05.02.2026 Flug Frankfurt nach Kapstadt mit Condor
Voller Vorfreude geht es mit dem Airport- Shuttle zum Flughafen. Am Check In werden wir von einem schrecklich netten Inder (oder so) bedient. Er witzelt mir uns und seinem Nachbarn herum. So etwas erlebt man heute nur noch selten. Meist sind es in FRA ja inzwischen Automaten am Check Inn.
Und dieses Mal bekommen wir am Airport sogar endlich einmal wieder etwas gutes zu Essen! Das hat in FRA ja inzwischen Seltenheitswert
Unsere XL Sitze im A330 neo sind besser als vermutetet.
Die größere Beinfreiheit erkauft man hier ja oft mit weniger Platz zur Seite. Für uns passt der Platz. Die XL Sitze sind ja oft die kältesten im Flugzeug, aber dieses Mal sind wir besser vorbereitet. Allerdings ist an den direkt davor liegenden Toiletten immer etwas los. Das stört zum Teil schon.
Das wir wie immer früh am Flughafen waren, haben wir bereits dort gut gegessen und ein, wie Schöppchen getrunken.
Also macht uns der sparsame Service der Condor auf dem Nachtflug nichts aus. Erstmals lassen wir den Alk hier komplett weg. Kerstin schläft fast sofort ein. Ich schaffe insgesamt ca. 5 Stunden. Der junge Purser fliegt heute das erste Mal nach Kapstadt.
Und so kommen wir relativ entspannt und pünktlich in Capetown an. Der Zoll ist so schnell wie noch nie und sogar gut gelaunt! Auch unsere Koffer kommen recht schnell an. Die E Sims von Vodacom sind auch aktiviert und am Avis Schalter kommen wir an der Fast Lane nach ca. 5 Minuten Wartezeit dran. Die Dame ist allerdings afrikanisch langsam und kommt zuerst mit unserer Kreditkarte nicht zurecht. „They are not woooorking, sooooryy!“. Ich „I am getting nervous!“. Maybe you can check the machine?“. „Yeeees, that‘s next dry!“. Und sieht da, nun klappt es! Uff!
Dieses Mal haben wir den Aufpreis für den Fortuner (fast 400 EURO) nicht in Kauf genommen und erhalten einen wirklich sehr schicken Mitsubushi.
Unser Koffer und die große Reisetasche passen genau in den Kofferraum. Die 25 Kilometer Strecke sind verkehrsreich, aber dann doch gut zu bewältigen.
Und so stehen wir nach einer kurvigen, steilen Auffahrt am kurz nach 12 an der Rezeption in Silver Mist. Unser Zimmer ist wie erwartet noch nicht fertig. Die Zeit passt ganz gut um im kleinen Restaurant der hiesigen Zipline einen Lunch zu nehmen.
Das Restaurant ist ziemlich ausgestorben. Der erste Angestellte an der Theke wirkt etwas unmotiviert, seine Kollegin macht es aber wieder wett. Sie empfiehlt uns japanisch angehauchte Tapas und ist so überzeugend, dass wir sofort einwilligen. Die Chemie zwischen uns stimmt und so nehmen wir als anfänglich einzigen Gäste auf der rustikalen Veranda Platz. Ja, wir sitzen nun in Kapstadt, die Sonne scheint und vor uns steht ein Sauvignon Blanc und ein Flasche Wasser.
Unser Blick geht in Richtung des Flughafens und der im Hintergrund liegenden Berge.
Das Essen überrascht uns dann positiv! Es ist wirklich schön angerichtet und schmeckt auch noch hervorragend!
Am Ende zerrt die farbige Bedienung dann ob unserer Begeisterung noch den Chef aus der Küche. Ein cooler, tätowierter Typ. In Constantia Uitsig hätte r vorher ein Restaurant gehabt. Wir bedanken uns, während nebenan eine kleine Gruppe von Zipline Touristen eincheckt.
Inzwischen kam auch die Whattsapp, dass unser Cottage „Owl“ fertig ist. Das ist rustikal, gefällt uns aber echt gut. (Bilder vom nächsten Tag)
Wie geplant geht es nun nach einer Dusche los zum Kirstenbosch. Der kommt im nächsten Teil.