THEMA: Wo ist Jan Snel im Kaokoveld verdurstet?
03 Feb 2009 10:36 #89354
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  • chrigu am 03 Feb 2009 10:36
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travelNAMIBIA schrieb:
Heißt Lilytrotter mit richtigem Namen auch \"Christian\".. oder sprecht ihr mich an, obwohl ich gar keine Frage gestellt habe. Bin verwirrt....:unsure:

Ups ... das kommt davon wenn ich einfach nur die Anrede abschreibe :)
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03 Feb 2009 10:39 #89356
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Hallo Christian,

Hilfe mein Bildschirm ist zu klein:blush: , nächstes mal muss ich doch Scrollen und den/die Richtige ansprechen.

Torsten
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03 Feb 2009 10:49 #89358
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Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
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03 Feb 2009 13:23 #89370
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Vielen Dank an alle für die prompte Info!!

So ist das eben mit der Erinnerung … hatte das glatt in die falsche Gegend gepackt. In der Gegend von Doros …, nun ja, - dramatisch! Die Beiden hatten sich ja schon zuvor „bei !Gai-As, nordwestlich des Brandbergs in der Kunene Region … verfahren. Er(ein anderer Tourist) gab ihnen 10 Liter Benzin und erklärte den genauen Weg nach Twyfelfontein.“ (aus AZ) – Das ist schon wirklich bitter, was soll man dazu noch sagen.
Beachtenswert scheint mir ein Hinweis, aus dem Link britishexpats.com/fo...wthread.php?t=152436 bei dem Eintrag #12. – und weiter Eintrag#15:
“It seems likely that they tried to make the Twfelfontein from the coast via Brandberg West.
This might seem a surprising choice but from time to time this route appears on tourist maps. I am not saying that this has happened in this case but it is a worrying phenomenon.
I have seen such a map this year, unfortunately I did not notice who published it. It is a single sheet tourist map of Namibia and it clearly marks a fictitious road from B. West to Twyfelfontein. If you look at the map it is the most direct route up from the coast.
The map was shown to me by a German tourist trying to make just such a drive.
I filled him with all the doom and gloom I could muster including telling him that he would get lost and might not make it out. Fortunately he must have decided to turn back as we saw him an hour later in Uis.
If that is the way these tourists went, I want to know what inspired them to do it. If it was a map then, it is in many ways not their fault.
If anyone knows of any such maps, please contact me, post here or contact the MET in Namibia as they are so potentially dangerous.”

Das gibt mir schon zu denken. Sehr sogar. Und zwar auch für den Umgang mit Information bei uns im forum. Da haben wir nämlich alle auch ein Stückchen mit an einer Prävention gegen Selbstüberschätzung, naive Abenteuerlust und den daraus resultierenden Problemen zu arbeiten, wenn wir Strecken bewerten. Die mögen nämlich für den einen erfahrenen Reisenden ganz einfach sein, aber auch nur deshalb, weil er seine Reise vor dem Hintergrund seiner gesamten Erfahrungen und umsichtigen Vorbereitung tut. Der nächste (er war vielleicht schon mal in Namibia, wie auch Herr Snel), missversteht mangels Wissen und Erfahrung die Begriffe “machbar“. Er ist vielleicht auch schon mal „off-road einige 4x4 tracks“ (welch eine Bezeichnung!)gefahren und findet das ganz spannend. Doch zu „machbar“ gehören auch jeweils eine Menge Fähigkeiten und zwar auch Fähigkeiten Probleme zu bewältigen: Wie komme ich aus dem Sand/Schlamm? Wie finde und behebe ich Funktionsfehler am Fahrzeug?
Vielleicht könnten wir alle die Adressaten unserer Ratschläge und Bewertungen genauer befragen, bevor wir ihnen zu bestimmten Strecken unsere Empfehlungen geben, denn natürlich weiß nicht jeder, was er zu tun hat, bevor er ohne feste Wege in abgelegene aride Gebiete fährt.
Beste Grüße Lilytrotter
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03 Feb 2009 13:47 #89371
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  • La Leona am 03 Feb 2009 13:47
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hallo lillytrotter
soeben habe ich obigen Beitrag von Alex Harvey gelesen und all meine Namibia Landkarten hervorgeholt. Die Reise Know How Karte hat die besagte Abkürzung von Brandberwest bis Twyfelfontein eingezeichnet, ohne Strassennummer. Es ist ein 4x4 track. Ich bin ihn noch nicht gefahren und habe keine Ahnung wie der Schwierigkeitsgrad der Strecke ist und ob die Gefahr sich zu verfahren gross oder klein ist. Eventuell ist hier das passiert wie du schreibst, Überschätzung der eigenen Fähigkeiten, inkorrektes Kartenlesen, oder noch schlimmer: fahrlässige Streckenbeschreibung Dritter.

Wieviel Wasser und Nahrung die Leute dabei hatten weiss man ja nicht. Sie haben richtig gehandelt indem sie das Fahrzeug nicht verlassen haben. Es kann uns durchaus auch passieren dass wir nur noch 20-30l Trinkwasser dabei haben, vorallem wenn wir planen am nächsten Ort einzukaufen. Und wenn der gemietete Wagen keinen eingebauten Wassertank hat dann haben wir im Kanister maximal 20l Waschwasser. Wieviele Tage würde das im Notfall in dieser Gegend ausreichen? man rationiert ja nicht auf 14 Tage sondern hofft jemand käme morgen oder übermorgen vorbei...
Dies ist wirklich eine tragische Geschichte
Gruss Leona
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03 Feb 2009 13:57 #89372
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  • Axel am 03 Feb 2009 10:49
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lilytrotter schrieb:
Vielleicht könnten wir alle die Adressaten unserer Ratschläge und Bewertungen genauer befragen, bevor wir ihnen zu bestimmten Strecken unsere Empfehlungen geben, denn natürlich weiß nicht jeder, was er zu tun hat, bevor er ohne feste Wege in abgelegene aride Gebiete fährt.
Beste Grüße Lilytrotter
Das finde ich gut:laugh: . Sobald also jemand nach einer Route fragt, muss er einen Fragebogen ausfüllen
Wie alt, wieviele km pro Jahr, 4x4 Erfahrung, Körpergröße u Gewicht wegen der Einschätzung des etwaigen Wasserverbrauchs, Zertifikate div. Fitnessstudios bez. Ausgraben des Fahrzeugs, Funklizenz usw.
Ich kann mehrmals eine Strecke gefahren sein in den letzten Jahren, aber wie ist der Zustand heute? Trotzdem kann ich mich im Hoanibtal festfahren, obwohl ich die Gegend kenne und ggf. sogar sterben, obwohl ich schon über 10x dort war. Da können die Leute schon hier in der BRD nicht rechts auf der BAB fahren, aber suchen nach endgültigen Ratschlägen für das Fahren in Afrika und geben dann ggf. dem Ratgeber die Schuld, wenn etwas passiert.
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Letzte Änderung: 03 Feb 2009 13:58 von Axel.
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