THEMA: 3 Wochen Namibia im Juli 2026
08 Nov 2025 17:35 #715619
  • Glen1011
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  • Glen1011 am 08 Nov 2025 17:35
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Hi,

ich bin neu hier im Forum, weil ich (50 Jahre) nächstes Jahr im Juli 3 Wochen mit meiner Freundin (35 Jahre) und Ihrer Tochter (9 Jahre) nach Namibia reisen möchte.
Ich habe mich in den letzten Wochen hier etwas ausgetobt aber irgendwie kommt man immer vom 100tel zum 1000tel, schwierig, als Neuling den Überblick oder die besten Tipps zu finden, zumal ja auch jeder seine Ansichten hat.
Es wird, auch aufgrund des "limitierten" Budgets eine Selbstfahrertour mit nem Hilux 4*4 mit 2 Dachzelten.
Das dort in der Zeit Winter ist, ist mir durchaus bewusst, deshalb habe ich mir gedacht, einen Wechsel von Camping und Lodges zu machen.
Auch habe ich mich an der Ersttätertouren orientiert, verliere mich aber trotzdem in der Vielfalt und der wenigen Zeit.

Hier mal mein Grundrahmen, gerne nehme ich Tips für Übernachtung und natürlich auch generelle an und mir auch zu Herzen.
Vorab, Flug und Mietwagen sind schon gebucht, sonst nix.
Wir kommen am 06.07. 12:50 Uhr in Windhoek an und nehmen den Mietwagen entgegen. Rückflug ist am 27.07.26 am 20:30 Uhr von Windhoek.

06.07. Übernahme des Mietwagens, einkaufen, Fahrt bis Krumhuk Farm oder ne Nacht in Windhoek --> bin noch unschlüssig
07.07. Kalahari - vielleicht Jansen Campsite
08.07. Kalahari --> kann man für ne geführte Tour mit den Sans machen irgendwo?
09.07. Keetmanshoop --> Köcherbaumwald, Spielplatz der Giganten , Übernachtung vielleicht Mesosaurus Fossil Camp, hier sind ja auch viele Köcherbäume?
10.07. Fish River Canyon
11.07. Aus --> Fahrt nach Kolmanskop, Lüderitz, Wildpferde - ÜN Desert Horse Campsite
12.07. Aus oder Weiterfahrt über D707 mit Übernachtung auf dem Weg nach Sesriem --> Empfehlungen?
13.07. Sesriem - Dead Vley, Sossusvlei etc.
14.07. Sesriem - Canyon --> Übernachtung Oshana Campsite
15.07. Swakopmund - Sandwich Harbour Tour --> muss die geführt sein? Halb-oder Ganztagestour?
15.07. Swakopmund - little 5 Tour --> Übernachtung vielleicht Meikes Guesthouse
16.07. Spitzkoppe --> Übernachtung ??
17.07. Twyfelfontain - vielleicht Wüstenelefanten
18.07. Twüfelfontain - Felsmalereien --> Übernachtung vielleicht Mowani Campsite
19.07. Etosha South --> ÜN Okaykuejo Camp
20.07. Etosha South
21.07. Etosha Ost Onguma --> ÜN Tamboti Campsite
22.07. Waterberg - Wanderungen, Nashorntracking??
23.07. Waterberg - ÜN ??
24.07. Okonjima - Lepardentracking --> ÜN Onkonjima Plains Camp?
25.07. ??
26.07. ??
2707. Abgabe Fahrzeug und Windhoek Rundtour wenn Zeit reicht

So richtig fehlt mir für die letzten 2 Tage noch ein Plan oder generell irgendwo noch etwas mittendrin was sich lohnen würde.

Ganz am Anfang hatte ich noch den Caprivi Streifen im Auge für 5 Tage und wollte zwischendrin etwas einsparen, konnte aber nix finden oder mich entscheiden.

Was haltet ihr von meiner Tour?
Mal noch was anderes.
Holz bekomme ich aus dem Supermarkt oder ist das bei den Campsites? Wie sieht es mit ner Axt aus, ist das auf dem Campingfahrzeugen vorhanden oder gibt es die auch bei den Campsites?
Habe ich sonst irgendwelche kapitalen Denkfehler drin?

Bin gespannt auf Euer Feedback.
Freundlich grüßt
Glen
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08 Nov 2025 18:15 #715620
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  • boris am 08 Nov 2025 18:15
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Hallo Glen,
ich persönlich würde den FRC weglassen. Ist Geschmacksache, aber es ist ein wahnsinnig langer Ritt dorthin.
Auch den Waterberg würde ich streichen, wenn ihr nicht begeisterte Wanderer seid.

Du unterliegst einigen Irrtümern:
Kolmanskop kann nur vormittags besichtigt werden. D.h. ihr braucht 2 Nächte in Aus.

Genauso Swakop:
Die Touren sind normalerweise vormittags. Wenn du 2 machen willst, heißt das 3 Übernachtungen.

Die San kann man im Erongo besuchen. Da böte sich Omandumba an.

Etosha kommt für mich zu kurz. Ich würde mindestens 4 Nächte dort verbringen.

Google mal den Thread von travelnamibia: Ersttätertouren so sehen sie aus.

Just my 5c.

Viel Spaß beim Planen
Boris
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08 Nov 2025 18:33 #715622
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  • DomesticDog am 08 Nov 2025 18:33
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Moin, das sehe ich ähnlich wie Boris. Von Waterberg waren wir ein wenig enttäuscht. Das Rhino-Tracking dort ist eine Farce. Gute Trackings, für die man allerdings auch ein wenig fit sein muss, weil man mitunter lange laufen muss, gibt es m.E. im Damaraland, auf Grootberg haben wir es zwei mal gemacht. Palmwag bietet auch welche.
Etosha ist für meinen Geschmack zu kurz eingeplant.
Generell würde ich von nicht versuchen, danz Namibia zu machen. Da ist viel Fahrerei. Für den Anfang, das ist mein persönlicher Geschmackt, würde ich eher nur den Norden machen.
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09 Nov 2025 00:21 #715632
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Hallo Glen,

In deiner Route vermisse ich die Fahrtage. Du hast viel zu eng geplant. Du kannst nicht fahren und am gleichen Tag die Besichtigungen einplanen.

Lg Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
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09 Nov 2025 07:58 #715635
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  • utaeleonore am 09 Nov 2025 07:58
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in 3 Wochen bekommt ihr den Caprivi nicht unter. Das ginge nur mit einem Gabelflug.

ich würde Fish River Canyon und Waterberg auch auslassen. Dafür Etoscha 4 Nächte

Swakopmund: Dort gibt es 3 Touren, die man machen kann/sollte: Litle 5, Sandwich Harbour und Bootsfahrt ab Walvis Bay. Alle werden vormittags angeboten. Die Sandwich Harbour Tour gibt es halbtags und ganztags. Die Bootsfahrt kann man mit einer Sandwich Harbour Tour als Combo buchen (Levo Tours). Somit müsst Ihr 3 Nächte einplanen.

In Eurer Planung fehlen die Fahrtage komplett. Mach Dir eine Excel Tabelle, und trag mal die Fahrzeiten ein. Google Maps ist nicht immer wirklich hilfreich, auf Schotterpisten kannst du nicht mehr als ca 70km/h einplanen. Ihr müsst auch so planen, dass Ihr spätestens um 16 Uhr ankommt. Nutzt für die Fahrtzeiten die T4A Karten hier im Know How. Bei Dunkelheit darf nicht gefahren werden. Ihr braucht auch Zeit, um im Camp aufzubauen und Feuer zu machen. Das sollte nicht in der Dunkelheit sein. Also bitte immer Puffer einplanen, es kann ja auch mal ein Reifen platzen!

Beispiel:
13.07. Sesriem - Dead Vley, Sossusvlei etc.
14.07. Sesriem - Canyon --> Übernachtung Oshana Campsite
15.07. Swakopmund - Sandwich Harbour Tour --> muss die geführt sein? Halb-oder Ganztagestour?

=> das geht so nicht.
12.07 müsst Ihr schon in Sesriem übernachten, wenn Ihr morgen einfahren wollt, also Ü Sossusvlei
13.07 ganzer Tag Sossusvlei, Übernachtung
14.07 Fahrt nach Swakopmund und Übernachtung (auf dem Weg könnt Ihr die Mondlandschaft anschauen und bei den Welwitschias anhalten)
15.05.......

Ihr könnt sicher bei Eurem Autovermieter eine Axt anfragen, braucht Ihr aber nicht. Das Feuerholz ist ja schon gebrauchsfertig. Gibt es an jeder Tankstelle und in den meisten Supermärkten.

Kauft Euch eventuell direkt am Anfang in WDH zusätzliche Decken. Die lasst Ihr dann am Ende der Reise einfach auf der letzten Campsite. In Swakopmund auf keinen Fall campen.

Eure Anreiseplanung geht so auch nicht. Bei Ankunft um 12.50 Uhr seid Ihr potentiell um 14 Uhr draussen. Inkl SIM Karte kaufen und Geldautomat. Dann seid Ihr ca 15 Uhr bei der Autovermierung, das dauert ca 2 Stunden. Übernachtet irgendwo fest in WIndhuk. Am nächsten Morgen geht Ihr einkaufen (Maerua Mall zum Beispiel), dann könnt Ihr das Auto direkt beladen und losfahren.

Ihr müsst auch schauen, wo Ihr unterwegs einkaufen könnt. Auch dafür müsst Ihr Zeit einplanen. In WIndhuk klar, Swakopmund ebenso. Dann nochmal in Outjo zum Beispiel. Generell ist Spar gut sortiert. Der General dealer, der vielleicht als Supermarkt in einem Dorf auf google maps eingetragen ist, hat nicht wirklich das, was ihr braucht.
Letzte Änderung: 09 Nov 2025 08:08 von utaeleonore.
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09 Nov 2025 14:28 #715647
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  • Bembelschwenker am 09 Nov 2025 14:28
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Hallo Glen, stimme den anderen Teilnehmern zu. Viel zu anspruchsvoll und nicht immer vor Sonnenuntergang gut zu schaffen. Auto erst einen Tag nach der Ankunft anmieten. Ist sonst stressig und nach einem Nachtflug generell nicht zu empfehlen. Wir haben eine ähnliche Tour gemacht, nur in entgegengesetzte Richtung. 4 Tage Etosha am Beginn zahlt sich am Ende aus, da da der Druck dahin zu kommen entfällt. Im Westen über das Galton Gate (von Olifantrus kommend) den Park verlassen. Camping Hobatere oder weiter bis Hoada Campsite. Super. Tanken und Einkaufen ist nur in Kamanjab möglich. Generell sonntags kein Alkoholverkauf. Zumindest offiziell.
In Twyfelfontain zwei Tage einplanen. Mowani Campsite ist hat uns sehr gut gefallen. Spitzkoppe Campsite auf dem Weg nach Swakopmund. Sehr einfach aber spektakulär gelegen.

In Sesriem waren wir auf der Campsite des NWR. Das hat Vorteile hinsichtlich der Aufenthaltsdauer im Park. Essen kann man sehr gut außerhalb des Parkes in der Sossusvlei Lodge. Zu Fuß hin und zurück. Wg der Gatezeiten. Bis auf die Campsites südlich von Sesriem haben wir alles vorgebucht. Das war zu unserer Zeit (Oktober) ratsam.
Auf dem Weg nach Aus lohnt sich das Campen auf der Koiimasis Ranch. Dort ist ein schöner Pool der Lodge, den man mitbenutzen kann. Zu empfehlen, ist auch eine Übernachtung in der Camping Namtib Desert Lodge. Lodge mieten bei beiden möglich.
Köcherbäume gibt es beispielsweise auch auf dem Rückweg, Campsite Quiver tree forest nördlich von Keetsmanshoop. Sehr einfach aber voller Bäume.

Viel Vergnügen beim weiteren Planen. Grüße Bembelschwenker.
Das Bild zeigt die den Campsite der Kiimasisranch.
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