13.02.2022 Upington nach Urikaruus – endlich KTP !
Ich kann das Gefühl nur schwer beschreiben, dass mich beim Klingeln des Weckers übermannt!
Es geht tatsächlich in den KTP! Wir gehen so frühstücken, dass wir vor 09:00 Uhr fertig sind.
Denn dann kommt pünktlich der Bote vom Slaghuis und es kann los gehen ! Der Kühlschrank funktioniert super und das sollte sich auch während der Riese nicht ändern! Minus 8 Grad hält er locker! Das Auto ist ziemlich voll gepackt! Mit Feuerholz, all den Getränken, dem Equipment und dem Gepäck ist es immer wieder beeindruckend, was man Anfangs so mit sich herumfährt.
Voller Euphorie und teils singend verlassen wir das River Place und machen uns nach einem kurzen Stopp in der Kalahari Mall auf die R360.
Die ca. 250 KM vergehen wie im Flug. Die Landschaft ist so etwas von grün, dass es eine Freude ist. Bei unserem letzten Besuch in 2019 stand kein Grashalm, was nun ganz und gar nicht der Fall ist!
Nach einem kurzen Tankstopp in Ashkam bewältigen wir die letzten Kilometer. In der Kgalagadi Lodge hatten wir per Mal noch nach Wildfleisch gefragt. Der Mailverkehr war wie so oft in Afrika zäh.
Als wir nachfragen, hat man 2 KG Oryx Filet für uns eingefroren bereitliegen. OK, ein Kilo langt auch. Wir wollen ja nicht 2 Wochen lang Oryx essen. Dafür nehmen wir noch eingelegte Eland Sosaties. Der Shop hat auch allerlei Frischwaren und Getränke, die wir aber nicht brauchen.
Dann gönnen wir uns noch einen Lunch in dem ganz, ganz hervorragenden Restaurant!
Die guten Internet Bewertungen bestätigen sich. Die Kerstin isst eine sensationelle Cape Malay Pasta und ich Bok en Klok.
Dazu einen Rock Shandy. Hier passt wirklich alles ! Ein sensationeller Zwischenstopp!
In Twee Rivieren checken wir bei einer sehr netten Angestellten ein, lassen an der Tanke die Luft ab und freuen uns so etwas von auf den Park, dass wir ein wenig sentimental werden!
Im Schleichgang suchen wir die Bäume nach erfolglos nach Eulen ab. Nach nicht mal einem Kilometer rufe ich „Cheetah“.
Die Katze sitzt in einiger Entfernung unter einem Busch und späht in die tierleere Landschaft. Na das fängt ja schon einmal gut an!
Hier unten ist der Park aktuell gar nicht so grün.
Das ändert sich, nachdem wir in Richtung Auob Tal abbiegen (an Samevloeing war nichts los).
Hier hat es dann auch einige Tiere.
Swallow-tailed Bee Eater
Gabar Goshawk
Je weiter wir fahren, umso grüner wird es. Wir sind begeistert, auch wenn der schöne rote Sand nun nicht mehr so prominent zu sehen ist.
Auchterlonie
Am Wasserloch Gemsbokplein stehen zwei, drei Autos….
Auf der Abzweigung liegen zwei Löwenkater, die sich gerade in der Tiefschlafphase befinden.
Der rechte Löwe kann nur hoffen, dass der linke nicht von der Jagd träumt und zubeißt!
Ihr könnt Euch unsere Begeisterung vorstellen. Auch wenn sich die beiden null bewegen, ist es eine schöne Sichtung. Und im Hintergrund sieht es aus wie im Allgäu auf einer Alm!
Wir saugen die Eindrücke in uns auf und sind einfach nur sehr dankbar!
Tawny Eagle
Crimson breasted Shrike
Dann treffen wir auf schöne Giraffen.
Eine von Ihnen hat Fortpflanzungsphantasien.
Die andere aber nicht und so wird das nix !
Dafür vollführen zwei andere Giraffen nebenan einen dieser grazilen Halstänze.
In Kamqua sind nun alle Bäume tot.
Und dann öffnet Kerstin die Kette nach Uri und endlich können wir Eric wieder begrüßen. Er fragt nach den Jaffles, Tanja und den Pascalinahs. Eric gibt uns die erhoffte Nr. 4. Andre008 hatte ihn freundlicherweise danach gefragt. Wir packen aus und dann kommt Andre auch schon herüber. Wir hatten im Vorfeld viel geschrieben und eine Buchungsallianz gebildet. Wir bedanken uns noch einmal persönlich für die zwei Nächte Uri. Morgen werden wir zusammen grillen.
Den Abend genießen wir beim Gezwitscher der Mahalis und sind mit der Gesamtsituation sehr zufrieden.
Auch hier sieht es derzeit nicht nach Savanne aus!