THEMA: Security vs Camping?
11 Feb 2019 10:05 #548145
  • Ann_Ka
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  • Ann_Ka am 11 Feb 2019 10:05
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Maputo schrieb:
... Rassenhass gibt es dann auch nicht nehme ich an?

Egal... bin halt viel in Englisch unterwegs und dort ist "human race" gang und gäbe. Nimm halt "weisse Menschen" damit es politisch korrekt ist.

Rassenhass/Rassismus hat als Irrrglaube, dass es unterchschiedliche "Rassen" gibt und diese sich auch hierarchisch einteilen lassen (Überlegenheit etc). Das hat nichts mit politisch korrekt zu tun oder mit "Übersetzungsfehler"/false friend. Es gibt Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Jedoch stehen unterschiedliche Konzepte/Theorien/Ideologien dahinter. Im engl. hast Du auch racism und xenophobia.
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11 Feb 2019 10:50 #548152
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  • motorradsilke am 11 Feb 2019 10:50
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Yoda911 schrieb:
Irgendwie entwickeln sich diese Diskussionen immer in die gleiche Richtung.
Es gibt die Fraktion, die sich überwiegend sicher fühlt und dazu rät, sich neben den normalen Sicherheitsvorkehrungen nicht durch übermäßige Angst den Spaß an einem tollen Urlaubsland nehmen zu lassen.
Und dann die Fraktion, die anhand von Beispielen belegt, dass es Kriminalität gibt (was im Übrigen niemand bestreitet).
Was mich wahnsinnig ärgert ist, dass außer dem teilweise drastischen Hinweis auf existierende Probleme von der zweiten Gruppe keinerlei Schlüsse gezogen werden.

WENN auch in einer Lodge Gäste bestohlen wurden und die Diebe tatsächlich dann bei einer anderen Lodge wieder eingestellt werden, was soll denn dann die Reaktion sein? Kein Lodgeurlaub mehr? Sinnvoll wäre am ehesten, die Lodge zu benennen, die die Diebe beschäftigt, um dort für besondere Vorsicht zu sorgen. Sonst ist es einfach undifferenzierte Angstmache.
WENN in Afrika Hass auf Weiße zu aufgeschlitzten Frauen und erhängten Kindern führt, was soll dieser Hinweis dann hin so einem Thread? Weiße, fahrt nie wieder nach Afrika? Was soll man tun, damit einem das nicht passiert? Oder passiert das deutschen Touristen evtl. doch gar nicht und es ist wieder nur undifferenzierte Panikmache?

Christoph

Welche Schlüsse sollte man denn deiner Meinung nach ziehen, wenn man zur 2. Gruppe gehört?
Für mich heisst die Schlussfolgerung, ich muss mehr aufpassen als in anderen Ländern, ich tue bestimmte Dinge nicht, für mich werden afrikanische Länder auch mit deshalb nicht zum Lieblingsreiseziel.

Vor einer bestimmten Lodge, Gegend, Campingplatz zu warnen finde ich nicht zielführend. Schon Tage oder Wochen später kann die Situation eine andere sein, die Beschäftigten woanders usw.
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11 Feb 2019 11:50 #548162
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  • Jens83 am 11 Feb 2019 11:50
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Hallo zusammen,

ich versteh einfach nicht das leider immer zu viel Panik verbreitet wird. Meiner Meinung nach muss man Abends in Köln oder einer anderen Deutschen Großstadt mehr Angst haben. Als ich mit meiner Familie mit dem Dachzelt in Namibia unterwegs war haben wir uns auch vorher solche Gedanken gemacht. Im nachhinein völliger Quatsch. Wir haben auf großen oder kleinen abgelegenden Campingplätzen übernachtet. Wir hatten in unserem Urlaub nicht eine gefährliche Situation. Alle weißen oder schwarzen Afrikaner waren nett und hilfsbereit. Als wir unseren Reifendruck angepasst haben wurden wir mehrmals von vorbei fahrenden Autos angesprochen ob wir Hilfe bräuchten oder ein Problem hätten. Das ist mir in Deutschland noch nie passiert. Würde jedem empfehlen so einen Campingurlaub mal zu machen. Wenn man ein paar Regeln einhält wird einem wahrscheinlich nichts passieren. Wenn ich meine Kamera in z. B. Italien offen im Auto liegen lasse, könnte sie danach auch weg sein. Man muss auch nicht denken das die Leute nur weil sie ärmer sind uns direkt etwas böses wollen. Man sollte so einem Urlaub einfach locker angehn. Als Dankeschön wird man ein tolles Abenteuer erleben. Das Gefühl von Freiheit ist unbeschreiblich. Mein Sohn war viel interessierter und glücklicher als bei jedem Stranurlaub.

Viele Grüße Jens
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11 Feb 2019 12:04 #548167
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Jens83 schrieb:
Wenn man ein paar Regeln einhält wird einem wahrscheinlich nichts passieren.

Mich würden doch mal die "Regeln" interessieren, die es da Deiner Meinung nach geben soll?

Die Gäste haben im Etosha Safari Camp eingecheckt und dann ihren zugewiesenen Campingplatz eingerichtet, zu Abend gegessen und anschließend ihre Wertsachen mit ins Zelt genommen, als sie zu Bett gegangen sind.

In der Nacht wurden sie von den Geräuschen wach, als die Täter dabei waren sie durch das aufgeschlitzte Zelt auszurauben.

Was wären da die "Regeln" gewesen?

LG
Logi
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11 Feb 2019 12:42 #548171
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Was wären da die "Regeln" gewesen?
da gibt es keine Regeln. Das war schlichtweg zur falschen Zeit am falschen Ort. Und genau dieses "zur falschen Zeit am falschen Ort" kann überall passieren (wenn vielleicht auch mit einer geringen, an vielen Orten auch deutlich höheren, Wahrscheinlichkeit).

Es gibt nur grundlegende Dinge gegen die man sich wappnen kann, d. h. Regeln wie keine großen Bargeldmengen herumtragen, nicht unnötig die DIamantohrringe zur Schau tragen etc. (Stichwort: Rolex ;-))

Wie ein Vorschreiber schon sagte: Wir drehen uns mit dieser Diskussion im Kreis. Entweder man hat "Angst" (ob begründet oder nicht) und überlegt sich dann, wie man damit umgeht (woanders hinreisen, sich verbarrikadieren etc) oder man geht die Sache entspannter an und geht vielleicht ein gewisses höheres Risiko ein.

Viele Grüße
Christian
Aktuelle Einreiseregelungen für Namibia seit dem 16. Juli 2022.
- Impfnachweis- bzw. Testpflicht (PCR nicht älter als 72 Stunden) oder Genesenennachweis (max. 3 Monate) für alle ausländischen Einreisenden ab 12 Jahre
- Ausfüllen der ("Surveillance Form")
- Ausfüllen des normalen Einreiseformulars
NB: Nachweise sind in ausgedruckter Form zu erbringen!
Letzte Änderung: 11 Feb 2019 12:45 von travelNAMIBIA.
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11 Feb 2019 12:47 #548173
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Hallo Logi,
Logi schrieb:
Jens83 schrieb:
Wenn man ein paar Regeln einhält wird einem wahrscheinlich nichts passieren.

Mich würden doch mal die "Regeln" interessieren, die es da Deiner Meinung nach geben soll?

Hunde dabei haben??? :laugh:

Unsere Hunde würden zwar außer viel Lärm nichts machen, aber als "Alarmanlage sind die sehr gut zu gebrauchen.
Logi schrieb:
Die Gäste haben im Etosha Safari Camp eingecheckt und dann ihren zugewiesenen Campingplatz eingerichtet, zu Abend gegessen und anschließend ihre Wertsachen mit ins Zelt genommen, als sie zu Bett gegangen sind.

Wertsachen mit ins Zelt? Sorry wenn ich doof frage, aber warum das denn?!? Sind die Wertsachen im Fahrzeug nicht besser aufgehoben?
Logi schrieb:
In der Nacht wurden sie von den Geräuschen wach, als die Täter dabei waren sie durch das aufgeschlitzte Zelt auszurauben.

Glücklicherweise habe ich das noch nicht erleben müssen, an der Spitzkoppe bin ich allerdings von dem Geräusch der Hupe aufgewacht, weil ich (nachdem es mir nicht gut ging) im Wagen saß und dann versehentlich die Alarmanlage ausgelöst hatte. Das war sehr laut und extrem stressig (Schlüssel in der Hektik finden)… Ich vermute dass die meisten Diebe bei dem Lärm direkt das Weite gesucht hätten… :silly:
Gemerkt habe ich mir dabei: Zelt aufschneiden = Leise, Auto öffnen = Extrem laut….
Logi schrieb:
Was wären da die "Regeln" gewesen?

Naja nicht alles mit ins Dachzelt nehmen, nur das was man nachts auch benötigt?

Gruß Markus

PS: Ich bilde mir immer ein, ich würde es auch merken, wenn sich jemand am Auto zu schaffen macht. Vermutlich würde ich aber sogar weiter schlafen wenn jemand das Auto mir unter dem Hintern entwenden würde… :whistle:
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