THEMA: 3 Wochen. 4500km. Südafrika im März 2019
25 Jun 2019 16:03 #560016
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09.03.2019 Knysna, die heimliche Haupstadt der Garden Route?

Gut erholt packten wir unsere Sachen zusammen und warfen noch einen Blick in den Reiseführer für die heutige Strecke. Den ersten Halt hatten wir in Wilderness geplant. Ein traumhafter Strand.



Wir suchten uns einen Parkplatz und gingen ein wenig die Füße baden. Dann schauten wir uns noch die Map of Africa an. Gegenüberliegend hatte man nochmal einen wundervollen Blick auf das Meer. Wir schlenderten ein bisschen durch den Ort und schauten uns ein, zwei Geschäfte an.





Langsam machten wir uns wieder auf den Weg. Bei Sedgefield entdeckten wir einen kleinen Markt. Wir hielten an, hier gab es so gut wie alles. Von Messern, über Kunsthandwerk, Souvenirs und Lebensmitteln bis hin zu Kleidung .



Wir genossen das bunte treiben und fuhren nachdem wir alles gesehen hatten weiter nach Knysna. Mittlerweile war es schon 14.30 Uhr und wir wollten in unserer Unterkunft der Abalone Lodge einchecken. Leider war die Airtime des Telefons aufgebraucht welches mit der Klingel verbunden war und wir standen gut 20 Minuten hupend und rufend vorm Tor bis wir endlich bemerkt wurden. Als wir drinnen waren bekamen wir ein richtig schönes Chalet mit toller Aussicht. Wir entschieden uns erst mal für eine kleine Abkühlung im Pool, bevor es in die Stadt gehen sollte.





Als wir erfrischt waren fuhren wir als erstes die Waterfront an. Hier gab einige kleine Geschäfte und Restaurants. Da wir noch keinen Hunger hatten, wollten wir erst ein paar Punkte die im Reiseführer hervorgehoben wurden besuchen. Zum einen war das der Marktplatz in der Mitte des Ortes. Von den beschriebenen Geschäften und Restaurants war aber nichts mehr da. Danach fuhren wir weiter nach Thesen Island. Hier waren wir so gut wie die einzigen Besucher. Es gab dort ein paar Restaurants, aber uns war es ein wenig unangenehm als einzige dort zu sein.



Wir entschieden uns einen Spar anzufahren und uns dort einen Snack mitzunehmen und diesen in unserem Chalet zu essen. Ich weiß nicht mehr wo ich es gelesen hatte, aber irgendwo stand Knysna wäre die heimliche Hauptstadt der Garden Route. Uns sagte die Stadt überhaupt nicht zu, sie wirkte auf uns wie ausgestorben.
Und wenn ich an Afrika zurück denke, fängt mein Herz an wie wild zu schlagen...
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26 Jun 2019 13:01 #560111
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10.03.2019 Endlich ein paar Tiere

Heute hatten wir viel vor. Nach den sehr Städtelastigen Tagen die hinter uns lagen sollte es langsam etwas tierischer werden. Wir fuhren zeitnah nach dem Aufstehen los und als erstes sollte es zu Birds of Eden gehen. Man konnte dort eine Menge Vögel bestaunen. Ob diese Art der Vogelflugvoliere Artgerecht ist mag ich nicht zu beurteilen, aber diese vielen Vögel zu sehen war sehr beeindruckend.



Wir entdeckten sogar einen Flughund :)





Nach gut 2 Stunden wechselten wir rüber zum Monkeyland. Hier gibt es nur geführte Touren und die Affen schwangen sich die ganze Zeit wild durch die Bäume. Ich könnte stundenlang zusehen wie sie klettern, sich lausen oder einfach dasitzen. Wir hatten vorher vorsichtshalber den Schmuck abgenommen, weil die Tiere sich wohl ganz gerne mal was mitnehmen wenn sie was zu greifen bekommen.





Beide "Parks" gefielen mir gut, auch weil im Monkeyland Affen aus nicht artgerechter Haltung die Möglichkeit haben wenigsten in einem eingezäunten Wald zu leben. Im Anschluss fuhren wir den Tsitsikamma-Park an. Uns war klar das dieser Nationalpark locker für eine Woche Aktivitäten zu bieten hat, aber wir haben nur einen kleinen Tagesstop eingelegt um zum Stormriver Mouth zu wandern. Am Anfang des Weges waren jede Menge "zahme" Klippschliefer.



In Namibia liefen diese süßen Tiere immer bei jeder Bewegung davon. Hier blieben sie einfach sitzen. Bei den Hängebrücken angekommen war die Aussicht traumhaft. Leider hatte uns der Regen mal wieder eingeholt und es fing an zu nieseln. Wir sahen zu das wir uns auf den Rückweg machten, weil meine Schuhe bei Feuchtigkeit sofort den Halt auf dem Boden verlieren.





Wieder am Auto angekommen machten wir uns nun auf dem Weg zu unserer Unterkunft in St. Francis Bay. Um 18 Uhr kamen wir beim The Lyme House an. Der Empfang war wieder sehr sehr herzlich, uns wurde alles gezeigt und wir gingen nochmal in den Pool, bevor auch hier der Regen ankommen würde.



Am Abend gingen wir bei der St. Francis Bay Brewing Company essen.



Es war alles sehr lecker, während des Essens fing es an zu Gewittern. Erst als wir schlafen gingen wurde es langsam weniger.
Und wenn ich an Afrika zurück denke, fängt mein Herz an wie wild zu schlagen...
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Letzte Änderung: 26 Jun 2019 13:10 von Mo90.
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26 Jun 2019 14:39 #560118
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Hallo, ich bin auch noch zugestiegen. Herzlichen Glückwunsch zur Verlobung!
Weisst du noch was ihr für uber von Kapstadt nach Hout Bay etwa bezahlt habt? Und kann man uber auch nur für kurze Strecken nutzen? Danke!
2016: Südafrika mit Gardenroute
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26 Jun 2019 15:21 #560127
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Hallo Ramona,
dein Reisebericht weckt viele Erinnerungen an verschiedene tolle Touren auf eurer Route, die wir in den letzten Jahren unterneommen haben. Die einzelnen Namen der Unterkünfte merke ich mir nicht immer, aber bei "Abalone Lodge" kam die Erinnerung an eine sehr nette Unterkunft zurück. ;) :)
Außerdem genieße ich es, nach ein paar Jahren zu hören und zu sehen, was noch so ist, wie vor 3-6 Jahre bzw. was sich verändert hat. :silly: :ohmy:
Da schaue ich prompt in meine Reiseberichte (siehe Signatur) und durchlebe die Reise erneut -
vielen Dank für das Teilen eurer Erlebnisse! :whistle: :whistle: ;) :( :(

Ich bin gespannt, wie es weitergeht!

Liebe Grüße
Biggi
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26 Jun 2019 20:23 #560155
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Es freut mich wirklich sehr das euch mein Bericht gut gefällt. Und vielen Dank für die Glückwünsche :) :)

Jetzt als ich eben die Uber Strecken nachgesehen habe, ist mir aufgefallen das ich Camps Bay und Hout Bay verwechselt habe.
@Enilorac65 wir waren damals in Camps Bay für diese 2 Fahrten einmal hin und einmal zurück haben wir damals 49 R und für den Rückweg 62R bezahlt. Ich glaube man kann beliebig lange Strecken fahren. Die Fahrer entscheiden ja ob sie eine Fahrt annehmen. Wir sind in Johannesburg auch noch mal mit dem Uber gefahren, das war eine längere Strecke von unserem Hotel in Melville bis zum FNB Stadion das kostete ca 180R.

@tiggi, ja die Unterkunft war wirklich richtig schön. Das Gefühl mit dem erneut erleben habe ich auch immer. Ich habe vor kurzem sogar einen Reisebericht gelesen, da hatten das Paar an der gleichen Stelle wie wir eine Autopanne. Da erinnert man sich nochmal intensiver an die Dinge die man erlebt hat.
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27 Jun 2019 08:46 #560184
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11.03.2019 Auf in den Addo Elephant National Park

Heute Morgen kamen wir gut aus dem Bett. Es sollte in den Addo Elephant Park gehen. Ich konnte es kaum erwarten. Wir wollten heute den Park einmal von Süden nach Norden durchqueren und morgen sollte es dann von Norden nach Süden gehen. Als wir am Gate ankamen brauchten wir einen kleinen Moment bis wir raus gefunden hatten wo wir hin mussten. Der Mann am Gate war etwas wortkarg, da kamen uns aber auch gerade Touristen entgegen und die zeigten uns den Weg. Endlich ging es los richtig Tiere beobachten :woohoo: .


Das erste was uns über den Weg lief war der Addo-Mistkäfer.


Gefolgt von einer Schildkröte. Anders als wir es von Namibia kannten war hier an den Wasserlöchern nichts los. Wir nahmen den Harveys Loop und ich wollte gerade anmerken das wir wohl heute nicht soviel Glück haben, da tauchte vor uns eine große Elefantenherde auf. Da die Elefanten die ganze Zeit an und neben der Straße liefen konnten wir sie super beobachten. Wir sahen sogar 2 Büffel, diese hatten wir im letzten Urlaub nicht zu Gesicht bekommen. Und dann kamen auch Zebras, Warzenschweine und Paarhufer dazu. ( Ich tue mich immer noch ein wenig schwer mit der Identifikation von den Paarhufern mit Horn)
Diesen sahen wir als erstes bevor auf einmal immer mehr da waren












Je weiter wir nach Norden kamen, desto weniger Tiere sahen wir. Das konnte natürlich auch daran liegen das langsam Nachmittag wurde. Ein weiteres Problem was wir schnell ausmachen konnten, unser Auto war doch ziemlich tief und die Vegetation recht hoch. Von einen Aussichtspunkt aus konnten wir noch einige Tiere im Gebüsch entdecken :). Gegen 16 Uhr verließen wir den Park erst mal. Morgen wollten wir ihn ja wieder besuchen und dann sind wir auch früher da. Wir fuhren zu unserer Unterkunft dem River Front Estate in Addo.





Es wurde immer schwüler, wir setzten uns einige Zeit auf die Terrasse tranken ein paar Hunters Gold und machten uns dann auf dem Weg zum Restaurant, welches zur Unterkunft gehörte. Ich aß das erste mal Gnu und es fing mal wieder an zu Gewittern.



Als wir zurück zum Zimmer kamen, bemerkten wir das es sich eine Katze bei uns immer Zimmer gemütlich gemacht hat. Die Katze lief schon während unserer Ankunft die ganze Zeit bei uns rum, wir dachten aber das wir sie aus dem Zimmer geholt hätten. Da wir aber selbst welche haben, ließen wir sie einfach bei uns schlafen, da sie durchs Fenster offensichtlich reinkam, konnte sie dort auch wieder raus gehen wenn sie wollte.
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