Flug nach Johannesburg, Übernahme Leihwagen - wir sind auf dem Weg zur Abendruhe-Lodge
Der Flug selbst war überpünktlich, und so landen wir früh morgens um ca. 8.ooh auf dem O.R. Tambo. Schorschine kümmert sich um die Koffer, während ich mich auf den Weg zum Tempest Schalter mache, der gleich gegenüber des Terminals liegt. So bin ich auch diesmal wieder der Erste, und zu unserer Überraschung möchte man uns einen Toyota Corolla andrehen.

Da waren wir natürlich nicht einverstanden, denn schließlich haben wie mit „Aroundaboutcars“ einen SUV der Klasse M ausgehandelt. Dumm nur, dass die Papiere für das cross border nach Botswana nun nochmals neu ausgestellt werden mussten, aber die Dame von Tempest hat das sehr gut gelöst, indem sie uns die cross border Papiere per mail zugeschickt hat, die wir dann in der Abendruhe-Lodge ausdrucken konnten.
Bezüglich des Autos muss der bayernschorsch einfach mal ehrlich sein: selbstverständlich wäre ein 4x4, speziell dann, wenn man in Botswana herumgurkt, schon angebracht. Aber nein, wenn schon der Flug günstig war, dann muss auch das Auto günstig sein. Sehr zum Ärger seiner Schorschine, die schon immer und eher für die größeren Autos eingestellt war, aber wie willst Du so einen alten Herrn zur Vernunft bringen. Vorab: die Kiste, die wir hatten, war wirklich ein recht nettes Auto, nämlich ein
Nissan Magnite. Den gibt´s bei uns in Germany nicht, aber das Auto hatte Automatik, war relativ hoch und dadurch auch recht gut geeignet für einigermaßen normale Straßen – in Botswana und dann auch noch nach Regen, na ja, dazu aber später mehr.
Wir steuern unsere erste Unterkunft an. Die
„Abendruhe Lodge“, grad mal kanpp 100 km vom Flughafen entfernt, und sie liegt genau auf unserem Weg nach Botswana. Von unserer Forumsbekannten
Logi 
und auch von einigen anderen Fomis wurde uns die Abendruhe Lodge wärmstens empfohlen, der Preis hat mehr als gepasst, und so haben wir uns hier für drei Nächte eingebucht.
Cabin Nummer 1, das nächstgelegene zum Pool und zum Wasserloch.
Vorher aber müssen wir einkaufen. Auf Empfehlung von unserem Freund
Carsten Casimodo schauen wir bei der
„Irene-Village-Mall“ vorbei. Dort werden wir bei Pick n Pay fündig:
229,99 Rand für eine Coolerbox
2.762,09 Rand für Essenseinkauf
809,93 Rand im bottlestore.
Der Pick N Pay ist mehr als gut sortiert, eine klare Empfehlung, auch wenn uns der Checkers vom Grundsatz her lieber ist, denn für den Checkers haben wir eine Checkerscard

, wo wir so manches Schnäppchen erstehen können.
Und dann sind wir auch schon bald in der Abendruhe Lodge. Hier ein paar Bilder, leider ist gleich das erste Bild gar nicht gut, das haben wir von der homepage runtergeklaut. Man sieht aber aber recht schön die 4 Cabins, wir hatten das Cabin links vom Pool.
Die Cabins sind ewig groß, ich schätze jedes Cabin auf um die 50 qm, picco-bello sauber, und was für uns mehr als Wichtig ist, ein Kuschelbett, und das ist vom Allerfeinsten:
Kurz vor unserem ersten game-drive mit Günther, dem Besitzer der Abendruhe-Lodge, gönnen wir uns zur Feier des Tages und weil wir einfach glücklich sind, wieder in Afrika zu sein, unseren Simonsig Hochzeitssekt, der uns in dieser schönen Kulisse natürlich besonders gut schmeckt:
Wir drehen noch ein paar Runden im kleinen Pool und dann steht noch ein Stündchen "relaxen" auf dem Programm:
Die beiden Inhaber,
Anita und Günther, das sind zwei ganz liebe Menschen. Die schauen jeden Tag vorbei, ob man irgendwas braucht oder ob irgendwas eventuell nicht in Ordnung ist. Wirklich sehr angenehme Leute, und mit Günther und einem anderen Paar haben wir gleich am ersten Tag einen Game-Drive gemacht. Für wenig Geld bekommt man hier wenig Tiere geboten. Aber es ist schön, einfach nur schön, wir gondeln durch das Dinokeng Reserve (angeblich big 5 Reserve), und wir sehen Zebras, Giraffen und alle üblichen Verdächtigen. Erwartet haben wir uns eh nicht viel, und wir sind auch nicht enttäuscht. Das passt alles, die Abendruhe Lodge ist grad das Richtige zum Runterkommen.
Am Abend fallen wir nach unseren üblichen Braaigeschichten, garniert mit einem guten Flascherl Wein, todmüde ins Bett.
Und siehe da, selbst der bayerschorsch schafft es mit ein paar wenigen Pinkelunterbrechnungen, immerhin 12 Stunden in der Falle zu schlummern. Was für eine schöne Nacht, das Bett zum Glück ein Kuschelbett, wir wollten gleich gar nicht mehr aufstehen.
Die beiden anderen Tage haben , wir game-drives mit dem eigenem Auto unternommen. Gemütlich sind wir durch die Landschaft gekurvt, uns hat das für die ersten Tage wieder mal sehr gut gefallen und einfach nur gutgetan. Absolut nichts dramatisches, die Tiersichtungen waren eher "mau" - es ist halt Regenzeit.
Fazit Abendruhe-Lodge: (
3 Nächte 22.02. – 25.02.2026)
..... bitte immer wieder und mehr als gerne. Wenn es auf dem Weg liegt, dann ist das für uns zumindest eine super Adresse. Perfekt nach einem langen Flug zum Runterkommen, die Chalets sind hervorragend ausgestattet, wir würden sogar so weit gehen, dass die Cabin´s der Abendruhe-Lodge mit das Beste war, was wir in puncto self catering jemals erlebt haben. Zwei Grill´s, einer draußen neben der Terrasse mit Holzfeuer, einer oben auf dem Terrassendeck mit Holzkohle. Sowohl Holz als auch Briketts als auch Kohle- und Holzanzünder kann man in der Lodge zu kleinem Preis kaufen, das hat wirklich alles sehr sehr gut gepasst. Wir haben uns nach zwei Nächten hier gefragt, ob wir mit der dritten Nacht nicht etwas zu viel des Guten gebucht haben.
Nein – es war grad recht, wir haben das alles hier sehr genossen. Übrigens gibt es seit Neuestem auch ein besonderes Luxus-Chalet mit eigenem Pool Wir haben uns das angeschaut und ja, das hat schon seinen Reiz. Und außerdem, dass hier nicht der Eindruck entsteht, im Dinokeng gibt´s wenig Tiere – ja, all zu viele sind es nicht, aber immerhin ist gleich am ersten Tag ein prächtiger Elefant entlang von unserem Zaun gelaufen. Leider hatten wir keine Kamera dabei, aber als Empfangskomitee grad am ersten Tag hat sich der Eli schon recht gut gemacht.