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Visuelle Vorspeiße gefällig?
Nachtlager Chronik: 2 N. Paternoster Farr Out Guesthouse 2 N Cederberge – Mount Ceder Lodge: Pepperboom House 2 N Naries Namaqua Retriet – Manor House 1 N Augrabies Falls 1 N Upington – River Place Manor 1 N Twee Rivieren Rest Camp 1 N Urikaruus Wilderness Camp 2 N Kalahari Tented Camp 2 N Nossob Rest Camp 1 N Bitterpan Wilderness Camp 1 N Twee Rivieren Rest Camp 1 N Upington River Place Manor 1 N Sweetfontein Boutique Farm Lodge 1 N Graff-Reinet Drosdy Hotel 2 N Karoo NP Rest Camp 2 N Raw Karoo Guest House 2 N Swellendam Rthman Manor 2 N Kapstadt Parker Cottage Wie ein Reiseplanpuzzle entsteht: Waaas, spinnt die, so viele Einzelnächte? Hast du das gerade gedacht? Na dann muss ich dir absolut recht geben. Ihr sollt ja hier inspiriert werden. So bitte nicht! Leider hat uns die Glücksfee nicht alles gegeben, worum wir sie baten und uns zu kreativen Änderungen unserer ursprünglichen Planung gezwungen. Denn eigentlich war alles perfekt. Ursprünglich hatte ich eine Woche mehr Urlaub, alles fein säuberlich von der Reiseagentur gebucht. Dann kam der Jobwechsel und zack – eine Woche weniger Zeit, aber dieselbe Route. Also: Nächte kürzen, ohne die Reise zu kürzen. Wie die typische Erwartungshaltung beim Frisör: Ich hätte gern eine ganz andere Frisur, aber bitte nichts abschneiden! Ein Traum für jeden Experten. Das KTP - Betten – Lotto Wir wollten nehmen, was wir kriegen – Hauptsache zwei Nächte am Stück. Bekommen haben wir dann: 3× Doppelübernachtung, 2× Einzelübernachtung und Bitterpan mitten im Sandwich. Blöderweise kann man dort nicht groß rumfahren, also was sollen wir dann für zwei Nächte dort? Wir sind keine Rumhocker. Also haben wir eine Nacht gestrichen und uns stattdessen am Ende noch eine Einzelübernachtung in Twee Rivieren geangelt. Das Camdeboo Dilemma Drei Nächte im Privatreservat sollten es werden, aber bitte zum Preis von zwei – wie jedes Jahr im Angebot. Dieses Mal hat man uns aber monatelang hingehalten, nur um uns im November fröhlich mitzuteilen: „Ätsch, dieses Jahr nicht.“ Großartig. Also mussten wir drei Nächte irgendwo anders unterbringen. Logistisch ein Albtraum. Finde mal in Rekordzeit eine passende Alternative die das Puzzleteil ersetzt. Ich wollte unbedingt das Valley of Desolation sehen. Also unser Konstrukt passend gemacht und so wurden es eine Nacht Graff Reinet und zwei Karoo NP. Das Fazit unserer Betten-Rallye: Viel zu viele Einzelnächte und ein Reiseplan wie ein bunter Flickenteppich. Aber komm, sei mal nicht so streng mit mir. Er ist doch immerhin richtig schön bunt. Oder nicht? Mount Ceder - Pepperboom House Sweetfountein - Boutique Farm Lodge Graff Reinet - Drostdy Hotel Rothman Manor - Swellendam Parker Cottage - Kapstadt
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Schmiere stehen für ein Steak - Südafrika im Februar 2026
www.namibia-forum.ch...edafrika-im-feb.html * Frühstück mit Giraffen – Namibia Mai 2025 * Mauritius – Das andere Afrika (Dezember 2024) * Two in One – Kruger Region & Garden Route (Südafrika 2023) 2022 Erste Namibia Reise 2021 Mauritius
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Aber jetzt geht es los:
Fly away – die leicht chaotische Kunst des Reisens Natürlich mussten wir uns wieder die große philosophische Frage stellen: Wem schenken wir diesmal unser Geld und unser Vertrauen? Und da ist unser Test-Sieger einfach die Qatar Airways, der elegante Vogel aus Doha, der uns bisher am zuverlässigsten durch die Lüfte getragen hat. Reiserücktrittsversicherung? Nein Danke, dachten wir. Schließlich sind wir schon viel gereist, ohne dass je etwas war. Na gut, außer Corona. Aber das zählt nicht, das war ja quasi ein globales „Pech gehabt“. Und der Praxistest zeigte: Eine Versicherung ist wie ein alter Regenschirm – wenn`s wirklich schüttet, nicht zu gebrauchen. Also sparen wir uns diesen Lotterieschein. Schließlich buchen wir am 3. Juni 2025 unseren Flug. Alles ist gut und entspannt. Bis zum 13. Juni. Die Medien sprechen von einer Eskalation zwischen Israel und dem Iran. Na prima, wir sind begeistert – also… innerlich schreiend, äußerlich bemüht, normal weiterzuatmen. Jetzt ist eine optimistische Haltung gefragt und die Hoffnung, dass sich die Lage bis Februar 2026 wieder beruhigt. Politisch interessierte Menschen würden das vermutlich „naiv“ nennen. Und das kann ich ihnen nicht verübeln. Aus meinem Selbstschutzbedürfnis heraus beschäftige mich nur in homöopathischen Dosen mit dem politischen Weltgeschehen. Mehr verkrafte ich einfach nicht. Uwe ist zwar „Otto-Normalo“ informiert, aber auch kein Experte. Seine Reaktion mir gegenüber: Jetzt haben wir die Tickets und hoffen, dass sich bis Februar alles wieder beruhigt hat. Samstag 31. Januar - Wir sind dann mal weg! Die Koffer stehen im Flur, die Katzen ahnen den Abschied bereits. Pünktlich auf die Minute klingelt es – unser Taxi ist da. Ein letzter Fellknutscher und tschüss: Wir sind dann mal weg. Am Flughafen läuft alles entspannt. Einziger Störfaktor im Flieger ist der üble Mundgeruch in meinem direkten Umfeld. Gekrönt wird das Ganze nur noch von einem heftigen Stinkstiefel-Mief der Kategorie Verwesungsduft, an dem uns ein Mitreisender großzügig teilhaben lässt. Seine oder ihre Füße dürfen Fischluft schnuppern – man gönnt sich ja sonst nix und ich werde auch gleich mitbeschenkt. Bei mir meldet sich wirklich mehrmals der Würgereflex. Hätten nicht mehrere Gäste die Schuhe ausgezogen, hätte ich den Übelriecher persönlich gebeten, seine Füße wieder zu verpacken - am Besten Vakuum. Sonntag 1. Februar - Ankunft in Kapstadt Erstmal tief durchatmen. Die Mother City begrüßt uns mit 27 Grad, und ich schäle mich sofort aus meinem Eisbärenkostüm. Endlich wieder Wohlfühltemperatur. Die Koffer sind schnell gefunden. Die Autoabholung verläuft zügig und gut. Wir sind echte Landeier und schmeißen uns nicht erst ins Sightseeing, sondern suchen direkt das Weite. Rein ins Auto, raus aus der Stadt, nordwestlich Richtung Paternoster. Die Straße, das Meer in der Ferne und endlich Platz um uns herum – genau das, was wir wollten. Tisch-Notstand am Melkbosstrand: Sommer, Sonne, Wind, Meer – und Hunger. So könnte man unsere Situation beschreiben. Wir steuern das Damhuis Restaurant am Melkbosstrand an. Leider ist heute Sonntag, und offenbar will die halbe Provinz den letzten Tisch. Schon die Parkplatzsuche zieht sich, und wir laufen am Ende ein gutes Stück. Im Damhuis dann das Schild: Fully booked. Weiter zum nächsten Restaurant: Fully booked. Noch eins: Fully booked. Schließlich landen wir in einem kleinen Bistro, das uns ohne großes Aufheben einen Tisch anbietet. Burger, kaltes Getränk, freundliche Besitzerin, ein bisschen Smalltalk – genau richtig, um im Urlaubsmodus zu landen. dieser sensationelle Burger wurde aber nicht am Melkbosstrand serviert, sondern ins Sweetfontein Rückweg mit Anhang Wir laufen die lange Strecke zurück, und schon in der ersten Straße wird ein Parkplatzwächter auf uns aufmerksam. Er folgt uns, obwohl er unseren Parkplatz unmöglich gesehen haben kann. Dafür hätte er einen Aussichtsturm gebraucht. Wir ignorieren ihn, er ignoriert unser Ignorieren. An der Fahrertür steht er schließlich in einer Haltung, die deutlich macht, dass er mit einer kleinen Anerkennung rechnet. Aber fürs Hinterherlaufen gibt es keinen Lohn. Auch wenn es uns nicht leichtfällt, bleibt es dabei – dreistes Auftreten findet bei uns keine finanzielle Anerkennung. Müdigkeit breitet sich aus Nach dem Essen fahren wir keine zehn Minuten, da klappt bei mir innerlich der Rollladen runter. Von jetzt auf gleich. Die Augen wollen zu, der Rest vom Körper ist derselben Meinung. Die lange Anreise fordert ihren Tribut. Ich halte trotzdem durch, weil ich die Langebaan-Lagune sehen will. Wir sind beide so müde, dass selbst einfache Überlegungen plötzlich zum Hochleistungs-Denksport ausarten. Navigationsfehler im Halbschlaf Ich hatte geplant, dass wir durch den Westcoast Nationalpark fahren. Jetzt zweifeln wir an allem. Dürfen wir den Park überhaupt als Transitstrecke benutzen? Oder stehen wir am Ende vor einer Schranke und müssen den Rückwärtsgang einlegen? Wir fahren zum Eingang und fragen die Beamtin, ob wir nach Paternoster durch den Park fahren müssen. Zugegeben – saublöd formuliert! Müssen muss man schließlich gar nix – so hat sie unsere Frage interpretiert und uns direkt auf die R27 geschickt. Unser Zentralcomputer hatte wohl ein paar Gehirnwindungen blockiert. Erst kurz vor Paternoster realisieren wir, dass wir die Lagune weiträumig umfahren haben. Kurz geärgert, dafür schneller am Ziel – und am Ende sogar ganz froh drum. da wollten wir eigentlich hin Welcome im Farr Out Guest House Marion begrüßt uns wie alte Bekannte und fragt, ob wir fürs Dinner schon etwas reserviert haben. Haben wir nicht. Und wir sind viel zu kaputt, um noch irgendwohin essen zu gehen. Der Burger war sowieso aus dem Regal für Nachhaltigkeit. Wir sind noch gut satt. Für heute passen wir, aber für morgen sehr gern. Marion greift zum Telefon und reserviert im Gaaitjie Strandrestaurant einen Tisch für uns.
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Schmiere stehen für ein Steak - Südafrika im Februar 2026
www.namibia-forum.ch...edafrika-im-feb.html * Frühstück mit Giraffen – Namibia Mai 2025 * Mauritius – Das andere Afrika (Dezember 2024) * Two in One – Kruger Region & Garden Route (Südafrika 2023) 2022 Erste Namibia Reise 2021 Mauritius
Letzte Änderung: 07 Mär 2026 10:53 von Nacho.
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Hallo-wach-Effekt
Wir können direkt ins Zimmer, fragen noch nach Getränken, weil die Supermärkte schon geschlossen haben, und gönnen uns dann eine ausgiebige Dusche. Danach kehren die Lebensgeister zurück. Der Strand ruft – also los zum ersten Spaziergang und zur ersten Fotopirsch. Paternoster wirkt ein bisschen verträumt. Überall Boote. Nicht nur im Wasser, sondern auch in den Gärten, wo sie offenbar ein zweites Leben führen. Wir genießen unseren ersten Strandspaziergang, während uns die typische Meeresbrise in die Nase steigt. Feierabend Unser Zimmer ist groß, hell und gemütlich eingerichtet, mit einem großzügigen Balkon und herrlicher Aussicht. Heute suchen wir allerdings nur noch eine Aussicht – und die führt direkt ins Land der Träume. Wohlig umarmt uns fast augenblicklich ein erholsamer, tiefer Schlaf. Montag 2. Februar - Zurück aus dem Koma Wir schlafen wie zwei Tote und erwachen um 6.30 Uhr frisch und ausgeruht für neue Abenteuer. Es ist herrlich ruhig, die Sonne blinzelt schon durchs Fenster und die Singvögel geben ihr Bestes. So darf gerne jeder Tag beginnen. Schlachtfeld für Fortgeschrittene Kurz nach acht sitzen wir am Frühstückstisch und quälen uns mit der Frage des Tages: Was essen wir zuerst – und wie viel passt rein, bevor es kritisch wird? Alles ist so reichlich und liebevoll angerichtet, obwohl wir die einzigen Gäste sind. Aber wir stellen uns dem Kampf mit Hingabe. Am Ende gehen wir als klare Sieger hervor. Unterwegs im Marsmobil Pünktlich um neun holt uns Deon ab. Sein Marsmobil steht startklar vor dem Haus. Türen hat das Wägelchen keine – man schwingt sich einfach so elegant wie möglich rein, in unserem Fall eher „wie möglich“ als „elegant“. Mit Marion können wir gepflegt auf Deutsch plaudern, aber Deon spricht überwiegend Afrikaans und unterhält uns auf Englisch. Ein bisschen was verstehe ich, aber oft muss Uwe dolmetschen – und das nervt mich irgendwann. Also greife ich zu meiner altbewährten Strategie: Uwe redet, ich knipse. So bleibt jeder in seinem Kompetenzbereich. Postkartenidylle mit Farbpolizei Deon zeigt uns Restaurants, hübsche Wohnviertel und alles, was man in Paternoster gesehen haben sollte. Dieser Ort ist ein wahres Idyll und ich versuche mir einige Fotomotive zu merken, die Uwe später nochmal für mich anfahren muss. Die Häuser sind gepflegt, Kap holländisch und allesamt weiß gestrichen. Dion erklärt uns: Ein Komitee achtet darauf, dass niemand auf die Idee kommt, kreativ zu werden und Farbe ins Spiel zu bringen – außer mit Booten und Blumen. Fundsache: Vermisst die jemand von euch? Dünenkräutergarten Dann geht es raus auf die Dünen, entlang der Küste bis zur Austernfarm und wieder zurück zum Guest House. Deon erklärt uns, dass der Name „Farr Out“ auf Afrikaans „Ganz weit draußen“ bedeutet. Und tatsächlich liegt es immer noch angenehm abseits – aber leider nicht mehr ganz so einsam wie früher. Der Baldrian - Effekt An einem verlassenen Wohnhaus machen wir ein Päuschen mit Blick aufs Meer. Das Wellenrauschen wirkt wie Baldrian und sorgt für Tiefenentspannung. Wir beobachten, wie die Wellen brechen; überall sitzen Raubvögel auf Pfosten und Büschen, für die hier das All you can eat Buffet angerichtet ist. Nach etwa 90 Minuten endet die sehr schöne Fahrt, und ich stelle einmal mehr fest: Gib mir ein bisschen Botanik, und die Begeisterung geht wie ein Gaul mit mir durch.
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Schmiere stehen für ein Steak - Südafrika im Februar 2026
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Letzte Änderung: 08 Mär 2026 17:36 von Nacho.
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