THEMA: 7 Wochen Namibia und Botsuana
26 Nov 2019 15:50 #573788
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Hallo zusammen

Danke für die netten und guten Tipps!

Der Kenner findet schnell und präzise wo man noch optimieren kann und wobei ich mir noch nicht so viel Mühe gegeben habe ;) :)
Die Fahrzeiten ist sicher so ein Thema wo ich mir noch etwas Zeit nehmen muss um diese zu berichtigen, die sind momentan erst ein loser Richtwert. Auch um Caprivi und Nach-Maun habe ich mich zugegebener massen noch nicht so ausführlich gekümmert.
Darum hier mal meine Anpassungen, bevor ich dies in die gesamte Route übernehme:

- Die Kalahari Anib Lodge und die Bagatelle Lodge sehen wirklich sehr schön aus, danke! Werden eine davon sicher besuchen.
- Nach eurem Feedback würde ich somit den Aus - Lüderitz Wechsel auf nur Aus, dafür zwei Übernachtungen ändern.
- Weiter würde ich auf euren Hinweis auf der D707 eine weitere Nacht einplanen. Würdet ihr da die selbe Camp Site nehmen oder eine weitere besuchen?
- Nach Twyfelfontain werde ich auch noch ein, zwei Tage mehr einplanen (Palmwag/Sesfontaine/Purros)
- Etosha schaue ich mir somit nochmals an mit euren guten Tipps. @trsi: Camps ausserhalb des Parks wie z.B. Onguma Tamboti und Leadwood Campsite?
- @trsi: Was würdest du im Caprivi noch reinnehmen bzw. wo länger bleiben? Da im Caprivi auch Kayaking angesagt ist, werden wir wohl Maun etwas weniger lange besuchen und uns mehr Caprivi widmen.
- Liyanti und Savuti habe ich von der Dauer her getauscht und werde somit eine Agentur anfragen für die Buchungen, je nach dem wird sich die Route dann ja sowieso verändern.
- @fidel: Das ist eine meiner Befürchrungen, dass die Route zu hektisch/stressig sein könnte. Was würdest du anders machen bzw. wo würdest du mehr Zeit verbringen oder was würdest du auslassen?

Ich hoffe ich hab die Anreden an euch User mit dem @ nicht vermasselt, ansonsten hoffe ich, dass mir trotzdem jemand Feedback geben kann :)

Cheers
Tuttomat
Letzte Änderung: 26 Nov 2019 16:42 von Tuttomat.
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27 Nov 2019 10:20 #573828
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  • fidel am 27 Nov 2019 10:20
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Hallo nochmals,

wie bereits geschrieben, betrifft meine Kritik insbesondere den ersten Teil bis Etosha, anschließend wird es wesentlich besser ;-)

Zur Entzerrung würde ich Folgendes machen
- statt je eine Nacht Lüderitz/Aus 2 Nächte an einem der beiden Orte
- eine weitere Nacht an der D707. Alle Campsites dort liegen traumhaft, da musst du dir einfach ein bisschen Bilder ansehen, Reviews lesen und vergleichen. Wir konnten uns vor 2 Jahren nicht entscheiden und waren je eine Nacht auf Koiimasis und Namtib, beides hat seine individuellen Reize.
- wie meine Vorredner würde ich mehr Zeit zwischen Spitzkoppe u. Etosha verbringen, auch dort gibt es unendlich viele interessante Strecken; wo lang genau müsstest du dir anhand der Karte mal überlegen und insbesondere ein paar Reiseberichte zu der Ecke lesen.
- ich würde glaube ich Waterberg streichen (auch wenn ich selbst dort noch nie war). Wird m.E. überbewertet bei Ersttätertouren, zudem ein gewisser Umweg bei eurer Route. Nashörner werdet ihr relativ wahrscheinlich auch in Etosha sehen und Bewegung kann man auch anderswo haben.
- im Caprivi würde ich es z.B. auf 2-3 Nächte Divundu Gegend und 2-3 Nächte Kongola Gegend aufteilen und Katima weglassen, es sei denn ihr wollte unbedingt dort zum Zambezi
- sofern ihr von Kasane zu den Victoria Falls wollt, würde ich dafür noch eine Nacht in Kasane dranhängen

Generell 1.: habt ihr bereits bestimmte Kajaktouren/Anbieter im Auge? Euch ist hoffentlich bewusst, dass es sich dabei um eine für die Gegend eher exotische Art der Fortbewegung handelt, die nicht ganz ohne Grund Vielen nicht geheuer ist (Stichwort Hippos u. Crocs) - wenn auch nicht ohne Reize ;-) Ich liebäugle auch schon länger mit einer längeren Kajaktour im Okavangodelta o. in Sambia.. Es gibt überall im Caprivi sowie am Chobe und auch im Moremi die Möglichkeit, "normale" Bootstouren zu machen, was sehr zu empfehlen ist. Auch mehrtätige Touren werden z.B. am Kwando von Mashi River Safaris o. ab Maun angeboten.

Generell 2.: Weil es bisher noch nicht angesprochen wurde und du nichts zu euren bisherigen Erfahrungen geschrieben habt, nur dass es zum ersten Mal nach Afrika geht: ich gehe davon aus, dass euch die Tücken, Hürden und Anforderungen einer Durchquerung von Chobe/Moremi sowie der Übernachtungen in nicht umzäunten Camps in Nationalparks bewusst sind (sowohl was Vorbereitung als auch fahrerische Herausforderung angeht)? Da ihr aber ja vorher länger in Namibia unterwegs seid und dort auf dem Weg zum Sossusvlei und im Caprivi insbesondere Sandfahrten gut üben könnt, sehe ich da keine größeren Probleme, wollte es nur mal angesprochen haben.

Viele Grüße,
fidel

PS: auch unsere Flitterwochen führten uns als Ersttäter auf eine ähnliche Route, nur dass wir leider am Kwando umdrehen mussten - den Luxus von 7 Wochen plus hatten wir leider nicht zur Verfügung :)
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27 Nov 2019 15:57 #573871
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fidel schrieb:
Hallo nochmals,

wie bereits geschrieben, betrifft meine Kritik insbesondere den ersten Teil bis Etosha, anschließend wird es wesentlich besser ;-)

Zur Entzerrung würde ich Folgendes machen
- statt je eine Nacht Lüderitz/Aus 2 Nächte an einem der beiden Orte
- eine weitere Nacht an der D707. Alle Campsites dort liegen traumhaft, da musst du dir einfach ein bisschen Bilder ansehen, Reviews lesen und vergleichen. Wir konnten uns vor 2 Jahren nicht entscheiden und waren je eine Nacht auf Koiimasis und Namtib, beides hat seine individuellen Reize.
- wie meine Vorredner würde ich mehr Zeit zwischen Spitzkoppe u. Etosha verbringen, auch dort gibt es unendlich viele interessante Strecken; wo lang genau müsstest du dir anhand der Karte mal überlegen und insbesondere ein paar Reiseberichte zu der Ecke lesen.
- ich würde glaube ich Waterberg streichen (auch wenn ich selbst dort noch nie war). Wird m.E. überbewertet bei Ersttätertouren, zudem ein gewisser Umweg bei eurer Route. Nashörner werdet ihr relativ wahrscheinlich auch in Etosha sehen und Bewegung kann man auch anderswo haben.
- im Caprivi würde ich es z.B. auf 2-3 Nächte Divundu Gegend und 2-3 Nächte Kongola Gegend aufteilen und Katima weglassen, es sei denn ihr wollte unbedingt dort zum Zambezi
- sofern ihr von Kasane zu den Victoria Falls wollt, würde ich dafür noch eine Nacht in Kasane dranhängen

Generell 1.: habt ihr bereits bestimmte Kajaktouren/Anbieter im Auge? Euch ist hoffentlich bewusst, dass es sich dabei um eine für die Gegend eher exotische Art der Fortbewegung handelt, die nicht ganz ohne Grund Vielen nicht geheuer ist (Stichwort Hippos u. Crocs) - wenn auch nicht ohne Reize ;-) Ich liebäugle auch schon länger mit einer längeren Kajaktour im Okavangodelta o. in Sambia.. Es gibt überall im Caprivi sowie am Chobe und auch im Moremi die Möglichkeit, "normale" Bootstouren zu machen, was sehr zu empfehlen ist. Auch mehrtätige Touren werden z.B. am Kwando von Mashi River Safaris o. ab Maun angeboten.

Generell 2.: Weil es bisher noch nicht angesprochen wurde und du nichts zu euren bisherigen Erfahrungen geschrieben habt, nur dass es zum ersten Mal nach Afrika geht: ich gehe davon aus, dass euch die Tücken, Hürden und Anforderungen einer Durchquerung von Chobe/Moremi sowie der Übernachtungen in nicht umzäunten Camps in Nationalparks bewusst sind (sowohl was Vorbereitung als auch fahrerische Herausforderung angeht)? Da ihr aber ja vorher länger in Namibia unterwegs seid und dort auf dem Weg zum Sossusvlei und im Caprivi insbesondere Sandfahrten gut üben könnt, sehe ich da keine größeren Probleme, wollte es nur mal angesprochen haben.

Viele Grüße,
fidel

PS: auch unsere Flitterwochen führten uns als Ersttäter auf eine ähnliche Route, nur dass wir leider am Kwando umdrehen mussten - den Luxus von 7 Wochen plus hatten wir leider nicht zur Verfügung :)

Danke für die detaillierten Ausführungen, die haben mir sehr geholfen!
Ich habe die Route entsprechend angepasst (siehe Anhang). Ich denke die sieht nun einiges besser und relaxter aus :)
Die Anpassungen aus meinem letzten Eintrage habe ich einfliessen lassen und noch die Tipps von fidel reingenommen.
Eine Kayaktour ist mir dann doch etwas zu draufgängerisch, da machen wir lieber im Caprivi oder Moremi ein, zwei Bootstouren ;)
Die Fahrzeiten habe ich auch anhang der Karten hier im Forum angepasst.

Wie du schreibst fidel, war auch meine Überlegung, dass wir genügend Zeit in Namibia verbringen um Übung im Fahren zu erlangen.
Das war nämlich auch einer meiner Hauptbedenken. Wir haben schon etwas Erfahrung gesammelt mit üblen Strassen in Kuba, jedoch ist dies natürlich nicht zu vergleichen mit einem Tiefsand-Trail.

Über das NP Camping ohne Einhagung werde ich mich noch etwas mehr informieren, aber prinzipiell sind wir nicht so ängstlich, so dass es nicht daran scheitern sollte. Aber natürlich ist mir wichtig, dass wir gut vorbereitet sind auf diese Situationen.

Wenn ihr die Campsites und die Unterkünfte so anschaut, ist das eine gute Wahl oder gibts da solche, die gar nicht zu empfehlen sind? Was gibt es sonst noch anzumerken an unserer Routenplanung?

Cheers
Tuttomat

P.S. Das freut mich fidel, dass ihr auch die selbe Idee zum Flittern hattet, das war sicher eine unvergessliche Reise! (Gibts dazu einen Reisebereicht?)
Die 2 Monate die uns zur Verfügung stehen sind auch ziemlich eine Einmalige sachen, denn so schnell werden wir keinen unbezahlten Urlaub mehr bekommen von unseren Arbeitgebern ;)
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27 Nov 2019 16:11 #573874
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Die Nacht in Katima Mulilo würde ich mir schenken und direkt nach Kasane fahren.

Ich persönlich würde eher 2 Nächte in Okaukuejo, als in Namutoni übernachten. Das Wasserloch ist einfach der Hammer dort.

In Swakopmund haben wir eine Kajaktour gemacht, ich fand die klasse und kann sie auch nur empfehlen. Die Living Desert Tour war auch super, ebenso eine Ganztagestour nach Sandwich Harbor. Egal, welche Ausflüge du machst, da sollte man sich zeitig um Buchungen kümmern. Wir haben die Kajaktour Mitte September 2019 gemacht und der Guide sagte, dass er schon Buchungen für November 2020 bekommt. :ohmy: Alle 3 Touren, die wir gemacht haben, waren ausgebucht.
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27 Nov 2019 16:56 #573881
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  • Logi am 27 Nov 2019 16:56
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Hallo Tuttomat,

Du schreibst in der Auflistung bei Grootberg Lodge => Warmquelle besichtigen....
Meinst Du Warmquelle zwischen Sesfontein und Palmwag? :woohoo:
Sollte das so sein, kannst Du den Punkt streichen, wegen Nicht-Machbarkeit.

LG
Logi

Edit: geändert wegen Verschreiberle
Letzte Änderung: 27 Nov 2019 20:19 von Logi.
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27 Nov 2019 20:11 #573903
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Logi schrieb:
Du schreibst in der Auflistung bei Grootfontein => Warmquelle besichtigen....
Meinst Du Warmquelle zwischen Sesfontein und Palmwag? :woohoo:
Sollte das so sein, kannst Du den Punkt streichen, wegen Nicht-Machbarkeit.

Ich les da Grootberg Lodge, nicht Grootfontein :lol:
Aber ganz abgesehen davon finde ich die Grootberg Lodge auch einfach mal für einen Ruhetag schön (ich hab da nur einen Besuch abgestattet, nicht genächtigt).

Tuttomat, die Reise sieht so für mich schon viel runder aus!

Klein Aus Vista hätte auch einen recht schöne CS, falls ihr lieber campen wollt.

Twyfelfontein würde ich für zwei Nächte überlegen. Dann könntet ihr da noch auf die Suche nach Wüstenelefanten gehen.

Waterberg gefiel mir. Bei der vielen Zeit könnt ihr den schon mitnehmen, finde ich.

Caprivi liest sich so gut. Ev. Region Kongola eine Nacht verlängern. Katima könnte auch ausgelassen werden.

Maun - Windhoek veranschlagt ihr immer noch mit vielen Tagen - hat das einen Grund? Es sind relativ kurze Fahretappen und am Ziel habt ihr kaum etwas zu machen. Ich würde Moremi - Ghanzi und Ghanzi - Windhoek fahren. Und Botswana v.a. so schnell wie möglich buchen ;-)

Enjoy! B)
trsi
Meine Afrika- und Wüstenerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ Oman (12 Tage) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia (6 Monate) ¦ Dazu immer wieder in den USA, im Kaukasus und im schönen Europa unterwegs
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