THEMA: Zu viert durch die Karoo und Kap Region
01 Mai 2018 23:31 #520341
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  • casimodo am 01 Mai 2018 23:31
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Hallo Nadja,

so...... jetzt habe ich Deinen Bericht vom ersten bis zum letzten Wort und <Bild an einem Stück gelesen. Teilweise war ich schon vorher dabei. Und es hat sich gelohnt. B) Ich finde die Route für Eure gemenisame Reise ziemlich perfekt.

DIe Wüstenparks gepaart mit Walen, Meer und dem Addo dürften Euren Müttern hut gefllen haben.

Aus den Bildern und Deinen Worten kann man die Begeisterung spüren.

Sehr schöner Bericht. So eine Runde da unten mit etwas intensiver Bavianskloof dazu würde mir auch gut gefallen.
Das muss aber noch warten.

Viele Grüße
Carsten
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02 Mai 2018 21:34 #520432
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  • Fortuna77 am 02 Mai 2018 21:34
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casimodo schrieb:
Hallo Nadja,

so...... jetzt habe ich Deinen Bericht vom ersten bis zum letzten Wort und <Bild an einem Stück gelesen. Teilweise war ich schon vorher dabei. Und es hat sich gelohnt. B) Ich finde die Route für Eure gemenisame Reise ziemlich perfekt.

DIe Wüstenparks gepaart mit Walen, Meer und dem Addo dürften Euren Müttern hut gefllen haben.

Aus den Bildern und Deinen Worten kann man die Begeisterung spüren.

Sehr schöner Bericht. So eine Runde da unten mit etwas intensiver Bavianskloof dazu würde mir auch gut gefallen.
Das muss aber noch warten.

Viele Grüße
Carsten

Hi Carsten,

uih, da hast Du ja gestern noch eine Nachtschicht eingelegt... B) Vielen Dank für Dein Feedback! :)

Die Tour war wirklich schön und abwechslungsreich, unsere Mütter können unsere Afrikaleidenschaft nun noch besser verstehen!!! :laugh: witzig, dass Du Bavianskloof erwähnst, unsere beiden südafrikanischen "Mitwanderer" haben es nach dem Trail noch als Ziel gehabt und uns sagte es so gar nix... Ach, es gibt einfach zu viele schöne Ecken - aber das ist ja auch gut so, da kann man lange planen und reisen... :whistle:

So, nun geht's aber erstmal weiter hier...

Viele liebe Grüße,
Nadja
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02 Mai 2018 21:56 #520434
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11.11.2017 - Letzter Tag des Chokka-Trails...

Bereits um sechs wurden wir wach, machten uns Kaffee und Tee und packten zusammen, da wir die Unterkunft räumen mussten, bevor wir den letzten Teil des Trails in Angriff nahmen...

Um sieben liefen wir vor zum Restaurant - konnten allerdings direkt wieder umdrehen, da noch alle Türen zu waren. :blink: Nächster Versuch also um halb acht und siehe da, die Pforten waren geöffnet. :P Die große Gruppe war abgereist und somit fiel das Buffet auch etwas kleiner, jedoch nicht schlechter aus.

Erneut erhielten wir ein Lunchpaket - dieses Mal jedoch ohne triefenden Burger - und wanderten um halb neun mit Esti und dem südafrikanischen Ehepaar los in Richtung St. Francis Bay.





Dieses Mal ging es direkt am Strand entlang und die Sonne lachte vom Himmel. :)







"Unser" Resort vom Strand aus gesehen.



Esti machte erneut ordentlich Tempo, wodurch man bei jedem Fotostopp abgehängt wurde... :silly:







Die aufsteigenden Vogelschwärme wurden also leider nur im stammen Schritt aufgenommen. :blink:



Vom Strand ging es an der Küste entlang über steinigere Passagen, die Landschaft (und dieses Mal auch das Licht) war erneut wunderschön.











Nach einer Stunde erreichten wir das Cape, wo 2 Angler ihr Glück versuchten. Die drei dazu gehörigen Border Collies rannten abwechselnd zu uns und versüßten uns die Kurzpause. :silly:









Ist der nicht zum Klauen?! :kiss:





Waltraud konnte gar nicht schnell genug Stöckchen sammeln und werfen! :laugh:









Schweren Herzens ging es für uns weiter. Ich hätte ewig hier sitzen können...









Eine gute halbe Stunde später erreichten wir den Hafen von St. Francis und den dazugehörigen Seafood Market.









Auf diesem Bild erkennt man recht gut, wie stark die Brandung gegen die Kaimauern klatscht und wie ruhig es im Becken ist.



Nachdem wir nacheinander das stille Örtchen aufgesucht hatten, erwartete uns ein Kalamari Tasting. Yammi!!! :P Kaum zu glauben, dass ein Teil der Kalamari (die Sticks) aus Argentinien kommen, während die südafrikanischen Ringe u.a. nach Spanien, Italien und Griechenland exportiert werden. :blink:



Eine sehr nette Mitarbeiterin nahm für uns einen "Chokka" aus und erklärte alles genau, während Esti übersetzte.







Der "Schnabel" :huh:





Es war sehr interessant mehr über den Fang zu erfahren: die Crew (16-26 Mitarbeiter, je nach Größe des Bootes) ist für 14 bis 21 Tage auf See. Der Tintenfisch kann theoretisch das ganze Jahr über gefangen werden, die Hochsaison ist jedoch im Dezember und Januar. Zweimal im Jahr gibt es jedoch einen Fangstopp (1x3 Monate und 1x5 Wochen), damit sich der Bestand erholen kann. Während dieser Zeit werden die Boote im Hafen kontrolliert und repariert.

Wir liefen entlang des Hafens an den vielen Neubauten vorbei. Es wirkte alles irgendwie etwas künstlich.







Dafür sahen wir unseren ersten afrikanischen Otter im Hafenbecken! :woohoo:



Und einen White Breasted Cormorant (Weißbrustkormoran)



Die letzten Kilometer ging es nochmal am Meer entlang.











Es ging ein kurzes Stück durch den (zugegebener Maßen) recht kleinen Botanischen Garten.



Meine Mutter war nicht zu bremsen... :blink: Wir befürchteten schon einen Hitzschlag - immerhin behielt sie den Sonnenhut mittlerweile auf... :S :whistle:



Gegen halb eins erreichten wir unser Ziel, ein nettes Gartencafé, in dem wir uns einen schattigen Platz suchten. Der Rambling Rose Tea Garden and Coffee Shop ist eine Mischung aus Café, Restaurant und Ladenlokal, in dem es auch allerlei nette Dinge zu kaufen gibt. Allerdings ist es wohl auch ein Treffpunkt für gut betuchte Mütter, die sich auf einen Kaffee mit anderen Müttern treffen, während ihre Kinder auf der Hüpfburg rumtollen und Eiscreme essen... oh je, ich höre mich schon fast ein wenig spießig an... :P

Nein, es ist wirklich hübsch, nur wir passten so verschwitzt irgendwie nicht so wirklich rein... ;)

Nach einem kühlen Savanna und einem leckeren Salat mit Huhn, hieß es dann Abschied nehmen!



Es waren zwei schöne Tage gewesen und uns allen vieren hatte die Tour gut gefallen. Während Markus und Waltraud gemeinsam mit Hildegard und Willem von Esti und Eric zum Resort zurück gefahren wurden, machte ich mich mit Renate zu Fuß auf den Weg zum Superspar. Wir wollten die Zeit nutzen und bereits die Einkäufe für die kommenden Tage machen, so dass Markus uns nur noch "aufgabeln" musste und wir direkt durchstarten konnten... Auf geht's nach Plettenberg!

Fortsetzung folgt
Letzte Änderung: 02 Mai 2018 22:59 von Fortuna77.
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02 Mai 2018 23:38 #520443
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2. Teil - 11.11.2017 - "Da steht ein Pferd auf dem Flur"

Nach längerer Überlegung waren wir zu dem Entschluss gekommen, die folgenden Tage nicht auf verschiedene Unterkünfte aufzuteilen, sondern von Plettenberg Bay bzw. genauer gesagt von Harkerville aus, Tagestouren zu den nahe gelegenen Highlights zu unternehmen.

Langsam aber sicher kamen wir unserem Start- und Zielpunkt dieser Reise, Kapstadt, immer näher... :dry:



Von St. Francis ging es somit gut 170 über die N2, bevor wir weiter bis nach Harkerville fuhren und nach unserer Unterkunft für die nächsten vier Nächte Ausschau hielten.



Das war es nicht, aber direkt gegenüber gibt's ein Tor, durch das man zu Angel's Restfarm gelangt.



Während die Eigentümer, Liz und Hannes, in dem linken Haus leben, dient das rechts gelegene Cottage als Ferienwohnung. Ringsherum umgeben von Wald und Wiesen und Natur. Außerdem laufen 11 Pferde und 3 Katzen frei auf dem Gelände umher und statten regelmäßige Besuche ab.

Wir wurden freundlich von Hannes begrüßt, als wir ankamen. Liz war leider einige Tage in Kapstadt, so dass wir sie leider nicht kennen lernten. Schon beim Ausladen machte Hannes uns darauf aufmerksam, den unteren Teil der Eingangstüre immer geschlossen zu halten, da die Pferde recht neugierig waren und auch mal die Treppe hochliefen. B)



Okay, die erste Lektion hatten wir gelernt - hier hieß es nicht "Achtung, Affen" - sondern "Achtung, Pferd" - in diesem Fall Alexander... :P

Wir verstauten unsere Einkäufe und das Gepäck und schauten uns erstmal um.

Merlin's Cottage:

Es gibt zwei Schlafzimmer





Aussicht aus dem Mainroom



Ein kleines Bad mit Dusche und Toilette



Einen großen Wohnraum, mit voll ausgestatteter Küchenzeile, Essbereich und ausreichend Sitzgelegenheiten. Außerdem einen kleinen Ofen - zu diesem Zeitpunkt ahnten wir noch nicht, dass wir ihn noch nutzen würden... :whistle:







Obwohl es ganz anders, als das große, helle und recht moderne Haus in Cape St. Francis war, waren wir begeistert und fühlten uns direkt wohl. Hannes hatte uns zudem zur Begrüßung einen Korb mit frischen Eiern und Kräutern aus dem Garten überreicht. Es duftete einfach wunderbar! :blush:



Wir genossen die Aussicht und die letzten Sonnenstrahlen des Tages.







Markus nahm direkt Kontakt auf! :laugh: Vielleicht brauchte er bei drei Frauen auch langsam mal männliche Unterstützung...?! :whistle:



Nacheinander kamen alle Pferdchen an der Terrasse vorbei und schauten sich die neuen Besucher genau an.





Zum Abendessen gab' es dieses Mal "nur" Käse, Oliven und Weintrauben, nachdem wir tagsüber bereits zweimal gegessen hatten. Dazu ein leckeres Fläschchen Weißwein - was braucht man mehr?! ;)

gefahrene Kilometer: 193
Anhang:
Letzte Änderung: 03 Mai 2018 17:25 von Fortuna77.
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03 Mai 2018 17:15 #520506
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12.11.2017 - Tagesausflug zum Storms River Mouth

Mal wieder waren wir um sechs Uhr wach B) und zauberten uns ein schönes Frühstück mit frischen Eiern, von glücklichen Hühnern.

Die Sonne schien und Besuch stand auch bereits vor der Tür...



Gut gestärkt fuhren wir die ca. 60 Kilometer zurück, zum Tsitsikamma NP.







Als wir um kurz nach zehn am Gate eintrafen, warteten dort bereits etliche Fahrzeuge. :blink: Anscheinend stimmte etwas mit der Leitung nicht und somit dauerte der Bezahlvorgang bei den vorausfahrenden Fahrzeugen ewig...





Nach einer halben Stunde hatten wir es dann jedoch endlich geschafft und es ging weiter, bis zum Meer. Markus und ich waren bereits 2012 hier gewesen, fanden den Ort aber ganz passend für einen Tagesausflug.



Wie die Orgelpfeifen... :laugh:







Wir liefen bis zum Mouth Trail vor, vorbei an dem abgebrannten Restaurant, dass zur Zeit immer noch in einem Zelt untergebracht ist.



Eine Gruppe Kajakfahrer machte sich gerade bereit.





Wir liefen über die Holzstege bis zu den Brücken und genossen die Aussicht.













An der Suspension Bridge angekommen, stand für Renate die nächste Hürde des Urlaubes auf dem Programm. :dry: Ihr Gesicht auf dem Foto spricht Bände... :side:



"Man wächst mit seinen Aufgaben!" Bevor wir uns versahen und ohne gutes Zureden o.ä. lief sie los... :ohmy:







Auf der anderen Seite war ihr die Erleichterung jedoch im Gesicht abzulesen. :)



Ich wollte noch ein Stück weiter hoch, in Richtung Aussichtspunkt, allerdings war der Aufstieg am Anfang bereits so steil, dass ich wieder umdrehte.



Ein letztes Gruppenfoto und wir machten uns auf den Rückweg.











Ist das nun am Ende etwa auch ein Wolpertinger?! :laugh:



Ach ne, ist ja doch ganz harmlos...



Tschüss, Storms River Mouth... Ursprünglich hatten wir hier eigentlich mal übernachten wollen und nun war nur ein paar Stunden Aufenthalt daraus geworden. Bei den vielen Touris, die überall umherliefen, war uns das jedoch ganz recht... B)



Fortsetzung folgt
Letzte Änderung: 03 Mai 2018 17:24 von Fortuna77.
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03 Mai 2018 20:11 #520508
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Vielen Dank für diesen wunderbaren Bericht. Das Cottage habe ich mir gleich mal notiert :kiss:

LG
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