THEMA: Zu viert durch die Karoo und Kap Region
25 Mai 2018 13:52 #522159
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Guggu schrieb:
Mir fällt auf, dass wir Anfang März viel besseres Wetter hatten, da waren kaum Wolken zu sehen, aber das ist wohl Glücksache, und es war ganz schön anstrengend auf dem Leuchtturm am Kap zu kraxeln. :S

Liebe Guggu,

vielen Dank für Deine Nachricht und sorry, dass ich erst jetzt antworte... Anscheinend werde ich zum Ende hin doch noch schreibfaul... :whistle: Nein, ich war einige Tage unterwegs und deshalb gab' es hier ein kleines Päuschen. ;)

Insgesamt hatten wir in den 3,5 Wochen sehr unterschiedliche Wetterszenarien - in Kapstadt war es jedoch wieder ziemlich angenehm. Zugegeben hätte ich mich über 5 Grad mehr gefreut, aber für die Unternehmungen vor Ort war es im Grunde prima! :)
Wir sind ohne Guide in Bo Kap herumgelaufen und ich habe es schwierig gefunden ein Bild ohne störendes Beiwerk zu knipsen. Hast du schön hinbekommen. :)

Danke für das Berichten.

Liebe Grüße
Guggu

Ich danke Dir! :kiss: Wir waren froh, diese Tour gemacht zu haben, da man mit Guide doch mehr Infos erhält und ggf. durch andere Straßen läuft, als wenn wir alleine unterwegs gewesen wären.

Viele liebe Grüße,
Nadja
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25 Mai 2018 14:21 #522160
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19.11.2017 - Besuch des Tafelberges bei bestem Wetter

Erneut wurden wir früh wach, mussten jedoch bis 8.00h warten, bis es Frühstück gab. Wir stärkten uns mit Obst, Cerealien, Joghurt und Eierspeisen nach Wahl, bevor wir uns auf den Weg zum Tafelberg machten.

Das Wetter war perfekt - blauer Himmel und Sonnenschein! :) Die Wettervorhersage hielt, was sie Tage vorher versprochen hatte...

Den kurzen Weg von der Lodge legten wir mit unserem VW zurück und suchten einen Parkplatz entlang der Straße. Obwohl es "erst" viertel nach neun war, waren bereits viele Autos und Besucher vor Ort und wir parkten ein ganzes Stück entfernt und liefen den Weg zur Seilbahn zurück.

Bei der Reiseplanung hatte ich den Wunsch geäußert, den Tafelberg erneut zu Fuß zu besteigen, doch Markus überzeugte mich mit einigen Gegenargumenten und so stand bei Reiseantritt bereits fest, dieses Mal die Seilbahn für die Auf- und Abfahrt zu nutzen. ;)











Für 4 Erwachsene zahlten wir R928 für Return Tickets - da der Rabatt der Wildcard (ca. 20 %) jedoch nicht online gewährt wird, mussten wir die Tickets vor Ort kaufen. Somit stellten wir Frauen uns am Ende der Schlange an, während Markus unsere Tickets besorgte.



Insgesamt betrug unsere Wartezeit für die Auffahrt eine Stunde - diese war jedoch recht kurzweilig, da wir Bilder machten und mit anderen Wartenden ins Gespräch kamen - die wiederum Bilder von uns machten... :laugh:











Während viele, der bis zu 65 Passagiere, auf einen Fensterplatz, in der sich drehenden Gondel scharf waren, hielt sich die Höhenangst geplagte Renate eher im Mittelraum auf und überstand auch diese Prüfung! :whistle:

Die Aussicht auf die Stadt, war bei diesem klaren Wetter, fantastisch!











Nur wenige Minuten später erreichten wir die Bergstation...







Während diese Dassie Familie die Sonnenstrahlen genoss...



... suchten diese beiden jungen Frauen den Nervenkitzel beim Abseilen! :ohmy:



Wir stromerten hingegen lieber ein wenig über das Plateau und genossen die Aussicht.















Renate und Waltraud studierten die Karte, da wir natürlich auch hier oben ein wenig die Gegend erkunden wollten.



Zuerst liefen wir also bis zum Auf- und Abstieges des Platteklip Gorge.





Hier waren Markus und ich 2012 bei unserem Aufstieg völlig fertig angekommen... :silly:



Wir studierten den Wegweiser und entschieden uns für eine Route...



... da sich der Weg jedoch als ziemlich felsig und steil herausstellte kehrten wir bald um, da wir unsere Mütter auf den letzten Metern nicht mehr in unnötige Gefahr bringen wollten.



Stattdessen genossen wir lieber in Ruhe die Aussicht auf die Stadt und erfreuten uns an allerlei Blumen und Proteen.













Nur schwer konnten wir uns von dem Anblick losreißen und nahmen bis zur Station jede Aussichtsplattform mit. :P











Nach einem gut zweistündigen Aufenthalt hieß es Abschied nehmen und nach kurzer Wartezeit ging es für uns wieder bergab.









Mittlerweile hatte sich die Situation an der Talstation entspannt und die Warteschlangen waren nicht mehr lang. Anscheinend hatten viele Besucher das gute Wetter am Morgen genutzt, um den Tafelberg zu besuchen - sicher ist sicher - bei dem ständigen Wetterwechsel in Kapstadt.





Fortsetzung folgt
Letzte Änderung: 25 Mai 2018 15:02 von Fortuna77.
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25 Mai 2018 16:23 #522170
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Hallo Nadja,

ich komme nochmal zurück auf Seite 6, da gibt es diesen fliegenden Greif ( nach den Felsenadlern ). Bislang ist er unbenannt, das geht doch nicht. :angry: B)
Anhand der "Positionslichter" kann er ganz einfach als Booted Eagle, oder Zwergadler identifiziert werden.

Viele Grüße,
Matthias
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25 Mai 2018 21:04 #522188
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fotomatte schrieb:
Hallo Nadja,

ich komme nochmal zurück auf Seite 6, da gibt es diesen fliegenden Greif ( nach den Felsenadlern ). Bislang ist er unbenannt, das geht doch nicht. :angry: B)
Anhand der "Positionslichter" kann er ganz einfach als Booted Eagle, oder Zwergadler identifiziert werden.

Viele Grüße,
Matthias

Hallo Matthias,

stimmt, dass geht ja wirklich gar nicht... :unsure: Aber nun hat der Kerl auch endlich einen Namen erhalten!!! :silly:

Vielen lieben Dank und viele Grüße,
Nadja
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25 Mai 2018 22:25 #522193
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19.11.2017 - Teil 2 - Unser letzter Nachmittag in Kapstadt...

Da wir mit dem Auto unterwegs und somit mobil waren, fuhren wir direkt weiter zum Signal Hill. Gerne wären wir hier auch zum Sundowner hingekommen, allerdings stand das Programm für den letzten Abend bereits fest - alles ging leider nicht in dieser kurzen Zeit... :whistle:



Es war so windstill, dass die Paraglider ihre Sachen zusammen packten - es bestand keine Chance, bei diesem Wetter abzuheben. Schade, wir hätten gerne ein wenig zugeschaut...





Einem "Familienfoto" im Frame stand hingegen nichts im Wege. B)



Während Markus am Auto blieb und seine Schuhe wechselte, erkundeten wir drei ein wenig die Umgebung. D.h. Renate und Waltraud liefen einfach los und ich hinterher, um sie wieder "einzufangen"... :silly:

















Die verbliebene Zeit des Tages wollten wir für die noch ausstehende (rote) Linie des Hop on- Hop off Bus nutzen. Wir parkten unser Auto in einer Parallel Straße der Long Street und da es ein Sonntag war, stellte dies kein Problem dar.



Erneut suchten wir uns Plätze auf dem Oberdeck und los ging es.



Das Wetter war an diesem Tag so gut, dass das Tuch als zusätzlicher Sonnenschutz herhalten musste. B)



Erneut ging es für uns also zur Table Mountain Station, wo eine längerer Stopp eingelegt wurde... Dann "schob" sich der Bus in Richtung Camps Bay.



Die Straßen waren verstopft und wir kamen kaum voran. An allen Ecken und Enden parkten Autos und jeder wollte zum Strand. :S









Wir waren richtig erleichtert, als wir nach 1,5h wieder an der Waterfront ankamen... Von hier war es eine überschaubare Strecke bis zum Startpunkt an der Longstreet und der Verkehr ließ auch etwas nach. :blink:













Heute ist es kaum zu glauben, dass die Strand Street ehemals am Meer lag. Durch Landgewinnung kamen die Stadtteile Foreshore sowie das neue Hafenviertel hinzu und nun liegt die Strand Street ca. 1 Kilometer von der Küstenlinie entfernt.



Gegen halb fünf kamen wir wieder in der Cape Paradise Lodge an, duschten schnell und machten uns für's Abendessen fertig. Während unserer Reise gab es bereits Wasserrestriktionen für Kapstadt. Der Pool durfte beispielsweise nicht genutzt werden und pro Gast durfte max. 85l Wasser am Tag verbraucht werden. Aufgrund dessen standen Wannen zum Auffangen des Duschwassers bereit, welches somit wiederum für die Toilettenspülung benutzt werden konnte. Für uns stellte das keine große Einschränkung dar, anfeuchten - einseifen - abspülen - fertig! Das dabei verbrauchte Wasser reichte eigentlich kaum zum Abspülen der Toilette... ;) :lol:

Unser Blick vom Balkon auf die City.



Pünktlich um sechs kam ein Uber Wagen, um uns zum GOLD Restaurant nach Green Point zu bringen.



Beim GOLD handelt es sich um ein Event-Restaurant, unscheinbar gelegen in einer kleinen Seitenstraße. In dem loftartigen Gebäude befinden sich auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Räumen hübsch dekorierte Tische für 2 Personen bis hin zu langen Tafeln für große Reisegruppen. Serviert wird ein wechselndes Set Menü, welches aus 14-15 Gerichten besteht, die aus allen Teilen Afrikas kommen und zum Teil in einem Gang serviert werden.









Markus hatte lange im Voraus einen Tisch für uns reserviert und zwei Personen für den "Trommelkurs" angemeldet, der täglich um 18:30h startet. Ich war gesetzt und Renate war die zweite "Auserwählte". ;)

Wir verließen also unseren ruhigen Tisch und folgten einem Mitarbeiter, der uns in einen riesigen Raum führte (hier werden anscheinend die Reisegruppen abgespeist). Da die meisten Plätze besetzt waren, landeten wir (etwas unfreiwillig) in der ersten Reihe... Nach kurzer Einweisung der beiden Trommler ging es dann auch schon los... sie trommelten vor und wir trommelten alle nach. :silly: Markus und Waltraud hatten sich derweil einen Platz am Rand gesucht und beobachteten uns amüsiert! :P









Unter den strengen Augen unserer "Lehrmeisters" gaben wir alles... Verstecken konnten wir uns da vorne schließlich nicht! :lol:







Innerhalb einer halben Stunde studierten wir mehrere Trommelthythmen ein, die schließlich hintereinander "abgerufen" wurden. Es war tierisch anstrengend, machte (uns auf alle Fälle) jedoch enormen Spaß! :laugh: Videos davon erspare ich euch jedoch an dieser Stelle... ;) :whistle:



Im Anschluss kehrten wir wieder an unseren Platz zurück und das Menü wurde, begleitet von einem guten Sauvignon Blanc für uns Frauen und einem Mojito für Markus, serviert. Zwischendurch kam immer mal wieder eine Mitarbeiterin vorbei und schminkte uns einzeln im afrikanischen Stil.



Außerdem gab es zwischen den Gängen immer mal wieder eine Performance des Teams.



Zur allgemeinen Erheiterung unseres - und der Nachbartische - musste ich schließlich auch noch ran... Nach dem Trommeln war nun afrikanischer Tanz dran!!! :silly: :blink: :laugh: (sorry, für die verwackelten Bilder - wir waren einfach zu schnell... :P )





Dieses Restaurant ist natürlich keine Location für ein Candle-Light-Dinner und man muss diesen Trubel natürlich auch mögen. Als einmalige Sache und für unseren Abschlußabend in Kapstadt war es jedoch wunderbar und wir hatten einen tollen Abend, bei klasse Essen und guter Unterhaltung!





Ich glaube, die Gesichter sprechen Bände... :) :whistle:



Um kurz nach zehn genossen wir von unserer Terrasse aus ein letztes Mal den Ausblick auf die City - das Urlaubsende war nun leider bereits zum Greifen nah! :(



Gute Nacht! :kiss:

gefahrene Kilometer: ca. 45
Letzte Änderung: 25 Mai 2018 23:31 von Fortuna77.
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20.11.2017 - Alles hat einmal ein Ende...

Auch an unserem letzten Urlaubstag wurden wir früh wach und machten uns einen Tee, den wir im Zimmer tranken. Das Wetter sah' nicht besonders toll aus... es war ziemlich bewölkt. :huh:

Pünktlich um acht saßen wir am Frühstückstisch und ließen es uns schmecken. Danach wurden alle sieben Sachen gepackt, die Zimmer geräumt und wir stellten die Reisetaschen und Rucksäcke im Büro unter. Außerdem ergatterten Renate und ich noch jeweils ein hübsch verziertes Straußenei, wie sie in der Lodge als Teelichthalter bzw. Nachttischlampe eingesetzt und auch zum Kauf angeboten wurden.

Da unser Rückflug nach Frankfurt für 18:25h angesetzt war, hatten wir noch einen halben Tag Zeit und als Programmpunkt den Botanischen Garten Kirstenbosch angedacht. Als wir gegen halb elf den Parkplatz des Botanischen Garten erreichten, setzte der Regen ein... :unsure: Wir waren unsicher - machte es wirklich Sinn, den Garten bei diesem Wetter zu besuchen?! Die Wolkendecke am Himmel versprach keine kurzfristige Wetterbesserung... Schließlich entschieden Markus und ich, den Besuch einfach "auf ein anderes Mal" zu verschieben.

Markus hatte jedoch eine andere Idee, lud' uns alle wieder ins Auto und fuhr los. :dry: Schließlich stoppten wir in der Nähe des Imizamo Yethu Townships. Genauer gesagt, am Original T-Bag Designs Shop in Hout Bay. Zwei Tage zuvor waren wir hier bereits während unserer Hop-on Hop-off Tour vorbei gekommen...



Begeistert "stürmten" wir den Laden, in dem es wunderschöne Dinge zu kaufen gibt. :blush: Eine Mitarbeiterin kam auf uns zu und bat uns in einen Nebenraum, dort waren einige Stühle aufgestellt, wir bekamen jeder eine Tasse Tee und schauten uns einen Infofilm an. Ich war etwas perplex... :huh: Waren wir hier angemeldet?! Markus bestreitet es ja bis heute... :lol:



Wir schauten uns also die (deutsche) Version an und erhielten einige Infos zu der Organisation, die Jill Heyes im Jahr 2000 auf die Beine gestellt hat und seitdem einigen Bewohnern der Imizamu Yethu Community eine Lebensgrundlage bietet. (siehe auch:https://www.tbagdesigns.co.za/about/)



Benutzte Teebeutel werden getrocknet, entleert, zurecht geschnitten und individuell verziert. Diese handbemalten Papierstücke sind somit alles Unikate, verschiedene Mitarbeiter bringen ihre Ideen ein und kreieren eigene Designs.

Diese Kunstwerke werden dann wiederum weiterverarbeitet... z. B. zu Weihnachts-/Grußkarten, Untersetzern, Magneten, Tabletts, Taschen und und und... Neben dem Shop in Hout Bay gibt es nun sogar einen Shop in der V&A Waterfront (den wir allerdings nicht kennen...). Unterstützt wird das Projekt von Gästehäusern und Restaurants in der Umgebung, teilweise kommen sogar Teebeutelspenden aus dem Ausland. Ganz gerührt erzählte uns die Mitarbeiterin, dass sie vor Kurzem ein Paket mit 10.000 getrockneten Teebeuteln aus den USA erhalten haben. Wer also in nächster Zeit nach Kapstadt fliegt, der kann schon mal anfangen zu sammeln... :) (In diesem Zusammenhang muss ich gestehen, dass ich nach unserer Rückkehr ebenfalls sammeln wollte, allerdings stellte sich ziemlich schnell raus, dass der deutsche Winter nicht der richtige Zeitpunkt ist, um Tee- oder Kaffeepads in der Wohnung zu trocknen... :whistle: Somit stellte ich mein Vorhaben schnell wieder ein und Markus war beruhigt. ;) )

Nachdem der Filmvortrag vorüber war, bat die junge Frau uns erneut, ihr zu folgen.



Es ging um ein paar Ecken in ein anderes Gebäude, wo die Werkstatt untergebracht ist. Hier konnten wir live die unterschiedlichen Schritte der Herstellung beobachten!

















Nach einiger Zeit kamen wir wieder im Ladenlokal an - warum ausgerechnet wir diese intensive Führung erhalten haben, ist mir bis heute ein Rätsel... Mittlerweile waren auch andere Touristen vor Ort, doch sie wurden weder in den "Vortragsraum" und geschweige denn in die Werkstatt gebeten.

Hier noch ein paar Impressionen aus dem Ladenlokal:









Natürlich erstanden wir auch noch einige dieser Kunstwerke - Weihnachten stand schließlich vor der Tür und so deckten wir uns mit Karten und diversen anderen Dingen ein. ;)

Ich war total gerührt, ob es der anstehende Rückflug und Abschied von S.A. war oder die Tatsache, dass Jill mit ihrer Idee anderen Frauen (und auch Männern) eine Perspektive geschaffen hatte?! Ein paar Tränen kullerten bei mir und spontan packte ich alle verbliebenen (verschlossenen) Lebensmittel und Softdrinks, die wir im Auto noch mit uns führten, zusammen, um sie für die Mitarbeiter dort zu lassen. Freudig wurde dies angenommen und ich schluchzte im Auto noch ein wenig vor mich hin... :pinch:

Auf dem Rückweg hielten wir noch mal in Kirstenbosch an, doch das Wetter war immer noch nicht besser, außerdem war es mittlerweile bereits so spät, dass sich ein Besuch nicht mehr wirklich lohnte.



Der Tafelberg war wolkenverhangen - welch' ein Glück hatten wir am Vortag doch gehabt!



Es blieben nur noch wenige Stunden, bis wir uns auf den Weg zum Flughafen machen mussten und so statteten wir dem Bo-Kaap noch einen Besuch ab. Markus hatte zwei Tage zuvor einen lokalen Streetwearladen entdeckt und diesen fanden wir auch promt wieder, so dass er sich dort ein neues Cap kaufen konnte.

Trotz des schlechten Wetters, verloren die bunten Häuschen ihren Reiz nicht...





Schnell kauften wir uns noch ein paar belegte Baguettes, bevor es zurück zur Lodge ging.

Straßenarbeiter mit Rhythmus im Blut.





Der Bombay Bicycle Club am Tage



"unsere" Lodge von außen



Eigentlich war es noch viel zu früh, um zum Flughafen aufzubrechen, aber irgendwie wollten wir nun auch los und so verabschiedeten wir uns bereits um 14.00h und luden alle unsere Taschen ein...









Bereits um halb drei gaben wir also unseren vollgetankten VW-Bus mit 4.039 Kilometern mehr auf dem Tacho wieder ab, gaben die Reisetaschen auf, genossen danach die letzten Momente unter afrikanischem Himmel und aßen unsere Brote vorm Flughafengebäude. ;) Die arme Renate hatte es auf den letzten Metern noch erwischt - irgendetwas war ihr auf den Magen geschlagen und es ging ihr gar nicht gut. :unsure:

Zum Glück lief ansonsten alles glatt, der Flieger hatte kaum Verspätung, wir erhielten zwei Zweierreihen hintereinander und der Flug war ziemlich ruhig. In Frankfurt angekommen ging es auch Renate wieder etwas besser und nach etwas Wartezeit nahmen wir alle Gepäckstücke am Rail&Fly Schalter der Lufthansa entgegen.

Dann hieß es Abschied nehmen, da meine Mutter mit der S-Bahn nach Hause fuhr, während wir noch bis sieben auf unseren Zug in Richtung Heimat warten mussten...

Tja, und dann war die gemeinsame Zeit tatsächlich vorbei. :( So lange im Voraus hatte die Planungsphase begonnen, wurden Routen, Unterkünfte und Unternehmungen gecheckt... Es hatte sich auf alle Fälle gelohnt!!! Ich glaube, ich kann sagen, dass es für jeden einzelnen von uns eine sehr besondere Reise war, die wir so schnell nicht vergessen werden... :kiss: :kiss: :kiss:



Und nun möchte ich mich natürlich auch noch mal bei euch allen bedanken, die uns - im Nachhinein - auf dieser Tour begleitet, Vögel und Schlangen bestimmt, Zuspruch gegeben und mitgelesen haben!!!! :)

Herzlichen Dank und bis bald,
Nadja
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