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Buschstarren für Fortgeschrittene – Kruger im Oktober 2025
Prolog Es war wieder so weit. Endlich. Die Herbstferien 2025 verbrachte die Familie – bestehend aus meiner Frau, den zwei Töchtern (aktuell 13 und 10 Jahre alt) und mir – in liebgewonnener Tradition im Kruger-Nationalpark: Immerhin unser siebter Besuch des Parks und unsere fünfte „Kruger-Only-Tour“. Und damit gibt es nach langer Unterbrechung – 2024 haben wir eine Afrikapause eingelegt – wieder etwas Safarilatein zu berichten, das nicht unter der Überschrift „weitere Länder“ firmiert. Um es vorwegzunehmen: Es waren auch in diesem Jahr unterm Strich zwei großartige Wochen im Busch, die durch das fortgeschrittene Alter unseres Nachwuchses und der damit einhergehenden Selbständigkeit im Vergleich zu den Vorjahren noch deutlich an Entspanntheit dazugewonnen haben. Denn seit einer gefühlten Ewigkeit war es nun wieder möglich, als Paar zu einer frühen Pirschfahrt aufzubrechen, während die Kinder noch zufrieden in der Hütte schlummerten. Diese Flexibilität hat einen guten Teil zur Gesamtzufriedenheit beitragen können und die Kruger-Auszeit für alle Beteiligten zu Ferien im engeren Sinn werden lassen. Denn für unsere Kids ist (auch nach den wunderbaren und anstrengenden Osterferien in Indien) klar: Jeden Tag um fünf Uhr aufstehen - das geht nun wirklich nicht! Das ist ja schließlich kein artgerechter Urlaub! Wie immer haben wir, als das Buchungstool von SANParks sich elf Monate im Voraus für unseren Reisezeitraum öffnete, unsere Wunschunterkünfte über die Website gebucht. Dabei haben wir auf Entspannung gesetzt und viele uns wohlbekannte und liebgewonnene Camps reservieren können. Einzig Olifants ist für uns als neues Camp dazugekommen. Kaum zu glauben, dass wir in all den Jahren noch nie an diesem schönen Ort waren! Herausgekommen ist nach zügiger Klickerei diese Abfolge: 1) 2 Nächte Skukuza 2) 3 Nächte Satara 3) 2 Nächte Olifants 4) 3 Nächte Lower Sabie 5) 1 Nacht Skukuza Mit leichter Wehmut haben wir in diesem Jahr auf die zwei Lieblingscamps Biyamiti und Crocodile Bridge verzichtet – die Bettenwechsel zu minimieren, hatte für uns Priorität. Und wir waren ja hoffentlich nicht zum letzten Mal im Park. Eine echte Neuerung für uns waren die Flüge. Nach den Querelen mit der Lufthansa beim letzten Kruger-Trip und der aktuellen Preisgestaltung der Airline in Ferienzeiten war klar, dass wir uns nach Alternativen umsehen müssen. Unser liebgewonnener Nachtflug von Frankfurt nach Johannesburg sollte für uns als Familie nun rund 8000 Euro kosten. Dieser Prohibitivpreis trieb uns erstmals in die Arme von Qatar Airways, die die Leistung zu einem deutlich niedrigeren Preis anbieten. Die Annehmlichkeiten eines Nonstop-Fluges fielen damit natürlich weg: Es ist Umsteigen in Doha angesagt, was trotz des wirklich sehenswerten Flughafens in Qatar eine lästige und anstrengende Verlängerung der Reise bedeutet. Aber was solls: In den Flugzeugen der Airline saß man auch in der Economy ordentlich, der Service und das Essen waren gut und – vor allem für die Kids maßgeblich – das Entertainmentprogramm unerschöpflich. Und auch die ein oder andere Stunde Schlaf konnten wir verbuchen. Unser Weiterflug mit Airlink von Johannesburg in den Kruger führte uns zum ersten Mal zum kleinen Flughafen von Skukuza. Und rückblickend frage ich mich, warum wir das nicht immer so gemacht haben. Denn diese Art der Anreise ist mit Abstand das Entspannteste, was man sich vorstellen kann: Der Flughafen ist winzig und schick – er richtet sich schließlich primär an das zahlungskräftige Fly-In-Publikum der Private Game Reserves des Greater Kruger. Und so sind wir gemeinsam mit einem Paar aus Deutschland wohl die einzigen, die aus der Airlink-Maschine steigen und nicht von Fahrzeugen aus Sabi-Sands und Co abgeholt werden. Die Übernahme unseres Mietwagens erfolgt am Europcar-Schalter dadurch sehr zügig und absolut stressfrei. Wir haben erneut einen Hyundai Staria gebucht, der viel Platz für die Familie bietet und so wunderbar große Scheiben zu allen Seiten hat, dass alle Insassen uneingeschränkt gut beobachten und fotografieren können. Die großen Rückbänke laden die Kinder zum Chillen ein. Keiner muss sich in die Quere kommen. Und auch um das Verstauen unseren Gepäcks und Fotogeraffels müssen wir uns dank des enormen Raumangebots keine Sorgen machen. Den Aufpreis im Vergleich zu einem kleineren SUV ist das für uns allemal wert. Verlässt man dann nach kurzer Zeit das kleine Flughafengelände, ist man sofort im Park. Besser geht’s nicht. Das Einzige, was uns in Bezug auf die Anreise nach Skukuza im Vorfeld ein wenig Sorgen bereitet hat, war, dass wir dadurch auf einen Großeinkauf in Malelane in diesem Jahr verzichten mussten und auf die Shops in den Camps angewiesen sein würden, denn wir wollten den Park in den zwei Wochen nur ungern verlassen. Rückblickend war das zum Glück überhaupt kein Problem. Wir haben ein paar Basics (Müsli und Co) von zuhause mitgebracht und alles Andere, was wir als anspruchsarme Essende benötigen, konnten wir in den wirklich gut sortierten Läden kaufen: Milch, Obst, Gemüse, Kaltgetränke – alles war jederzeit und überall in ausreichender Auswahl vorhanden. Und dadurch, dass wir eh eher zu den Restaurantgästen unter den Parkbesuchern zählen, vermissten wir den Malelane-Großeinkauf am Ende überhaupt nicht. Ab jetzt heißt es auf jeden Fall also immer Skukuza, wenn wir in den Kruger reisen. Die Wildlife-Fotografie stand für uns naturgemäß auch bei dieser Reise im Fokus. Dadurch, dass die Kinder immer älter werden, konnten die Erwachsenen wieder stärker gemeinsam dieser Leidenschaft frönen. Das war toll. Der Nachwuchs, der in den letzten Jahren schon die ein oder andere Sichtung afrikanischen Wildlifes erleben durfte und dadurch durchaus etwas gesättigter ist als der erwachsene Enthusiast, wurde in diesem Jahr zur Beobachtung motiviert, indem wir ihm eine unserer alten Kameras – eine Canon 60D nebst 70-300er Tele – vermacht haben. Und so erschien es den Kids gleich nicht mehr ganz so sinnentleert, längere Zeit neben einem schlafenden Löwen auszuharren und auf einen gütigen Augenaufschlag zu warten… Insgesamt entstanden auf der Tour deutlich weniger Fotos als in den Vorjahren. Wir haben uns dieses Jahr fotgrafisch eher auf die Highlights beschränkt und die „üblichen Verdächtigen“ als reine Beobachtung genossen. Tatsächlich hat es in diesem Jahr kein einziges Impala auf ein Foto geschafft. Die Vogelwelt, die uns immer wieder auch fotografisch begeistert, hat sich wegen der ortsweise großen Trockenheit leider eher rar gemacht – auch das hat die Fotoanzahl limitiert. Und auch der ein oder andere Gamedrive, der sich in ausdauerndem und durchaus frustrierendem Buschstarren erschöpft hat, wird seinen Teil zu der begrenzten Fotoquantität beigetragen haben. Diese Teile einer Selfdrive-Safari, die ich stets zwischen den einzelnen Reisen verdränge und dann auf Pad immer wieder mit einem Anflug der Verzweiflung denke, dass früher alles besser und sichtungsreicher war, werden also auch in diesem Bericht wieder eher unterrepräsentiert sein – denn es gibt ja über diese Stunden der Buschrumpelei tatsächlich wenig Interessantes zu berichten. Mir ist es aber für das (eigene zukünftige und auch für das fremde) Erwartungsmanagement wichtig zu betonen, dass zwischen den bemerkenswerten Sichtungen im Kruger auch echte Durststrecken liegen. So war es bei uns bisher immer und das macht die besonderen Sichtungen eben auch besonders – wenn sie sich dann irgendwann einstellen wollen… Grundsätzlich wird dieser Bericht damit nicht jeden Gamedrive mit jeder Kurve, um die wir gefahren sind, nacherzählen wollen. Ich werde nach und nach Kapitel zu den einzelnen Tagen und Camps einstellen und von Erlebnissen erzählen, die mir berichtenswert erscheinen. Dabei werden ereignislose Gamedrives naturgemäß stiefmütterlicher behandelt werden als solche, die zu schönen Begegnungen geführt haben. Und von diesen hält der Kruger Jahr um Jahr doch einige für den unermüdlichen Beobachter bereit. Wenn ihr nach dieser Vorrede Lust habt, uns in den nächsten Wochen virtuell durch einen unserer Lieblingsnationalparks zu begleiten, würden wir uns freuen. In unserem Volkshochschulkurs „Buschstarren für Fortgeschrittene“ sind noch einige Plätze frei. Worauf ihr euch beim gemeinsamen Blick in den Busch u.a. einstellen könnt: Herzlich Sascha |
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Hallo Sascha, wir waren Mitte bis Ende September im Kruger unterwegs und sind bis in den Norden hoch, der sehr trocken und tierarm war. Erstaunlich, dass Ihr trotz Eurer Kruger-Erfahrung noch nie in Olifants übernachtet habt.
Grüße Mario und Annette |
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1. Teil: Endlich zurück
Nach der Landung am kleinen Flughafen von Skukuza überkommt uns sofort ein gutes Gefühl: Endlich haben wir die lange Anreise hinter uns gebracht, endlich sind wir wieder hier. Ein Teil von mir würde sagen: Zuhause. Die trockene Hitze des frühen Nachmittags empfängt uns, die Sonne brennt von einem wolken- und grenzenlosen Himmelsblau herab. Es ist kurz nach 14 Uhr. Für den Weg von unserer Haustür bis zur hiesigen Ankunftshalle haben wir über 24 Stunden Reisezeit hinter uns bringen müssen: Bahnfahrt, Aufenthalt in Frankfurt, Flug nach Doha, nächtliches Warten am dortigen (zugegebenermaßen sehr beeindruckenden) Airport, Weiterflug nach Johannesburg, Wartezeit am O.R. Tambo (mit leckerem Ocean Basket Lunch), Airlink-Flug nach Skukuza. Das war in Summe für jeden von uns nicht unanstrengend, hat aber durchweg reibungslos funktioniert. Und nun sind wir hier an diesem schicken und winzigen Airport angekommen – und allein das macht mich froh und lässt die zurückliegenden Anstrengungen sofort verblassen. Wie bei einem regulären Gate des Nationalparks registrieren wir uns in einem ersten Schritt am Schalter der Parkverwaltung und weisen unsere Reservierungen nach. Schnell ist dann auch der Mietwagen organisiert. Alle hier sind ausgesucht freundlich. Die Koffer stehen schon für uns bereit und sind schnell verräumt. Und dann kann es losgehen: Wir verlassen den Flughafen und sind direkt im Busch. Keine Baustellenstaus. Keine Kohletransporter. Was für ein Luxus! Wir fahren die kurze Strecke nach Skukuza. Auf der Brücke über den Sabie legen wir einen ersten Halt ein und freuen uns über ein Kronenkiebitzküken, das schräg unter uns herumhuscht. Wenig später erreichen wir das große Camp, erneuern die Wildcard und holen den Schlüssel zu unserer Hütte für die kommenden zwei Nächte ab. Leider waren trotz frühzeitiger Buchung unsere favorisierten River-View-Chalets bereits ausgebucht und so haben wir eine große Guestcottage (GC6D) reserviert, die über keinen nennenswerten Ausblick verfügt, aber trotzdem abseits vom Trubel recht nah am Flussufer liegt. Dass sich ein Pool und das Eisenbahn-Restaurant ganz in der Nähe befinden, freut uns überdies. Die Hütte selbst gehört zu den noch nicht renovierten Unterkünften des Camps. Wir finden also den uns wohlvertrauten Kruger-Standard vor. Völlig okay für uns. Das Häuschen besteht aus zwei großen Schlafzimmern mit jeweils drei Betten und einem Wohnzimmer mit gewohnt wuchtiger Leder-Couchgarnitur und offener Küche. Alles ist etwas in die Jahre gekommen, aber blitzsauber. Wir sind ja nicht wegen „Schöner wohnen“ hier. Nachdem wir uns etwas eingelebt, ausgebreitet und erfrischt haben, machen wir uns gegen 16.30 Uhr zu einem kurzen Nachmittagsdrive in Richtung Sabie auf. Wir freuen uns über erste Elefanten und diverse Antilopen – stellvertretend für die ein oder andere verbuschte Sichtung sei hier ein Wasserbock gezeigt. Auch über eine farbenprächtige Baumagame am Stamm eines der knorrigen Uferbäume des Sabie freuen wir uns. Wir erwarten auf dieser kleinen Ausfahrt keine spektakulären Sichtungen und werden keine erleben. Es ist einfach schön, wieder durch die wunderschöne Landschaft zu fahren, die sich am Ufer des Flusses erstreckt. Das tut der Seele gut. Als sich die Sonne langsam dem Horizont nähert, kehren wir um und machen uns auf den Weg zurück ins Camp. Wenige Kilometer vor den Toren Skukuzas bemerken wir einen Hyänenbau, dessen Bewohner sich zu dieser vorgerückten Stunde an die frische Luft bewegt haben. Hier ist einiges los. Ein paar erwachsene Tüpfelhyänen liegen träge herum, während der knuffige Nachwuchs für beste Unterhaltung sorgt. Es wird herumgetollt und wenig zärtlich an den Geschwistern herumgegnault. Wir stehen eine ganze Zeit direkt neben dem Geschehen und können die Beobachtung erstaunlich entspannt genießen. Der Bau liegt zwar direkt an einer der Hauptverbindungsstraßen nach Skukuza, aber aus unerfindlichen Gründen kommt es hier heute nicht zu einer großen Ansammlung von Fahrzeugen. Das sind richtig schöne Safari-Momente und kleine Hyänen gehören für uns definitiv zu den wirklich niedlichen Tierkindern. Am Ende sind wir glücklich, dass unsere kurze Gamedrive-Premiere noch zu dieser schönen Sichtung geführt hat. Uns ist jetzt natürlich völlig klar, wo wir morgen früh zuerst hinfahren möchten. Das Camptor wird im Oktober um 18 Uhr geschlossen. Pünktlich fahren wir ein und kurze Zeit später ist es dann auch bereits dunkel. Bevor es zur Hütte geht, nehmen wir unsere Kräfte zusammen und fahren zum Campladen. Trotz unserer Müdigkeit wollen wir den ersten Einkauf heute noch hinter uns bringen. Der Shop ist gut sortiert und schnell wird klar, dass man im Kruger auch als Selbstversorger ohne vorbereitenden Großeinkauf nicht verhungern muss. Alles ist hier etwas teurer und die Auswahl ist nicht unbegrenzt. Aber man kommt wirklich gut klar. Schnell sind einige Taschen gefüllt und ich freue mich auf ein Savanna Dry, das nicht in Belgien produziert ist und meiner Ansicht nach so viel besser schmeckt als die europäische Version. Kochen mögen wir heute Abend aber tatsächlich nicht mehr und so besuchen wir mal wieder das Eisenbahnrestaurant. Das gehört für uns zu einem Skukuza-Aufenthalt fest dazu. Die Qualität des Essens ist gut – vor allem die interessanten Pizzavarianten mit Wildfleisch sind wirklich lecker. Leider braucht es eine kleine Ewigkeit, bis die Speisen serviert werden. Wir verkürzen uns die Wartezeit mit einem Spiel: „Love Letters“ – eine echte Entdeckung und ständiger Begleiter auf dieser Tour. Trotzdem hängen wir am Ende des Abendessens ganz schön in den Seilen, als wir im Licht unserer Stirnlampen den kurzen Weg zur Hütte zurückstolpern. Einladend rufen die Betten, doch müssen wir alsbald feststellen, dass es im Elternschlafzimmer Mitbewohner gibt: Im Dachgebälk fiept und flattert es… Willkommen im Kruger. |
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2. Teil: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne
Für unseren ersten Morgen im Kruger haben wir beschlossen, gemeinsam zu einer frühen Ausfahrt aufzubrechen. Es kostet zwar dann doch etwas Überzeugungskraft im Kinderzimmer, aber es gelingt: Zur Campöffnung um 5:30 Uhr sind wir bereit. Die Eltern haben das Auto vorsorglich mit allerlei Snacks gespickt – so steht einem gemütlichen Unterwegsfrühstück nichts im Wege. Zuerst steuern wir natürlich den Hyänenbau von gestern Abend an und bereuen diese Entscheidung nicht. Im zuerst fahlen, aber bald immer wärmeren Licht der frühen Morgensonne können wir einige Clanmitglieder ausgiebig beobachten. Auch zu früher Stunde ist hier wieder eine Menge los. Der Nachwuchs spielt ausgelassen mit den großen Hyänen. Es wird gefiept, gewimmert und hyänentypisch schaurig gelacht. Das ist bereits auf der Audiospur eine tolle Beobachtung. Auch wenn sich der Beleuchter die größte Mühe gibt, sind Tüpfelhyänen ja eher beeindruckende Erscheinungen als wahre Schönheiten im engeren Sinne. Der Nachwuchs jedoch gewinnt ganz klar jeden Niedlichkeitspreis. Zufrieden mit dieser ersten Sichtung des Tages machen wir kehrt und fahren in Richtung Süden. Das Ziel für unseren ausgedehnten Morningdrive soll Berg-en-Dal sein, das Camp, in dem wir seit 2013 traditionell Fotos von unseren Kindern machen, während sie über die Bänke des Open-Air-Auditoriums hüpfen. Auch wenn wir dieses Jahr nicht im Camp übernachten werden, muss daher trotzdem wenigstens ein Kurzbesuch sein. Und diese Entscheidung stellt sich am heutigen Morgen als goldrichtig heraus. Denn nur wenige Kilometer nach dem Abzweig gen Süden steht ein einsames Auto am Straßenrand. Was die Insassen wohl entdeckt haben? Wir nähern uns langsam und trauen unseren Augen kaum: Gar nicht weit entfernt sitzt ein Leopard ganz ohne störende Zweige im trockenen Busch! Und der Leopard ist nicht allein. Neben ihm lagert noch eine zweite Raubkatze, die sich jedoch nicht so recht aus ihrer Deckung wagen mag. Wir können uns gar nicht satt sehen. Es sind Momente wie diese, die uns immer wieder hierher zurückkehren lassen. Lange dauert es nicht, bis sich beide Leoparden schließlich in Bewegung setzen. Leider laufen sie in die „falsche Richtung“, verziehen sich in den dichten Busch und verschwinden damit bald aus unseren Blickfeld. Und so können wir nun dazukommenden Fahrzeugen nur bedauernd mitteilen, dass hier bis vor wenigen Momenten Leoparden unterwegs waren. Ein klarer Fall von „right time, right place“. Mit einem breiten Lächeln im Gesicht setzen wir die Fahrt fort und treffen wenig später erneut auf einige Hyänen, die wir aber nur kurz beobachten, weil unser Hyänen-Soll für heute bereits gut gefüllt ist. Nachdem es eine ganze Zeit durch den ausgedörrten Busch geht und sich weitere Sichtungen – abgesehen von Impalas und Steinböckchen – eher rarmachen, sehen wir drei Autos an einer Lichtung stehen. Als wir näherkommen, rufe ich beglückt aus: „Wilddogs!“ Wildhunde! Wie cool! Und zwar ein ganzes Rudel! Am ersten vollen Kruger-Tag! Einige Halbwüchsige sind wesentlich wacher und stromern lebhaft durch die Gegend. Besonders freuen wir uns, als die jungen Hunde einen kleinen Felsen erklimmen und richtig schön posieren. Nach einiger Zeit kehrt auch das Leben in die schlummernden Wilddogs zurück. Zügig steht einer nach dem anderen auf und es folgt ein begeistert schnupperndes und winselndes Begrüßungsritual. Die Hunde machen ihren Morgenkreis. Solch soziale Tiere zu beobachten, ist immer wieder eine besondere Freude. Nachdem das Socialising erledigt ist, klettern auch die großen Hunde auf die Felsen und sondieren die Umgebung. Die Halbwüchsigen beäugen ihre Vorbilder dabei interessiert. Alsbald ruft einer der Hunde zum Aufbruch auf und die ganze Meute setzt sich im Laufschritt in Bewegung. Das Rudel hält ziemlich genau auf unseren Wagen zu und ist bald nur noch in Portraitnähe. In Windeseile kreuzen die Hunde vor uns die Straße, um bald darauf von dichtem Buschwerk verschluckt zu werden. Die Szenerie bleibt leer zurück, so als wäre hier nie etwas zu sehen gewesen. Mit einem noch breiteren Lächeln als zuvor setzen wir die Fahrt fort. Bis wir in Berg-en-Dal ankommen, entdecken wir u.a. noch zwei Pantherschildkröten. Auch über diese kleinen Begegnungen freuen wir uns sehr. (übrigens gibt es im Kruger auf den Hauptpisten seit einiger Zeit fest installierte Radarfallen...) Im Rastlager machen wir eine ausgedehnte Pause, kaufen ein wenig ein und veranstalten vor allem die traditionelle Foto-Session. Haben wir 2013 unsere erste Tochter noch von Stufe zu Stufe heben müssen, so können die Kinder im Jahr 2025 ganz selbständig herumhüpfen. Es ist unglaublich! Wir werden alt. Als wir uns auf den Rückweg machen, ist es schon richtig heiß. Die Sonne brennt von einem wolkenlosen Himmel herab – das Thermometer zeigt 36 Grad an. Die Rückfahrt verläuft entsprechend sichtungsarm und fotofrei. Aber das ist in Anbetracht der Begegnungen des Morgens gar nicht schlimm. Mit dieser ersten Ausfahrt sind wir rundum zufrieden: So starrt die Familie gern in den Busch. |
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Letzte Änderung: 13 Nov 2025 07:19 von H.Badger.
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3. Teil: Nun fehlen noch die Löwen…
Als wir wieder zurück in Skukuza sind, ist erstmal eine ausgiebige Siesta angesagt. Die Kinder lockt der nahe Pool und mich der ein oder andere tierische Campbewohner. Während der Mittagshitze ist diesbezüglich naturgemäß nicht allzu viel los, aber immerhin finde ich rund um unser Zuhause einige Grünmeerkatzen. Auf der Wiese und in den Bäumen rund um den Pool lassen sich außerdem Baumagamen beobachten. Ich mag diese bunten Echsen sehr. Und auch die Vogelwelt Skukuzas gibt sich ein kleines Stelldichein: Zwischen den Hütten stolzieren einige Hagedasch-Ibisse herum. Im dichten Geäst eines Baumes entdecke ich einen Hartlaubschnäpper (Ashy Flycatcher), der gar nicht scheu ist. Ich glaube, diese Art habe ich noch nie zuvor gesehen! Bald darauf landet ein kleiner Schwarm Wellenastrilde (Common Waxbill) in meiner Nähe. Den winzigen Kerlchen ist es zu dieser Tageszeit auch etwas warm. Und natürlich finden sich im dichteren Gebüsch einige Weißbrauenröteln (White browed Robin-Chat). Als wir am Nachmittag die weitere Tagesgestaltung miteinander besprechen, wird schnell klar, dass die Kinder nach dem ausgedehnten Morning-Drive keine rechte Lust auf eine weitere Ausfahrt haben. Und so beschließen wir, den Nachwuchs im Camp zu lassen und eine Runde zu zweit zu drehen. Aber so ganz werden die Kinder heute nicht um eine weitere Safari herumkommen: Wir entscheiden uns dafür, als Abschluss unseres ersten Kruger-Tages einen gemeinsamen Night-Drive zu buchen. Aber erstmal geht es für meine Frau und mich allein auf eine kleine Fahrt an den Ufern von Sabie und Sand entlang, während der Nachwuchs in der Hütte chillt. Als Paar waren wir ewig nicht mehr gemeinsam auf Gamedrive. Wir starten zwar recht spät und so bleiben uns nur knapp zwei Stunden, bis die Camptore sich für den heutigen Tag schließen. Aber hey: Ein Hoch auf die temporär zurückgewonnene Zweisamkeit! Auf den Brücken über die Flüsse gibt es eigentlich immer etwas zu sehen: Im schönen Licht des späten Nachmittags können wir am Sabie heute einige Kormorane und einen Silberreiher ablichten. Auch Graufischer sind unterwegs, wollen aber nicht so recht in gute Fotodistanz kommen. Auf der anderen Seite des Flusses müssen wir nur wenige Kilometer fahren, bis wir eine Handvoll Autos am Straßenrand stehen sehen. Hier muss es also etwas zu sehen geben. Am anderen Ufer sind weitere Löwinnen zu sehen, die alsbald den seichten Fluss queren und durch das Riedgras auf uns zukommen. Wie die Katzen zögerlich den Fluss durchwaten, ist wirklich sehr nett anzusehen. Und überhaupt freuen wir uns darüber, zu dieser Tageszeit Löwen in Aktion zu erleben. Zu unserer Freude kommt das kleine Rudel die Uferböschung herauf und kreuzt kurz vor uns die Straße. Noch ein Blick zurück und schon verschwinden die Katzen auf Nimmerwiedersehen im dichten Busch. Eine schöne erste Löwensichtung, die sich nahtlos in den bislang tollen Safaritag einreiht. Wir fahren weiter bis zur nächsten Brücke über den Sabie und halten kurz an einem Lieblingsort meiner Frau. Auch ohne tierische Motive lädt die Landschaft zu dieser Tageszeit hier zum Seufzen ein. Nach dem ein oder anderen genießenden Flussblick steuern wir wieder auf das Camp zu und unterbrechen die Fahrt am Flussufer nur kurz, um einige Elefanten bei der Querung zu beobachten. Und auch einige Büffel lassen sich noch entdecken. Unser letztes Ziel ist einmal mehr der Hyänenbau. Auf die Tiere ist Verlass: Auch heute Abend ist hier wieder einiges los. Die kleinen Hyänen tollen wild herum und versuchen, die unwilligen Alttiere mit ins Spiel hineinzuziehen. Als müde und geforderte Eltern reagieren diese zunehmend gereizt. Und so spielen die Hyänenkinder am Ende doch lieber mit ihren Geschwistern und bilden dabei richtige Hyänen-Haufen. Das ist ziemlich niedlich. Und dann werden auch die Autos mit in das neugierige Spiel einbezogen. Einmal mehr sind wir von dem Hyänenclan begeistert und können uns nur schwer losreißen. Kurz nach Sonnenuntergang fahren wir in Skukuza ein und holen vom Cattle-Baron-Take-Away ein schnelles Abendessen für die Familie: Pizza und Burger gehen immer. Um 20 Uhr beginnt unser erster Night-Drive dieser Reise. Es ist stockdunkel, als wir den Parkplatz an der Rezeption des Camps erreichen. Hier wartet bereits ein großer Truck auf uns. Eigentlich finden wir diese Fahrzeuge ja zu groß und auch die Zusammensetzung der Gäste ist nicht immer unproblematisch im Hinblick auf Bedürfnisse und Erwartungen. Aber immer wieder überwiegt am Ende die Lust, durch den dunklen Busch zu rumpeln und mit Spotlights die faszinierende nachtaktive Tierwelt zu entdecken. Während wir uns zum Einsteigen bereitmachen, sind noch Passagiere des zurückgekehrten Sunset-Drives anwesend, die uns von einem Löwenrudel erzählen, das unlängst einen Büffel direkt auf der Teerstraße gerissen habe. Das müsste doch genau die Straße sein, auf der wir vor wenigen Stunden noch unterwegs waren, denken wir uns. Nun sind wir natürlich gespannt und relativ sicher, dass auch unsere Ausfahrt uns in diese Richtung führen wird. Als unser Fahrer nach einer kurzen Begrüßung dann tatsächlich kräftig aufs Gas tritt und für eine Nachtausfahrt eigentlich viel zu schnell unterwegs ist, sind wir uns sicher, dass der Riss unser Ziel sein wird. Auf dem Weg dorthin entdecken wir (wohl auch wegen der hohen Geschwindigkeit) kaum ein Tier. Wir kreuzen zügig Sabie und Sand. Einzig eine Ginsterkatze können wir irgendwann nahe der Straße beobachten. Schließlich erreichen wir kurz nach der Abzweigung in Richtung großer Sabie-Brücke den Ort des Geschehens. Mitten auf der Straße liegt ein toter Büffel. Rund um den Kadaver gruppieren sich neun Löwen unterschiedlichen Alters und Geschlechts. Der Großteil des Rudels ist emsig mit dem Vertilgen der Beute beschäftigt. Einzig der prächtige Löwenkater scheint vorerst satt zu sein und lagert etwas abseits des Trubels. Der Geruch, der den Büffelinnereien entströmt, ist alles andere als betörend und die Kinder mögen gar nicht so richtig Zeuge dieser Fressorgie werden. Es knackt, wenn kleine Knochen und Sehnen bersten. Das Reißen von Haut und Muskeln durchdringt die Stille der Nacht. Die großen Katzen grunzen und knurren. Ihre Gesichter sind blutverschmiert. Und das alles in wenigen Metern Entfernung. Für Auge, Ohr und Nase ist diese Beobachtung wirklich intensiv. Nach einer Viertelstunde müssen wir uns wieder auf den Rückweg machen, denn der Riss liegt doch ein ganzes Stück von Skukuza entfernt und so fahren wir erneut mit recht hohem Tempo durch die Dunkelheit des Kruger. Müde und zufrieden fallen wir nach unserer Rückkehr in die Betten. Da es heute so spät geworden ist, werde ich morgen früh allein eine Runde drehen. Mein Ziel kenne ich ja nun bereits. |
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4. Teil: Heute ist Löwentag
Pünktlich zur Öffnung des Camptors mache ich mich auf den Weg. Die restliche Familie bleibt nach dem späten Nightdrive heute früh in der Hütte und ich habe eine klare Mission: Ich bin mir sicher, dass das Löwenrudel von letzter Nacht noch nicht fertig sein wird mit dem jüngst erlegten Büffel. Und so fahre ich so schnell es die Geschwindigkeitsbegrenzung erlaubt zum Ort des Geschehens. Nach kurzer Zeit haben sich glücklicherweise alle anderen Autos in der Vielzahl der Abbiegemöglichkeiten verloren und ich bin allein unterwegs. Dass ich auf dem Weg zum Riss bis auf eine entfernte Tüpfelhyäne im Flussbett des Sand keine nennenswerten Sichtungen habe, versteht sich bei meinem Fahrtempo fast von selbst. Die Eile zahlt sich am Ende aber unbedingt aus. Als ich den Riss erreiche, sind erst zwei andere Fahrzeuge anwesend und so kann ich mir entspannt eine Premiumposition am Straßenrand aussuchen, die ich in der nächsten Stunde nicht verlassen muss. Die Kunde vom Büffelriss hat sich anscheinend noch nicht sehr weit verbreitet und so dauert es tatsächlich eine lange Zeit, bis sich andere Fahrzeuge aus Richtung Lower Sabie oder Skukuza hier einfinden. Bis dahin erlebe ich bestes Löwen-Kino. Der Riss liegt noch immer auf der Straße. Und noch immer ist ein Großteil des Rudels mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt. Es wird gezerrt und gegnault, gegrunzt und gefaucht. Das stattliche Rudel-Oberhaupt thront auch jetzt lässig etwas abseits der hungrigen Meute. Die zehn anderen Löwen sorgen für beste – wenn auch etwas blutige – Unterhaltung. Bereits im Rahmen unserer letzten Kruger-Tour hatten wir riesiges Glück mit Löwen an Büffelrissen. Dass sich diese Glückssträhne bis in die aktuelle Reise hinüberzieht, freut mich ungemein. Die anwesenden Beobachter sind allesamt ganz leise und konzentriert und so stört kein Motorbrummen die beeindruckende Szenerie, die sich besser durch Bilder als durch Worte transportieren lässt. Nach einiger Zeit im Safari-Himmel wird es naturgemäß doch immer voller rund um das Löwenrudel. Bevor sich die Szenerie also in Richtung schwer entwirrbares Autoknäuel entwickelt, beschließe ich, mich von den Löwen zu verabschieden, um das bisher Erlebte in bester Erinnerung zu behalten. Das ist gar nicht so einfach, denn die Fahrbahn ist einerseits durch eine wachsende Anzahl von Fahrzeugen verengt und außerdem liegt breit und träge der Löwenkater mitten auf der Straße. Ich taste mich also langsam vor und bin erleichtert, als ich unser großes Fahrzeug irgendwann vorsichtig um den Mähnenlöwen herummanövriert habe. In Punkto Coolness (bzw. Dickfelligkeit) ist ein ruhender Löwe wohl kaum zu übertreffen. Ich quere ein paar Minuten später den Sabie und halte kurz an einigen Flusspferden, die träge auf den kleinen Inseln liegen. Nach einigen Kilometern in Richtung Skukuza erblicke ich eine Handvoll Autos am Straßenrand und bald darauf ein weiteres Löwenrudel. Eine Löwin liegt nicht weit entfernt auf der Flussböschung. Weitere Tiere – darunter zwei stattliche Löwenmännchen, von denen eines auffällig humpelt, sind im Flussbett unterwegs. Hier bieten sich vegetations- und entfernungsbedingt keine besonders guten Fotogelegenheiten. Aber hey: Zwei Löwenrudel vor dem Frühstück – das ist eine Bilanz, mit der ich rundum zufrieden bin. Es folgt ein kurzer Stopp bei einigen Büffeln, die am Straßenrand vor sich hin kauen. Sehr zufrieden mit der Ausbeute dieser Rundfahrt kehre ich nach Skukuza zurück. Nach einem gemütlichen Frühstück steht die gemeinsame Transferfahrt nach Satara an: Der Büffelriss liegt quasi auf dem Weg. |
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