Tag 4 Serolo – Camp:
Wir fahren pünktlich los, und auf dem Weg ins
Mohave-Gebiet entdeckt SK doch tatsächlich einen prächtigen Leoparden. Der Bursche thront auf seinem Hausfelsen wie ein König, und mit dem Scheinwerfer von SK beleuchtet gelingen mehr oder weniger schlechte Bilder. Schade, dass wir beim Leo nicht für längere Zeit bleiben konnten, denn das zweite Auto vom Serolo-Camp mit den Gaboroner´n kam angerauscht, und SK wollte dann weiterfahren.
Übrigens blieb es während dieser 5 Tage in Botswana bei diesem einen Leoparden. Für uns war das schon eine kleine Enttäuschung, aber was willst Du machen. Ist halt so ….
Auf Nachfrage hat uns SK dann erklärt, dass er es etwas eilig hat, denn heute will er mit uns die Wanderung auf das Felsplateau unternehmen, das Felsplateau, wo die Adler ihre Flugkünste präsentieren.
Unterwegs sehen wir viele Zebras, Antilopen und Gnu´s, und auch etliche Klippspringer geben sich ein Stelldichein …
… und dann sind wir auch schon da. Eine leichte Wanderung, da braucht man nicht mal besonders sportlich zu sein, und SK ist bewaffnet mit seinem Gewehr, das er laut seinen Aussagen aber noch nie benützt hat:
Die Aussicht von dort oben ist unglaublich. Es kann nicht schöner sein, und die Dimensionen lassen sich beim nächsten Bild eigentlich am Besten erahnen ….
Die Australier, Schorschine und ich sind total begeistert ….
... und dem bayern schorsch sieht man seine Zufriedenheit an ...
... spätestens dann, wenn er sich umdreht:
ein sensationelle Landschaft:
Zurück am Auto gibt´s noch eine Tasse Kaffee, dazu ein paar Muffins, und Schorschine und der bayern schorsch sind wieder mal mit sich und allem „drumherum“ sehr zufrieden:
Handy hoch
Es geht zurück ins Serolo-Camp und unterwegs haben wir noch eine kleine
Elefantensichtung, die wir gerne in unsere Träume beim Mittagsschläfchen mitnehmen:
Immerhin können wir von ein paar Elefanten träumen, denn von kreisenden Adlern und deren Flugkünsten haben wir nichts gesehen.
Adler Fehlanzeige

, aber na ja ….
Dieser Klippspringer stellt sich ins totale Gegenlicht, man könnte meinen, es wäre knapp vor Sonnenuntergang:
So war das mit unserer Vormittagsfahrt. Unsere australischen Begleiter
Kim und Bruce wollten dann, als wir mittags wieder zu Hause waren, unbedingt was loswerden. Nämlich, so meinten sie, haben sie mitbekommen, dass man ja zum game-drive auch seine
eigenen Getränke mitbringen könnte. Und darum möchten sie es sich nicht nehmen lassen, zum sundowner eine Flasche Wein, die sie in Kapstadt erstanden haben, mitzubringen. Wir sind dazu eingeladen, und so was lassen wir uns nicht zwei mal sagen.
Das übliche Mittagsprogramm mit spätem Frühstück, schlafen, schwimmen und ein bisschen rumlaufen, und schon sitzen wir um 17.30h wieder alle auf dem Auto.
SK hat stilgerecht 4 Weinkelche + ein sehr gute Flasche Weißwein im Cooler, und schon geht´s los:
Zebras, Gnu´s, ein Sektetär, Vögel
Schakal
… alles recht nett, aber einfach keine dramatischen Sichtungen. Löwen Fehlanzeige, Leo´s sowieso, und selbst Elefanten waren absolute Mangelware. Trotzdem (warum auch) lassen wir uns die Stimmung nicht vermiesen. Denn die ist gut, sehr gut sogar, denn überhaupt in Botswana sein zu dürfen und im Endeffekt einfach eine klasse Reise zu machen, da kann man doch mehr als dankbar sein und es ist einfach nicht entscheidend, ob man eine supertolle Sichtung mehr oder weniger hat.
Das, was wir haben, ist wunderbar und wir sind damit absolut „fein“.
Es wird zum sundowner geladen –
und das letzte Bild des Tages, das gebührt unserem Driver SK ....
Handy hoch 183007