THEMA: 5 Wochen Botswana & Namibia Nov + Dez Erstling...
09 Mär 2020 10:20 #582122
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  • fidel am 09 Mär 2020 10:20
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Auf die Gefahr hin eine Diskussion anzufachen (was ich nicht möchte - nur zu bedenken geben):
a) Ich würde nicht mit einem fünfjährigen Kind, dass noch nie in Afrika war, auf die nicht umzäunten Camps in den botswanischen Nationalparks fahren. Insbesondere dann, wenn mir selbst diese Erfahrung bisher fehlt. Hinzu kommt, dass es zu dieser Jahreszeit insbesondere im Moremi schon sehr nass sein kann und das ganze eher zur Schlammschlacht verkommt. Das kann aber niemand vorhersehen, wahrscheinlich dürftet ihr Nov./Dez. noch Glück haben.
b) Ich würde nicht mit einem fünfjährigen Kind Routen planen, bei denen ich mehrere Tage am Stück für >8 Stunden am Stück im Auto sitze, um Strecke zu machen.
Ich kenne euer Kind und eure Erfahrungen nicht, kann also nur vermuten, wie das bei anderen fünfjährigen Kindern so wäre, die ich kenne..

Ich würde Botswana ganz weglassen, dafür länger im Etosha und Caprivi. Dadurch habt ihr kürzere Strecken und kindertauglichere Wildlifeerlebnisse (in den Restcamps im Etosha kann man rumlaufen, im Caprivi in den Camps i.d.R. auch, zudem gibt es dort spannende Bootsfahrten).
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09 Mär 2020 10:26 #582124
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fidel schrieb:
...wahrscheinlich dürftet ihr Nov./Dez. noch Glück haben....

Hallo Somi,

habt Ihr schon mit einem Tropenmediziner über die Malariavorsorge für Euch und insbesondere für Euer Kind gesprochen?

LG
Logi
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09 Mär 2020 11:25 #582132
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  • Sasa am 09 Mär 2020 11:25
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Hallo Somi, mir fällt da nur folgendes zu ein.
Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Aber ich bin schon gestresst beim Lesen der Route. Wenn wir das mit unserer Tochter gemacht hätten, dann wäre die irgendwann brüllend und heulend in den Busch gerannt und hätte den Kopf auf den Boden geschlagen bis wir ihr hoch und heilig versprochen hätten, dass wir nicht mehr länger als drei Stunden Auto fahren und auch Mal ein paar Tage an einem Ort bleiben.
Sie ist mittlerweile 14 und ich plane in Namibia Strecken bis ca. 250 km Entfernung. Und mindestens 2 Übernachtungen. Das müssten wir ihr Versprechen nachdem wir 2016 in drei Wochen Kalahari, Köcherbäumen, Fishriver, Lüderitz, Sessriem, Swakop, Erongo, Damaraland, Etosha und Waterberg gemacht haben. Sie hat damals gestreikt und sie fährt nur noch mit, wenn die Strecken viel kürzer sind.
Wir waren 2018 im Caprivi. Da gibt es sooo viel zu sehen und schöne Campsites, die für kleine Kinder viel besser geeignet sind. Wo ein Kind einfach rumlaufen kann oder einfach Mal in den Pool hüpfen. In Bots ist das eher weniger im Caprivi Standard.
Ich würde an Eurer Stelle auf jeden Fall mehr Caprivi machen.
Mukolo Camp, Kayova River Lodge hat eine Campside, Shametu Lodge, Mukoti Lodge usw
Auf der Fahrt zum Etosha könntet ihr in Grootfontein bei Conni und Peter Reimann auf Maori Camp bleiben und vielleicht mit Conni ihre Kinderprojekte im Township besuchen. Da hat Euer Kind auch Mal andere Kinder zum Spielen.
Waterberg ist schön. Es ist Grün und man kann toll spazieren. Die Klipschliefer bringen Kinderaugen zum Strahlen.
Ihr habt das Glück so viel Zeit zu haben und macht daraus eine Rallye Monte Carlo. Einfach schade. Aber wie gesagt, jedem das Seine.
Das Malariathema und auch andere Reisekrankheiten wie Diarrhö, solltet ihr auf jeden Fall mit einem auf Kinder spezialisierten Tropenarzt besprechen.
Ihr wollt in der heissesten Jahreszeit fahren, denkt daran, dass ist im Dachzelt kuschelig warm wird. Vor allem zu Dritt.
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016:
www.namibia-forum.ch...a-erstlingstour.html
Letzte Änderung: 09 Mär 2020 11:27 von Sasa.
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09 Mär 2020 11:36 #582133
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Hallo Saengsomi,

zu einer Deiner Fragen kurz eine Antwort: Nationalparks sind (nicht mehr) zu der Zeit geschlossen, Kleine Unterkünfte etc aber - zumindest was Namibia angeht - dann sehr wohl. Da müsst ihr einfach eben schauen wo zu ist.

Dass alles es etwas viel ist (zumal mit kleinerem Kind), ihr in der heißesten Zeit plant, Regen und damit Malaria auch ein Risiko sind usw. schreibe ich nichts mehr, das haben andere schon sehr richtig erwähnt. ;-) Ich persönlich würde mir da z. B. Gedanken zu einer Tour in Namibia (möglicherweise sogar nur bis Etosha hoch, damit ihr dem Malariarisiko engeht), vielleicht noch mit Abstecher nach Kapstadt machen.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Aktuelle Einreiseregelungen für Namibia bis 31. Juli 2021: (1) PCR-Test nicht älter als 7 Tage von Abstrich bis Einreise für alle Reisenden, (2) Ausfüllen von zwei medizinischen Einreiseformularen (meist wird nur "Surveillance Form" verlangt) (3) Ausfüllen des normalen Einreiseformulars, (4) Nachweis einer Versicherung zur Behandlung einer COVID19-Erkrankung (wird meist nicht verlangt), (5) Reiseplan (wird meist nicht verlangt)
Letzte Änderung: 09 Mär 2020 11:38 von travelNAMIBIA.
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09 Mär 2020 14:14 #582146
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Hallo Somi,

ach sorry, das war nicht ganz klar. Ich meinte vom South Gate nach Buitepos also zur "südwestlichen Grenze" auf dem Weg von Botswana zurück nach Windhoek. Das würde ich so nicht nochmal an einem Tag machen.

Zum Thema Fahrbarkeit im Moremi/Chobe: den Tiefsand fand ich gar nicht so schlimm, mit 4L war das alles machbar. Die fetten Löcher, die man vorsichtig um- und durchkurven musste, waren schon eher so eine Sache, auch kein Problem an sich, aber man weiß natürlich nie, wann eins doch mal zu tief ist. Wenn es regnet und da Matsch ist, hätte ich nicht dort sein wollen. Bei uns war es "nur" staubtrocken und super-extrem heiß. Ich hab irgendwann einfach mittags ein Bier getrunken weil ich dachte, ich explodiere, wenn ich nicht irgendwas Kaltes kriege und alles andre war grad leer... Ich will dir nicht von der Tour abraten, weil ich mich auch nicht habe abbringen lassen wollen. Aber falls du die anderen Meinungen doch in Betracht ziehst: Wir hatten im Etosha und Caprivi deutlich bessere Sichtungen. Mahango/Kwando Core/Nkasa Rupara im Caprivi haben sich wirklich fast genauso angefühlt wie der Moremi. Evtl. verpasst ihr nicht so viel wie man denkt, wenn man auf Botswana verzichten würde. Kasane und Senyati würde ich aber noch mitnehmen, die Bootsfahrt auf dem Chobe kann schon was.

LG Offbeat
Südmarokko März 2012 | Südafrika & Swasiland September 2014 | Namibia & Botswana November 2018
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11 Mär 2020 10:09 #582316
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  • Saengsomi am 11 Mär 2020 10:09
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Hallo,

danke für all eure Ratschläge, ich bin gesundheitlich momentan etwas angeschlagen, sonst hätte ich schon früher geantwortet. Wir werden nun wahrscheinlich "schweren Herzens" das Okavango-Delta streichen und dafür wie vorgeschlagen in Caprivi mehr Zeit verbingen. Das würde also heißen von WIndhoek durch Caprivi nach Kasane und von dort wieder zurück Richtung Etosha. EInige Tipps habe ich da ja schon von euch bekommen, den Bwabwata National Park / Mahango werden wir wohl auf jeden Fall einbauen. Habt ihr ansonsten noch Tipps für Regionen oder auch 2kindgerechte" Campingplätze mit Pool? B)
Ich werde mich jetzt mal in die Region einlesen...

Vielen Dank,
Somi
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