THEMA: KTP 2019 Das Schweigen der Löwen od. WIT statt LIT
28 Mär 2019 21:26 #552509
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15.02.2019 Grootkolk Vormittag

Nach einer gemütlichen Gewitternacht schmeckt die Tasse Kaffee besonders gut.
Am Wasserloch ist bis auf den Besuch zweier Kudus nichts los und so fahren wir gegen 08:30 Uhr noch einmal los.





Dabei müssen wir etwas mit dem Sprit haushalten. Auf der Pad hat es einige veritable Pfützen bzw. Teiche.



Etwas weiter weg sitzt ein junger Martial im Baum.



Das Nossob Tal steht voll mit Wasser und sofort sind auch etwas mehr Weidetiere zu sehen.







Red Hardebeest’s finden wir ausgesprochen hübsch.



Landschaftlich ist der Norden mit den vielen Bäumen sowieso immer wieder sehr reizvoll.

Die Gnus haben viele junge Kälber.





An diesem Weiher drehen wir dann um. Ohne Not wollen wir da nicht durchfahren, weil der hintere Teil nicht einzuschätzen ist.



Auf dem Rückweg sichten wir sogar eine von uns so geliebte Elefantenspitzmaus. Da sie sich versteckt, markieren wir die Stelle im Navi.



Etwas weiter dann noch einen Molesnake (?). Sie ist recht agil und sucht sich im trockenen Gras direkt neben dem Auto einen neuen Sonnenplatz.





Das Gras fängt auch neben der Pad ganz langsam an zu wachsen.



Mag mir hier bitte jemand helfen ? :dry: :kiss: Fawn-coloured Lark (Danke Maddy und Fotomatte)



Zurück im Camp genießen wir die völlige Ruhe am wieder ruhigen Wasserloch.



Shaft-tailed Whydah





Cape Sparrow



Dann kommt ein Auto und die Urollys steigen aus. Stefan wirkt etwas gestresst und nachdem er von den Seen auf der Pad erzählt hat, können wir das verstehen. Die Urollys gehören genau wie wir nicht zu der Sorte ultracooler Offroadhelden. Niemand von uns möchte sein Auto in solch einer Suppe versenken. Obwohl letztendlich doch alles gut geht, aber man weiß ja nie. Franco hat um diese frühe Uhrzeit die Hütten noch nicht fertig und so gewähren wir Ute und Stephan gerne Asyl.
Wir tauschen Afrikalatein aus und belächeln die große Flasche Mineralwasser mit Erdbeergeschmack. Sie wurde nicht absichtlich gekauft und mir ging das vor Jahren auch so. Eklig süß ! Franco ist ja nicht gerade der Sympathieträger Nr. 1. Er lässt die Urollys bis knapp 13:40 Uhr warten. Dann kommt ein Südafrikaner an und er bekommt sofort das Chalet auf der anderen Seite. Stephan stellt Franco und bekommt dann sofort die Hütte neben uns.

Dann macht Franco Punkte bei den Urollys. Er entdeckt einen schleichenden Platten an ihrem Auto und hilft beim Rad wechseln.



Yellow Canary

Letzte Änderung: 02 Apr 2019 23:23 von casimodo.
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30 Mär 2019 08:58 #552605
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Grootkolk Nachmittag

Am späten Nachmittag fahren wir dann noch einmal los in Richtung Kanaguass.



Das Licht ist herrlich





und wir durchfahren einen wahren Fluss (ehemals Pad).



Am Nossob gibt es nun eine unglaubliche Anzahl von Raubvögeln. Kites, Bateuleure, Snake Eagles, Gabar Goshawks, Pale-chanting Goshawks undundund....













Das Wasserloch ist etwas größer als gestern ;-)









Und an der Abzweigung zum Kaa Gate sitzt ein unerschrockener, stolzer Tawny Eagle vor schönen Quellwolken.







Die Büsche fangen nach dem Regen sofort an zu Blühen.



Auf der Straße sitzen Mangusten







und in herrlichster KTP Stimmung erreichen wir Grootkolk.



Am Grill nebenan steht ein Auftragsgriller !



Bei uns landet die mit Speck umwickelte Schweinelende auf dem Grill, ein Gaumenschmaus.





Später kommt dann noch die Brownie (nur Matschfoto) und sogar zwei Geparde ans Wasserloch.





Mit einer kleinen Ration Ibu und Antibiotika verbessert sich langsam meine Entzündung.

Und die Nacht bringt gute Erholung !
Letzte Änderung: 30 Mär 2019 09:22 von casimodo.
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30 Mär 2019 18:33 #552645
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16.02.2019 Grootkolk

Am Wasserloch ist es recht ruhig. Und so genießen wir die Ruhe und ein gemütliches Frühstück.

Gegen 10:00 Uhr geht es los in Richtung Unions End. Nach der Abzweigung auf die Pad stehen einige bildhübsche Red Hardebeest’s neben der Pad.





Auch die Elephant Shrew hat heute frei. Es ist heiß und im Nossob Tal ist es sehr, sehr ruhig.



Trotzdem sind wir und auch die Urollys bester Laune.



Der Pad-See von gestern ist heute komplett : WEG ! Absolut WEG !



Dann erreichen wir Unions End. In Unions End gibt es gerade einen hübschen See.





Nachdem wir die Gegend nach Löwen abgescannt haben, steigen wir aus und unterhalten uns mit den Urollys.

An Tieren gibt es Schmetterlinge und so was wie Läuse (???).





Entspannt machen wir gegenseitig einige Fotos und tragen uns gemeinsam ins Gästebuch ein.









Auf dem Rückweg sehen wir viele Gnus mit vielen kleinen Kälbern.



Ansonsten bleibt es ruhig. Aber die Landschaft ist sensationell schön.







Dieses Gnus steht irgendwie unter Strom !



Noch ein kurzer Fotostopp am gut besuchten Wasserloch und dann sind wir schon zurück in Grootkolk.







Wir genießen den Abend, werfen den Grill heute etwas früher an und trinken ein Schöppchen.
Das marinierte Grillfleisch ist wieder supergut.



Wir müssen nur auf den bekannten Auftragskiller uups Auftragsgriller aufpassen, der nebenan am Zaun lauert. :P ;)



Ich verschanze mich hinter dem eigenen Grill, da bin ich sicher



Der Tag in Grootkolk verabschiedet sich wieder sehr stimmungsvoll.



Später zeigt sich die Baumratte noch einmal kurz.



Sie hat sich oben im Zelt einen bequemen Zugang reingefressen…

Im Licht unserer Einmachglas-Lampe und den Geräuschen der Wildniss



beobachten wir den schönen Sternenhimmel und freue uns über den erneuten Besuch der Brownie.

Letzte Änderung: 31 Mär 2019 11:34 von casimodo.
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Video Wasserdurchfahrt in der Nähe von Grootkolk

Letzte Änderung: 31 Mär 2019 01:11 von casimodo.
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17.02.2019 Grootkolk

Heute morgen bleiben wir erst einmal im Camp und beobachten die stetige Vogelschar an den Wassertränken.













Das Gepiepse und Rauschen der immer wieder in Panik fliehenden Amadinen-Schwärme sind für uns das Geräusch, welches wir mit Grootkolk verbinden.

Gegen 08:30 verabschieden sich die Urollys. Wir werden sie etwas vermissen. Hier hat sich die Erkenntnis gebildet, dass man sich gut verstehen kann und trotzdem nicht die ganze Zeit aufeinander hängen muss. Schließlich ist die Ruhe ja DAS Erlebnis im KTP. Gemütliche Vierer. oder Sechserabende passen unserer Meinung nach eher in die belebteren Parks, wie z.B. den Krüger oder nach Twee Rivieren.



Den Tag verbringen wir mit Lesen, Reisebericht schreiben, rumgammeln und Vögel beobachten im Chalet.



Erst gegen 17:00 Uhr geht es noch los zu einer kleinen Runde. Die großen Wasserflächen auf der Pad sind verschwunden oder fast verschwunden.





Leider sind auch die Massen von Greifvögeln weg.



Und so erfreuen wir uns an der Landschaft, den blühenden Büschen



und fahren dann an der Abzweigung zum Kaa Gate in das Riverbed.



Dort sitzt ein Lannie. Wir pirschen uns im Schleichgang heran, bis wir direkt neben ihm stehen.



Er hat keine Angst und sitzt 3 Meter neben uns. So ein schönes, elegantes Tier ! Wir sind ganz ergriffen und dankbar, dass er keine Angst vor uns hat.



Schließlich trennen wir uns von ihm, er bleibt sitzen.



Etwas weiter wälzt sich ein Gnu im Staub.



An ihn hier wage ich mich momentan nicht heran





Dann geht es an dem Pale Chanting



Und sich jagenden Springis zurück ins Camp.





Dort machen wir es uns wie üblich beim Braai gemütlich, während ein gutes Stück weg zwei Eulen im Baum sitzen.





Auch am Wasserloch bleibt es heute Abend ruhig, während der Vollmond die Landschaft in fahles Licht taucht.

Letzte Änderung: 31 Mär 2019 12:24 von casimodo.
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02 Apr 2019 23:50 #552936
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18.02.2019 Grootkolk nach Gharagab

Eigentlich wollte ich ja gerne einmal für 2 Tage nach Gharagab, rausgekommen ist eine Nacht. Kerstin denkt immer noch an unseren Tiefsand Reifenwechsler, der uns bei 40 Grad Hitze ohne Schatten bei unserem letzten Besuch 5 KM vor dem Camp ereilte.

Nachdem die Urollys gestern gegen 06:30 eine Brownie am Wasserloch gesichtet haben (wir lagen im Bett), klingelt der Wecker um 06:00 Uhr. Kerstin steht auf, ich penne noch bis 08:00 Uhr. Kerstin berichtet von Schakalen und Oryxen, die Brownie kommt nicht, geschweige denn etwas anderes.



Und so frühstücken wir, packen die weniger werdenden Sachen und stellen wieder fest, dass so ein Umzug mit der inzwischen gewonnenen Routine kein großes Ding ist. Gegen 10:00 Uhr verabschieden wir uns und fahren ohne große Erwartungen los in Richtung Unions End.









Der obligatorische Stopp bei der Elephant Shrew verläuft wie immer. Ich lasse uns mit Schwung und Motor aus heranrollen. Die Maus sitzt im Unterholz und trommelt erzürnt mit den Hinterbeinen. Das scheint so eine Art Drohgeste zu sein, die uns allerdings nicht gerade zur Flucht aufmuntert.
Aus Rache bleibt die Maus im Unterholz, an ein gutes Bild ist leider nicht zu denken. OK, verstanden ! Wir dann entdeckt Kerstin zwei Pygmy Falcons im schönsten Licht in einer Baumkrone ! Das war ja einer unserer Wünsche !



Und etwas später sogar noch einen, aber weiter entfernt.



Ausserdem kehren die Weidetiere in das nunmehr großflächig grüne Nossob-Flussbett zurück. Ein friedliches Bild !





Und dann ruft Kerstin : „Erdmännchen!!!“. Hier oben hätten wir die gar nicht vermutet.



Und dann klettert der Wächter auf ein Stück Totholz (da denken wir immer an Fotomatte) und posiert herum.



Über diese Bilder sind wir sehr glücklich und so wird die Strecke zu einer sehr schönen mit etlichen kleinen Sichtungen.















Dann biegen wir in die Pad nach Gharagab ein.



Kerstin hat gemischte Gefühle.

Letzte Änderung: 03 Apr 2019 00:15 von casimodo.
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