THEMA: Namibia/Botswana mit Bushcamper
14 Nov 2020 16:01 #598710
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  • mumam am 14 Nov 2020 16:01
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Ein liebes Hallo an euch ForumMitglieder,
we stay at home und nutzen die Zeit zum planen :)
1. Frage: Warum fangen die meisten Routen im Süden an? Kann man auch anders herum fahren?

Wir dachten daran mit einem Bushcamper zu fahren. 2019 war unsere erste Campingtour. Wir sind stellenweise mächtig "abgesoffen" und möchten noch einmal im Oktober/November 2021 nach Afrika :whistle:

Ankunft in Windhoek und das Auto übernehmen.
Waterberg Plateau (da waren wir noch nicht wirklich)
Weiterfahrt bis Divundu
Grenzübergang Mohembo nach Botswana und dann die Fähre nehmen über den Cubango
Fahrt ins Khwai Gebiet für ca. 3 Nächte
Über Maun Richtung Gweta und dann nach Kubu Island
Je nachdem wie lange wir bis hier schon unterwegs sind entweder über die A14/A2 nach Kang
oder aber durch CKGR
KTP für 4-5 Nächte
Abschluss dann ein Blick in den Fish River Canyon und zurück nach Windhoek.

Machbar in so ca. 4 Wochen oder überlegen wir völlig durchgeknallt?

Vielen Dank für ganz ganz viele Tipps und Hinweise.
Lieben Gruß
Manfred und Manuela
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14 Nov 2020 18:03 #598718
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  • Eulenmuckel am 14 Nov 2020 18:03
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Hallo Manuela und Manfred,

hier sind meine Gedanken zu eurer Planung. Zu eurer ersten Frage: Die üblichen Namibia-Rundreisen führen zuerst in den Süden, damit sich der Besucher, der zum ersten Mal im Land ist, dort noch über jeden einzelnen Springbock freut, der da in der wunderschönen Landschaft steht. Am Ende der Rundreise wird er dann im Etosha so viele Tiere sehen, dass man diese Reihenfolge hinsichtlich der Sichtungen als Steigerung erlebt. Bei der Weinprobe fängt man auch nicht mit der Auslese an. ;-)

Ein Buschcamper ist ein tolles Fahrzeug. Wie sich das bei starkem Regen schlägt, kann ich euch allerdings nicht sagen.

Bei eurer Route frage ich mich, warum ihr von Windhoek aus über Divundu nach Botswana fahren wollt, wenn euer eigentliches Ziel (vermute ich) der Khwai ist. Habt ihr euch über die Strecke östlich des Panhandles über Seronga weiter nach Osten gut informiert? Im Forum wird alle paar Jahre mal darüber berichtet, z. B. hier:
https://www.namibia-forum.ch/forum/19-routen/294544-transitstrecke-ueber-moremi-np.html
Ich würde euch von dieser Strecke eher abraten. Fahrt doch stattdessen von Windhoek aus direkt nach Osten und über Ghanzi und Maun in den Moremi. Drei Nächte am Khwai sind toll, aber wenn ihr schon in der Gegend seid, würde ich auch noch ein paar weitere Tage im Moremi verbringen. Alternativ und wenn es etwas weiter sein darf, würde ich den Caprivi komplett durchfahren, bei Ngoma nach Botswana einreisen und dann über Savuti an den Khwai fahren. Ich habe jedoch das Gefühl, dass es dann mit euren vier Wochen etwas eng wird.
Eure weiteren Ziele Kubu Island, CKGR und KTP finde ich alle toll und liegen in einer sinnvollen Reihenfolge. Bis zum Fishriver ist es dann nochmal ein ganz schöner Umweg. Am besten macht ihr mal eine konkretere Planung auf Tagesbasis, dann lässt sich besser einschätzen, ob es eine entspannte oder eher hektische Tour wird. Ich denke aber, dass es in vier Wochen ganz gut machbar sein sollte. Ich schätze, dass die Gesamtstrecke bei ca. 5000 Kilometern liegen wird.

Viel Spaß bei der weiteren Planung
Uwe
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14 Nov 2020 18:53 #598724
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  • mumam am 14 Nov 2020 16:01
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Hallo Uwe, vielen Dank für deine Antwort.

Zu eurer ersten Frage: Die üblichen Namibia-Rundreisen führen zuerst in den Süden, damit sich der Besucher, der zum ersten Mal im Land ist, dort noch über jeden einzelnen Springbock freut, der da in der wunderschönen Landschaft steht. Am Ende der Rundreise wird er dann im Etosha so viele Tiere sehen, dass man diese Reihenfolge hinsichtlich der Sichtungen als Steigerung erlebt. Bei der Weinprobe fängt man auch nicht mit der Auslese an. ;-)
Ah, okay...verstehe :-)

Bei eurer Route frage ich mich, warum ihr von Windhoek aus über Divundu nach Botswana fahren wollt, wenn euer eigentliches Ziel (vermute ich) der Khwai ist. Habt ihr euch über die Strecke östlich des Panhandles über Seronga weiter nach Osten gut informiert? Im Forum wird alle paar Jahre mal darüber berichtet, z. B. hier:

Danke für den Link. Das ist ja das Problem. Man findet nix über den Grenzübergang, bzw. über die Transitstrecke...so ist diese in der Tracks 4 Afrika Karte bezeichnet. Divundu aus dem Grund weil es uns dort supi gut gefallen hat im Caprivi, vor allem in den beiden Parks, also Buffalo Core und dem daneben. Eigentlich war die Chobe Riverfrond noch geplant...aber irgendwie ist immer die Zeit zu Kurz. Moremi waren wir 2019 und hatten mächtig Pech mit dem Wetter.

Vielen Dank auf jeden Fall für die nette Info.
LG Manuela
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14 Nov 2020 20:40 #598736
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mumam schrieb:
1. Frage: Warum fangen die meisten Routen im Süden an? Kann man auch anders herum fahren?

Nein, man kann nicht anders herum fahren, ist verboten ;)

Scherz beiseite: Uwe hat dir eine Erklärung gegeben, die wahrscheinlich für viele so gilt. Ich fahre in aller Regel anders rum. Einerseits ist in Namibia für mich die Landschaft - auch des Südens - mehr Highlight als Etosha. Andererseits freue ich mich auch nach Etosha noch über jedes Getier, das ich entdecke. Manchmal sogar mehr, weil sie eben in schöner Landschaft sind. Und ich auch die Möglichkeit haben, ihnen auf Wanderungen zu begegnen.

Aber in Kombi mit Botswana, wie du es plant, ist das mit der schönen Landschaft ja sowieso etwas hinfällig, da ist der Fokus ja ganz auf der Tierwelt ;)

VG trsi
Meine Afrika- und Wüstenerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ Oman (12 Tage) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Südafrika und Namibia (6 Monate) ¦ Dazu immer wieder in den USA, im Kaukasus und im schönen Europa unterwegs
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15 Nov 2020 09:30 #598759
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Guten Morgen trsi,
danke schön für deinen Kommentar.
Das ist es ja eben...wir wollen immer das komplette Programm.
Tiere, Landschaft, Abenteuer....Afrika halt :-)
LG M u M
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15 Nov 2020 09:58 #598763
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Trotzdem würde ich auf den Canyon verzichten ;)

Ihr plant wundervolle Nationparks, da wären mir die vielen Zusatzkilometer 'nur' für den Canyon zu viel. Es wäre nochmals viel Fahrerei in den letzten Reisetagen. Den KTP empfinde ich als wunderbaren Abschluss :)
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