Das Wochenende ist fast vorbei, die Enkelkinder sind wieder zurückgebracht, und so hat man Zeit, wieder einen Teil des Reiseberichtes hier reinzustellen. Es dauert eh nicht mehr lange, wir sind nämlich schon am vorletzten Tag unserer Reise angelangt:
Tag 2, Crododile Bridge Safari Lodge, 08.März 2026
Der Wecker bimmelt gnadenlos um 05.30 h, denn wir wollen heute ganz früh eine der Ersten sein, die in den Park fahren. Mit Fotoapparat und einer Thermoskanne Kaffee bewaffnet stehen wir vor dem Tor der Safari-Lodge, und wir freuen uns arg auf unseren vorletzten Tag hier im Krügerpark.
Nur – das Tor lässt sich mit der Fernbedienung dummerweise nur gut einen Meter weit öffnen – breit genug, dass man zwar durchlaufen kann, aber nicht breit genug für unser Auto. Da probiert man natürlich die Fernbedienung zig male, man versucht, das Tor mit der Hand aufzuschieben, alles ohne Erfolg. Oh Mann, haben wir uns geärgert.
Da stehst Du sehr zeitig auf, und dann das!
Irgendwie muss der Lodgebetreiber mitbekommen haben, dass da zwei Leute schimpfend am Tor stehen und schauen, wie sie aus der Lodge rauskommen, und „ruckizucki“ war das Malheur behoben, so dass wir mit 20-minütiger Verspätung starten konnten.
Irgendwie ist bei uns ganz einfach der Wurm drin. Da denkst du Wunder was und stehst total früh am Tor, und dann bewegt sich dieses Teil einfach nicht so weit auf, dass man rausfahren könnte. Ich muss schon ehrlich sein, Tor und Lodgebetreiber sind in dem Moment nicht meine Freunde gewesen.
Aber – alles im Leben seine zwei Seiten. Wären wir nämlich rechtzeitig im Park gewesen, dann hätten wir die folgende Sichtung leider nicht miterlebt, denn nur wenige Kilometer im Park, wo´s links abgeht Richtung Malalane, da fahren vor uns zwei Game-Drive-Autos von SanParks rein und bleiben nach ein paar hundert Meter stehen. Na ja, und wo SanParks Autos stehen, ist meist (nicht immer) auch etwas los.
Geparden:
Leider ist die Fotoausbeute nicht ganz so toll, denn wir mussten ja mit dem Fotoapparat auch ein bisschen Filme machen, aber wir stehen bei den Geparden fast eine ganze Stunde. Waren wir zu Beginn mit den beiden SanPark Autos noch allein, so sammelten sich innerhalb einer halben Stunde bestimmt um die 20 Autos um uns herum, wir ganz vorne in der Pool-Position. Und wir blieben auch ganz vorne stehen, schließlich konnten die größeren 4x4 Hiluxe & Co locker über unseren Kleinwagen drübersehen. Übrigens waren die beiden Fahrer von SanParks sehr nett zu uns. Sie haben uns nämlich regelrecht dazu aufgefordert, uns mit dem Auto in eine gute Position zu bringen.
Wir düsen weiter, 3 Kilometer vor uns am
Gezantfombi Dam sehen wir Hippos, teilweise im Gras, teilweise im Wasser oder auf der Sandbank …
Mittags machen wir Rast in
Lower Sabie. Man mag es kaum glauben, aber auch hier, wie auch schon ein paar Tage zuvor in Letaba treffen wir wieder die zwei frischverliebten Südafrikaner, mit denen wir uns am Felsenpool im Leokwe-Camp so freundlich unterhalten haben. Klein ist die Welt, denn am letzten Tag auf unserem letzten Game-Drive hier im Krüger haben wir sie nochmals auf der Straße getroffen. Einfach nur nett.
Der Burger schmeckt ausgezeichnet, und bald schon geht es weiter. Auch hier sieht man die enormen Wassermassen, wenn man auf den Sabie schaut. Unglaublich, auch wenn man über die Brücke fährt – du brauchst nicht mal auszusteigen, denn man sieht außer Wasser nichts. Buchstäblich nichts.
Irgendwo laufen uns lautgackernd „african chicken“ über den Weg …
… ein Schreiseeadler hält Ausschau nach Beute …
… kurz vor dem Gate sehen wir noch einen Elefanten ganz nah an den Unterkünften der SanParks Leute …
… und auf dem Nachhauseweg zur Safari-Lodge sehen wir noch dieses große Krokodil, hier noch mit einer Schildkröte, die sich anscheinend nichts dabei denkt, sich so nah an das Krokodil heran zu wagen ….
… und jetzt? Die Schildkröte sehen wir nicht mehr …
Am Abend dann das selbe Programm wie immer, 18.00h Lagerfeuer, 19.00h Abendessen. Das Essen ist auch heute sehr gut, da gibt´s nix zu bemängeln, nur sind wir auch heute wieder sehr müde und verziehen uns bald auf unsere Terrasse, um bei einem Gläschen Wein dem Grunzen der Hippos und den vielen anderen Buschgeräuschen zu lauschen.
So war das mit dem zweiten Tag hier in der Crocodile Bridge Safari Lodge. Morgen kommt dann noch der dritte Tag hier, und dann geht´s auch schon wieder nach Hause.