THEMA: Zustand Krüger Unterkünfte
22 Mai 2021 23:59 #616723
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  • Makra am 22 Mai 2021 23:59
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ALM schrieb:
Hingegen sind für mich die Kosten für die Übernachtungsstätten nicht nur deren Unterhaltung zuzuschreiben, sondern auch und insbesondere der Unterhaltung des kompletten Netzes der Restcamp- und Bushcamp-Einrichtungen wie Tankstellen, Shops, Swimming-Pools, Terrassen, Wegenetz sowie Pflege von Fauna in den Camps.
Na ja, Tankstellen und Shops dürften sich wohl selbst tragen. Würdest du in einer externen Unterkunft extra bezahlen für den Pool, Terrassen etc. ?

Bei dieser Einstellung wundert es mich nicht, wenn die Sanparks Unterkünfte teilweise immer mehr verkommen - die Akzeptanz ist offensichtlich vorhanden.
Liebe Grüße
Makra
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23 Mai 2021 09:51 #616730
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Hallo Makra
Der Aufenthalt im KNP ist freiwillig. :laugh: Stromausfälle gibt es in SA jederzeit und überall. :woohoo:
Grüessli
Malbec
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23 Mai 2021 11:45 #616740
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  • Sabine26 am 23 Mai 2021 11:45
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Hallo zusammen,

zum Glück ist der Aufenthalt freiwillig, wie in anderen Unterkünften auch, es sei denn, bestimmte Umstände zwingen einen zu einem unfreiwilligen Aufenthalt.
Sicherlich kann man unterschiedliche Auffassungen haben, ich bin da aber eher bei Makra und würde mir für uns bei einem Aufenthalt im KNP ziemlich genau überlegen, wo ich übernachte.

Wofür ich aber kein Verständnis habe, ist eine durchlaufende Wasserspülung in der Toilette oder tropfende Wasserhähne, nicht im KNP und nicht im Etosha.
Dort hatten wir in Okaukuejo im Premier Waterhole Chalet drei Tage eine nicht reparierte Wasserspülung, die ich gleich nach Ankunft und noch zweimal später reklamiert habe. Nichts passiert!
Überall ist es extrem trocken, in Kapstadt wird Wasser abgestellt, auf der anderen Seite wird es verschwendet (okay, wird vielleicht in der Toilette kein Trinkwasser sein). Ich denke, das kann man auch reparieren, ohne groß Geld in die Hand nehmen zu müssen.

Viele Grüße
Sabine
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23 Mai 2021 11:53 #616741
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  • BikeAfrica am 23 Mai 2021 11:53
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Sabine26 schrieb:
Wofür ich aber kein Verständnis habe, ist eine durchlaufende Wasserspülung in der Toilette oder tropfende Wasserhähne, nicht im KNP und nicht im Etosha.
Dort hatten wir in Okaukuejo im Premier Waterhole Chalet drei Tage eine nicht reparierte Wasserspülung, die ich gleich nach Ankunft und noch zweimal später reklamiert habe. Nichts passiert!
Überall ist es extrem trocken, in Kapstadt wird Wasser abgestellt, auf der anderen Seite wird es verschwendet (okay, wird vielleicht in der Toilette kein Trinkwasser sein). Ich denke, das kann man auch reparieren, ohne groß Geld in die Hand nehmen zu müssen.

Ich hatte das auch schon häufig. In den meisten Fällen ist es damit getan, den Deckel vom Spülkasten abzunehmen und die Mechanik in die richtige Position zu bewegen. Wenn die schwergängig ist, muss man das halt nach jedem Spülvorgang erneut machen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
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23 Mai 2021 12:25 #616746
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  • loser am 23 Mai 2021 12:25
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@Wasserverschwendung hat Sabine recht, der Umgang mit dem vielerorts knappen Wasser ist aber generell im südlichen Afrika katastrophal schlecht und nicht auf Nationalparks beschränkt, das ist Alltag dort. Man muss nur schauen, wie verschwenderisch die Durchschnittsbürger im Alltag mit Wasser umgehen. Da werde ich immer fuchtig, wenn die Leute z. B. 10 Minuten unter der Dusche stehen. Die Trockenheit im Kap war für viele ein neues Erlebnis und Augenöffner.
If it’s yellow, let it mellow
It it’s brown, flush it down
war für Viele gewöhungsbedürftig und ein ganz neues "Lebensgefühl".
Wie Wolfgang gesagt hat, sind die rinnenden Spülkästen in der Regel mit ein paar Handgriffen repariert. Der Schwimmermechanismus wird bei schlechter Wasserqualität auch rasch immer wieder schwergängig.
Durch die WC-Spülung läuft übrigens fast immer Trinkwasser, auch bei uns, weil es keine getrennten Kreisläufe gibt oder geben darf. In trockenen Gegenden haben die Leute Selbstgestricktes, indem das „graue“ Wasser aus Bad und Küche aufgefangen und für den Garten verwendet wird. Dafür gibt es auch professionelle Lösungen. Ich kenne jemand in Kapstadt, wo die Eigentümergemeinschaft eines Apartmenthauses so was installieren hat lassen, sonst hätten sie den Garten verkommen lassen müssen.
Letzte Änderung: 23 Mai 2021 17:32 von loser.
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23 Mai 2021 12:32 #616747
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Makra schrieb:
ALM schrieb:
Hingegen sind für mich die Kosten für die Übernachtungsstätten nicht nur deren Unterhaltung zuzuschreiben, sondern auch und insbesondere der Unterhaltung des kompletten Netzes der Restcamp- und Bushcamp-Einrichtungen wie Tankstellen, Shops, Swimming-Pools, Terrassen, Wegenetz sowie Pflege von Fauna in den Camps.
Na ja, Tankstellen und Shops dürften sich wohl selbst tragen. Würdest du in einer externen Unterkunft extra bezahlen für den Pool, Terrassen etc. ?

Bei dieser Einstellung wundert es mich nicht, wenn die Sanparks Unterkünfte teilweise immer mehr verkommen - die Akzeptanz ist offensichtlich vorhanden.

Die Krüger-Shops werden seit 2001 von einer Tourvest-Sparte, und nicht mehr von SANParks betrieben.

Es ist absolut üblich (auch in Mitteleuropa), dass ein Hotel o.ä. welches ein Pool anbietet,
ggü Gleichwertigem ohne Pool, teurer ist.
Ebenso üblich ist, dass ein Zimmer mit Terrasse, Balkon, o.ä. mehr kostet als eines ohne.
Gruß Gina
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