@ Quoll & MaHe
Uuii, nun muss ich das mal mit Koordinaten versehen, denn wenn ich das so anschaue, kann man sich auch schnell missverstehen.
Vorweg: Es war alles sehr trocken! Wie in nassem Zustand dann solche Stellen aussehen, die mit „ElephantFlashFloods“ bezeichnet sind, wissen wir nicht!
Also:
1. die grüne Strecke mit Pfeil, ab Madisa >W, sind wir bis ca. GPS S20° 47.107' E14° 27.326' gefahren
- den gelb markierten „Dangerous Sand“ können wir nicht bewusst erinnern – dazu muss ich aber sagen: Der Goantagab ist allgemein recht tiefsandig und wir empfinden es als normal, wenn sich der Untergrund auf solchen Strecken hin und wieder ändert, deshalb fällt uns vielleicht manches nicht auf. Wir sind langsam und sind mit einem recht PS-schwachen alten Troopie unterwegs. Wir machen nach so vielen Jahren vieles mit „Bauchgefühl/Routine“, man hat gelernt den Untergrund zu „lesen“ und entsprechend zu fahren und auf den Motor zu hören (ob er „schwer arbeiten muss“) – und dann wiederum entsprechend anzupassen (Fahrweise, ggf. Reifendruck).
Und wo ich nun grad dabei bin: Wir fahren immer allein, allerdings haben wir ein SatPhon dabei.
2. ab da: Strecke „MainTrack“ > ein kurzes Stück >N, bis man wieder > W in den Goantagab abbiegen kann (ca. da wo er auf den Südzipfel deiner Roten Strecke trifft), Ihm weiter > NW gefolgt, bis zum Doros Crater.
- Wir sind keinen Meter südlicher gefahren als GPS S20° 46.615' E14° 19.311'.
- Ab Doros Crater dann „retour“ > nord-östl. über GPS S20° 43.681' E14° 20.809' und GPS S20° 43.034' E14° 20.461'
Die Conservancy gibt östl. vom Doros (aufgrund hochpreisiger Lodge?) mittlerweile die Wegeführung vor, diese ist auch gut ausgeschildert, man wird „geleitet“.
Ich hoffe es war alles eindeutig genug beschrieben, sodass du/ihr damit etwas anfangen könnt.
Und mit den mittlerweile viel zu PS starken 4x4 Mietfahrzeugen dürfte solche Strecken sowieso kein Problem sein, außer man macht Fahrfehler. Aber das kann jedem passieren, dann muss man eben ein bisschen buddeln - oder auch mal ein bisschen mehr…

Wir denken, dass man den trockenen Goantagab in dem beschriebenen Bereich nicht nördl. umfahren braucht.
PS: Grundsätzlich gilt auch hier die entsprechende Vorbereitung für Fahrten/Aufenthalt in der einsamen Wüste. Wir haben 2 Tage niemanden getroffen.
PPS: ergänzend zu pollux der Hinweis, dass tiefsandige Strecken am späten sonnigen Nachmittag deutlich anspruchsvoller zu fahren sind als am frühen Morgen und bedecktem Himmel.