THEMA: Winter in der Karoo -Frühling am Kap - Herbst 2018
02 Dez 2018 14:30 #541179
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  • Fortuna77 am 02 Dez 2018 14:30
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So, nun ist dann auch das entsprechende Bild zum Titel im ersten Teil online... war wohl gestern doch schon etwas spät... :laugh: :whistle:

@Friederike: schön, dass Du dabei bist! Du kennst Dich in unserem Auto ja quasi schon aus... :laugh:

@Sascha: Willkommen! :) Ja, die Zeit ist wirklich knapp... Mal sehen, wie weit ich bis Freitag komme... Aber ich habe den festen Vorsatz, mich ein wenig knapper zu fassen - mal schauen, ob das funktioniert?!?! :whistle:

@Konni: vielen Dank! wir sind bereits sehr gespannt - den größten Respekt haben wir aktuell jedoch noch vor den (einzelnen) Übernachtungen im Dachzelt... :laugh:

@Annick: vielleicht hatten wir einfach viel Glück mit unseren Flügen, aber Stand heute kann ich Ethiopian nur empfehlen!

Euch allen einen schönen 1. Advent und einen gemütlichen Sonntag... ich werde nun mal schauen, dass ich voran komme! ;)

Liebe Grüße,
Nadja
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02 Dez 2018 14:52 #541182
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  • Martina56 am 02 Dez 2018 14:52
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Hallo Nadja,
sehr gerne begleite ich Euch bei Eurer Winter-Edition.

Liebe Grüße

Martina
2020: Februar/März Kuba und mehr martinasreisen.blog/
2019 Mai/Juni: Botswana - Caprivi - Vic Falls hier im Forum www.namibia-forum.ch...-okavango-delta.html
2018 Sizilien, Äolische Inseln, La Reunion und mehr: martinasreisen.blog/
2018 Ost-Sizilien und Liparische Inseln Reisebericht: www.umdiewelt.de/mTravelogue.php?t=9215&m=p
2017 Island - Spitzbergen - Nordkap - Norwegen Reisebericht: www.umdiewelt.de/Eur...-9019/Kapitel-0.html
2016 Vietnam Reisebericht: www.vivien-und-erhar...isebericht/&pageNo=1
2015 Namibia Reisebericht: www.namibia-forum.ch...-2015-ein-traum.html
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02 Dez 2018 15:20 #541188
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30.08.2018 - Wild Olive Guesthouse, Kapstadt

Kapstadt begrüßt uns mit blauem Himmel und angenehmen 23 Grad. Und so genießen wir den relativ kurzen Weg bis zu unserem Guesthouse und freuen uns einfach, wieder hier zu sein!



Wir haben uns zum einen für das Wild Olive Guesthouse entschieden, da Markus dort bereits im Vorjahr übernachtet und gute Erfahrungen gemacht hat. Der ausschlaggebende Punkt war jedoch, dass wir bereits Wochen vorher für den Abend im "Mzansi" reserviert haben und das Wild Olive nicht allzu weit entfernt davon liegt. Auf dem Weg zum Guesthouse machen wir also direkt einen kurzen Abstecher ins Township Langa, um den Weg und die Lage vor Ort zu checken. B)



Da Markus sich im Vorfeld bereits intensiv mit der Strecke beschäftigt hat, finden wir das Restaurant auf Anhieb, so dass wir beruhigt die letzten Kilometer zum Guesthouse in Angriff nehmen können.

Im Wild Olive Guesthouse werden wir freundlich von Maike begrüßt und auf unser Zimmer Nr. 02 geleitet. Dies liegt im ersten Stock und ist großzügig geschnitten, so dass wir unserer zahlreiches Gepäck ohne Probleme unterbringen... ;) Laut ihrer Aussage ist es der erste schöne Tag mit Sonnenschein seit Wochen. Prima, das freut uns - so kann es bleiben! :)





Wir fragen Maike nach ihrer Meinung und sie ist absolut nicht davon angetan, dass wir abends allein nach Langa fahren wollen und rät uns dringend davon ab. :dry: Mmh, jetzt sind wir so gut "vorbereitet" und dann das?! Wir lassen das Ganze erstmal sacken und fahren in ein nahe gelegenes Einkaufscenter, um Wasser, ein paar Snacks für die Fahrt sowie eine neue SIM-Karte zu kaufen. Danach gehen wir doch auf Maike's Vorschlag ein und buchen den Shuttleservice, den sie uns empfohlen hat. Nach dem langen Flug, kann es schließlich nicht schaden, sich am Abend fahren zu lassen...

Zur vereinbarten Zeit werden wir also von Lizo "Mc" Mgobozi abgeholt. MC ist ein äußert lustiger und aufgeschlossener Geselle, der als Guide auch Townshiptouren anbietet. Die Fahrt zum Restaurant gestaltet sich also als kurzweilig und interessant. Interessant bleibt es auch, als wir bei Mzansi vorfahren... :huh: Alles ist nämlich stockdunkel und liegt verlassen da... :unsure: MC begleitet uns hinein und wir werden von Mama Mzansi empfangen. Anscheinend hat kurzfristig eine große Gruppe abgesagt und somit wären nur 3 Personen (uns eingeschlossen) übrig für den Abend, was zur Folge hat, dass sie alles abgesagt hat... Markus hat jedoch keine Mail erhalten und entsprechend enttäuscht sind wir! :( Ihr Angebot, uns etwas zu essen zu machen, lehnen wir jedoch ab - alleine wollen wir nicht im Restaurant sitzen, denn schließlich hatten wir uns wochenlang auf ordentlich Aktion und Gesang etc. hier gefreut. Uns bleibt nichts anderes übrig, als uns von MC wieder zurück zur Unterkunft fahren zu lassen.

Er kann nichts dafür und somit zahlen wir ihm den vereinbarten Betrag von R300 für den Shuttle - für ihn leicht verdientes Geld, da er ja nun nicht nochmal los muss... Wir hingegen müssen nochmal los, denn wir haben Hunger und somit machen wir uns, nach Rücksprache mit unseren Gastgebern, auf den Weg zum nahe gelegenen "Forries". Ein gut besuchter und lauter Pub bzw. Restaurant. Wir entscheiden uns jeweils für Rumpsteaks (in unterschiedlichen Variationen), die wirklich gut sind. Grandios sind jedoch die Calamari Tubes, die wir zur Vorspeise bestellen! Ein Gedicht... :P Aufgrund von fehlendem Kleingeld freut sich zu guter Letzt auch der Parkwächter über einen ordentlichen Tipp, bevor wir um 22.00h müde ins Bett fallen. Über die vorhandenen Heizdecken freuen wir uns sehr - nachdem die Sonne untergegangen ist, ist es nämlich empfindlich kalt geworden... ;)

gefahrene Kilometer: 28
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02 Dez 2018 15:55 #541192
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31.08.2018 - Fahrt nach Jacobs Bay

Nachdem wir tief und fest geschlafen haben, werden wir um sieben wach und machen uns erstmal einen Tee bzw. Kaffee, denn es ist kühl im Zimmer und ein Blick nach draußen lässt erahnen, dass es auch dort kühl sein wird... :dry: Es regnet!

Eine kurze, heiße Dusche weckt jedoch die Lebensgeister und so sitzen wir um kurz nach acht in dem netten Frühstücksraum und lassen es uns schmecken.





Gut gestärkt packen wir alles zusammen und versuchen, unseren Ford sinnvoll zu beladen. Da der Kofferraum relativ klein ist, entschließen wir uns dazu, die Sitze umzuklappen, damit die vier Reisetaschen Platz finden. Der Foto- sowie der normale Rucksack kommen davor, so dass wir von vorne Zugriff haben. Normalerweise bevorzugen wir es, wenn das Gepäck "unsichtbar" im Kofferraum liegt - doch bei dem Ecosport ist eher das Gegenteil der Fall - alles liegt schön sichtbar auf einer Ebene... :pinch:

Wir begleichen unsere Rechnung und rauschen bei 15 Grad, Wolken und Nieselregen um kurz vor zehn vom Hof. Unser Weg führt uns nach Norden, an die Westcoast - totales Neuland für uns, aber aufgrund der Reisezeit hoffen wir, auf das ein oder andere Wildblümchen zu treffen... :whistle:



Toll, während Deutschland schwitzt, fahren wir hier durch den Regen... :ohmy: Entsprechend trübe sind auch die Bilder...











Auf dem Weg zur Westcoast darf ein Fotostopp am Bloubergstrand natürlich nicht fehlen!!!





Den Table Mountain kann man noch nicht mal erahnen...





... okay, müssen wir halt nochmal wiederkommen! ;) Wir lassen uns die Freude nicht nehmen und inspizieren den Strand. Viel los ist ohnehin nicht bei dem Wetter und ich wage mich vor bis zum Wasser.



Ein paar Kilometer weiter halten wir erneut und beobachten Wasser- sowie Zugvögel.











Ein Black Oystercatcher Paar watschelt auf der Suche nach Fressbarem über den Strand und wir beobachten diese hübschen Vögel eine ganze Zeit lang.





Einige wenige Unerschrockene wagen sich bei diesen Temperaturen sogar ins Wasser! :blink:



Und auch die allgegenwärtigen Möwen müssen auf's Bild gebannt werden...



Wir folgen der R27 weiter nach Norden und so langsam lockert sich die Wolkendecke und es wird heller. :)



Auf dem Weg passieren wir eine riesige Power Station, die nicht so ganz ins Landschaftsbild passt. :unsure: Aber gut, irgendwo muss der Strom für all die Menschen ja herkommen...





Da wir gut in der Zeit sind, entschließen wir uns für einen Abstecher nach Yzerfontein und es ist unglaublich, mit jedem Kilometer in Richtung Meer wird es sonniger... Rechts und links entdecken wir Blumenansammlungen auf den Weiden und Wiesen und als wir diesen abseits gelegenen Ort erreichen, werden wir entsprechend begrüßt.





Wir fahren hinunter bis zum Hafen und machen ein paar Bilder. Allein aufgrund einzelner Sonnenstrahlen und etwas blauem Himmel, steigt unsere Laune und wir finden es hier ganz wunderbar... :laugh:







"Unser" Ford Ecosport







Wir entdecken die ersten Dassies des Urlaubes und ich lasse es mir nicht nehmen, einen der beiden alten "Lime Kilns" (Kalkofen) genauer zu inspizieren. Diese wurden mit Muschelschalen und Brennholz betrieben und gelten seit 1980 als National Monumente.









Mit ein paar letzten Impressionen verabschieden wir uns von diesem kleinen Ort, der uns irgendwie gut gefallen hat und setzen unsere Fahrt fort...











Da der Wildcoast NP quasi auf dem Weg liegt, möchte Markus die Gelegenheit nutzen, an der Rezeption nochmal bezüglich des "Steenbok-Trails" nachzufragen. Nur während der Wildblumenblüte kann man im August und September 1- oder 2-Tageswanderungen durch die Postberg Sektion des Nationalparks unternehmen. Das Manko ist, dass bei dem Steenbok Trail nur 20 Personen am Tag zugelassen sind und alle Plätze während unseres 4-tägigen Aufenthaltes in dieser Region bereits vor Monaten ausgebucht waren. Markus hatte diesbezüglich diverse Telefonate geführt und Mails geschrieben, doch es gab keine Chance. Nun hatte er die stille Hoffnung, dass vielleicht jemand abgesagt hatte?!?!

Somit fuhren wir gegen Mittag am südlichen Ende (West Coast Gate) in den Park, den wir bisher noch nie besucht hatten.



Immer wieder lässt sich die Sonne zwischen den Wolkenbergen blicken und wir freuen uns über erste Blumensichtungen nahe der Information/Restaurant... Wie schön! :)







An der Rezeption angekommen, werden wir von der freundlichen Dame aufgeklärt, dass niemand abgesagt hat. :( Schade!!!! Am Montag gebe es jedoch noch einen freien Platz, da nur 19 Anmeldungen vorliegen... :blink: Ja, super! Das bringt uns doch nicht weiter... :S Markus lässt all' seinen Charme spielen und schließlich ruft die Dame beim zuständigen Ranger an und fragt nach, ob "ausnahmsweise" eine Person mehr zugelassen wird und nach diversen Rückrufen bekommen wir das "Go"!!! :woohoo: :woohoo: :woohoo: Wir hatten es gehofft, aber nicht wirklich daran geglaubt und nun dürfen wir tatsächlich den Steenbok Trail laufen! Grandios!!!

Da schreckt uns auch der Warnhinweis im Restaurant nicht weiter... :lol:



Auf dem Weg zum Langebaan Gate im Norden flattert uns schließlich noch ein Southern Double-collard Sunbird vor die Linse, den wir trotz des schlechten Lichtes ablichten.



Ein paar letzte Bilder und dann sind wir wieder draußen. Aber in den kommenden Tagen haben wir schließlich genügend Zeit, diesen Park in Ruhe zu erkunden! ;)





Beim Verlassen des Parks verlässt mich leider auch der Akku unserer Sony und der Ersatzakku ist im Fotorucksack nicht aufzufinden - zum Glück lässt sich die Kamera während der Fahrt über den Zigarettenanzünder aufladen... :S :whistle:

Die letzten 35 Kilometer führen durch Langebaan und an riesigen Minen bei Saldanha vorbei...



... bevor wir um kurz vor drei in Jacobs Bay ankommen.



Jacobs Bay ist ein verschlafenes "Nest", das zwischen den Hotspots Langebaan und Paternoster an der Küste liegt. Von der
asphaltierten Hauptstraße führen verschlungene Gravelroads zu den Häusern, es gibt einen Kiosk, ein Café und aktuell kein Restaurant... Ein sehr ruhiges Pflaster also! :laugh:

Ohne Probleme finden wir unsere Unterkunft "De ware Jacob" und werden von der Besitzerin Diane zu unserem Cottage C geleitet. Diane und Christian haben sich vor etlichen Jahren hier ihren Traum erfüllt und betreiben mittlerweile 4 Self-catering Cottages, die in einem liebevoll angelegten Garten verteilt sind.



Unser Cottage ist klein, aber sehr gemütlich und mit allem ausgestattet, was man so braucht. (Incl. Heizdecke... ;) )









Vom Wohn- und Schlafraum haben wir Zugang zu zwei Terrassen, ein Traum, leider ist es zu kalt, um draußen sitzen zu können... :(













Auch wenn wir keine große Lust haben, wir müssen nochmal los zum Großeinkauf! Im nahe gelegenen Vredenburg gibt es eine große Mall, wo wir unsere Vorräte beim gut sortierten Checkers für die kommenden Tage aufstocken, Geld ziehen, Trockenfrüchte und Biltong sowie Getränke und keinen neuen Akku für die Kamera ergattern können...

Zurück im Cottage machen wir uns einen Salat mit Schafskäse und Thunfisch, den wir draußen auf der Terrasse essen. Leider ist es ziemlich frisch, sobald die Sonne weg ist und auch drinnen ist es aufgrund fehlender Heizmöglichkeiten nicht sonderlich angenehm. Also verkriechen wir uns bald ins Bett und machen dort die Planung für die nächsten Tage. Da der Stecker meiner Heizdecke zu kurz ist, muss ich auf meine Wärmflasche zurück greifen, die ich für diesen Urlaub das erste Mal eingepackt habe. Zu dem Zeitpunkt weiß ich noch nicht, dass es eins der wichtigsten Utensilien dieser Reise werden wird... :blush:

gefahrene Kilometer: 219
Letzte Änderung: 02 Dez 2018 17:21 von Fortuna77.
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02 Dez 2018 17:44 #541209
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Martina56 schrieb:
Hallo Nadja,
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Liebe Grüße

Martina

Hi Martina,

schön, dass Du auch dabei bist! :)

Viele Grüße,
Nadja
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02 Dez 2018 18:14 #541216
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Hi Nadja,

Zack, da bin ich auch dabei B) Jacobs Bay hatte ich auch schon auf der Liste. Und natürlich bin ich gespannt, was Du
in der langen Zeit so alles getrieben hast ;)

Liebe Grüße
Carsten
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