THEMA: Von Gnudus und Geoparden - SA mit Kindern 2025
01 Nov 2025 20:46 #715244
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Hallo Fidel,
wie schön, dass du über eure letzte Tour berichtest!
Wir sind mit unseren jetzt ja schon etwas älteren Kindern gerade zurück aus dem Kruger.
Daher freue ich mich besonders darüber, den Park nochmal durch eure Augen nacherleben zu können.
Bin ab jetzt gern dabei.
Herzlich
Sascha
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05 Nov 2025 22:40 #715501
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Hallo Sascha,

das freut mich, dass du auch dabei bist - ihr seid ja schon alte Hasen. Euren Rhythmus werden wir wohl leider nicht einhalten können (auch weil uns die attraktiven 2 Wochen Herbstferien fehlen)..

Viele Grüße

fidel
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05 Nov 2025 22:41 #715502
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10.08.2025 Skukuza Restcamp

Die Nacht war eher unruhig. Im Dach waren immer wieder Geckos oder andere Tiere unterwegs, die sich zudem immer wieder etwas zuriefen - so ganz können wir es nicht zuordnen. Ab und an rieselte etwas hinunter.. Dafür hören wir erstmals seit langem auch endlich mal wieder nachts Hippos grunzen - auch hier wurden viele schöne Erinnerungen geweckt.

In der Früh werden wir wieder durch den Gesang der Restaurant-Angestellten geweckt - es gibt definitiv schlimmeres. Dafür lässt unser Nachbar (der mit der durchgehend laufenden Klimaanlage - auch nachts bei unter 20°C) - bestimmt 20 Minuten seinen Motor laufen, weshalb auch immer. Wir hatten uns dazu entschieden, erst in der Früh unser Gepäck zu verladen - dadurch kamen wir heute erst etwas später gegen 06:45 Uhr los.

Heute hatten wir eine längere Etappe vor uns - einmal quer durch den halben Park bis nach Skukuza. Statt Skukuza hätten wir lieber in Satara (oder Lower Sabie) genächtigt, leider gab es da aufgrund unserer eher späten Buchung keine passenden Verfügbarkeiten mehr.

Trotz der großen Entfernung wollen wir nicht nur stur die Teerstraße nach Süden fahren. Bis kurz vor Olifants sehen wir nicht viel Tiere. Dort treffen wir auf Impalas und eine Gruppe Paviane.





Wir überqueren den Olifants..



..und biegen kurz darauf ab auf die S39, um ihr bis zum Timbavati Picnic-Platz zu folgen. Die Straße zählt m.E. zu den schönsten und abwechslungsreichsten Straßen im Park, auch wenn sich die Strecke etwas zieht. Wir sehen diverse Vögel, Elefanten, Giraffen, Kudus und Gnus.











Bereits bei unserer längeren Reise 2024 hatte K1 gewisse Schwierigkeiten, sich die Wörter “Gnu” und “Kudu” zu merken - immer wieder fanden wir “Gnudus”. Nach etwas Übung saß es dann meistens. Die Existenz von Gnudus ist aber wohl offenbar in seinem Kopf hängen geblieben - so gab es weiterhin Kudus und Gnudus (wir sind dann irgendwann auf Wildebeest umgeschwenkt, um die Verwirrung ein für alle Mal zu bekämpfen..).

Auch ein junger Gaukler, einige Nimmersatte, ein Steinböckchen und ein Graufischer geben sich die Ehre.







Am Picnic-Platz frühstücken wir gemütlich. Dann geht es an einem schönen Baobab vorbei.



Kurz darauf sehen wir einige Autos am Straßenrand und eine Löwin in Bewegung, die durch eine Gruppe Elefanten läuft. Leider erlauben uns die enge Straße, die schnell laufende Löwin und die anderen Autos nur einen kurzen Blick, ehe sie wieder verschwindet.



Nun hatten wir immerhin unsere bereits zweite Löwensichtung, auch wenn bisher keine länger als 1-2 Minuten war (was mal wieder den Faktor Zeit/Glück unterstreicht). Wenigstens waren die Kinder so glücklich - Löwen waren vor allem für K1 das Wunschziel Nr. 1 (bei K2 waren es Nashörner und Elefanten - dazu später noch mehr). Immer wieder kam auf unseren Fahrten die Frage “Wann sehen wir denn jetzt endlich die Löwen?” (Die Frage ist wohl das Game-Drive-Äquivalent zu “Wann sind wir endlich da?”). Ich glaube aber, dass wir Beiden durchaus näher bringen konnten, was es bedeutet, in der Natur unterwegs zu sein, dass hier nichts garantiert ist und alles auf Glück und harter Arbeit beim Suchen basiert. Diesbezüglich waren beide - vor allem nach den ersten beiden Tagen - auch sehr engagiert. Es gab natürlich Phasen, wo sie einfach hinten spielten oder malten, aber auch Phasen, wo sie konzentriert über längere Zeit jede Menge Tiere von sich aus fanden und benannten (auch wenn vor allem die Angaben von K2 bei allem was über “Pallas” (Impalas) oder “Lalas” (Nyalas) hinausging nicht immer zu gebrauchen waren - ständig gab es neben Leoparden im Baum die nur sie sah, auch Elefanten oben in den Bäumen...)

Wenig später fanden wir wieder einige Elefanten, die vorbeigezogen.



Wir bogen in die Abzweigung zur Nkayapan ein. Kurz darauf kam uns ein Südafrikaner (es war offensichtlich kein Mietwagen) entgegen und erzählte uns begeistert, dass am Wasserloch zwei Wildhunde liegen würden, die da sicher noch länger lägen. Nachdem wir in all unseren Reisen erst einmal zwei Wildhunde in etwas größerer Entfernung beobachten konnten, war unsere Vorfreude und Anspannung auf dem weiteren Weg zum Wasserloch natürlich groß.

Die erwarteten Wildhunde entpuppten sich dann leider als etwas zu groß geraten..





Wir blieben noch eine Weile stehen, außer einer Familie Warzenschweine und einem einsamen Kudu-Bullen tat sich jedoch nichts.

Am Mazithi-Damm sind dafür viele Elefanten zu sehen.







Hier begann leider auch ein weiteres “Drama”, das sich in der Folge immer mal wieder wiederholte. K2 war so von den Elefanten angetan, dass sie sich partout nicht mehr von ihnen trennen wollte und gerne noch viel länger beobachten wollte. Wir wollten aber natürlich nicht stundenlang dort stehen, nachdem wir noch immer einiges an Strecke vor uns hatten. So gab es leider einige Abschiedstränen..

Wenige Meter weiter war ein ziemlicher Stau - Auslöser war ein schwer zu erkennender, schlafender Löwe neben der Straße. Angesichts der Tränen um die verlassenen Elefanten und des Nervfaktors der anderen Autos fuhren wir jedoch nur daran vorbei.



In Tshokwane machten wir nochmals Halt für ein verspätetes Mittagsessen. Hier gab es ein etwas aggressives Pavian-Männchen, das die Gelegenheit nutzte und an einem Tisch eine Tüte Reiswaffeln an sich nahm. Mitarbeiter und einige überengagierte Besucher (die Sorte, bei der aus jeder Pore schreit “seht her, ich bin so Afrika- und Busch-erfahren wie Crocodile Dundee und Livingstone zusammen”) verjagten es immer wieder. Diese Erfahrung hinterließ jedenfalls bei K1 nachhaltigen Eindruck und führte zu einem erheblichen Respekt vor Pavianen. Zudem mussten wir nachhaltige Erklärungen dafür finden, warum die Männer mit Steinen auf den Pavian schießen durften, obwohl er doch dort wohnt..

Die weitere Strecke war unspektakulär, bis wir zu einer Brücke über einen Zulauf zum Sand River kamen. Hier präsentierte sich uns ein traumhaftes, nahezu klischee-haftes Afrika-Panorama mit Elefanten, Giraffen, Pavianen und diversen Antilopen.

















Wir standen hier einige Zeit und beobachteten die Elefanten beim Sandbaden und warteten gespannt darauf, dass die Giraffen sich zum Trinken herunterbeugen.

Irgendwann rissen wir uns los und machten uns auf die letzten Kilometer Richtung Skukuza. Diese waren mit Ausnahme eines Geier-Pärchens verhältnismäßig ruhig.

Erst wenige Kilometer vor Skukuza gab es einen kleinen Stau. Hier befand sich ein Hyänen-Bau direkt neben der Straße. Einige Jungtiere (nicht mehr ganz klein und schwarz, aber dennoch unglaublich nett anzusehen) waren gut zu sehen.





Als große Hyänen-Freunde freute uns diese Entdeckung, vor allem so nahe am Camp, natürlich sehr. Leider liegt sie direkt an einer der am meisten befahrenen Straßen, so dass es sich hier auch in den Folgetagen, ständig staute und man nie die Gelegenheit oder Muße hatte, länger stehen zu bleiben.

Gegen 16:00 Uhr fuhren wir schließlich endlich in Skukuza ein. Es war bereits unser dritter Besuch hier, zum ersten Mal hatten wir jedoch keine der Hütten direkt am Fluss, sondern eine Hütte “mitten drin” gebucht. Wir wären für etwas mehr Abwechslung und um den nervigen Verkehr ums Camp herum zu umgehen, lieber nach Lower Sabie gegangen, allerdings wurde dort nichts passendes frei. Das Camp ist trotz der Größe toll, liegt wunderschön und bietet alle Annehmlichkeiten. Der Hauptnachteil ist aus unserer Sicht nur der starke Verkehr rund um das Camp, der jegliches Busch-Feeling auf den ersten und letzten Kilometern vermissen lässt.

Wir hatten eine der neuen BN3 Units bekommen. Aus Gründen, die ich nicht mehr nachvollziehen kann, waren hier bereits 2 Kinder in der Buchung hinterlegt (keine Ahnung, ob das bei BN3 Units automatisch möglich ist oder hier ein “Fehler” im System bestand), so dass wir für K2 nichts mehr nachzahlen mussten. Dafür werden wir auf die Möglichkeit hingewiesen, dass - ob testweise oder semi-offiziell - nunmehr auch geführte Drives für kleine Kinder angeboten werden. Es gibt Morgen- (3-4h), Halbtags- und Ganztagstouren, durchgeführt in einem Standard-OSV. Eventuell fürs erste Mal eine ganz nette Sache, wenn man keine Tour von Außerhalb buchen will. Für uns aufgrund der Preise und da man nicht früher aus dem Gate kommt o. länger draußen bleiben kann, nichts.

Wir waren trotz der bekannten Fotos der renovierten Units natürlich sehr gespannt auf die Hütte. Wir erhielten Nr. 140. Sie liegt mitten drin, die Aussicht ist aktuell aufgrund eines davor befindlichen Bauzauns leider nur mäßig attraktiv.

















Die Hütte selbst ist sehr gut durchdacht, das merkt man an diversen Stellen. Gerade Schlafzimmer u. Bad sind toll und mit vielen durchdachten Details versehen (gute Ablagemöglichkeiten, USB-Ladebuchsen neben den Betten). Der Nachteil ist, dass es keine wirkliche Terasse mehr draußen gibt und man “nur” bei offenen Fenstern im Koch/Essbereich sitzen kann. Das raubt etwas Busch-Atmosphäre. Es gibt aber eine Mückenschutz-Tür zum Schlafbereich hin. Leider waren die Türen zur “Terasse” so schwergängig und laut zu bedienen, dass es keinen Spaß gemacht hätte, diese jedes mal alle auf und zu zu machen. Für uns - mit kleinen Kindern und im Winter - hatte es so gepasst, aber ansonsten sehe ich hier einen gewissen Nerv-Faktor. Zudem waren in Bad u. Schlafzimmer bereits einige Sachen wieder kaputt.. Da hat man möglicherweise am falschen Ende gespart.

Interessanterweise wirkte das Camp extrem leer - es waren kaum Hütten um uns herum besetzt. Dennoch wurde es online als voll ausgebucht angezeigt. Möglicherweise wurden bewusst Units geblockt, um sie ggf. renovieren zu können, wenn man dazu kommt.

Nachdem wir ausgeladen und das Haus erkundet haben, machen wir noch einen kleinen Spaziergang durchs Camp. Die Aussicht über den Sabie bleibt einfach traumhaft und wir können sogar ein Krokodil erspähen.







Zurück in unserer Hütte wird erstmals seit einer Woche wieder abends gekocht.. das hatten wir ursprünglich etwas anders geplant 🙂
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06 Nov 2025 06:14 #715504
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Guten Morgen Fidel,

schon lange wollte ich mal in diesen Bericht reinschauen, denn schließlich hat K1 ja dafür gesorgt, dass ich eine Wildkamera in der Schublade liegen habe B) (damals dachtest du noch, dass du die nächsten Jahre nicht mehr nach Afrika kommen würdest - so kann Mann sich täuschen!).

Jetzt habe ich es endlich geschafft zumindest das letzte Kapitel zu lesen, weil der Bericht gerade so schön weit oben in "Aktuell" steht und mir dadurch ins Auge gesprungen und wieder ins Gedächtnis gekommen ist! Und ich bin ganz verzückt von deinen Schilderungen :kiss: , weniger von den Sichtungen im Kruger, sondern eher davon, wie du deine Erlebnisse mit deinen Kindern erzählst!

Ich liebe die Wortschöpfungen von K1 (wobei K2 mit Pallas und Lalas ja auch schon gut dabei ist) und die Sichtungs-Fantasie von K2! Offensichtlich hat der Hyänenwilddog-Afrikaner von ihr abgeschrieben :whistle: :laugh: !

Achja, deine Fotos schaue ich auch sehr gerne an, die sind nämlich schön!

So, genug gelobt - jetzt brauch ich einen zweiten Kaffee!

Ich freu mich auf die Fortsetzungen - liebe Grüße von Bele
Letzte Änderung: 06 Nov 2025 06:17 von Champagner.
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25 Nov 2025 13:38 #716514
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Kurze Zwischenmeldung:

Ich habe den Bericht nicht vergessen, keine Sorge. Leider gibt es zur Zeit hunderte weiterer Baustellen (Weihnachten, Auto, Familienfeiern, Urlaubsplanung für 2026, Arbeit..) die das ohnehin begrenzte Zeitbudget mit zwei kleinen Kindern etwas strapazieren. Da es für uns nächstes Jahr voraussichtlich nicht nach Südafrika gehen wird (sondern erstmals nach Sri Lanka 8o ), bin ich mental aus dem südlichen Afrika auch immer etwas raus.

Ich bemühe mich aber gleichwohl, den Bericht weiterhin fortzuführen und hoffe, dass ich die Geschwindigkeit wieder etwas steigern kann.

Zum Beleg des guten Willens geht es auch gleich weiter mit einem weiteren Kapitel.

@Bele
An die Wildkamera haben wir während unseres Urlaub auch immer wieder mal gedacht - leider nicht davor, sonst hätten wir uns vielleicht wieder eine besorgt :) Wir sind auch sehr froh, dass es entgegen der pessimistischen Corona-Zeit nun doch mit einigen schönen Afrika-Reisen geklappt hat. Vielen Dank für deine netten Worte :)

Viele Grüße

fidelito
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25 Nov 2025 13:40 #716515
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11.08.2025 Skukuza Restcamp

Wie bereits geschildert, hadern wir in Skukuza immer etwas mit dem Verkehr im direkten Umfeld. Das macht die Planung der richtigen Morning Drive Strecke nicht einfach. Wir entscheiden uns, zunächst Richtung Westen zu fahren.



Es ist absurd, welcher konstante Fluss von Fahrzeugen in Kolonne aus Richtung Gate uns entgegenströmt. Wir biegen daher gleich ab Richtung Lake Panic Hide, in der Hoffnung etwas weniger Verkehr. Direkt an der Kreuzung liegt eine Hyänen-Mutter am Rand - das interessiert die vorbeifahrenden Massen aber offenbar überhaupt nicht.



Sobald wir auf der Gravel Road sind, sind wir schlagartig alleine. Außer einem erschreckten Steinböckchen und einigen Impalas sehen wir jedoch nicht viel. Aufgrund der gerade im Lake Panic Hide morgens anfangs doch manchmal fast etwas andächtigen Stimmung verzichten wir auf einen Stop im Hide mit den Kindern - manches muss man mit Kindern nicht ausreizen.

Wir fahren noch zur Plant Nursery. Hier gibt es einen stattlichen Elefantenbullen zu bewundern.



Zurück auf der S1 treffen wir auf einige Kudus, Impalas und Zebras. Kurz darauf einen Geier im Baum.









Wir biegen auf die S65 ein, auch hier gibt es jedoch außer einigen Impalas nicht viel zu sehen.



An einem Wasserloch finden wir eine Herde Elefanten. Während auf der Teerstraße die Autos Stoßstange an Stoßstange unterwegs waren, sind wir seit dem Abbiegen auf die S65 nur einer Handvoll Autos begegnet.






Wir folgen der S65 weiter und stoßen auf eine Herde Zebras und Gnus.





Von dort geht es weiter Richtung Transport Dam. Hier ist - leider am weit entfernten Ufer - ein stetiges Kommen und Gehen.





Impalas springen zur Gaudi umehr, ein Krokodil sonnt sich und auch ein Hippo zeigt sich von Zeit zu Zeit. Wir frühstücken gemütlich im Auto.

Mit der Gemütlichkeit ist es vorbei, als eine Gruppe von mehreren Südafrikanischen Autos kommt, die sich nicht nur direkt vor unser Auto stellen, sondern es mit der Lektüre der Parkregeln offenbar nicht so genau genommen haben.



Wir packen ein und fahren über das Stevenson-Hamilton Memorial wieder zurück - bis auf ein paar Büffel im Gebüsch leider recht unergiebig.

Mittags spazieren wir zum Selati Station Restaurant zum Essen. Das Warten dauert etwas, aber die Kinder sind glücklich über den schön gestalteten Spielplatz und finden eine schöne Agame.



Auf dem Weg zurück zu unserer Hütte gehen wir am Fluss entlang, wo gerade eine Herde Elefanten sowie Giraffen vorbeiziehen - leider habe ich nur kleine Sony-Kamera mit dabei.







Nachmittags fahren wir den Sabie auf der nördlichen Seite entlang.

Am Hyänenbau ist nicht viel zu sehen. An der Brücke über den Sandriver finden wir einen Plover und tolle Landschaft.





Wir finden einen Elefanten und biegen kurz darauf wieder ab um auf der Südseite zurückzufahren.



An der Brücke über den Sabie treffen wir erneut auf Elefanten.



Im weiteren Verlauf sehen wir Nyalas, ein schlafendes Hippo und Helmperlhühner.





Verglichen mit dem heutigen Morgen sind auffällig wenig Autos hier unterwegs. Immer wieder sehen wir kleinere Gruppen von Elefanten am Fluss oder in der Nähe.





Eine Gruppe Streifenmangusten nimmt leider zu schnell reiß aus. Wir warten einige Zeit und sehen sie immer wieder der Ferne. Sie tun uns jedoch leider nicht den Gefallen, wieder näher zu kommen.



So bleibt der weitere Verlauf ebenso ereignisarm wie der Rest des Tages. Erst kurz vor Skukuza gibt es am Hyänenbau wieder Stau. Es sind einige Tiere vor Ort, aber es sind in der Abenddämmerung kaum noch gute Bilder möglich.





Zurück im Camp essen wir Brot, dann geht es zeitig ins Bett. Insgesamt sind wir von unserer Ausbeute bisher nur mäßig überzeugt. Man sieht zwar beständig etwas, aber die wirklichen Highlights fehlen.
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