THEMA: SA + Botswana 02+03/2026
10 Apr 2026 14:21 #723597
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Samstag, 07.03.2026, vom Tamboti-Camp zur Crocodile Bridge Safari Lodge

Es kommt der Endspurt.

3 Nächte haben wir uns in der Crocodile Bridge Safari Lodge eingebucht, und diesmal wollten wir uns kulinarisch verwöhnen lassen, denn wir haben Halbpension gebucht. Wir nehmen im strömenden Regen Abschied von Tamboti - die zwei Tage hier haben uns sehr gut gefallen, und starten wieder recht früh am Morgen, denn es liegen 180 km Strecke vor uns. Eigentlich ja kein all zu langer Weg, aber wer den Krüger kennt, der weiß, dass man mit Fotostops, Kaffeepausen usw. doch eine relativ lange Zeit unterwegs ist.

Dem Adler hier hat´s seine Federn sauber durchnässt,



aber nach ein paar Flügelschlägen ist er schon wieder trocken.



Was zu Hause jeden Gartenfreundes „Todfeind“ ist - hier im Krügerpark gibt´s grad bei diesem nassen Wetter einige Prachtexemplare von Schnecken



Wir sehen etliche Vögelchen, und zwischendurch lässt sich sogar mal ein Rhino sehen, auch diesmal wieder mit zugestutzem Horn,







Kurze Zeit später dann ein stattlicher Elefant am Wegesrand,





bevor wir dann viel Freude mit diesem riesengroßen Martialeagle haben. Der Adler hat im wahrsten Sinn des Wortes fette Beute in seinen Krallen …










Irgenwann im Lauf des frühen Nachmittags sind wir dann da – die Crocodile Bridge Safari Lodge, eine kleine Unterkunft direkt neben der Crocodile Bridge.
Wir waren ja in dieser Gegend schön öfter, aber derartige Wassermassen wie dieses Jahr hatten wir hier am bzw. im Crocodile-River noch nie. Hier ein Bild bei der Fahrt über die Brücke ….



Es gibt hier in der Lodge 6 tents und 2 gemauerte Chalets, allesamt recht nett und tiptop sauber, wir haben die Nummer 5, nämlich das letzte Zelt vorne am Crocodile-River bekommen. Die Lage hier ist sehr schön, der Blick über den Crocodile-River bis hinüber zum Krügerpark ist super, denn man sieht häufig schon von der Terrasse aus die ein oder anderen Tiere. Die Brücke selbst ist tatsächlich nur 5 Minuten entfernt, das passt alles recht gut.





Der Pool ist hier einwandfrei sauber, das hat der Lodgebetreiber gut im Griff …





… und die Schorschine und der bayern schorsch genießen es, ein paar Runden im Pool zu drehen:





Am späten Nachmittag könnte man locker nochmal in den Park rüberfahren, denn es ist ja nicht weit. Wir sind zu müde, schlummern ein bisschen, bevor man sich mit den anderen Gästen am Lagerfeuer trifft, um bei einem Gin Tonic Afrikalatein auszutauschen. Uns gefällt das gut, und um 19.00h gibt´s dann Abendessen. Gute Hausmannskost und natürlich keine 2-Haubenküche, aber es hat geschmeckt und es war sehr reichlich. Lang bleiben wir mit den anderen Gästen, mit denen man zusammen an einer großen Tafel sitzt, nicht mehr im Gespräch, denn wir sind todmüde und es wartet zum Glück ein Kuschelbett auf uns. Das Moskitonetz brauchen wir nicht, es wird eine ruhige und wunderbar kühle Nacht.
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Letzte Änderung: 10 Apr 2026 14:42 von bayern schorsch.
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12 Apr 2026 19:37 #723718
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Das Wochenende ist fast vorbei, die Enkelkinder sind wieder zurückgebracht, und so hat man Zeit, wieder einen Teil des Reiseberichtes hier reinzustellen. Es dauert eh nicht mehr lange, wir sind nämlich schon am vorletzten Tag unserer Reise angelangt:

Tag 2, Crododile Bridge Safari Lodge, 08.März 2026

Der Wecker bimmelt gnadenlos um 05.30 h, denn wir wollen heute ganz früh eine der Ersten sein, die in den Park fahren. Mit Fotoapparat und einer Thermoskanne Kaffee bewaffnet stehen wir vor dem Tor der Safari-Lodge, und wir freuen uns arg auf unseren vorletzten Tag hier im Krügerpark.

Nur – das Tor lässt sich mit der Fernbedienung dummerweise nur gut einen Meter weit öffnen – breit genug, dass man zwar durchlaufen kann, aber nicht breit genug für unser Auto. Da probiert man natürlich die Fernbedienung zig male, man versucht, das Tor mit der Hand aufzuschieben, alles ohne Erfolg. Oh Mann, haben wir uns geärgert. Da stehst Du sehr zeitig auf, und dann das! :(

Irgendwie muss der Lodgebetreiber mitbekommen haben, dass da zwei Leute schimpfend am Tor stehen und schauen, wie sie aus der Lodge rauskommen, und „ruckizucki“ war das Malheur behoben, so dass wir mit 20-minütiger Verspätung starten konnten.
Irgendwie ist bei uns ganz einfach der Wurm drin. Da denkst du Wunder was und stehst total früh am Tor, und dann bewegt sich dieses Teil einfach nicht so weit auf, dass man rausfahren könnte. Ich muss schon ehrlich sein, Tor und Lodgebetreiber sind in dem Moment nicht meine Freunde gewesen.

Aber – alles im Leben seine zwei Seiten. Wären wir nämlich rechtzeitig im Park gewesen, dann hätten wir die folgende Sichtung leider nicht miterlebt, denn nur wenige Kilometer im Park, wo´s links abgeht Richtung Malalane, da fahren vor uns zwei Game-Drive-Autos von SanParks rein und bleiben nach ein paar hundert Meter stehen. Na ja, und wo SanParks Autos stehen, ist meist (nicht immer) auch etwas los. Geparden:









Leider ist die Fotoausbeute nicht ganz so toll, denn wir mussten ja mit dem Fotoapparat auch ein bisschen Filme machen, aber wir stehen bei den Geparden fast eine ganze Stunde. Waren wir zu Beginn mit den beiden SanPark Autos noch allein, so sammelten sich innerhalb einer halben Stunde bestimmt um die 20 Autos um uns herum, wir ganz vorne in der Pool-Position. Und wir blieben auch ganz vorne stehen, schließlich konnten die größeren 4x4 Hiluxe & Co locker über unseren Kleinwagen drübersehen. Übrigens waren die beiden Fahrer von SanParks sehr nett zu uns. Sie haben uns nämlich regelrecht dazu aufgefordert, uns mit dem Auto in eine gute Position zu bringen.

Wir düsen weiter, 3 Kilometer vor uns am Gezantfombi Dam sehen wir Hippos, teilweise im Gras, teilweise im Wasser oder auf der Sandbank …






Mittags machen wir Rast in Lower Sabie. Man mag es kaum glauben, aber auch hier, wie auch schon ein paar Tage zuvor in Letaba treffen wir wieder die zwei frischverliebten Südafrikaner, mit denen wir uns am Felsenpool im Leokwe-Camp so freundlich unterhalten haben. Klein ist die Welt, denn am letzten Tag auf unserem letzten Game-Drive hier im Krüger haben wir sie nochmals auf der Straße getroffen. Einfach nur nett.

Der Burger schmeckt ausgezeichnet, und bald schon geht es weiter. Auch hier sieht man die enormen Wassermassen, wenn man auf den Sabie schaut. Unglaublich, auch wenn man über die Brücke fährt – du brauchst nicht mal auszusteigen, denn man sieht außer Wasser nichts. Buchstäblich nichts.
Irgendwo laufen uns lautgackernd „african chicken“ über den Weg …



… ein Schreiseeadler hält Ausschau nach Beute …



… kurz vor dem Gate sehen wir noch einen Elefanten ganz nah an den Unterkünften der SanParks Leute …



… und auf dem Nachhauseweg zur Safari-Lodge sehen wir noch dieses große Krokodil, hier noch mit einer Schildkröte, die sich anscheinend nichts dabei denkt, sich so nah an das Krokodil heran zu wagen ….



… und jetzt? Die Schildkröte sehen wir nicht mehr …





Am Abend dann das selbe Programm wie immer, 18.00h Lagerfeuer, 19.00h Abendessen. Das Essen ist auch heute sehr gut, da gibt´s nix zu bemängeln, nur sind wir auch heute wieder sehr müde und verziehen uns bald auf unsere Terrasse, um bei einem Gläschen Wein dem Grunzen der Hippos und den vielen anderen Buschgeräuschen zu lauschen.

So war das mit dem zweiten Tag hier in der Crocodile Bridge Safari Lodge. Morgen kommt dann noch der dritte Tag hier, und dann geht´s auch schon wieder nach Hause.
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Letzte Änderung: 12 Apr 2026 19:41 von bayern schorsch.
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Hi Claus,

ich bin gerne mit euch gereist, aber kurz vorm Ende muss ich mich nun erst einmal abmelden - Etosha ruft!!!! Lese den Rest dann später nach.

Liebe Grüße
Konni
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13 Apr 2026 09:43 #723742
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Guten Morgen Konni,
ich bin gerne mit euch gereist, aber kurz vorm Ende muss ich mich nun erst einmal abmelden - Etosha ruft!!!! Lese den Rest dann später nach.

Du bist und bleibst eine "treue Seele". :kiss:
Danke Dir für Deine Begleitung und sag mir an den Etosha schöne Grüße!
Da würd´ ich jetzt auch gern sein.

Herzlichst,
der bayern schorsch
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13 Apr 2026 13:12 #723754
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3. Tag in der Crocodile-Safari-River-Lodge, Montag 09.03.2026

Heute wird mal „anständig“ in der Lodge gefrühstückt – wir sind also heute nicht die Ersten, die frühmorgens in den Krügerpark wollen. (ob wohl das Tor heute aufgegangen wäre ?!?)

Das Frühstück ist lecker, der Blick hinüber in den Krüger sehr schön. Heute haben wir vor, die Crocodile-River-Road zu fahren, das ist gleich nach dem Gate links weg Richtung Malalane-Gate, die Strecke sind um die 50 Kilometer, ein langer, aber sehr schöner Weg, den wir in den letzten Jahren schon öfter gefahren sind.
Als Erstes geht´s runter zum Hippopool, wo wir vor ein paar Jahren ganz tolle Elefantenbegegnungen hatten.

Diesmal Fehlanzeige, aber schon nach kurzer Zeit später sehen wir die ersten Dickhäuter …







Die Straße zieht sich und es ist auch landschaftlich in diesem Teil des Parks wie immer wunderschön






Irgendwo zwischendrin sehen wir am Wasser diese hübschen Vögel:





Und kurze Zeite später haben wir schon wieder Elefanten, und das in wunderschönstem Sonnenlicht:











Zebras



Marabou



Und ganz am Ende noch eine kleine Ansammlung Giraffen:



Wir verlassen den Krügerpark beim Malelane-Gate und fahren auf der Hauptstrasse, der N4, zurück Richtung Crocodile-Bridge, wo wir aber bald eine halbe Stunde an einer ewig langen Baustelle halten mussten. Na ja, es gibt Schlimmeres.

Den späten Nachmitten vertrödeln wir am Pool, wir lassen´s uns einfach gutgehen. :)

So war das mit unserem letzten Tag hier im Krügerpark, morgen geht´s wieder heimwärts, und irgendwie war auch diesmal die Zeit wieder zu kurz. Der Tag müsste nicht 24 sondern 34 Stunden haben, und dann wäre er immer noch zu kurz. Aber wir kommen ja wieder, sofern die Gesundheit das alles zulässt.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass wir einen wirklich sehr schönen Urlaub hatten, den wir ja eigentlich nur so „reingeschoben“ haben, denn dass wir in 2026 nach SA fliegen, das stand überhaupt nicht auf dem Programm.
Dinokeng würden wir immer wieder mit einbauen, wenn es denn einigermaßen in die Route passt. Ein sehr schöner Platz
Botswana / Serolo-Camp war nicht das, was wir uns erwartet haben, die Tiersichtungen im Tuli-Block waren, auch jetzt im Nachhinein mit dem nötigen Abstand, äußerst schwach. Dafür hat aber die Location sehr gut gepasst, es gab nichts zu kritisieren.

Der Krüger hat zuverlässig wie immer geliefert, und Mapungubwe war für uns das highlight schlechthin, dort würden wir gern nochmal hinfahren.

Die Crocodile River Safari Lodge wäre für uns ein Platz, wo wir sehr sehr gerne nochmals hinfahren würden. Wir werden diese schöne Lodge bestimmt in einer nächsten Planung mit berücksichtigen, denn hier hat alles gepasst. Die gute Lage am River, die Nähe zum Krüger, das war spitzenmäßig, und die Location ist eigentlich genau so, wie wir es uns wünschen.

Irgendwann im Bericht hab ich beim Zebrabild dazugeschrieben, dass das Schorschine´s Lieblingsbild ist. Ja, es ist schon ein sehr schönes Bild, mir persönlich aber gefällt das hier fast noch besser, und damit möchte ich diesen Reisebericht auch beenden.



Bedanken möchte ich mich noch bei all denen, die bis zum Ende durchgehalten haben. Auch wenn man einen Reisebericht in erster Linie für sich selbst schreibt, so freut man sich trotzdem über jeden Kommentar und über jeden Danke-Button-Drücker. Gleichzeitig kann ich aber auch sehr gut verstehen, dass beim gefühlt hundertsten Reisebericht über Südafrika gähnende Langeweile aufkommt, da es im Endeffekt nur Wiederholungen sind. Von daher absolutes Verständnis, wenn so ein RB wie dieser hier kaum noch jemanden vom Hocker reißt. Ich denke, das ist ganz normal und der bayern schorsch nimmt sich da auch selbst an der Nase - denn schon während des Schreibens haben ihn die Zweifel geplagt, ob man über SA überhaupt noch viel schreiben muss, obwohl es für die Schorschine und den schorsch ein richtig schöner Urlaub war. :kiss: :kiss: :kiss:

Herzliche Grüße,
der bayern schorsch
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Reiseberichte Bayern Schorsch
Letzte Änderung: 13 Apr 2026 13:27 von bayern schorsch.
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13 Apr 2026 14:06 #723757
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  • Sanne am 13 Apr 2026 14:06
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Immer, wenn ich denke, wir könnten mal von Südafrika lassen und uns Richtung Südamerika orientieren, kommt Ihr oder die Casimodos mit einem so schönen Reisebericht, so tollen Fotos um die Ecke, dass ich denke: "ach ja, da müsstest Du eigentlich auch mal wieder hin". :laugh: Ganz lieben Dank, dass ich virtuell mitfahren durfte und in meinem Kopf schon eine neue Route für 2027 entsteht..

Liebe Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
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