THEMA: Urspr. Beitrag von Sternengucker: Strassenzustand
29 Jan 2019 12:11 #546700
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swisschees schrieb:
Ein Reifenflicker hat mir das einmal ganz einfach erklärt:
Wenn man einen Luftballon maximal aufbläst kan man diesen mit relativ wenig Kraft zum platzen bringen. Eine halb so stark aufgeblasener, nur mit viel mehr Aufwand.

Gruss
Emanuel

Man kann das auch sehr schön mit einer Nadel zeigen, oder wenn man einen Hund hat der sehr gerne Ball spielt, Handballgröße, welcher Ball hält länger, der Harte oder der Weiche. :woohoo: Teste dies immer wieder an meinem Lassie Collie. :laugh: Ist nämlich mit Bällen nicht gerade zimperlich.
Best Regards
Adolf
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29 Jan 2019 12:26 #546703
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@Cruiser und Swisscheese
Die meisten Touristen fahren wohl nicht mit vollbeladenen Autos...
...daher Mal unabhängig von den Plattfüßen. Mit 3 bar und mehr wird das Auto auf Schotterstraßen springen wie ein Gummiball und schlecht zu fahren sein. Behaupte ich jetzt mal als Laie
Grüße
Letzte Änderung: 29 Jan 2019 12:27 von loser.
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30 Jan 2019 19:38 #546847
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motorradsilke schrieb:
Nach unserer Erfahrung leider nicht sicher. Wir hatten 2 Platten trotz verringertem Druck.

Klar ist nicht immer der Reifendruck für einen defeckten Reifen verantwortlich. Geschwindichkeit, Qualität und Zusatnd der Reifen und scharfkantiger Schotter sind weiter Faktoren.

Aber wir sind hier vom Thema abeschweift, wobei es für dei ursprünglich Frage wohl kaum eine vernünftige Antwort gibt.
Mein Vroschlag ein Upgrade vom Toyota Fortuner auf Helikopter machen. Kein Wellblech nur Luftlöcher und eins in der Reisekasse. B)

Gruss
Emanuel
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31 Jan 2019 07:42 #546875
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Vielen Dank für Eure Meinungen. :)
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01 Apr 2019 20:39 #552822
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  • mike57 am 01 Apr 2019 20:39
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Cruiser schrieb:
mike57 schrieb:
Also das wundert mich mal nicht. Der Reifendruck sollte auf Schotter und Steinen erhöht und keinesfalls verringert werden. Da kann man schon über 3,0 gehen, hilft nicht immer , aber oft.
LG M+

Naja ... , ich mache es seit vielen Jahren anders herum. :whistle:
Deine Aussage als Offroad Experte wundert mich ja jetzt doch schon.
Aber, diese Diskussion hatten wir hier schon zu Genüge.

Nur zu Deiner Info, den Van Zyl’s würde ich nicht mit 3.0 fahren. Ich fahre ihn mit 1.5 und weniger. :woohoo:

Hallo Adolf,
sorry für die späte Antwort, aber aufgrund der vielen qualifizierten Gesprächspartner und der Teilnahme an der Aussi 4x4 challange war ich eher selten hier.
Auch sorry da mein damaliger Beitrag wirklich schlecht war, die 3.0 sich auf meinen normalerweise vollbeladenen Defender für hinten bezogen haben und mit meinem Kommentar rein Streckenabschnitte mit scharfkantigen Steine gemeint waren. Auf "gravel" mache ich aufgrund der meist überladenen Kiste rein gar nichts, auf Wellblech passe ich maximal die Geschwindigkeit der Piste an. Da die Vibrationen bei niedrigen Geschwindigkeiten oft zu hoch sind, gleichzeitig aber hohe Geschwindigkeiten bei reduzierten Luftdruch schon aufgrund einer höheren Hitzentwicklung zu vermeiden sind, bin ich eigentlich mit unverändertem Druck bis dato gut gefahren.
Aber jetzt zu der entscheidenden und wohl auch in Expertenkreisen oft diskutierten Frage, was tun bei bei grossen scharfkantigen Steinen ? Die Reifen werden immer besser, das ist richtig , aber meist nur die eigenen und nicht jene der Mietfahrzeuge. Die Schwachstelle jedes Reifens ist aber immer noch die Flanke. Selten wird es der Stein schaffen sich durch die Lauffläche zu bohren. Meist passiert dies an der Schwachstelle, der Flanken der Reifen und jeden Stein kann man ja bekanntlich nicht mit der Lauffläche treffen. Reduziere ich jetzt den Reifendruck wird die Flanke des Reifens wesentlich mehr diesen Einflüssen ausgesetzt. Mein Defender hat Michelin 4x4 O/R und bis dato bin ich damit recht gut gefahren auf wirklich harten Passagen den Druck zu belassen oder sogar ein wenig zu erhöhen. Ich teile die hier vertretene Meinung, dass dies zu Lasten des "grips" und des "Komforts" geht, aber es gibt weniger Angrifffläche für die heiklen / schwächsten Teile des Reifens. Wird dann der Grip zu gering ist muss man dann sowieso reduzieren und Reifenpannen in Kauf nehmen. Die hier strapazierte Geschichte vom Luftballon kann ich nicht nachvollziehen, da ein Reifen eben anders gebaut ist als ein Ballon. Nochmals , vielleicht gibt es ja schon Wunderdinger mit extrem starken Flanken die ich als Reisereifen nicht kenne. Auf der Challenge hatten wir welche, da hatten wir sogar auf 1,3 bis 1,5 reduziert aber das sind halt Dinger für eine Competition. Ich würde es eher damit vergleichen jemand in den weichen Bierbauch oder in ein SIXPACK zu schlagen. Ein gewisser Unterschied ist dann auch noch Schlauch oder schlauchlos. Überings ein guter Vergleich ...... bei der Reparatur von schlauchlosen Reifen reduzierst Du den Reifendruck ja auch um vernüftig arbeiten und in den Reifen kommen zu können.
Schlamm, Wasserdurchfahrten und Sand sind nie ein Thema, bei den spitzen Steinen scheiden sich meist die Geister.
Nochmals sorry für meine wirklich schlechten Beitrag, ich hoffe ich habe es zum Teil richtiggestellt.
LG Mike
@ My Fanclub: Ich nehme Euch nicht so wichtig um Euch provozieren zu wollen. Speziell für Euch : I'll be back !
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01 Apr 2019 21:25 #552828
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Hallo Mike

namibia-forum.ch/for...html?start=90#548633

In dieser Section eines Reiseberichts ist ein super Photo von einem Reifen an einem Stein.
Natürlich gibt es solche oder solche Steine wie es auch Reifen gibt, oder gute und schlechtere Offroadreifen, aber Luftablassen im schwierigen Gelände verhindert eher einen Reifenverlust als zu harte Reifen. Wie hart oder weich muß je nach Fahrzeug und Beladung entschieden werden. Wenn man das nicht macht verliert man unter Umständen auch zwei oder gar drei und ist gestrandet. Aber 3bar ist meiner Meinung nach für einen Reifen auf Van Zyls tödlich, nevermind die Kontrolle des Fahrzeugs.

Ich fahre zb alle Tracks in der Kunene Region mit 1.2 bar vorne und 1.4 bar hinten und mein Cruiser wiegt beladen 3.4t. Natürlich fahre ich BFG Muds, aber keine breiten Schluffen, sondern eher schmalere als was andere aufziehen. Gängig sind 265/75/16 oder 285/75/16, Ich fahre 255/85/16, also eine höhere Sidewall, mehr wulst wenn platt, und nach Deiner Meinung eher zum Scheitern verurteilt an spitzen Steinen. Leider muss ich sagen das ich in den letzten 15 Jahren nicht einen Platten hatte oder Reifen verloren habe, aber ich tausche meine Reifen mit 40% Rest aus. Die gehen dann auf meine anderen Cruiser für die Straße. :woohoo:

Having said that ... Reifenmarke und Alter, gepaart mit Fahrzeug und Beladung sind sehr wichtig, aber der Luftdruck sollte trotzdem sehr unterschiedlich von Teer auf Gravel und dann Tracks sein, egal ob steinig oder sandig.

Was ich hier geschrieben habe ist meine Erfahrung, ich mache auch geführte Trips ins Damaraland und da sind sehr oft unterschiedliche Reifen an der Arbeit. Trotzdem bestehe ich auf Luft ablassen.
Und nein, die Trips sind foc mit Freunden die mich Fragen.

So, jetzt habe ich zu viel geschrieben. Mehr als was ich eigentlich wollte.
Best Regards
Adolf
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