THEMA: Caprivi mit Familie (Wiederholung)
18 Dez 2019 10:15 #575483
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  • H.Badger am 18 Dez 2019 10:15
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Guten Morgen Bianca,

ich würde da Sybille zustimmen. Es ist zwar schon zehn Jahre her, dass wir von Kasane aus über Nata, Gweta, Maun, Ghanzi, Gobabis nach Windhoek gefahren sind, aber die Strecke ist uns als wenig spektakulär in Erinnerung. Damals war die Teerstraße nach Nata zu allem Überfluss auch noch in einem wirklich erbärmlichen Zustand. Aber das ist lange her.
Wir fanden die Fahrten damals ziemlich langweilig und nach allem, was auf der Reise hinter uns lag (Waterberg, Etosha, Caprivi, Chobe, VicFalls) wirklich antiklimaktisch. Wir sind damals von Maun aus ins Delta geflogen, daher hatten wir auf dem "Rückweg" dann noch ein richtiges Highlight. Aber der Rest...
Ihr könntet von Maun aus mindestens einen Rundflug machen (die Camps im Delta sind - wie du weißt - nicht günstig...) und von Gweta aus einen Ausflug in die Pfannen unternehmen. Ansonsten ist die Strecke ziemlich öde. Wir würden es jedenfalls in dieser Weise nicht noch einmal machen wollen. Das waren einfach viele Kilometer mit wenig Erlebniswert - gerade mit Kindern an Bord.

Liebe Grüße
Sascha
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18 Dez 2019 15:52 #575499
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  • uli-rt am 18 Dez 2019 15:52
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Hallo Bianca,

wir waren dieses Jahr mit unseren 3 Kindern in Namibia und Botswana unterwegs (Camping). Ich hätte gern die große Runde Windhoek - Maun - Kasane - Caprivi - Etosha gemacht, aber da wäre ich auf mind. 30 Tage gekommen, um nicht hetzen zu müssen. Da mein Mann und ich schon im Moremi/Chobe/VicFalls waren, hatten wir abgespeckt und es kam heraus: Windhoek - Nxai Pan NP, Magkadigkadi NP, dann am Panhandle hoch, vorderer Caprivi, Etosha und zum Schluss Omandumba.

Wenn Ihr den Etosha im Gegesatz zu uns weglasst, müsste Eure Route eigentlich auch mit den Kindern gut machbar sein.

Hier ein paar Einzelheiten (zu dem was schon erwähnt wurde):

Zelda (gegenüber von Kalahari Bush Breaks) hat einen netten Pool für die Kinder, Emus rennen über den Campingplatz, viele Hunde gibt es. Allerdings hat man bei der Farm das Gefühl, dass da die Zeit etwas stehengeblieben ist bzw. länger nichts mehr erneuert wurde. Über die Zimmer kann ich nichts sagen. Das Essen war in Ordnung. Für eine Nacht war es mit Camping völlig i.O..

Boteti River Camp fand ich sehr schön, kenne aber auch hier die festen Unterkünfte nicht. Der Boteti River war für mich ein großes Highlight mit Hunderten von Zebras, Gnus...auch Elefanten. Allerdings alles sehr tiefsandig. Im Camp hatten die KInder viel Spass im Sand.

Planet Baobab: Die Hütten sahen von außen sehr nett aus. Sehr schöne Anlage mit vielen Baobabs und einem großen (kalten) Pool. Leckeres Essen. Wir sind nach Kubu Island - ganz toll. So kann ich mir auch einen Übernachtungsausflug vom Planet Baobab super mit Kindern vorstellen (könnte aber teuer sein).

Die Strecke von Gweta nach Maun ist inzwischen neu geteert.

In Maun haben wir einen Rundflug gemacht. Ging sehr gut mit Kindern. Ein absolutes Muss.

Am Panhandle waren wir im Guma Lagoon Camp - tiefsandige Anfahrt (mit Elefantensichtung). Auch sehr schön! Die Sundowner Bootsfahrt war sehr schön, auch wenn wir nicht sehr viel gesehen haben.

Tsodillo Hills waren ok. Da war eher das Problem, dass wir dort gegen Mittag vorbeigekommen sind und es recht heiß war, zum Glück aber einigermaßen schattig. Besser hatte es uns (auf einer anderen Reise) in Twyfelfontein gefallen.

Ngepi Camp ist auch für Kinder sehr toll mit dem Pool im Okavango. Dort dürfen die Kinder auch im Mokoro mitfahren. Allerdings fand ich es recht voll. Wenn man sich wie Ihr in die Hütte zurückziehen kann, ist es aber sicherlich ruhiger. Schöne Anlage.

Wir haben auch in Roys Restcamp übernachtet. Wir hätten von der Mobola Lodge aus an diesem Tag auch nicht länger fahren wollen. (Es wurde später, da wir das superleckere Frühstück gebucht hatten - unsere einzige feste Unterkuft, nachdem ich Deinen Reisebericht gelesen hatte!! Und wir haben das Lebende Museum in Rundu ausgelassen, mussten aber auch unsere Lebensmittelvorräte aufstocken....da ging der Tag schnell rum).

Vom Etosha sind wir dann über Omaruru nach Omandumba. Omaruru fand ich ein wirklich nettes kleines Städtchen mit (mind.) einem schönen Cafe und einer tollen Holz-Souvenir-Werkstatt.

Omandumba - wieder die schönste Übernachtung des ganzen Urlaubes - ganz allein auf dem Campingplatz - toller Abschluss.

Allerdings fand ich aber auch, dass sich die Strecken nach und in Botswana mit Kindern ganz schön gezogen haben - die einzelnen Highlights sind schon recht weit auseinander. Abseits der Straßen gab es viele bzw. nur Tiefsandstrecken, so dass man nur langsam vorwärts kommt. Die Tiefsandpisten sollte man auch nicht unterschätzen (auch wenn bei uns alles gut ging und mein Mann ein sehr guter Fahrer ist). Am Panhandle war die Straße eher eng und viele LKW kamen entgegen.

Ich hoffe, Du konntest daraus noch was für Euch entnehmen. Viel Spass beim weiteren Planen.
Uli
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18 Dez 2019 16:19 #575501
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  • binca75 am 18 Dez 2019 16:19
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Hallo Uli,

das hilft mir sehr. Vielen Dank! :woohoo:

Würdest du mir verraten, was ihr für den Rundflug ab Maun bezahlt habt?

LG

Bianca
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18 Dez 2019 23:18 #575536
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  • uli-rt am 18 Dez 2019 15:52
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Hallo Bianca,

das war natürlich nicht billig...ca. 6000 Pula = 500 Euro für uns 5 bei Mack Air für eine Stunde.

Viele Grüße
Uli
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19 Dez 2019 07:49 #575546
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  • binca75 am 18 Dez 2019 16:19
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Danke, Uli, für deine Antwort! Ich hatte tatsächlich mit deutlich mehr gerechnet... :cheer:

Wahrscheinlich ist das ein so einmaliges Erlebnis, dass man es unbedingt machen sollte, wenn man schon mal da ist.

@all: Auf meine Nachricht gestern habe ich von Nina (Click&Travel) direkt Antwort bekommen: Eigentlich wollten wir am Delta ja schlicht vorbeifahren..., sie hat uns jedoch ans Herz gelegt, das nicht zu tun. Jetzt würden wir vom Boteti aus Richtung Maun fahren.
Ich stell hier jetzt nochmal unsere überarbeitete Route ein:

1 N Krumhuk (gebucht)
2 N Dornhügel
1 N Rundu/ Tambuti
2N bei Ngepi Camp Treehouse
2 N Mashi Safari (Tour von Dan)
1 N Mwandi View
1 N Kasane (The Old House) (Die Seite des Sedudu Gates wurde uns empfohlen. Macht das Sinn die 2 N am Chobe so aufzuteilen?)
2 N Elephant Sands
2 N Boteti River Camp (oder Planet Baobab)

1 N (Crocodile Camp) (Wie lange fährt man da in etwa?)
2 N Khwai Guesthouse (Kennt das jemand?)
1 N Maun (um den Rückweg zu splitten... Hätten wir so irgendwann Zeit für den Rundflug?
)

1 N Historischer Landgasthof Ghanzi
2 N Eningu Clayhouse Lodge oder Okambara

Wäre euch sehr dankbar über hilfreiche Kommentare... Mich setzt die Planung diesmal schon etwas unter Stress, weil ich Botswana so gar nicht einschätzen kann... :blink:

Liebe Grüße
Bianca
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Letzte Änderung: 19 Dez 2019 07:50 von binca75.
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19 Dez 2019 11:32 #575553
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  • Topobär am 19 Dez 2019 11:32
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Hallo Bianca,

vom Boteti River Camp sind es ca. 1,5h bis Maun. Vom Planet Baobab eine halbe Stunde länger.

Beim 2. Aufenthalt in Maun sollte ausreichend Zeit für einen Deltaflug sein. Das dauert incl. CheckIn nur 2h.

Anstatt 2N im Elephant Sands würde ich auf jeden Fall 2N in Kasane empfehlen. Ansonsten habt Ihr nicht ausreichend Zeit für Gamedrives und Bootstouren. Die werden nie langweilig, während ich nicht wüsste, was ich 2N in Elephant Sands machen sollte.

Alles Gute
Thomas
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