Tag 3, Serolo Camp, mittags und nachmittags:
Mittagspause – es ist Relaxen angesagt.
Hier das Hauptcamp
Und hier unsere Bude, da freut man sich auf´s Heimkommen:
Hier gibt´s sehr viele Vögel. Wenn man Birder wäre, hätte man seine größte Freude.
Einer, der uns immer mal wieder über den Weg geflattert ist, ist der da:
Wir genehmigen uns ein recht spätes breakfast und hauen uns noch für ein Stündchen auf´s Ohr. Eigentlich so wie immer, das passt uns recht gut und anschließend laufen wir runter zum Haupthaus, wo mittlerweile eine Familie aus Gaborone ein paar Zelte bezogen hat. Oh je dachte ich mir, das wird eng am Abend beim game-drive, aber zu unserem Glück sind die Leute mit dem zweiten Game-Drive-Auto der Lodge mitgefahren, so dass wir immer nur mit den Australiern zusammen waren.
Als die Australier Kim und Bruce uns sehen, wie wir in Richtung Pool marschieren, winken sie uns zu, wir sollen doch zu ihrem Tisch kommen. Das „kleine“ Mittagessen, das ihnen die Köchin zubereitet hat, ist viel zu viel, und bevor es weggeschmissen wird, sollen wir uns bedienen. Und zwar ohne Widerrede. Einfach nur nett ist so eine Geste,
genau so nett wie am nächsten Tag die Familie aus Gaborone. Da hatte eine der Frauen Geburtstag, und es war ihnen eine Ehre, uns zu einer pappsüßen Geburtstagstorte einzuladen. Hat grauselig geschmeckt, aber wir waren glücklich. So nette Menschen, die wir da kennengelernt haben. So was erweitert den Horizont und wir sind speziell für solche kleinen Dinge arg dankbar, dass wir das erleben dürfen.
Zurück zum game-drive. Abfahrt 17.30h, wir düsen los. Wir kennen die Zebras und Antilopen bereits beim Vornamen, hier sind mal ausnahmsweise zwei Wasserböcke zu sehen:
und über den kingfisher freuen wir uns sehr, vor allem aber auch, weil wir den Burschen sogar mal einigermaßen „scharf“ erwischt haben:
Wobei sich Schorschine, wie man hier auf dem Bild sieht, schon ganz schön ins Zeug gelegt hat.
Die Landschaft ist einmalig. Dazu eine entsprechende Wolkenstimmung, das ist schon alles recht schön hier:
und das nächste Bild steht unter dem Motto „man versteht sich“:
Abends wird gegrillt, was der Kühlschrank hergibt. Wir genießen das sehr. Nicht nur, weil Rinderfilet in Südafrika für 15 Euro das Kilo zu haben ist

, sondern auch hier im Serolo-Camp steht alles im Zeichen von
„easy-self-catering“. Ehrlich, alles total easy. Selbst das Lagerfeuer brennt, wenn man abends nach dem game-drive zurück kommt. Das ist ein ganz toller Service,
aber bald noch besser ist, dass unser Esstisch, der nah am Lagerfeuer steht, jeden Abend wunderschön hergerichtet ist.
Da ist der ganze Tische penibel eingedeckt, die Gläser stehen parat, ringsrum hängen und stehen Petroleumlampen, und wir brauchen grad noch das Fleisch aufzulegen. Ein Service der absoluten Extraklasse, es geht nicht besser. Dazu noch die entsprechende Geräuschkulisse vom Busch, ein Flascherl Wein und ja, wieder einmal stellen wir fest, wie schön es in Afrika ist.