THEMA: Damaraland / Kaokoveld
23 Aug 2021 10:54 #623865
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  • matth am 23 Aug 2021 10:54
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@mika1606
Du schriebst: Wir hatten 250 l Diesel dabei und beim Tanken in Ruacana war der Tank noch 1/4 gefüllt!!“. Dh, ihr habt 190 Liter verbraucht. Könntest du mir noch sagen, mit welchem Auto ihr wieviel km gefahren seid?
Wir haben im Oktober die ähnliche Tour vor.
Wir haben einen großen Landscuiter mit einem 200l Tank. Letztes Jahr verbrauchten wir durchschnittlich 25,12 l/100km bei der Durchquerung der Central Kalahari GR. Mit 12 Liter im Tank kamen wir in Rakops an (749 km gefahren).
Danke und LbG
Matthias
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23 Aug 2021 11:37 #623866
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  • peter 08 am 23 Aug 2021 11:37
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trsi schrieb:
....... 4. Von Puros nach Orupembe dachte ich daran, den Hoarusib nordwärts zu fahren, dann den Transfer in den Khumib. Da gibt es bei T4A viele Spuren und es schaut so aus, als ob man im Flussbett oder auch östlich daneben fahren könnte. Wenn beides möglich ist - was würdet ihr empfehlen?

In Reiseberichten hatte ich aber auch schon den Eindruck, das einige deutlich westlicher fahren und immer wieder Abstecher mit Ausblick auf die Skeleton Coast machen - oder habe ich das missverstanden?

Wenn beiden möglich ist: Ich stelle mir beides schön vor ... aber vielleicht gibt es ja deutliche Argumente für das eine oder das andere?.........
trsi

Hallo @trsi,

mit der Route "deutlich westlicher" meinst Du die reguläre D 3707, über die man von Puros aus in einem nordwestliche Bogen Orupembe erreicht. Hier gibt es etwa auf Höhe der Durchfahrung des Khumib eine Abzweigung nach Westen zum Skeleton-Viewpoint. Das ist ein kleiner - oft sehr windiger - Hügel mit toller Aussicht in die Sandformationen und in den Nebeldunst der Küste.





Allerdings verändert sich die D 3707 bereits kurz nach Puros in eine furchtbare Wellblechpiste, sandiger und auch felsiger Untergrund, von Einheimischen wird die Strecke auch gerne als "Zahnplombenzieher" bezeichnet.




Außerhalb der Regenzeit würde ich auf jeden Fall die deutlich angenehmere Route durch Hoarusib/Khumib nehmen.

Gruß
Peter
Letzte Änderung: 23 Aug 2021 11:45 von peter 08.
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23 Aug 2021 12:20 #623869
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  • mika1606 am 23 Aug 2021 12:20
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Hallo Matthias,

Wir hatten wieder einen Toyata Hilux Expedition DC 4×4 2.8TD AUTO mit 2 Tanks und für die diesjährige Tour mit 4 Zusatzkanister (mit je ca. 18 l).
Wie oben geschrieben habe ich in Sesfontein vollgetankt einschl. der 4 Kanister. D.h. ca. 90 l im Haupttank + ca. 65 l im Zusatztank plus 4 x ca. 18 l in den Kanistern. Also ca. 230 l. Gefahren sind ca. 1.200 km (2x2, 4x4, L4 und tlws. mit zugeschaltetem Differential). Beim Tanken in Ruacana zeigte die Tankuhr noch ca. 1/4 Füllstand im Haupttank (der Zusatztank wird ja nicht gezeigt).

Da der Landcruiser offensichtlich ein wenig mehr Durst hat :( solltest Du bei einem vergleichbaren Tourverlauf vielleicht noch ein paar Liter in Kanistern mitnehmen. :( Im Forum gibt es einige Hinweise dass man wohl auch in Purros bzw. in Okangwat privat Diesel bekommt. Aber das Risiko möglicherweise verunreinigten Diesel zu tanken war mir einfach zu gross.

Hoffe es hilft Dir ein wenig für Deine Logistiküberlegungen.

Gesunde Grüsse & dann eine gute & sichere Tour
Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021
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Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
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23 Aug 2021 13:19 #623872
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  • La Leona am 23 Aug 2021 13:19
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Trsi: vielleicht magst du auch in einem RB von mir stöbern www.namibia-forum.ch...koveld-mai-2018.html zwecks einlesen zu 4x4 Schwierigkeiten und Versorgung generell sowie ein paar tipps. Schwerpunkt Damaraland schreib ich auch noch diesen hier, zwar schon seeehr alt 2013...www.namibia-forum.ch...t-2013.html?start=12
Gruß leona
Gruss Leona
Letzte Änderung: 23 Aug 2021 13:44 von La Leona.
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24 Aug 2021 05:54 #623944
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Wow, ich danke euch ganz herzlich über die Rückmeldungen! Am Wochenende werde ich mich in Ruhe nochmals dransetzen und alles durchgehen. Danke!

VG trsi
Meine Afrika- und Wüstenerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ Oman (12 Tage) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia (6 Monate) ¦ Dazu immer wieder in den USA, im Kaukasus und im schönen Europa unterwegs
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29 Aug 2021 09:30 #624424
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La Leona schrieb:
Genau, setze willkürlich ein paar pois entlang des tracks und gebe ihnen Namen damit du sie voneinander unterscheiden kannst, danach kannst du die route auf basecamp von poi zu poi verbinden lassen.

Danke, La Leona

Leider funktioniert das nicht - es generiert eine Route über die Skeleton Coast, dann dem Kunene entlang und peilt den eingegebenen Punkt von Norden her an :woohoo: Ich versuche weiterhin, eine Lösung zu finden ... und vielleicht ist mir das Navi dann auch einfach vor Ort wohlgesonnen und leitet mich korrekt von Punkt zu Punkt.

VG trsi
Meine Afrika- und Wüstenerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ Oman (12 Tage) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia (6 Monate) ¦ Dazu immer wieder in den USA, im Kaukasus und im schönen Europa unterwegs
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