Hallo, Ilona,
man empfiehlt immer das, was man selbst gesehen hat - sofern es mit angenehmen Erinnerungen verknüpft ist - also alles sehr subjektiv. Dies sei vorausgeschickt, bevor ich einen Tipp abgebe:
Wenn man keinen Rummel möchte, wenn man ganz autark keine von außen kommende Unterhaltung braucht, wenn man keine touristischen Angebote (z.B. Bootsfahrt) braucht, wenn man selbst vergnüglich vor sich hinkochen möchte (also kein Restaurant braucht): Direkt gegenüber der Abzweigung zum Nambwa (Wie schreibt man das?) Camp, also noch VOR dem Kwando - von Westen kommend - geht es links zum 'Bumhill CamP'. Es ist ein Nacobta-Camp (Google!) - finde ich immer sehr unterstützenswert! Es liegt direkt am Westufer des Kwando und ist derart liebevoll gestaltet, dass man dort gerne den Tag verbringt (ich habe verlängert). Zwei oder drei Plätze (ich hatte Nr. 5) haben hölzerne Hochterrassen. Und dort habe ich zum ersten Mal auf meiner damaligen Fahrt die innere Ruhe gefunden, um z.B. einen ganzen Roman (wie schön!) an einem Stück zu lesen. Nicht abenteuerlich, aber eine Oase - und will/braucht man die nicht auch manchmal?
Prüfe auch Salambala (östlich von Katima), das Kubunyana Camp (ebenfalls Nacobta - sehr schön!) und die Kalizo Lodge am Zambezi (auch östlich: Hütten und Camping). - Mudumu und Mamili sind rustikaler, da gibt es nichts, aber auch das ist irgendwie toll. Und Ihr seid ja autark. -
Ich bin, glaube ich, etwa viermal im Caprivi gewesen und habe NIE etwas vorgebucht, ich habe immer improvisiert - und alles hat immer prima geklappt.
Ich wünsche viel Freude auf der Fahrt!
Wolff-Rüdiger