THEMA: Namvic Safari Mietwagen - Ein Sicherheitsrisiko!
04 Jul 2018 10:24 #525113
  • dergnagflow
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  • dergnagflow am 04 Jul 2018 10:24
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swisschees schrieb:
:huh: :dry: :woohoo: :( ????????
Sorry, Verwechslung.
lg
Wolfgang
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04 Jul 2018 13:29 #525126
  • Markus615
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  • Markus615 am 04 Jul 2018 13:29
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Hallo Kevin,
myjourney schrieb:
Für mich sind die meisten anderen Punkte keineswegs Kleinigkeiten. In Namibia fährt man gerne mal hunderte von Kilometern ohne eine Tankstelle zu finden, da ist ein fehlender Zusatztank gravierend - zumal ich dafür bezahlt habe.

Das Tankstellennetz ist schon recht gut in Namibia, vor allem auf einer "nur" 8 tägigen Reise wird man sich kaum so weit von der Zivilisation weg bewegen, dass man einen zweiten Tank überhaupt benötigt. Man hat dann nur den Nachteil, dass man an beinahe jeder Tankstelle auch tanken muss, an der man vorbei kommt. Klare Sache ist aber: Wenn man ein Fahrzeug mit Zusatztank bestellt hat und das bezahlt hat, dann muss natürlich der Zusatztank auch vorhanden sein.
myjourney schrieb:
Auch das Fehlen eines Satellitentelefons, bzw dessen Akkuladung kann gravierende Folgen haben.

Das ist durchaus möglich, vor allem wenn man sich unterwegs verletzt und Hilfe braucht oder eine unvorhergesehene Panne hat.
myjourney schrieb:
Bleibt man auf Grund des Fehlen des zweiten Tanks in der 'Pampa' liegen.. hat man keine Möglichkeit zu telefonieren, da das Mobilfunknetz oft nur in der Nähe von Städten funktioniert.

Egal wo man auf Grund Spritmangels liegen bleibt (vor allem bei funktionierender Tankanzeige) hat man selbst grundsätzlich etwas falsch gemacht.
myjourney schrieb:
Auch die Unzuverlässigkeit des Motors ist nicht zu vernachlässigen - ich habe den Wagen meist einfach laufen lassen, wenn wir einen Stopp in besagter 'Pampa' machten - aus Angst er würde nicht wieder anspringen. Dies hat sich natürlich kontraproduktiv bzgl unseres Tanks verhalten..

Den Liter Kraftstoff den so ein Motor sich im Leerlauf pro Stunde sich genehmigt, das wird sich kaum auf die Reichweite auswirken…
myjourney schrieb:
Ja, 120 sind flott, das stimmt. Jedoch wurde mir dies nicht von der Autovermietung verboten und die offizielle Geschwindigkeitsbegrenzung wurde von mir eingehalten. Ich bin vorher zugegebenermaßen noch nie mit einem Dachzelt (oder ähnlicher Dachlast) gefahren - konnte also keine eigene Erfahrung einfließen lassen.. für's nächste Mal weiß ich es besser.

Bis zu 120 km/h auf Asphalt sind bei vielen Vermietern ausdrücklich erlaubt, ob mit oder ohne Dachzelt. Die Hobby Aerodynamiker hier kannst Du nicht ernst nehmen. Was für die Befestigung des Dachzeltes eine größere Herausvorderung darstellt ist eine üble Wellblechpiste (Bsp. Olifantsrus nach Okaukuejo) bei einer Geschwindigkeit von 40 - 60 km/h mir ist aber auch nicht bekannt, dass dort Dachzelte schon weg geflogen sind, eher KFZ Kennzeichen und andere Fahrzeugteile.

Gruß Markus

PS: In Afrika interessiert fast keinen Menschen so etwas wie "maximal zulässige Dachlast" oder "maximal zulässiges Gesamtgewicht". Eine regelmäßige Kontrolle der Verkehrstüchtigkeit der Fahrzeuge findet wohl auch nicht statt.
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04 Jul 2018 16:00 #525137
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  • Sanne am 04 Jul 2018 16:00
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Markus615 schrieb:
PS: In Afrika interessiert fast keinen Menschen so etwas wie "maximal zulässige Dachlast" oder "maximal zulässiges Gesamtgewicht". Eine regelmäßige Kontrolle der Verkehrstüchtigkeit der Fahrzeuge findet wohl auch nicht statt.

Deine Erfahrungen in Afrika und mit Mietwagenfirmen in Afrika sind ja überschaubar, deshalb finde ich Deine Aussage umso bedenklicher. Ich miete meine Fahrzeuge nur bei Firmen, die sehr wohl die Verkehrstüchtigkeit kontrollieren - Du auch?
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
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04 Jul 2018 17:16 #525147
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  • swisschees am 04 Jul 2018 17:16
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Vor einiger Zeit habe ich gelernt, dass der Fahrer für die Ladung verantwortlich ist. Wenn juristisch der Gepäckträger und was auf diesem transportiert wird auch zur Ladung gehört. Ist er auch dafür zuständig. In dem Fall könnte sich der Vermieter so aus der Verantwortung ziehen, oder es wenigstens versuchen.

Da ich keine Jurist bin, sagt mir mein gesunder Menschenverstand (GMV), dass einem Mieter nicht zumutbar ist das Konstrukt des Dachzeltes auf Sicherheitsmängel zu prüfen. Zudem es mit den Bordmittel, respektive ohne das notwendige Werkzeug nicht möglich wäre diese zu beheben.
Allerdings hat in der Praxis GMV wenig bis nichts mit Gesetz und Recht zu tun.

Gruss
Emanuel
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05 Jul 2018 07:20 #525177
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  • Markus615 am 04 Jul 2018 13:29
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Hallo Sanne,
Sanne schrieb:
Markus615 schrieb:
PS: In Afrika interessiert fast keinen Menschen so etwas wie "maximal zulässige Dachlast" oder "maximal zulässiges Gesamtgewicht". Eine regelmäßige Kontrolle der Verkehrstüchtigkeit der Fahrzeuge findet wohl auch nicht statt.

Deine Erfahrungen in Afrika und mit Mietwagenfirmen in Afrika sind ja überschaubar, deshalb finde ich Deine Aussage umso bedenklicher.

Die Aussage war ganz allgemein gehalten und ich denke, dass ich das auch sehr gut beurteilen kann. Was in Afrika (und damit auch in Namibia) zum Teil mit der Zuladung, dem technischen Zustand und anderem getrieben wird, das wäre bei uns undenkbar. Das ist nicht einmal ein typisch afrikanisches Thema… ;)
Sanne schrieb:
Ich miete meine Fahrzeuge nur bei Firmen, die sehr wohl die Verkehrstüchtigkeit kontrollieren - Du auch?

Beim ersten Mal hatte ich das aus Unwissenheit nicht gemacht, aber seitdem mache ich das auch so. Ich bin gerade erst zurück und hatte einen super Hilux mit zwei Dachzelten und bin damit auch bis zu 120 km/h auf Asphalt gefahren ohne irgendwelche Teile und schon gar keine Dachzelte zu verlieren. Ich glaube es waren 4500 km ohne irgendeine Panne zu haben.

Gruß Markus
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19 Mai 2019 08:53 #556722
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  • efriedrich am 19 Mai 2019 08:53
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Wir hatten im April 19 bei Namvic ein Fahrzeug (Toyota Hilux 2016er Modell 2.8L Automatic mit 2 Dachzelten) gemietet und waren sehr zufrieden. Netter Kontakt, pünktliche Airport-Transfers. Fahrzeug-Zustand top. Ausführliche Einweisung in Fahrzeug und Zubehör, Telefone einschließlich Ladegerät auf Funktionsfähigkeit geprüft, Auf die Geschwindigkeits- und Sicherheitsregeln wurden wir mehrfach ausdrücklich hingewiesen. Insbesondere auf die tägliche Kontrolle der Dachträger-Verschraubungen. Tatsächlich war eine Schraube dabei, die sich immer mal wieder gelöst hat. Ich denke, so etwas ist bei der ganzen Rüttelerei kaum zu vermeiden. War auch kein Problem, das nötige Werkzeug war dabei. Auch der Support war vorbildlich. Als der Kühlschrank am normalen Stromkabel nicht mehr laden wollte, haben wir einen Treffpunkt am nächsten geplanten Stop (Swakop) ausgemacht. 2 Techniker waren pünktlich vor Ort und tauschten das defekte Kabel aus. So muss das laufen! Wir können Namvic jedenfalls wärmstens empfehlen und würden auf jeden Fall wieder dort buchen.
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