THEMA: Tipps zu Tier und Naturfotografie
18 Apr 2021 09:28 #613074
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  • Kudu am 18 Apr 2021 09:28
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Hi Bonebreaker

Du hast da eine Riesenarbeit gemacht! Herzlichen Dank dafür. Da gibt es so viele nützliche Tipps in Deinem Beitrag.
Einfach genial!

Liebe Grüsse
kudu
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18 Apr 2021 09:52 #613078
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@HeiVi
Vollkommen richtig, Das RAW-Format ist eine richtig gute Sache. Ich selber arbeite nur im Raw-Format und "entwickle" dann am PC mein Foto.
Für alle diejenigen, die sich fragen "wat für ein Ding?". Raw ist das kamerainterne Bildformat, in dem alle Bildinformationen gespeichert sind. Das jpg-Bild, das ihr normalerweise verwendet, ist ein komprimiertes Bild des RAW-Bilds und hat damit Informationsverluste. Dieses merkt man aber erst, wenn man am PC das Bild bearbeiten möchte. Ein RAW-Bild bringt aber nur etwas, wenn man es auch bearbeitet.
Wenn eine Kamera auch ein RAW-Format ausgibt, kann man angeben, dass das Bild als JPG und als RAW-Bild abgepeichert wird. Stellt man hinterher fest, eins der BIlder könnte eine "Politur" vertragen, kann man dann sich am RAW-Bild austoben. Für die ohne Bildbearbeitungslust/möglichkeit: Notfalls fragt in Freundes-, Familien- oder Bekanntenkreis, ob einer von denen euch das machen kann.
EIn Nachteil hat das auch. Ihr braucht bei der Methode über das doppelte an Speicherplatz. Einmal das jpg und dann das RAW-Bild, welches deutlich größer ist, als das jpg.

@loeffel
Yeap, üben, üben. Was Tiere anbelangt. Das eigene Haustier wäre das perfekte Übungsmodell, und wenn dann mal wieder Zoos und Wildparks offen haben, sind das sehr gute Übungsreviere. Vorallem Wildparks, weil meist mehr Natur drumherum hat. Kleiner Hinweis zum Zaun. Mann kann durchfotografieren, ohne das der Zaun stört. Hier ein kleiner Video zur Verdeutlichung
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18 Apr 2021 10:13 #613080
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Hoi zämä

Wie macht Ihr das mit Sternenhimmelfotos?
Ich hab zwar auch schon Sternenhimmelfotos mit für mich brauchbarem Resultat geschossen, aber ich kann es nicht nachvollziehen, selbst wenn ich dieselben Objektive und Einstellungen nutze wie damals.
Länger als 20 Sekunden hab ichs jeweils nicht belichtet, wegen der Erddrehung, darum denke ich dass es bei mir an der Fokussierung liegt.
Und ja, mir ist klar dass MFT dafür nicht das optimale Format ist, aber mit f3,5 bei 12mm (=24mm Kleinbild) wurde es schon mehrmals für meine Ansprüche brauchbar. Aber eben eher zufällig denn 'gewusst wie'.
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18 Apr 2021 11:03 #613087
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Oh ja, da schließe ich mich Piccos Frage an, das würde mich auch interessieren.

@Picco: Was meinst Du mit MTF? Mittelformat?

Da fällt mir gleich noch eine weitere Dummy Frage ein. Ich lese immer von Volllformat, Mittelformat etc.
Könnt Ihr mir das auch noch einmal kurz erklären? ... und auch was die Vorteile und Nachteile sind?

Lieben Dank im Voraus
Sabine
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18 Apr 2021 11:08 #613089
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@Picco

Bei den Bildern habe auch meist mehr Müll als Treffer. Ich kann dir nur sagen wie ich es mach,
Mann liest immer man soll manuell auf unendlich stellen. Ist bei vielen Objektiven nicht so leicht einzustellen. Dann haben wir auch wieder das Problem, dass oft der Vordergrund unscharf ist, und ich möchte bei vielen Bilder noch irgendetwas im Vordergund haben. Daher nutze ich eben den Effekt der hypofokalen Distanz aus und stelle eben nicht auf unendlich. Ich habe da einfach bessere Ergebnisse erhalten

Ich schalte dann die ISO Zahl hoch auf 1000 oder 1250. und belichte mit 30sekunden, bei meinem Fischaugen mit 15mm ist das noch in Ordnung. Deine 20 Sekunden bei 24mm sind OK, also bei dir eher mehr ISO.

Und dann: Bild bearbeitung.


Die Entwicklung ist reine Geschmackssache. Wer meinen Geschmack teilt und wissen will wie ich den Look generiert habe. Ich habe auch im Netz gestöbert.
gwegner.de/know-how/...en-der-milchstrasse/


PS (nachträglich): Das es ohne Stativ nicht geht, müsste klar sein :)
Letzte Änderung: 18 Apr 2021 11:15 von Bonebreaker.
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18 Apr 2021 11:38 #613094
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@Sabine26
Vollformat, Mittelformat, Kleinformat, Micro4: Das sind einfach Bezeichnungen für die Sensorgröße

Im analogen Zeitalter war ein Film (sprich Negativ), den man eingelegt hat auf die Größe 2,4 x 3,6 cm ausgelegt. Diese Größe findet man auch heute wieder. Die Sensoren meiner Nikon sind genauso groß, und das wird umgangssprachlich Vollformat genannt. Smartphones oder einfache Kameras haben einen viel kleineren Sensor, DIe Spiegellosen verwenden das Micro Four Thirds Format, das nur halb so groß wie das Vollformat ist, dann gäbe es APS-C, das liegen zwischen Vollformat und Micro Four Third. Die Kamerahersteller haben teilweise eigene Namen dafür und Umgangsprachlich wird manches auch wieder anders genannt. Du siehst es kann unübersichtlich sein.

Je kleiner ein Sensor, desto enger liegen die photoelektischen Sensoren beieinander und stören sich gegenseitig=Rauschen. Daher sagte man früher z.B 10 Mpixel bei einer APS-C Sensor ist rauschanfällilger als 10Mpixel auf einem Vollformatsensor. Heutzutage ist das zu simpel, da die Entwicklung immer weitergeht und die "kleinen Sensoren" immer besser werden. Was sich nicht geändert hat, je größer der Sensor, desto teurer.
Aber die kleinen Sensoren passen in kleinere handlichere Kameras, die wiederum kleinere handlicher Objektive verwenden können.

Das mal so ganz grob dazu
Letzte Änderung: 18 Apr 2021 11:44 von Bonebreaker.
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