THEMA: Nashornwilderei in Südafrika
27 Nov 2017 12:40 #499155
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  • GinaChris am 27 Nov 2017 12:40
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...und wieder drei Nashörner...
ewn.co.za/2017/11/27...kruger-national-park

Gruß Gina
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03 Jan 2018 18:52 #503507
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  • GinaChris am 27 Nov 2017 12:40
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welch trauriger Jahresbeginn...

WAR - Wildlife At Risk International - Africa
11 Std. ·
SA - KNP - VERY SAD NEWS - just in
Dead Rhino found early this morning at some distance from Phalaborwa gate. Horns still there. There is another rhino, possibly an older calf, with it. Situation is not clear at the moment. Looks like a disturbed poaching but investigation will give the answer.
Rangers are on the scene.

Gruß Gina
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09 Jan 2018 12:31 #504429
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Ob das wirklich die Lösung ist, bleibt abzuwarten:
www.tagesschau.de/au...rn-wilderer-101.html

Skeptisch
freshy
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25 Jan 2018 13:23 #507160
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  • GinaChris am 27 Nov 2017 12:40
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Südafrika: Wilderer töteten 2017 über 1.000 Nashörner
Wilderer haben in Südafrika vergangenes Jahr erneut mehr als 1.000 Nashörner getötet. Die Zahl der illegal erlegten Tiere sank im Vergleich zum Vorjahr nur leicht von 1.054 auf 1.028, wie Südafrikas Umweltministerin Edna Molewa heute sagte. Besonders betroffen war 2017 wieder der bei Touristen beliebte Krüger-Nationalpark im Osten des Landes, wo 505 Rhinozerosse getötet wurden.

„Es ist klar ..., dass wir weiter Erfolge im Kampf gegen Nashornwilderei erzielen, aber genauso ist uns bewusst, dass der Kampf noch längst nicht gewonnen ist“, so Molewa. Die Zahl der landesweit festgenommenen Wilderer und Hornschmuggler sank von 680 auf 518. Allein im Krüger-Park seien bei Festnahmen 220 Waffen sichergestellt worden, so die Ministerin.

Fast drei getötete Nashörner pro Tag
In Afrika gibt es schätzungsweise noch etwa 20.000 bis 25.000 Nashörner in freier Wildbahn - die allermeisten davon leben in Südafrika. Experten sehen die hohen Wildereizahlen weiter mit Sorge. Die 2017 „marginal niedrigere Zahl getöteter Nashörner“ sei inakzeptabel hoch, sagte Tom Milliken von der Artenschutzorganisation Traffic. Mit fast drei getöteten Nashörnern pro Tag „setzt sich die Krise ungehindert fort“.

Der Handel mit Horn von Nashörnern ist auf internationaler Ebene seit rund vier Jahrzehnten verboten. Auf dem Schwarzmarkt zahlen Kunden Berichten zufolge Zehntausende Euro pro Kilogramm. Vor allem in China und Vietnam ist das Horn gefragt: Ihm werden dort aphrodisierende und heilende Kräfte zugeschrieben. Dabei besteht das Horn aus Keratin, dem gleichen Material wie menschliche Fingernägel.

Quelle: orf.at/#/stories/2423913/
Gruß Gina
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25 Jan 2018 13:40 #507166
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  • yanjep am 25 Jan 2018 13:40
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Solange Nachfrage da ist, wird sie auch bedient werden. Erst wenn auch der allerletzte Asiate davon überzeug ist, daß er mit Viagra besser bedient ist oder auch gleich seine Fingernägel abkauen kann, statt sehr viel Geld für Nashornpulver auszugeben, trocknet der Markt aus und die Wilderer und ihre Hinterleute wenden sich mit ihren etablierten Vertriebskanälen anderen "Geschäftszweigen" zu.

Yanjep
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06 Jul 2018 09:08 #525289
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  • Ernst54 am 06 Jul 2018 09:08
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Und hier der Text von ORF:
Löwen in Südafrika sollen Wilderer gefressen haben

Ein Rudel Löwen soll in einem Naturreservat in Südafrika mehrere mutmaßliche Nashornwilderer gefressen haben. Von den Eindringlingen sollen kaum Überreste geblieben sein, Parkwächter sollen unter anderem noch ein Gewehr mit Schalldämpfer, eine Axt und drei paar Schuhe gefunden haben, wie der Besitzer des privaten Wildreservats Sibuya in der Provinz Ostkap, Nick Fox gestern zur dpa sagte.
„Löwen lassen nicht viel von Beute übrig“

Das Wildtierreservat ging wegen der gefundenen Schuhe und Kleidungsfetzen von mindestens drei Wilderern aus. „Löwen sind sehr kräftige Tiere, sie lassen nicht viel von ihrer Beute übrig“, sagte Fox. Die mutmaßlichen Wilderer hatten es wohl auf Nashörner abgesehen. Offenbar kamen sie dem sechs Löwen starken Rudel in die Quere.

Die Eindringlinge sollen demnach in der Nacht zum Montag in das Reservat gekommen sein. Hunde, die auf das Jagen von Wilderern spezialisiert sind, hätten noch in der Nacht angeschlagen. Erst am Dienstagnachmittag soll einem Ranger in der Nähe der Löwen etwas aufgefallen sein, was nach menschlichen Überresten aussah, wie Fox weiter schilderte.
Keine Gefahr für Safaritouristen

Zwar hätten die Löwen Menschenfleisch gefressen - es gebe aber keine Gefahr für Safaritouristen, denn diese dürften das Reservat nicht zu Fuß, sondern nur mit Rangern in speziellen Fahrzeugen besuchen, erläuterte Fox.

In Südafrika werden jährlich rund 1.000 Nashörner von Wilderern getötet. Die Hörner werden vor allem nach Asien verkauft, wo für sie - als Zutat der traditionellen Medizin - ein Vermögen gezahlt wird.

LG :(
Ernst
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