Campingplatz Onguma (ausserhalb Etosha Ost)
Website:
Onguma Bush Camp
Der Campingplatz Onguma war unser letzter Campingplatz dieser Reise und nochmals ein wahres Goldstück! Wir blieben 2 Nächte.
Wirklich unmittelbar nach dem Von Lindquist Gate (Ostausfahrt des Etosha) sieht man links das Gatter der Onguma Unterkünfte. Das Gatter wird uns geöffnet und die Reservation auf einer Liste kontrolliert. Man erklärt uns wo wir hinmüssen, denn Onguma hat ganz verschiedene Arten von Unterkünften. Das billigste ist das Bush Camp und da müssen wir als Campinggäste hin um einzuchecken. Nach dem Gatter fährt man nochmals gute 8 km über Farmgelände (wie im Etosha ist auch hier aussteigen verboten, man sagt uns es habe sogar Löwen hier). Wir sehen aber „nur“ ein tolles Warzenschwein und Giraffen direkt vor dem Eingangstor zum Onguma Bush Camp.
Beim Einchecken wird uns die Campsite „Duiker“ zugewiesen. Wir haben schon viel Tolles über das Essen hier gehört und wollen für heute abend reservieren. Leider ist bereits um 16 Uhr alles ausgebucht. Wir reservieren aber gleich für morgen Abend das Dinner und das Frühstück gleich mit.
Der Platz ist schön in Büschen gelegen und sehr sauber gehalten. Man hat, wie schon auf Bagatelle, ein eigenes Dusch-/WC-Häuschen. Das Häuschen ist oben offen. Die Plätze sind jedoch etwas nahe beieinander.
Sehr schön ist die grosse Feuerstelle, wo man ein romantisches Feuerchen machen kann.
Unsere Campsite:
Das WC im Häuschen:
Am nächsten Morgen frühstücken wir dann im Bush Camp (ca. 5-10min Fussweg unbeleuchtet). Das Brot ist zwar schrecklich trocken aber dafür gibt es wunderbar frischen Obstsalat und Kellogs. Auf Wunsch auch Eggs and Bacon.
Nach ausgiebiger Etosha-Besichtigung am Morgen kann man gut über die heisse Mittagszeit, wo sich sowieso nicht so viele Tiere im Etosha zeigen, ins Bush Camp zurückfahren und die heisse Zeit des Tages am Pool verbringen. Dieser ist nämlich auch für Campinggäste gratis benutzbar. Wir waren an diesem Tag die einzigen Gäste am Pool. Leider hatte es im Pool unzählige schwarze Mücken, was den Spass am kühlen Nass etwas milderte.
Pool:
Dann nochmals auf Pirschfahrt in den Etosha. Gegen Abend kehren wir dann zurück und geniessen das Dinner im Bush Camp. Gleich ausserhalb des Zaunes in Sichtweite von Pool und Lapa hat es ein kleines Wasserloch, wo wir ein paar Zebras, Springböcke und einen Schakal beobachten können. Dies ist aber nicht vergleichbar mit den Erlebnissen an den Wasserlöchern im Park. Wir waren zu früh da und setzten uns noch an das Feuer. Hier sahen wir auch Pia aus dem Forum wieder, denen wir heute den Tipp betreffend der Löwen gegeben hatten.
Liebe Pia, falls du noch im Forum unterwegs bist, hiermit ein lieber Gruss an euch beide!
Das Dinner war dann wirklich sehr lecker. Von der Vorspeise übers Fleisch bis zum Dessert war alles absolut schmackhaft. Zum Essen sitzt man draussen mit Blick auf das Wasserloch. Kurz fielen ein paar Tropfen, welche aber niemanden gestört haben.
Noch ein kurzes Wort zum Service: Der Service war hier wirklich überragend. Vor allem möchte ich die Hilfsbereitschaft der Reception hervorheben. Hier hat man uns mit viel Geduld, Freundlichkeit und Hartnäckigkeit geholfen, den Flug rückzubestätigen.
Restaurant (links) und Feuerstelle:
Abendstimmung an der Feuerstelle: