THEMA: SA + Botswana 02+03/2026
30 Mär 2026 16:56 #723130
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  • Champagner am 30 Mär 2026 16:56
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Schön, dass es euch in Summe in Serolo gefallen hat - und das mit der nicht vorhandenen Lust, nochmal die Rumpelpiste nach Mohave zu fahren, kann ich gut verstehen :blink: . Die Strecken waren teilweise heftig :pinch: . Ich habe Julie gefragt, ob sie die irgendwann wieder "besser" machen und sie meinte ja, wenn die Regenzeit vorbei sei würden sie einige Leute aus der Gegend anstellen, um - teils auch in Handarbeit - die Tracks wieder einigermaßen glatt zu machen.

Aber schade, dass Ihr nicht nochmal rüber gefahren seid, denn die schönen Elefantensichtungen hatten wir vor allem am Motloutse River. Dafür nicht einen einzigen Löwen bei Serolo und Löffelhunde kein einziges Mal in den 5 Tagen :woohoo: ! Und die Brownies auch nur einmal so lange... So gleicht sich doch alles wieder aus :) .

Und ja, mich würde Tuli Wilderness in der Trockenzeit auch mal interessieren, obwohl ich mich auf dieser Reise so ein kleines bisschen in die Green Season verliebt habe :laugh: .

Liebe Grüße von Bele
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30 Mär 2026 17:34 #723133
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  • chrissie am 30 Mär 2026 17:34
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Hallo Claus,
da ich deinen Schreibstil mag und Anregungen für die nächste Reise immer willkommen sind, bin ich gerne mit dabei. :) Außerdem bin ich auf eure Krugereindrücke nach den Überschwemmungen gespannt. Wir sind von Skukuza am 16.01. nach Hause geflogen.
War es der finanzielle Aspekt oder warum habt ihr euch für Selfcatering im Serolo Camp entschieden? Habt ihr einen Sonderpreis für euren fünftägigen Aufenthalt erhalten?

casimodo schrieb:
Aber das Warten auf die nächste bereits gebuchte ganz besondere Reise wird dadurch verkürzt.
Liebe Grüße
Carsten
@ Carsten
Das macht neugierig. Magst du verraten, was geplant ist? Gerne auch per PN oder Whats App, damit der Thread nicht gekapert wird.
Gruss Chrissie
___________
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31 Mär 2026 11:43 #723166
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  • bayern schorsch am 31 Mär 2026 11:43
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Grüss Dich liebe Bele,

das freut mich sehr, dass Du Dich zu Wort meldest und ja, über die Rumplerei von Serolos Pisten hinüber ins Mohave-Gebiet haben wir ja schon geschrieben. Wirklich sehr heftig und ich hab mir nicht nur ein mal gedacht, ob da wohl irgendwann mal die Straßen zumindest zum Teil wieder in Stand gesetzt werden. :unsure:

Wir waren von unseren insgesamt 10 game-drives immerhin 7 mal (!!!) auch im Mohave Gebiet, aber auch dort hatten wir mit Elefanten & Co. einfach nur Pech. Ein paar Wenige, das war´s dann schon. Und was soll ich sagen? Bei Euch sind die Adler über Eueren Köpfen gekreist, bei uns haben sie sich nicht sehen lassen. Es ist halt kein Zoo ...

@ Chrissie:
Grüss Dich Chrissie, von Dir hab ich lange nichts mehr gehört. Um so mehr freue ich mich über Deine Begleitung. :)
Du fragst wegen self catering im Serolo Camp und ob wir self catering aus Kostengründen gewählt haben.

Teils / teils, einerseits ist es natürlich ein klare Ersparnis, andererseits lieben wir self catering schon sehr, denn da legen wir uns das auf den Grill, was uns schmeckt und was uns reicht. Bei Halbpension ist es meist zu viel, was von den Lodgen angeboten wird, und (zumindest wir) müssen schon ein bisserl auf die Figur achten. 3 - 4 Kilo mehr im 3-wöchigen Urlaub, und zu Hause brauchst du dann 3 - 4 Monate, bis du das wieder weg hast. :woohoo: :woohoo: :woohoo:

Dann hast Du den Carsten gefragt wegen seiner bereits gebuchten und ganz besonderen Reise:
Das macht neugierig. Magst du verraten, was geplant ist? Gerne auch per PN oder Whats App, damit der Thread nicht gekapert wird.
Also ich weiß schon, dass Carsten tatsächlich eine "ganz besondere" Reise macht. :) ;) :)

Heute Nachmittag geht´s weiter, es steht Mapungubwe auf dem Programm.

Herzliche Grüße,
der bayern schorsch
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Reiseberichte Bayern Schorsch
Letzte Änderung: 31 Mär 2026 11:46 von bayern schorsch.
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31 Mär 2026 14:19 #723177
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  • bayern schorsch am 31 Mär 2026 11:43
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Montag 02. März, Mapugubwe / Leokwe Camp:

Der Mapungubwe Nationalpark liegt ganz weit oben im äußersten Norden Südafrikas, direkt an der Grenze zu Botswana. Es ist ein kleiner aber wunderschöner Nationalpark, der vor allem für seine dramatischen Felsformationen und die vielen großen Baobabs bekannt ist. Wir wollten diesen Park ja schon mal vor etlichen Jahren besuchen, damals aber hatten wir eine Autopanne, so dass wir diesen Park jetzt mit jahrelanger Verspätung in unsere Route einbauen durften.

Bevor man aber in Mapunbugwe einläuft, muss man zuerst mal im Tuli-Block auslaufen !!! :blush: :silly:

Und das war nun eine Herausforderung der Extraklasse. SK fragte uns noch am Abend, wie wir uns das vorstellen, am nächsten Tag aus dem Tuliblock auszureisen. Denn, so weit er das gesehen hat, haben wir ja nicht mal einen 4x4, und in der Nacht wird es heftig regnen, was ein Fahren auf verschlammten und lehmigen Straßen, die sich zu wahren Schmierseifepisten entwickeln, mehr oder weniger unmöglich macht. Zumindest mit unserer kleinen Kiste.

Na toll, so dachten wir, es wird schon nicht so schlimm werden. Aber es hat die ganze Nacht durch geregnet- und wie! Es hat aus allen Kübeln geschüttet, so was sieht man bei uns zu Hause alle paar Jahre mal und wenn, dann mal für ein paar Minuten. Der blanke Horror, aber zum Glück hat uns SK schon signalisiert, dass entweder er selbst oder sein Kollege uns eskortieren wird.
Dachte ich mir noch, was redet denn der Mann für einen Unsinn, war ich im Nachhinein dankbar, dass ich das nur gedacht habe. Denn in der Tat, um 07.30h sind wir los, und hätte nicht der Kollege von SK uns bis weit hinter das Gate vom Tuli-Block eskortiert - wir wären wahrscheinlich heute noch nicht zu Hause. Und das ist jetzt keine Übertreibung! Wenn der gute Mann nicht Voraus gefahren wäre, wir hätten ja gar nicht gewusst, ob wir links oder rechts oder mittendurch durch die hohen Wasserlöcher hätten fahren sollen. Ganz abgesehen davon, dass es natürlich ein sehr beruhigendes Gefühl war, im Fall des Falles jemand dabeizuhaben, der uns hätte helfen bzw. schleppen können. :ohmy:

Der langen Rede kurzer und guter Sinn – wir sind relativ gut durchgekommen und nicht einmal stecken geblieben, aber bestimmt zehnmal „knapp davor“. Da steigt der Adrenalinspiegel und schießt regelrecht in die Höhe. Ich bilde mir ein, ein sehr guter Autofahrer zu sein, aber diesmal wär´s wirklich um ein Haar in die Hose gegangen. 15 km (!!!) hinter dem Tuli-Gate wurde die Straße dann endlich besser, und wir haben unseren Begleitservice ganz feste geknuddelt und gedrückt. Ohne dem Mann wäre das nicht gut ausgegangen und wir waren ihm sehr sehr dankbar. :)

Irgendwann mittags sind wir dann in Alldays, dort füllen wir sowohl die Essens- als auch die Getränkevorräte auf. Hier geht doch alles sehr afrikanisch zu, und Sorge machen uns die vielen jungen Menschen, die entlang der Straße und vor dem Supermarkt herumlungern. Nicht, dass wir Angst hätten, aber wir machen uns da schon Gedanken, wo die Zukunftsperspektive für die jungen Leute dort liegt.





Von Alldays aus ist es dann nicht mehr all zu weit bis zum Leokwe Camp. 90 Kilometer, eine Teerstraße, allerdings übersäht mit vielen kratergroßen Schlaglöchern. Also heißt es aufpassen, aber um ca. 14.00h checken wir ein.



Der erste Baobab wartet schon auf uns:



Die Nummer 15 haben wir reserviert, und die bekommen wir auch, denn Nummer 15 ist relativ nah am Pool. Von Bildern her wissen wir, dass es im Leokwe-Camp einen Felsenpool gibt, recht hübsch angelegt, und wenn man das Glück hat, dann kommen Elefanten bis an den Pool, um dort ihren Durst zu stillen. Schau ma mal ….

Die Nummer 15 gefällt uns gut. Für San-Parks Verhältnisse ist die Bude sogar wirklich recht komfortabel. Dass das Bett kein kingsize-bed ist, das wussten wir schon vorher, da müssen wir jetzt einfach mal durch. Die Küche ist gut ausgestattet, der Grill im Freien passt super, die Klimaanlage tropft sehr stark, aber gut, das ist halt San-Parks. Wobei wir zur Ehrenrettung sagen müssen, dass nach Reklamation die Klimaanlage am nächsten Morgen anstandslos gerichtet wurde. Kein Tropfen mehr, das nenn ich mal Service.
Hier unsere Nummer 15, es tropft und tropft:




Terrasse abends - den Esstisch vom Wohnzimmer stellen wir raus auf die Terrasse



Schlafzimmer und Wohnzimmer:





Terrasse mit Grill



Bald haben wir uns eingerichtet. Meint man am Anfang immer, dass die ewige Umzieherei von Ort zu Ort ein bisschen stressig sein könnte, so sind wir auf diesem Gebiet ein eingespieltes Team. Wir genehmigen uns nach getaner "Arbeit" einen Gin-Tonic und sind wirklich froh, dass wir diese Horrorfahrt vom Camp Serolo hierher so gut gemeistert haben. Eigentlich wäre jetzt Zeit, ein Mützchen Schlaf zu nehmen, aber das haben wir zum Glück nicht gemacht. Denn wie aus dem Nichts wimmelt es auf einen Schlag nur so von Elefanten.

Elefanten, wo das Auge hinblickt, eine Herde von ca. 20 Köpfen - und die Eli´s marschieren in aller Seelenruhe direkt an unserer Terrasse vorbei Richtung Felsenpool. Was für eine Freude.



















Nachdem die Eli´s weitermarschieren, schauen wir schnell noch am Pool vorbei, denn ein Teil der Herde ist dorthin unterwegs. Und auch da, was für ein Spektakel, leider nur ein paar Handyaufnahmen, aber das war schon wirklich supertoll, was wir dort erlebt haben:





Was für ein Tag! Am Morgen noch diese unglaubliche Fahrt auf Schmierseife, raus aus dem Serolocamp unter „Begleitschutz“, dann der Einkauf in Alldays, das Einchecken im Leokwe-Camp, und dann noch diese wunderbare Elefantenbegegnung. Wir sind sehr zufrieden und auch ein bisserl stolz, dass wir das mit der Fahrerei recht gut hinbekommen haben. Glücklich und zufrieden geht´s dann nach dem Abendessen ab in die Kiste, wo wir, kaum dass wir das Kopfkissen berührt haben, auch schon im Land der Elefantenträume sind.
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Letzte Änderung: 31 Mär 2026 14:26 von bayern schorsch.
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01 Apr 2026 14:16 #723257
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bayern schorsch schrieb:
Du fragst wegen self catering im Serolo Camp und ob wir self catering aus Kostengründen gewählt haben.
Teils / teils, einerseits ist es natürlich ein klare Ersparnis, andererseits lieben wir self catering schon sehr, denn da legen wir uns das auf den Grill, was uns schmeckt und was uns reicht.
Die Ersparnis zwischen self catering und VP ist 2026 nicht so viel wie 2025, deswegen ist es einerseits verlockend, sich mal verwöhnen zu lassen, andererseits finde ich, ein eigener Kühlschrank ist Gold wert (u.a. wegen Medikamenten).
Dann hast Du den Carsten gefragt wegen seiner bereits gebuchten und ganz besonderen Reise:
Also ich weiß schon, dass Carsten tatsächlich eine "ganz besondere" Reise macht. :) ;) :)
Wohl nicht nur Carsten :) Er hat mir schon was über die "ganz besondere" Reise verraten…

Da habt ihr ja mehr als Glück mit eurem Begleitservice gehabt :ohmy: Aber es ist ja alles gut gegangen.
Das überrascht mich, dass es für euch der erste Besuch im Mapungubwe war. Toll, die Elis am Pool - ich bin ja bekennender Eli-Fan :cheer: Ich bin gespannt, was ihr vom Tree Top Walk berichtet. Unser zweiter und bisher letzter Besuch im Park ist schon mehrere Jahre her.
Gruss Chrissie
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Letzte Änderung: 01 Apr 2026 14:19 von chrissie.
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02 Apr 2026 13:21 #723287
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  • bayern schorsch am 31 Mär 2026 11:43
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Grüss Dich Chrissie,

Du schreibst wegen "eigener Kühlschrank". Ich bin mir nicht sicher, aber es könnte sein, dass in den anderen Tents evtl. sogar ein Kühlschrank steht. Bei uns self caterer war natürlich ein Kühlschrank in der Küche.
Ob der Unterschied in 2026 nicht mehr so groß ist als in 2025, weiß ich nicht. Du könntest das aber via mail mit Julie abklären. Eine wirklich sehr nette und kompetente Ansprechpartnerin für all diese Dinge.

Was den Mapungubwe anbelangt ist es so, dass wir den Park vor etlichen Jahren schon mal besuchen wollten, damals hat uns aber eine Autopanne einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Zum Glück hat´s diesmal gepasst.

Schön, dass Du uns noch immer begleitest. :)


Herzliche Grüße,
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