THEMA: A lion a day!? - Herbstferien im Kruger 2021
09 Jan 2022 22:52 #634179
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  • Luigi15 am 09 Jan 2022 22:52
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Guten Abend Sascha! Ich bin wirklich sprachlos - vielleicht melde ich mich erst deshalb gegen Ende deines Berichts! Aber Glanzhaubenturako und Prangolin an einem Tag - ich wäre glücklich wenn ich die beiden irgendwann mal vor die Linse bekommen würde... der Kruger war diesen Winter wirklich zauberhaft, auch wir haben ja 10 Tage hier verbracht und viele tolle Sichtungen erlebt, aber ihr habt wirklich abgeräumt! Ein Traum - vielen Dank fürs Zeigen
lG Peter
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11 Jan 2022 08:59 #634236
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  • H.Badger am 11 Jan 2022 08:59
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Guten Morgen Peter,
schön, dass du bei unserer Kruger-Tour dabei bist.
Über das Pangolin haben wir uns natürlich extrem gefreut - sogar noch mehr als über den Glanzhaubenturako. ;)
Ich gehe nicht davon aus, dass uns in den nächsten Jahren nochmal eines über den Weg laufen wird.
In deinen Bericht habe ich auch schon mal reingeblinzelt - 100 Tage im Sabbatical! Wow! Wirklich beneidenswert. Toll, dass du diesen Traum trotz Pandemie verwirklichen konntest.
Lieber Gruß
Sascha
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11 Jan 2022 15:42 #634261
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11. Kapitel: Faul in Biyamiti

Der heutige Tag beginnt mit strahlendem Sonnenschein bei wolkenlosem Himmel. Es wird also wieder heiß… :side:
Auch wenn wir uns vorgenommen haben, unsere Zeit im Camp zu verbringen, kann ich es mir nicht verkneifen eine kleine frühmorgendliche Ausfahrt zum Biyamiti Wehr zu unternehmen. Man könnte ja etwas verpassen… :P
Und so stromere ich vor Toresöffnung schon ein wenig um unsere Hütte herum und entdecke eine (leider sehr scheue) orange-breasted bushshrike. Eine Erstsichtung, die sich leider nicht gern fotografieren lassen möchte. Und so bleibt es bei einem Beweisbild.



Die anschließende Fahrt zum Wehr entpuppt sich als sehr ruhig. Der tagaktive Teil des Buschs scheint noch nicht erwacht zu sein und die Nachtschicht hat sich anscheinend bereits verzogen oder ist nie hier vorbeigekommen. Auch am Wehr ist wenig los. Ich stelle mich für eine ganze Zeit an die Staustufe und betrachte einen Waffenkiebitz nebst Jungvogel.





Nach einer Weile gesellt sich ein Malachite Kingfisher dazu und nimmt genau da Platz, wo ich bei meinem letzten Besuch einen Giant Kingfisher verewigen konnte. Ich freue mich sehr über den so farbenprächtigen kleinen Kerl. :)



Als nach längerer Zeit noch immer nichts passiert, werde ich doch ungeduldig und drehe, um zurück zum Camp zu fahren.
Auf dem Rückweg entdecke ich dann noch nicht weit vom Wehr entfernt eine Horde Zwergmangusten, die sich auf einem nahen Termitenhügel in der Morgensonne aufwärmt. Ich halte an und beobachte das muntere Treiben für eine ganze Zeit. Hier entstehen einige Aufnahmen, mit denen ich sehr glücklich bin.







Zurück im Camp wird erstmal ein wenig gemeinsam gebirdet. Wir entdecken einen Cardinal Woodpecker – keine Ahnung, ob ich den jetzt richtig bestimmt habe… :whistle:



Außerdem landet ein schöner Halsband-Bartvogel auf einem nahen Grill.



Dieser Ashy Flycatcher (?) lässt sich bei der Morgentoilette beobachten.



Das Flussbett liegt zu dieser Tageszeit in recht ungünstigem Fotolicht. Daher sind die Blicke auf kämpfende Impalas, Kudus und erste durchziehende Elefanten (mit ganz frischem Nachwuchs) nicht so schön zu dokumentieren.







Aber zu sehen gibt es hier eigentlich immer etwas. Und so macht es Spaß, einfach auf einer der Bänke zu sitzen und den Blick schweifen zu lassen.
Bald machen wir uns daran, ein spätes Frühstück zu bereiten und verdaddeln die heißen Mittags- und frühen Nachmittagsstunden in der Hütte und auf den Wiesen am Flussbett.
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14 Jan 2022 11:31 #634496
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Der Rest des Tages ist schnell erzählt. Wir verbringen ihn vor allem auf der Wiese am Flussbett und auf dem kleinen Pfad, der durch das Camp führt. Es ist ein gemütlicher Tag und eine willkommene Abwechslung nach den sehr gamedrive-lastigen eineinhalb Wochen.



Im Flussbett passiert nichts Weltbewegendes. Einige Wasserböcke lassen sich sehen, irgendwann kommt ein Giraffenbulle vorbei und stillt seinen Durst.













Und natürlich immer wieder Elefanten (im zunehmend schönem Licht), die es uns nicht langweilig werden lassen.











Auf den Streifzügen durch das Camp kommen uns einige Vertreter der Vogelwelt vor die Linse, z.B. Natal Spurfowl, ein prächtiger scarlet-chested sunbird, Jameson’s Firefinch und ein white-throated robin-chat.









Die Kinder genießen diesen Tag ohne Auto ganz besonders. Wir bekommen sie kaum zu Gesicht, weil sie sich im Kinderzimmer unserer Hütte eine Spielwelt aufgebaut haben. Da wird auch ein Pool nicht vermisst.
Nach Sonnenuntergang streifen wir immer wieder mit unserem Spotlight durch das kleine Camp. Diese Spaziergänge lohnen sich unbedingt und seien hier jedem, der hier Station macht, empfohlen.
Wir sehen immer wieder kleine Galagos, die aber zu schnell für unsere Kamera sind. Einmal, als ich allein ohne Kamera unterwegs bin, entdecke ich auch einen Riesen-Galago. Das knuffige Tier sitzt vielleicht drei Meter entfernt im Dickicht und kommt dann überraschenderweise auf mich zugehüpft, bis es auf Augenhöhe in Armlängenentfernung verharrt und mich kurz mustert. Dann reckt es sich mehrere Male possierlich und setzt schließlich zum Sprung an mir vorbei und ins Dickicht jenseits des Weges an. Eine total schöne Begegnung. :)

Überall leuchten klitzekleine Augen – zumeist sind es Spinnen in verschiedenen Größen. Wir sind verblüfft, dass auch Spinnenaugen so deutlich im Scheinwerferlicht zu erkennen sind.



Und schließlich lässt sich auch wieder eine Ginsterkatze blicken und fotografieren.





Es folgt dann noch ein kleines Highlight für uns: Auf dem kleinen Weg, der durch den dichten Busch in Richtung Rezeption führt, entdecken wir eine Nightjar :) – ich denke, dass es eine rufous-cheeked nightjar ist (aber ich bin mir nicht sicher). Langsam begeben wir uns auf Augenhöhe mit dem Vogel und leuchten ihn vorsichtig an.



Als letzte Sichtung des Tages verabschiedet uns wiederum eine Ginsterkatze. So schön haben wir diese Schleichkatzen tatsächlich noch nie gesehen.



So langsam neigt sich unser Trip seinem Ende entgegen – am nächsten Tag geht es gen Berg-en-Dal, wo wir die letzten zwei Nächte verbringen werden. Ob wir auch morgen katzenfrei haben werden? Wir sind gespannt.
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Letzte Änderung: 14 Jan 2022 11:37 von H.Badger.
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16 Jan 2022 11:31 #634641
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12. Kapitel: Im Südwesten

Zu Toresöffnung stehen wir auf. Den Großteil unseres Gepäcks haben wir bereits am Vorabend verpackt – so sind die lichtlosen Stunden besser genutzt und wir kommen morgens schneller los. Wir verabschieden uns ein wenig wehmütig von Biyamiti – auch wenn wir hier keine außergewöhnlichen Sichtungen hatten, haben wir die Zeit hier doch sehr genossen.

Wir biegen links auf die Privatstraße und fahren gen Crocodile River Road. Der Tag beginnt ruhig. Bis zum Crocodile erinnern wir keine Sichtungen.

Als wir dann dort gen Westen abbiegen, begegnen uns bald zwei junge Tüpfelhyänen. Was sind diese Tiere niedlich! Im schönen Morgenlicht leuchtet das wuschelige Fell. Vor unserem Wagen queren die beiden die Straße, lassen sich noch etwas auf der anderen Seite betrachten und ziehen dann ihres Weges. Eine schöne Eröffnung des heutigen Gamedrives nach Berg-en-Dal.







Bald darauf begegnet uns ein juveniler Sattelstorch an einer Flussquerung.



Und auch heute lassen sich wieder einige Zwergmangusten beim morgendlichen Aufwärmen auf einem Termitenhügel beobachten.



Ein Stück weiter des Wegs fällt uns ein Impalariss in einem nahen Baum auf. Leider ist kein Leopard weit und breit zu entdecken. Einzig eine Tüpfelhyäne umkreist den Baum in der vergeblichen Hoffnung, dass die Antilope den Weg zu ihr nach unten findet.





Wiederum einige Kilometer bringen wir hinter uns, als der Höhepunkt des heutigen Morgens auf uns wartet. Nicht weit von der Straße entfernt ruht ein einzelner Gepard. :woohoo: Wir freuen uns total über diese erneute Sichtung dieser im Kruger gar nicht so häufigen Raubkatze. Zuerst liegt das Tier fast flach auf dem Boden, aber nach kurzer Zeit tut es uns den Gefallen und setzt sich auf. Jetzt kann man den Geparden in seiner ganzen Schönheit bewundern. Eine ganze Zeit bleibt er so sitzen und ändert höchstens mal seine Blickrichtung.





Irgendwann steht er auf und zieht seiner Wege. Zuerst können wir ihn dabei begleiten, denn er läuft parallel zu Straße und wir kommen ihm dabei recht nah.







Nach einer Weile läuft er dann aber in Richtung Fluss und wird durch den dichten Uferbewuchs unseren Blicken entzogen. Eine wirklich schöne Sichtung!

Ein Hammerkopf ist eine der letzten Sichtungen auf der Crocodile River Road.



Das Finale wird jedoch von einem B.N. bestritten, wie die meisten seiner Art ist auch dieses enthornt worden. Ganz nah quert es vor uns den Weg und wir sind von seiner Größe und der Ruhe, die es ausstrahlt, einmal mehr beeindruckt. Wir hoffen darauf, dass es nicht die letzte Begegnung dieser Art sein wird, denn die Gegend um Berg-en-Dal ist erfahrungsgemäß bestes B.N.-Gebiet.



Bald queren wir die Teerstraße und fahren weiter gen Berg-en-Dal.
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18 Jan 2022 13:45 #634883
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Die Teerstraße gen Berg-en-Dal führt durch ziemlich trockenen Busch. Hier ist heute wenig los – kein Wunder: Es sind schließlich bereits wieder um die 40 Grad! :S
Kurz vor dem Camp zweigt der Matjulu Loop ab. Natürlich biegen wir trotz der Hitze ab und fahren zum Wasserloch, das am Ende der Dirtroad liegt. Was haben wir hier schon für schöne Sichtungen in den vergangenen Jahren gehabt – heute aber leider nicht.
Und so ist ein white-bellied sunbird, der immer wieder emsig sein Nest, das in einem riesigen Spinnengewebe eingearbeitet ist, anfliegt unser kleines Sichtungshighlight dieses Umwegs.



Und ja: Manchmal halten wir auch für Pflanzen.



Als wir schließlich in das Camp einfahren, steuern wir zunächst den Parkplatz an, um einzuchecken. Dort entdecken wir einige Maskenpirole hoch in den Bäumen. Eine Erstsichtung, über die wir uns freuen. :)



Unsere Hütte ist noch nicht bezugsfertig und so verbringen wir die heißen Mittagsstunden mit ausgeprägter Kinderzeit. Der Pool Berg-en-Dals ist groß und es gibt schattige Plätze. Außerdem ist ein Kinderspielplatz vorhanden. Das überzeugt unseren Nachwuchs, der nur leicht irritiert wird, weil irgendjemand eine grüne Schlange in den Büschen neben dem kühlen Nass gesehen haben will. Wir sehen sie nicht, sind aber lieber vorsichtig. :side:
Neben dem Poolgelände liegt der Laundromat des Camps – eine gute Gelegenheit unsere staubige Wäsche der letzten Tage einer Wäsche zu unterziehen. Das entlastet das Ankommen zuhause immer sehr.

Um 14 Uhr sind die Kinder ausgetobt und wir können unsere nahe Hütte beziehen. Das erste Mal bewohnen wir eine Doppelhütte in Berg-en-Dal, die aus dem dort typischen Wohn- und Essbereich besteht, dazu aber noch zwei abgeschlossene Schlafzimmer hat – von denen jedoch nur eines wirklich bewohnbar ist, da in dem anderen Buschhörnchen wohnhaft sind und sich ausdauernd über die Deckenbalken jagen. :silly:



Gegen 15.30 Uhr fahren wir auf eine Nachmittagsrunde. Es soll auf dem Mlambane-Loop gehen, da diese Straße schön an einem (Trocken-)Flussbett entlangführt.
Unser Kruger-Trip bleibt sich treu und so ist die erste Sichtung, die ihren Weg auf unsere Speicherkarten findet, eine Löwenbegegnung. Zwei Löwinnen liegen faul im Flussbett. Mit Aktivität ist hier nicht zu rechnen, denn es ist noch immer sehr heiß. Und so verweilen wir nur kurz.



Uns wird von einem entgegenkommenden Fahrzeug ein Tipp gegeben, dass ganz in der Nähe ein großes Löwenrudel an einem Riss liegen würde. Wir würden die Stelle an Geiern in den Bäumen und Rangierspuren auf der Straße erkennen. Aber Pustekuchen! Trotz großer Übung im Buschstarren finden wir nichts dergleichen. :dry:

Und so sind es nicht Löwen, die wir als nächstes entdecken, sondern einige B.N. Das ist natürlich auch schön. ;)



Immer mal wieder fragen wir entgegenkommende Fahrzeuge nach den Löwen, aber keiner hat sie gesehen.
Weiter geht es also mit einer hellen Morphe des Tawny Eagles, die ich besonders hübsch finde.



Und dann in schneller Folge immer wieder B.N.-Sichtungen. So kennen wir das in dieser Gegend und wir sind froh, dass das noch immer so ist – mit dem Unterschied, dass es nun eine Besonderheit ist, wenn man mal ein B.N. mit unversehrtem Horn entdeckt.





Tadaaa!



Auf der Rückfahrt gen Berg-en-Dal finden wir es dann doch: Das Löwenrudel am Riss. :) Wir sind vorhin einfach vorbeigefahren, denn leicht zu sehen sind die Katzen hier wahrlich nicht. Nur wenige Meter tief liegen sie im Busch, der aber so dicht ist, dass man die Löwen nur aus ganz bestimmten Winkeln entdecken kann. Wir sind erstaunt, dass uns dies doch noch gelungen ist, ohne dass ein anderes Fahrzeug an dieser Stelle gestanden hätte.









Zurück in Berg-en-Dal lassen wir den Tag mit Spaziergängen durch das Camp ausklingen. Auch hier lassen sich Bushbabies und Genets entdecken. Und am Damm trinken in der Dunkelheit Elefanten.

Den Abend verbringen wir auf unserer Terrasse im Feuerschein. Noch zwei Mal schlafen, dann geht es zurück nach Deutschland. Ein wenig Wehmut kommt da schon auf.
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