sehr interessant und Danke Logi, habe etwas dazugelernt.
Folglich sollten Sanparks und ein paar andere WWWs das mit Herrn Jackson mal korrigieren.
Dem hier
Logi schrieb:
Märchen und Legenden nennt man Märchen und Legenden, weil es - man könnte es erahnen - Märchen und Legenden sind. Meist werden sie auch nicht wahrer, wenn Einer vom Anderen abschreibt.
kann ich in der eigentlichen Sache trotzdem nicht folgen oder ich missverstehe etwas, weil obig am eigentlichen Punkt vorbeigeht. Begründung:
Rodger “Malkop” Duke Jackson war also kein Schotte (in jüngster Generation) sondern aus Knysna. Das schließt allerdings schottische Wurzeln auch nicht aus. Z. B. kamen die ersten Holzfäller im Knysna Forest aus England und Schottland, aber man wird heute Einzelbiographien nicht lückenlos nachvollziehen können.
Unbestritten erscheint jedenfalls, dass Jackson tatsächlich Landvermessungen am Auob und Nossob durchgeführt hat, dass dort Plätze nach schottischen Namen und Orten benannt wurden sowieso nicht. Auch wenn die Zuschreibung der Namensgebungen an Jackson falsch ist und die Muse(n) unbekannt sind, sind die Namen selber real und noch da, also keineswegs Märchen und Legenden.
Wenn es also nicht der Jackson war, sagt der Hausverstand trotzdem, dass Namensgeber Bindung und Bezug an Schottland hatten, denn der Name eines uralten Clans (Auchterlonie) passiert nicht einfach irgendwie, genauso wenig wie der eines in der Geschichte Schottlands bedeutenden Ortes wie Killiecrankie.
Hier
www.roxannereid.co.z...-auchterlonie-museum
gibt es in der anschließenden Diskussion einige Meinungen/Vermutungen zur Genese der schottischen Namen, auch mit Beteiligung von „echten“ Auchterlonies. Dort werden auch „schottische Wurzeln“ von Frau Jackson erwähnt. Wenn man z. B. von deinem GENI-Link für Frau Jackson (wo ihre Herkunft gar nicht erwähnt wird) weiterklickt zum Herrn Gemahl, ist jedenfalls von schottischen Herkunft seiner Frau die Rede (n. b. nicht alle Schotten heißen Mac).
www.geni.com/people/.../6000000004960372069
"
Roger Duke was a Surveyor who spent several years surveying in the jungles of Malaysia and Indonesia and later the Northern Cape and Kalahari areas of South Africa. There are many references to him as a Scotsman who was so fond of his homeland that he named many of the water holes in Kalahari region after favorite places in Scotland. This is a bit strange for a second generation South African so it is more likely that his wife, Eileen, was responsible for naming of these places. She, it is believed, was a first geneartion Scot. ...."
Wer hat also Schottland in die Kalahari gebracht? Irgendjemand mit Schottlandbezug wird es schon gewesen sein, aber man weiß es nicht (mehr) genau. Für den Normalverbraucher ist das letztlich wurscht. Denn der eigentlich interessante Punkt (von dem ich vor Jahren in einem Bulpin Buch erfahren habe?) ist doch, dass diese komischen Ortsnamen keinen weiß- oder schwarz- südafrikanischen Ursprung haben sondern einen schottischen. Die afrikanische (Namens)Geschichte bleibt spannend