grundsätzlich: man muss den Reifendruck nicht verringern, ABER im Kgalagadi sollte man es tun, und die Schilder die dort aufgestellt sind machen auch Sinn. Wenn es alle machen würden, dann würde es weniger Wellblech geben(und wenn die Anhänger der Südafrikaner nicht wären). Es gibt keine Reifenschäden auf Sand bei niedrigem Reifendruck. Man fährt im Kgalagadi keine 80km/h, somit kann der Reifen nicht überhitzen.
Der niedrige Reifendruck ist bei Tiefsand obligatorisch, dort kann man auch mit 4x4 stecken bleiben wenn der Reifendruck zu hoch ist.
Den gibt es im Kgalagadi fast nicht mehr.
Ich würde euch empfehlen, nur im Kgalagadi zu reduzieren. Kein Messgerät oder Kompressor notwendig. Mata Mata an der Tankstelle ablassen, zumindest auf 1,2 bar, vorher am Messgerät schauen, wie der Druck war. Und in Twee Revieren wieder aufpumpen auf den ursprünglichen Wert.
Bei niedrigem Reifendruck springen die Räder nicht so auf dem Wellblech, deshalb hat man mehr Komfort.
Und zu uns, wir sind mit eigenem Landcruiser unterwegs und reduzieren nur auf Sand, oder vor Flussdurchfahrt. Auf Gravel schalten wir immer den Allrad ein, somit hat man einen besseren Geradeauslauf, da die Vorderräder mit antreiben. Bei einem Mietwagen ist die Frage ob er Front oder Heckantrieb hat.
Wenn man vernünftig fährt, also auf Gravel keine 90 km/h, Dann kann man auch nicht viel falsch machen. Außer, dass man überholt wird und einen Steinschlag in der Scheibe

abbekommt.
Die Routen mit Puffer planen und gemütlich die Landschaft genießen, dann braucht ihr euch keine Sorgen machen.
Bei Mietwagenübernahme darauf achten, dass kein Reifen schon sichtbar weniger Luft hat.