THEMA: Büllsport Paviane
14 Nov 2020 20:22 #598734
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  • Logi am 14 Nov 2020 20:22
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BMW schrieb:
hab auch schon überlegt, ob schwarz anmalen was hilft.. :laugh: :laugh: :laugh:

Du riechst doch auch ganz anders. Da ist es wahrscheinlich mit anmalen nicht getan.... :unsure:

fürchtet die Logi
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15 Nov 2020 09:05 #598757
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  • Burkhard am 15 Nov 2020 09:05
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da fiel mir gerade diese Aufnahme aus 2012 ein .....
öffentliche Toiletten Anlage am Fish RIver Canyon, gesichert mit Zahlenschloss und "schwierigem" Code ... :huh:
ob die inzwischen lesen gelernt haben .... :laugh:
Gruß
Burkhard
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15 Nov 2020 13:41 #598772
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  • La Leona am 15 Nov 2020 13:41
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D und M schrieb:
Wir waren vor 2 Tagen im Naukluft und haben den Ort fluchtartig verlassen, weil ein Pavian unser abgeschlossenes Canopy und den Engel am Scharnier aufgebrochen hat, obwohl wir nur 3 Campsite weiter am Fotografieren waren.
Wir sind in Büllsport bei der alten Polizeistation gelandet und hörten zwar die Paviane und einige andere Tiere, aber alles blieb unversehrt während unserer Ca 7 stündigen Abwesenheit. Die Wanderung hoch auf's Plateau und runter durch die Köcherbsumschlucht war toll, aber etwas heiss.
Wenn ihr wandern wollt ein guter Platz, aber der Ort bietet nicht viel Aussicht. EV. Besser Tsauchabrivercamp.
Liebe Grüsse
Daniela
Liebe Daniela, vielen Dank für deinen top aktuellen Lage Bericht. Dass ein Pavian ein abgeschlossenes Canopy aufbricht um an den ihm aus Erfahrung bereits vertrauten Engel fridge und dessen Inhalt zu gelangen zeigt, dass es sich hier um ein sehr intelligentes Tier handelt, das auch fähig ist komplexe Probleme zu lösen. Vorallem solche die eine Planung voraussetzen. Ich hoffe euer Schaden hielt sich in Grenzen. Tsauchab river camp ist fest eingeplant. Liebe Grüsse
Gruss Leona
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27 Nov 2020 07:21 #599836
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  • ALM am 27 Nov 2020 07:21
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Guten Morgen,

zum Thema dreiste Paviane fällt mir gerade das Folgende ein.

Im August 2016 weilten wir nach einer KTP-Südnamibia-4x4-Dachzelt-Tour auf unserem Rückweg nach Johannesburg u. a. im Augrabies NP. Als wir dort ankamen und uns für unsere Campsite eincheckten, ermahnte man uns, beim Verlassen unserer Campsite sämtliche Fenster- und Türöffnungen des Dachzeltes -sofern aufgeschlagen- komplette zu öffnen. Grund: Den im Sanparks-Restcamp ansäßigen Pavianen nicht das kleinste Motiv zu geben, das Zelt zu zerreißen.
Wir hielten diesen Ratschlag zunächst als ziemlich übertrieben. Als wir jedoch die Dreistigkeit und Agressivität eines ausgewachsenen Männchens sahen, daß mit Erfolg unsere, an der Rücktür aufgehängten Stofftasche mit Duschgel und Shampoo drinne mit Geschick stahl und erst nach Werfen von Steinen wieder losließ, um uns dann mit fletschenden Zähnen zu begegnen, konnten wir den Hinweis an der Reception nachvollziehen.
Keine 15 Minuten später starteten wir einen kleinen Spaziergang über die recht große Campsiteanlage. An deren Ende, dort wo eine Pad, die in den Westen des NPs beginnt, waren zahlreiche Käfige mit Maisfallen aufgestellt. Eine große Gruppe an Pavianen tummelte sich darum. Einer der Anführer konnte der im Inneren eines Käfigs aufgehängten Maisfalle nicht widerstehen und begab sich in den Käfig. Zack. Klappe zu, Pavian drin. Das Tier strampelte und überschlug sich in seinem Gefängnis und versuchte, rücklings mit allen Vieren das obere Käfiggitter wegzudrücken. Der Wahnsinn trieb den Pavian dazu, sich so rasch und mit allen seinen Kräften hin und her, hoch und runter und zu bewegen und gegen die Gitterstäbe zu werfen, daß der große Metallkäfig anfing zu tanzen. Die ganze Szenerie wurde von uns und einem herbeigeeilten südafrikanischem Renterpärchen begleitet. Der Rentermann rief dann mit seinem Handy die NP-Verwaltung an; keine fünf Minuten später kamen die Ranger mit einem Pick-up; nahmen eine große Decke aus dem Wagen und warfen diese über den Käfig, in dem der gefangene Pavian aufgrund eines zwischen den Maiskörnern befindliches Narkosemittel alle seine Kräfte verloren hatte und nur noch etwas im Käfig taumelte. Wir fragten den Oberranger, wohin das Tier denn nun verbracht wird. Naiv wie wir waren, glaubten wir, daß die Ranger die so festgenommenen renitenten Paviane in einen entlegenen Winkel des NPs gebracht werden würden, um dort wieder auf freien Fuß zu kommen. Aber... Nix da. Der Oberranger teilte uns mit, daß die im Restcamp befindlichen baboons deratig agressiv seien, Personen selbst bei keinen sichtbaren Nahrungsmitteln attackierten und auf der Campsite Dachzelte zerrissen und teils die Alustabkonstruktion der Dachzelte demilierten. Nach Aussage des Oberrangers erfuhren wir, daß die so gefangenen Paviane einem sanften Tod zugeführt werden würden. Dies gesagt, fuhr der Pick-up mit dem daraufgehievten, mit der Decke überworfenen Käfig samt Inhalt ab und wir blieben fassungslos zurück. Ein interessanter Punkt war aber, daß sich die restliche Paviangesellschaft um den im Käfig tobenden Alten gruppierte und nicht von seiner Seite wich.
Lange Rede, kurzer Sinn: Mit Pavianen ist nicht zu spaßen. Selbst mit den vermeintlichen "Jungen" nicht. Da können wir von einem bösen Erlebnis am Bahnhof mitten in Vic Falls aus 2011 berichten, wo ein junges Früchtchen uns vom Bahnhof bis in die Main Street von Vic Falls mit fletschenden Zähnen und agressiven Fake-Attacken verfolgte, obwohl wir nix weiter als unsere kleinen Rucksäche und den Fotoapparat dabei hatten. Selbst als wir uns mit langen, dicken Stöcken bewaffneten, ließ der Halbstarke nicht von uns ab.

Gruß Alm
Letzte Änderung: 27 Nov 2020 07:22 von ALM.
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02 Dez 2020 13:37 #600318
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  • loser am 02 Dez 2020 13:37
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In Nature’s Valley verrammeln manche Hausbesitzer alle Türen mit Sandsäcken, wenn sie verreisen. Als ich das das erste Mal sah, habe ich gefragt ob eine Sturmflut droht. Kleine Hunde werden (im auch nach oben gesicherten) Zwinger oder im Haus in Sicherheit gebracht, wenn die Paviane wieder ein Mal den Ort be(heim)suchen.
Was es bedeutet mit Pavianen „auf Tuchfühlung“ zu leben, kann man hier nachlesen.
www.naturesvalleytru...s/baboon-management/
www.naturesvalleytru...on-management-forum/
www.nvra.co.za/asset...ley-baboon-guide.pdf
In Randbezirken von Kapstadt bzw. im Umland überfallen Paviane Menschen am Parkplatz von Shopping Malls… usw.


Wir mussten ein Mal eine Pavianherde von unserem Campingplatz vertreiben um die Schäden zu minimieren. Das war ein haariges Erlebnis. Es ist schon beeindruckend, wenn die großen Männchen zum Schutz des Rückzugs auf ein paar Meter aufrücken und sich aufbauen und die Fangzähne blecken. Und mit Kleinkindern sollte man da sehr aufpassen, dass sie nur ja im Auto bleiben.
Letzte Änderung: 02 Dez 2020 13:39 von loser.
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