dann lasse ich tatsächlich nochmals deutlich Druck ab, wohl wissend, dass ich am nächsten Morgen zu wenig Luft in den Reifen haben werde und aufpumpen muss. Dasselbe gilt für die Strecke nach Olifantsrus im Etosha und von da aus in jede Richtung. Da bin ich dann auch mit 0,4 bar weniger als "normal" unterwegs.
Schneewie schrieb:
Rein theoretisch muss/sollte man den ganzen Urlaub mit weniger Druck fahren,

nicht nur theoretisch, ich mache das auch in der Praxis.
Schneewie schrieb:
da es wenig Teerstrassen gibt -

Auch auf denen bin ich dann schon mal mit 0,2 bar weniger als "normal" unterwegs. Dann wenn es nur ein kurzes Stück über Asphalt geht und ich fahre dann halt entsprechend langsam mit maximal 80 km/h.
Schneewie schrieb:
aber das ist ja sicherlich auch ungesund für die Reifen.

Ach den Reifen ist das relativ egal. Der Verschleiß auf Asphalt spielt in Namibia glaube ich eine untergeordnete Rolle und auf Schotter sieht das ja wieder ganz anders aus. Zu wenig Luftdruck beeinflusst halt das Fahrverhalten ein wenig, sorgt für mehr Sprit Verbrauch und Du glaubst gar nicht wie viele Leute in Deutschland zu faul sind regelmäßig den Luftdruck in den Reifen zu checken und deswegen mit zum Teil deutlich weniger Druck unterwegs sind, als vom Hersteller vorgesehen.
Auf der Innenseite vom Tankdeckel gibt es da auch eine Empfehlung und im beladenen Zustand soll mehr Druck in die Reifen, aber auch das interessiert glaube ich kaum jemanden. :laugh:

Ich prüfe in Namibia mindestens dreimal am Tag den Luftdruck aller Reifen und passe auch immer wieder an. Erstens will ich bequem unterwegs sein und zweitens einen schleichenden Plattfuß rechtzeitig finden so dass ich möglicherweise den Reifen noch reparieren kann bevor dessen Flanken "durchgekaut" sind. Das erspart einem zumindest die Montage des Ersatzrades, glücklicherweise war das aber auch noch nicht nötig. Den Druck messe ich mit meinem eigenen (digitalen) Gerät, das sehr genau ist. Die "Schätzeisen" in Namibia zeigen oft Blödsinn an, da kann man sich das Druck messen auch gleich sparen.

Gruß Markus

PS: Übergabeprotokoll vom Vermieter ist ganz nett aber PRÜFT in jedem Fall den Luftdruck aller Reifen (auch der Ersatzräder) vor Abfahrt. Egal bei welchem Vermieter, alle machen Fehler... meistens ist zu viel drin und mit zu viel meine ich massiv zu viel auch bei SCR. :laugh:
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15 Mai 2019 12:33 #556294
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  • Cruiser am 15 Mai 2019 12:33
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Diese Diskussion hatten wir hier schon mehrmals. Deshalb kommt jetzt auch nicht mehr von mir, da ich schon viel darüber geschrieben habe.
Jeder macht so wie er es für richtig hält. :P
Best Regards
Adolf
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15 Mai 2019 12:45 #556300
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  • chrigu am 15 Mai 2019 12:45
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Ja, ich passe den Luftdruck in den Reifen auch immer wieder mal an. Nicht wegen 20 km. Aber wenn ich ein paar hundert Kilometer auf Asphalt fahre, ist der Druck in den Reifen bei mir recht hoch (ca. 3 bar). Es ist aber mein eigenes Fahrzeug und meine eigenen Reifen. Da macht man sich vermutlich etwas mehr Gedanken. Die meisten Fahrzeugverleiher geben den Druck vor. Da würde ich mich an deren Regeln halten.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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15 Mai 2019 13:11 #556301
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  • motorradsilke am 15 Mai 2019 13:11
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Schneewie schrieb:
In AUS, USA und SA bin ich auch schon häufig Gravel gefahren, da habe ich auch nie die Luft herausgelassen.
Nur bei Sandpassagen in AUS bzw. mal im Oman, haben wir es gemacht, daher war ich jetzt sehr erstaunt.
In den USA fährst du aber bestenfalls ein paar Kilometer Gravel.
In Namibia Hunderte km.

Wir haben in Namibia auf Gravel immer den Druck reduziert. Nicht, wenn es nur ein paar km sind, aber sobald abzusehen war, dass es eine längere Strecke wird.
Unabhängig von der Schonung der Reifen fährt es sich auch besser, schüttelt nicht ganz so schlimm durch.
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