THEMA: Das erste Mal und so viele Fragen (Route, Tipps)
26 Feb 2020 09:16 #581063
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  • Cruiser am 26 Feb 2020 09:16
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Logi schrieb:
Aber, es ist nicht unsere Reise und wenn Ihr keinen Rat annehmen wollt, dann ist da eben so.

LG
Logi

Ta
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Adolf
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26 Feb 2020 14:22 #581080
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  • Hosenmatz am 26 Feb 2020 14:22
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Hanne schrieb:
hallo Patnhi,
ich habe Dir geantwortet, weil ich der Meinung war, dass Du Tips und Ratschläge möchtest und eventl. Dir darüber Gedanken machst.
Aber so wie ich es sehe, hast Du nur einen Bestätigung von Hosenmatzt gebraucht, dass alles so machbar und super toll ist wie von Dir geplant.

Nur weil er eine Bestätigung für eine Teilstrecke von mir erhalten und angenommen hat, bedeutet das ja nicht, daß er alle anderen Tipps nicht beherzigt!
Finde Deine Reaktion ehrlich gesagt etwas überzogen ...


Patnhi schrieb:
Genau, wir mussten das leider vertauschen weil sich der TTT nur noch so buchen ließ.
Ob wir dann Sesriem machen oder nach Lüderitz in Aus bleiben sehen wir denke ich spontan. Hier gab es ja auch einige Alternativtipps zu Sesriem und der dortigen Campsite, die wir auch nur deshalb ins Auge gefasst haben weil sie die einzige ist, die sich hinter dem Tor befindet.

In meinen Augen solltest Du diesen Teilabschnitt wirklich überdenken!

7. + 8. Tag: Sesriem (Sesriem Campsite)
9. + 10. Tag: Tok Tokkie Trail
11. Tag: Weiterfahrt zu den Naukluft Bergen (Naukluft Resort Campsite)
12. Tag: Tag: Naukluft Berge & Waterkloof Trail (Naukluft Resort Campsite)

Aus hat, meiner Meinung nach nicht so viel zu bieten, als daß man dort ein oder gar zwei Nächte extra verbringen möchte!
Ihr solltet irgendwie versuchen, zuerst am Tok Tokkie Trail zu übernachten und dann nach Sesriem weiterzufahren.
Das gesamte "Straßennetz" zwischen Aus und kurz vor Swakopmund war, zumindest bei uns, in einem erbärmlichen Zustand.
Das Fahren hat nicht wirklich Spaß gemacht und ich habe mir da sogar einen Plattfuß eingefangen! (Ok, jetzt nicht sooo ungewöhnlich in Namibia aber trotzdem ...)
Freiwillig würde ich da nicht erst nach Sesriem fahren, dann zurück zum Tok Tokkie Trail nur um dann wieder Richtung Norden zu fahren!

Zudem würde ich folgenden Abschnitt anders / länger gestalten:

13. + 14. Tag: Swakopmund (Meikes Guesthouse)
15. Tag Weiterfahrt nach Norden mit Zwischenstop im Damaraland (Hoada Campsite)
16. + 17. Tag: Etosha West (Okaukuejo Campingplatz)

In Swakopmund waren wir 2 Nächte und das war auch min. notwendig.
Am ersten Tag kommt ihr wahrscheinlich erst Nachmittag an und am zweiten Tag müßt ihr früh wieder weg!
Somit habt ihr von dieser schönen Stadt so gut wie gar nichts und seid gestresst, da die Fahrerei vor Swakopmund anstrengend ist und die Fahrt nach Swakopmund mindestens genauso!
Das ist auch der nächste Punkt.
Auch wir hatten nur eine Übernachtung zwischen Swakopmund und Etosha und das war nix!
Die Straßen dort sind voraussichtlich in keinem guten Zustand und somit anstrengend.
Das war der einzigen Streckenabschnitt, den ich bei unserer Planung damals nicht gut fand und definitiv anders (also zwei Nächte zwischen Swakopmund und Etosha) planen würde.

Soweit noch ein paar Erfahrungen von meiner Seite, in der Hoffnung, daß es Dir ein paar Anregungen gibt :)

Hier noch, falls es Dich interessiert, unser Reisebericht:

namibia-forum.ch/for...kompakt.html?start=0

Wir haben die Tour, die Du planst in ähnlicher Form sogar in zwei Wochen gepackt ;)
Leider nicht ganz fertig geworden mit dem Bericht aber es fehlt eigentlich nur noch etwas von Etosha :P
Letzte Änderung: 26 Feb 2020 14:28 von Hosenmatz.
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27 Feb 2020 07:42 #581139
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  • Markus615 am 27 Feb 2020 07:42
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Hosenmatz schrieb:
Das gesamte "Straßennetz" zwischen Aus und kurz vor Swakopmund war, zumindest bei uns, in einem erbärmlichen Zustand.

Ich zitiere einmal aus Deinem eigenen Reisebericht:
Die Fahrt zwischen Lüderitz und Sesriem ging sogar noch, auch weil da die Schotterpiste in einem guten Zustand war ...

Zugegeben um Sesriem herum ist die Schotterstrecke nicht immer in einem tollen Zustand. Aber Ihr hattet ja auch einen Duster mit 215/65R16er Bereifung, was meiner Meinung nach für Schotterpisten schon "Niederquerschnittsreifen" sind. Du hättest einmal die Strecke im Etosha zwischen Olifantsrus und Okaukuejo ausprobieren sollen. 2016 dachte ich schon im Hilux, dass der gleich auseinander fällt und einem hinter mir fahrendem Hilux konnte ich per Handzeichen mitteilen, dass der gerade dabei war sein Kennzeichen zu verlieren. :laugh:

Zwischen Lüderitz und Aus ist die Straße asphaltiert und in super Zustand und zwischen Aus und Sesriem sind die Gravel Roads auch nicht wirklich schlecht bis auf das kurze Stück vor Sesriem… ;)
Hosenmatz schrieb:
Das Fahren hat nicht wirklich Spaß gemacht und ich habe mir da sogar einen Plattfuß eingefangen! (Ok, jetzt nicht sooo ungewöhnlich in Namibia aber trotzdem ...)

2016 hatte ich auf 10 Kilometern zwei Platten. Das war kurz nach Palmwag in nördlicher Richtung. Da war die C43 aber auch in einem grausamen Zustand und die Reifen waren auch nicht die Besten…

Hosenmatz schrieb:
Freiwillig würde ich da nicht erst nach Sesriem fahren, dann zurück zum Tok Tokkie Trail nur um dann wieder Richtung Norden zu fahren!

Schwierig, wenn man nur die Termine so bekommt, dass es in der Reiseplanung nicht anders geht.
Hosenmatz schrieb:
In Swakopmund waren wir 2 Nächte und das war auch min. notwendig.
Am ersten Tag kommt ihr wahrscheinlich erst Nachmittag an und am zweiten Tag müßt ihr früh wieder weg!
Somit habt ihr von dieser schönen Stadt so gut wie gar nichts und seid gestresst, da die Fahrerei vor Swakopmund anstrengend ist und die Fahrt nach Swakopmund mindestens genauso!

Um Swakopmund herum ist die Fahrerei eher langweilig, als stressig. Nur am Meer entlang die Straße zwischen Swakopmund und Walvis Bay ist stressig, das liegt aber nicht am Asphalt sondern an den anderen Autofahrern. Trotzdem wäre mir alles unter drei Nächte (zwei Tage) in Swakopmund zu wenig.
Hosenmatz schrieb:
Auch wir hatten nur eine Übernachtung zwischen Swakopmund und Etosha und das war nix!

Wenn es "nur" um die Strecke geht, kann man die auch an einem Tag fahren und vor den Toren des Etosha übernachten. Wäre meiner Meinung nach nicht sinnvoll, aber es geht. Lieber eine Nacht an der Spitzkoppe und eine weitere in der Nähe des Parks.
Hosenmatz schrieb:
Die Straßen dort sind voraussichtlich in keinem guten Zustand und somit anstrengend.

Viele Wege führen… Das kommt darauf an WELCHE Route man nimmt. Man kann auch komplett auf Asphalt von Swakopmund bis Okaukuejo fahren und das ganz lässig im laufe eines Tages mit ca. 90 km/h im Durchschnitt (manch einer fährt da auch schneller).

Hosenmatz schrieb:
Das war der einzigen Streckenabschnitt, den ich bei unserer Planung damals nicht gut fand und definitiv anders (also zwei Nächte zwischen Swakopmund und Etosha) planen würde.

Woher nimmt man die Übernachtung wenn man begrenzten Urlaub hat?
Also kann man das nur irgendwo anders wieder einsparen und da sehe ich eigentlich gar kein Potential. Aber vielleicht verrät und der Threadersteller den jetzigen Stand der Planung und wenn das etwas detailliert ist, dann kann man auch sagen: Geht oder geht nicht oder eben geht mit Einschränkungen.

Hosenmatz schrieb:
Wir haben die Tour, die Du planst in ähnlicher Form sogar in zwei Wochen gepackt ;)

Ich bin auch schon in drei Wochen einmal quer durch die USA gefahren von Küste zu Küste. Dabei habe ich aber vor allem Straße gesehen. Nebenbei New York, Washington DC, die Niagara Fälle, im Vorbeifahren Cleveland und Chicago, Madison, Sioux Falls, Badlands NP, Rapid City und das Mt. Rushmore National Memorial, den Yellowstone, Salt Lake City, Las Vegas (wobei das nur ein Vorort war) und San Diego. Die Reise ging dann noch "langsam" weiter über LA nach San Francisco. Die Erinnerungen darin sind etwas "nebulös", was wohl daran liegt, dass man zwar "überall war aber nirgends richtig".

Namibia 2016 in drei Wochen von Windhoek über die Kalahari zum Fish River Canyon, dann über Sesriem nach Swakopmund und weiter über Twyfelfontain bis hoch nach Opuwo und zu den Epupa Falls und über den Etosha zurück nach Windhoek in drei Wochen war zwar etwas gemütlicher, aber immer noch zu viel.

Man ist doch im Urlaub und nicht auf der Flucht... :laugh:

Gruß Markus,

der manchmal nicht so ganz weiß, ob das noch Urlaub ist oder doch schon eine Flucht. Aber wenn, dann bin ich im flüchten gut!
Letzte Änderung: 27 Feb 2020 07:45 von Markus615.
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27 Feb 2020 12:13 #581161
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  • Sasa am 27 Feb 2020 12:13
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Hallo Patnhi,
ich stimme Hanne und Logi zu.
Das ist einfach zu viel für 20 Tage. Wir haben diese Strecke 2016 als Logehopper gemacht und ohne TokToki Trail.
Es ging, aber ich würde das nie wieder so machen. Bei Euch kommt aber noch dazu, dass ihr als Camper zwischendurch noch einkaufen und Euer Gerödel ein- und auspacken müßt. Das brauchten wir nicht und den TokToki Trail hätte ich auch nicht mehr unter bekommen.

Meine Anmerkungen
Warum überhaupt ein Camper, wenn ihr so viele Lodges buchen wollt?
Nehmt anstatt der Fishriverlodge die Conyon Lodge, dann bleibt ihr auf der nördlichen Seite des Flusses und spart ordentlich Fahrtzeit. Von da könnt ihr zum Aussichtspunkt fahren der genau gegenüber der Fishriverlodge liegt.
Bilder findest du in meinem Reisebericht und dazu Tipps für Erstfahrer.
Wir hatten in Lüderitz traumhaftes Wetter im Juli, das ist aber wohl die Ausnahme. Übernachtung in Aus fanden wir sehr angenehm und das reduziert die Fahrzeit nach Sessriem um eine Stunde
Swakop mit einer Übernachtung macht gar keinen Sinn. Wann wollt ihr Robben und/oder Deserttour machen? Dafür braucht ihr mindestens einen vollen Tag vor Ort.
Streicht Sessriem aus der Planung, dann wird alles andere etwas angenehmer
Swakop Etosha mit einer Übernachtung im Damaraland ist auch ein echter Ritt.
Du schreibst ihr wollt Landschaft und Einsamkeit genießen
Leider werdet ihr das im Auto machen müssen.
Noch ein Punkt von mir
Denkt daran, dass Reifenpannen nicht selten sind und da auch Mal schnell 2S Stunden weg sind zum Räder wechseln ohne Zeit zum Suchen einer Werkstatt um einen neuen Reifen zu kaufen.
Ich hoffe, dass ihr doch nochmal über Eure Planung nachdenkt.

Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016:
www.namibia-forum.ch...a-erstlingstour.html
Letzte Änderung: 27 Feb 2020 13:36 von Sasa.
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27 Feb 2020 14:10 #581165
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  • Nina85 am 27 Feb 2020 14:10
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Hallo,
ich kann den vielen Meinungen nur zustimmen... die Planung ist zu straff. Machbar sicherlich, aber ich bin mir sicher wenn ihr vor Ort seid, werdet ihr es bereuen so einen engen Fahrplan zu haben.
Wir haben dies selbst auf unserer ersten Reise durch Namibia gemacht. Was soll ich Euch sagen, wir reisen nu nzum dritten Mal in dieses bezaubernde und beeindruckende Land. Schon auf unserer letzten Reise haben wir uns viel Zeit gelassen.
Unterteil Namibia lieber in 2-3 Reisen und geniesst es auch vor Ort.
Wir reisen fast ausschliesslich mit dem Dachzelt, buchen nur ausnahmsweise mal eine Lodge, denn wir lieben es in unserem Dach zu schlafen und die Campsite haben oft sehr schoene einsame Lagen.
Ich moechte Euch gern noch ein paar Tipps bei der Planung geben.
Ein paar Campsites die ich empfehlen an:
1. Bagatelle Game Ranch (die Campsites liegen etwas abgelegen und die letzten Campsites haben eine schoene Moeglichkeit die Duene hochzulaufen und dort den Sonnenaufgang zu beobachten)
2. Wir halten uns eher selten in Staedten auf... von daher schlafen wir in Swakopmund immer im Sophia Dale Base Camp (hier kannst Du wunderbar campen und die Besitzer sind soooooo nett und hilfsbereit). Wir haben hier in Walvis Bay eine Quadtour gemacht, bei Fanie Du Prez... kann ich nur empfehlen). Dieses Jahr haben wir eine Sandwichharbour Tour gebucht.
3. Klein Aus Vista... eine bezaubernde Campsite mit einigen Wanderrouten. Wir lieben diese Campsite... das Lichtspiel dort. Wirklich toll.
4. Im Damaraland: Mowani Mountain Camp (dort gibt es auch ein paar Campsites). Wir verbringen immer 2-3 Naechte dort. Im ganzen Damaraland gibt es so viel zu entdecken.
5. Etosha: Onguma kann ich Euch ans Herz legen
6. Sesriem: Wir uebernachten hier im Elegant Desert Eco Camp (man brauch noch 1 Stunde). Die Zelte die dort angeboten werden stehen sehr einsam... durch Zufall sind wir dort gestrandet und haben uns in dieses Ecocamp verliebt.
7. Richtung Fishriver Canyon wuerde ich auch eine Zwischennacht einplanen, waere mir zu stressig.

Ich kann Euch wirklich nur sehr ans Herz legen, fahrt weniger Strecke und verbringt mehr Zeit vor Ort. Ich kann es sehr gut nachvollziehen, dass Ihr so viel sehen wollt wie moeglich, aber Ihr werdet im positiven Sinne erschlagen von Eindruecken. Und das alles laesst sich in Ruhe viel besser aufsaugen.

Falls Du noch Fragen hast, kannst Du mir sonst auch gern eine persoenliche PM schicken.

Lieben Gruss
Nina
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27 Feb 2020 16:07 #581178
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  • Patnhi am 27 Feb 2020 16:07
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Also erstmal Danke an alle, die hier hier Input und Tipps geben! Am liebsten würde ich sie ausnahmslos alle umsetzen, aber wie so oft im Leben ist Zeit leider ein limitierender Faktor.
Natürlich ist jeder Hinweis willkommen und wird von uns bedacht und einiges wird dann eben umgesetzt und anderes nicht.
Menschen sind verschieden und wir alle stellen uns unseren Urlaub ein bisschen anders vor, auch wenn uns alle de Faszination für Namibia eint und wir bestimmt alle miteinander in vielen Punkten Überschneidungen haben so sind allein hier in dieser Diskussion tlw. schon total gegenläufige Meinungen zu finden: Für den einen sind z.B. die Wasserlöcher in Etosha ein abgedroschenes Zooerlebnis, für den anderen hingegen ein spannender Tierfilm! Der eine will in zwei Wochen so viel sehen wie möglich, der nächste würde am liebsten zwei Wochen nur an einem Ort bleiben und Sterne beobachten.

Einige Tipps von euch haben wir direkt umgesetzt (z.B. zwei Nächte außerhalb des Parks in einer privaten Lodge rund um Etosha verbringen, einige staatliche Camps eher meiden, vorgeschlagene Touren machen zB. in WDH, Swakopmund oder rund um Lüderitz etc.), also versteh ich den Vorwurf nicht so ganz wir seien beratungsresistent ;)
Auch die Tipps zu Kartenmaterial und Routing haben uns durchaus sehr geholfen.
Nochmal: Ich finde es super, dass hier so viele schreiben und jede, wirklich jede Meinung ist wertgeschätzt, hilfreich und willkommen!

Wir müssen leider damit klarkommen, dass wir für das erste Mal leider nur drei Wochen Zeit haben, zum ersten Mal in Namibia sind und natürlich gerne einen umfassenden und abwechslungsreichen Eindruck mitnehmen wollen. Ich verstehe den Ansatz total, vielleicht besser 2-3 Reisen daraus zu machen, aber wir haben uns denke ich ja schon für's erste örtlich eingeschränkt und allein der nun von uns ignorierte Norden ist sicherlich ein Grund, unbedingt wiederzukommen. Auch das einige Fixpunke wie zB. der Tok Tokkie Trail oder gewisse Lodges nur noch an bestimmten Daten verfügbar sind schränkt unsere Planungsmöglichkeiten natürlich ein.
Für meine Freundin und mich sind auch mal längere Fahrstrecken und ein, zwei Tage die man nur im Auto verbringt okay.
Wir haben das durchaus schon auf anderen Reisen gemacht und ich persönliche fahre auch im Alltag öfters recht lange Strecken, die für andere vl. zu stressig sind. Klar ist Europa nicht vergleichbar mit den Pisten in Namibia und ihr habt sicherlich auch den Erfahrungsvorsprung hier, aber dennoch kennen wir uns selber gut und für ein, zwei Etappen haben wir beschlossen diese Anstrengung in Kauf zu nehmen, wohlwissend dass weniger manchmal auch mehr sein kann. Dass es dann trotzdem Leute gibt, die schreiben das hätten sie auch so gemacht und dass es kein Problem für sie gewesen ist, freut uns natürlich weil wir sehen dass unsere Pläne nicht komplett unrealistisch sind.

Ich fasse gleich nochmal unseren überarbeiteten Routenplan zusammen (alle Änderungen ggü. meinem ersten Post kommen direkt aus der Diskussion hier im Forum, dennoch wird sichrlich jetzt auch nicht jeder sagen, er würde das genauso machen).
Außerdem waren jetzt auch nochmal in den letzten Beiträgen wirklich ein paar tolle Tipps dabei, auf die ich auch noch gerne seperat eingehen möchte.
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