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THEMA: Unser Swaziland - KwaZulu Natal - Trip 2017
22 Mär 2018 13:27 #516184
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  • ALM am 22 Mär 2018 13:27
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Moin, moin.

So kurz bevor wir unsere diesjährige Tour durch Südafrika-Botswana-Namibia starten, hier noch eine kurze Zusammenfassung unseres letztjährigen Chalet-Trips „Swaziland + KwaZulu Natal 2017“.

Vielleicht können die Informationen dem einen oder anderen nützlich sein.

Für unseren Trip hatten wir drei Wochen Zeit. Die Reisezeit war von Ende Mai bis Mitte Juni.

Flüge mit Emirates --> Hamburg-Dubai-JNB / Durban-Dubai-Hamburg

Tag 1
Ankunft Johannesburg und Übernachtung in der President Lodge in Edenvale

Tag 2
Übernahme des SUV bei Britz Kempton Park, Fahrt nach Swaziland --> Mlilwane Wildlife Sancutary
Übernachtung im Chalet – Lontweni; gebucht über Big Game Parks
Kosten 940 ZAR/Nacht; tiptop sauberes Chalet mit sehr großer Terrasse und phantastischem Blick auf das Tal und die Bergkette.


Tag 3
Mlilwane Wildlife Sancutary --> Wanderung Hippo Trail ca. 6 km







Tag 4
Fahrt in den Hlane National Park
Übernachtung im Chalet – Ndlovu; gebucht über Big Game Parks
Kosten 930 ZAR/Nacht; Chalet auf normalem Sanpark-Niveau mit großem individuellem Außenbereich; fußläufig zum Wasserloch; dort sehr viele schöne Holzbänke zum Verweilen und Gucken.








Tag 5
Relaxen und Evening Drive mit Rhino-Highlight im Hlane NP









Tag 6
Fahrt in das Mbuluzi Game Reserve
Übernachtung im Chalet – Tambuti Tented Lodge;
Kosten 1.200 ZAR/Nacht; enormes Chalet (Megaküche sowie Wohn- und Eßbereich jedoch ohne Schlafzimmer) in afrikanischem Stil mit Riesenterrasse und Miniswimmingpool über einem Flüßchen; Schlafräumlichkeiten in insgesamt drei dazugehörigen, auf Holzpfählen errichteten Safarizelten mit eigenen innenliegenden Bädern und zusätzlich separat außenliegenden Nature Style-Duschen; alle Safarizelte piccobello in Schuß, hypersauber und schön individuell um das Hauptchalet gelegen.







Tag 7
Relaxen und Wanderungen im Mbuluzi Game Reserve

Tag 8
Fahrt nach Südafrika --> Ithala Nature Reserve
Übernachtung im Chalet – Ntshondwe Camp; gebucht über KZN Wildlife; Kosten 1.340 ZAR/Nacht.
Dakaneni Loop am Nachmittag; selbstverständlich mit langem Aufenthalt auf einer der schönsten Bänke Südafrikas ( Gruß an Ingrids Welt :silly: )

Tag 9
Ithala Nature Reserve
Geplant waren zwei Nächte im Thalu Bush Camp. Da jedoch die Gäste vor uns dort zwei Tage das Camp aufgrund von wütenden Elefanten nicht verlassen konnten und die Zufahrt von den letztgenannten komplett verwüstet wurde, daß die Parkverwaltung anrücken mußte, um Bäume, etc. vom Zufahrtsweg zu befreien, entschlossen wir uns, auf halber Fahrt vom Hauptcamp Ntshondwe zum Thalu Bush Camp u. a. auch wegen des enorm schlechten, steinigen, engen Pad, auf die zwei Nächte im Thalu zu verzichten. Auf der steilabschüssigen Zufahrt hätten wir keinem der Rüsseltiere begegnen wollen. Ein Zurücksetzen wäre aufgrund der Padverhältnisse ein aussichtloses Unterfangen gewesen. Wir kehrten daraufhin ins Hauptcamp zurück und buchten unsere zwei bereits bezahlten Nächte im Thalu auf ein Chalet in Cape Vidal um; anschließend machten wir uns auf den Weg ins Mkuze Game Reserve, wo wir auch eine Nacht gebucht hatten und diese nun zwei Tage vorzogen.
Übernachtung im Matumba Camp; gebucht über KZN Wildlife; Kosten 800 ZAR/Nacht.
Nach dem Einchecken unternahmen wir einen Spätnachmittagsdrive durch das Reserve, welches uns wegen der Landschaft, der Farben und der wenigen Gäste sehr gut gefallen hat.
Die Hauptwege sind mittlerweile asphaltiert.
Unser Safarizelt im Matumba Camp war leider in einem sehr, sehr schmutzigen und desolaten Zusand. Alle Zelte haben jedoch aufgrund des weitläufigen Restcampareals einen sehr heimeligen Charakter. Abends hatten wir Besuch von zahlreichen Bushbabies.





Tag 10
Fahrt nach Cape Vidal
Übernachtung im Chalet des KZN Wildlife Camp; Kosten 1.820 ZAR/Nacht
Unser Chalet war direkt hinter der hohen Düne; es war in einem sehr unsauberen Zustand und es roch ekelhaft; der Übernachtungspreis stand in keinem vernünftigen Verhältnis zum Zustand des Chalets...ohne Worte überteuert !

Tag 11
Relaxen in Cape Vidal





Tag 12
Fahrt von Cape Vidal in den iSimangaliso Wetland Park --> Sodwana Bay
Übernachtung im Mseni Beach Camp; Kosten 1.060 ZAR/Nacht; nettes kleines Chalet, etwas zu tief im Dickicht, deshalb feucht. Das Mseni Beach Camp bietet jedoch eine geniale Terrasse mit weitem Blick über den Indischen Ozean; schöner Swimming Pool; vom Camp kann man durch die hohen Dünen runter an den Strand und weiter zum Sodwana Bay Mouth laufen. Toller Spaziergang; man ist quasi alleine mit den Wellen des Ozeans.

Tag 13
Fahrt von Sodwana Bay in den Tembe Elephant Park
Übernachtung in der Royal Thonga Safari Lodge; Kosten 3.010 ZAR/Nacht/Full Board; gebucht über Royal Thonga Lodge
Absolut tolle Lodge in einem enorm großen parkähnlichen Garten mit Swimming Pool; die Chalets liegen verstreut auf dem Areal und sind meist über hölzerne Boardwalks zu erreichen; die Inneneinrichtung ist sehr geschmackvoll und neben einem schönen großen Bad drinnen gibt es eine außenliegende Naturdusche. Wir hatten Full Board inklusive Game Drive gebucht und waren die einzigen Gäste. Die ganz Anlage wurde Stück für Stück renoviert; die Arbeiten störten uns aber nicht, da die zu renovierenden Chalets auf der anderen Seite des Gartens lagen. Die Lodge erreicht man über eine von der Asphaltstraße abzweigende Pad; ein kleines Zugangsgatter direkt an der Lodge führt in den Tembe Elephant Park. Die Besitzerin hat deutsche Eltern und gemeinsam mit Ihrem Gatten (Architekt) sind beide auch an der Rhino Ridge Safari Lodge im Hluhluwe–iMfolozi Park beteiligt.
Abendlicher Game Drive zum bekanntesten Wasserlochs des Tembe und weiter zum Sundowner in die Plains.





Tag 14
Morning Game Drive im Tembe Elephant Park mit spektakulärem Löwen-Encounter; anschließend relaxen der Royal Thonga Safari Lodge.


Dateianhang:

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Tag 15
Fahrt nach Kosi Bay
Übernachtung in der Kosi Bay Lodge; Chalet; Kosten 720 ZAR/Nacht
Schön auf einem Hügel gelegene Lodge mit netten, etwas bereits betagten jedoch sauberen Chalets. Eine Freitreppe führt auf eine Aussichtsplattform, von wo man die Lakes von Kosi Bay sehen kann. Unser Chalet hatte eine riesengroße Terrasse sowie ein Swimming Pool.
Nachmittags Fahrt ans Gate an der nur für 4x4 zugänglichen Zufahrt nach Kosi Bay Mouth. Wir ließen unseren SUV dort geparkt und bekamen einen Lift einer Familie, die runterfuhr. Ca. 2 km weiter nördlich der Kosi Bay Mouth Zentrale am Estuary sprangen wir vom Wagen; Spazierkraxeln bis zum Ozean und dann wieder zurück hoch an das Gate (Gehzeit bei strammen Marsch ca. 1,5 Stunden); Kosi Bay Mouth enttäuschte uns, da keine Facilities. Der Rückmarsch steil bergauf war trotz allem sehr schön, denn wir konnten die Fischer in den Lakes beobachten.

Tag 16
Kosi Bay
Teilnahme an der von Kosi Bay Lodge angebotenen morgendlichen Bootstour über die Lakes und durch die Deltaarme. Beobachten der Fischer mit Ihren festen Fangreusen. Bewundern der schwimmenden Hippos. Nach Volldurchquerung des Kosi Lake; Boostanleger i. d. N. des Kosi Bay Beach Camps (machte einen komplett desolaten Eindruck); kurzer Fußmarsch zum Strand und Aufenthalt dort i. d. N. der Banga Nek Campsite. Zurück zur Kosi Bay Lodge und nachmittags relaxen.







Tag 17
Fahrt von Kosi Bay in den Hluhluwe–iMfolozi Park
Übernachtung im Hill Top; Rondavelchalet; Kosten 920 ZAR/Nacht; gebucht über KZN Wildlife

Tag 18
Morgendliche und abendliche Self-Game-Drives im Hluhluwe-Teil
Übernachtung im Hill Top; Rondavelchalet









Tag 19
Fahrt in den iMfolozi-Teil
Übernachtung im Nselweni Bush Camp; Kosten 1560 ZAR/Nacht; gebucht über KZN Wildlife
Schönes, aber nicht ganz so weitläufiges Camp auf einer Halbinsel gelegen; unser sehr geschmackvoll eingerichtetes und tadellos sauberes Safarizelt-Chalet lag am Ende des Areals direkt über dem die Halbinsel formenden Flußlauf; man gelangte über eine neue Holzhängebrücke zum Chalet;
Rhinobesuch und große Elefantenherden auf der gegenüberliegenden Flußseite unseres Chalets.

Tag 20
iMfolozi-Teil
Game Drive im Parkteil hinter des Mpila Rest Camps; ziemlich steinige Pad und wenig Tiersichtung. Übernachtung im Nselweni Bush Camp

Tag 21
Die von uns bereits gebuchten und bezahlte Übernachung im Mpila Rest Camp ließen wir sausen, da der iMfolozi-Teil, zumindest unseres Erachtens, wenig Möglichkeiten bot, interessante Self-Game-Drives zu unternehmen. Die Anzahl der Loops dort ist doch so ziemlich eingeschränkt. Außerdem hatten wir mit dem Wetter Pech; seit drei Tagen fegte ein orkanartiger Wind über den Park, daß die Fauna im Gebüsch Zuflucht suchte und somit von der Bildfläche verschwand. Wir entschlossen, uns auf den Weg Richtung Durban Airport zu machen, denn am nächsten Tag sollten wir von dort zurückfliegen.
Übernachtung in Umhlanga – Beach Break Cottages; Kosten ? Keine Ahnung mehr. Auf jeden Fall war die Strandpromenade zu Fuß in ca. 5 Minuten zu erreichen; das Zimmer/Apartment war modern eingerichtet; wir hatten sogar einen Grill auf der großen Terrasse und den Gartenteil davor durften wir auch nutzen; Meerblick durch die schrecklichen hohen Apartmenthäuser Umhlangas hindurch. Nette, lockere Touristen-Atmosphäre im Städtchen.

Tag 22
Rückflug von Durban über Dubai nach Hamburg

Tag 23
Ankunft Hamburg



Unser Resümee

Nach vielen Jahren unserer 4x4-Dachzelt-Self-Drive-Safaris im südlichen Afrika und Uganda hat uns unsere Soft-Tour durch Swaziland- KwaZulu Natal- 2017 sehr, sehr gut gefallen.
Im Vordergrund stand für uns Erholung und sekundär das Abenteuer.
Die Preise für unsere Unterkünfte waren, außer in Cape Vidal, absolut gerechtfertigt und entsprachen dem gebotenen Service.
Swaziland hat unser Herz erobert. Eine kleine Nation mit atemberaubender Landschaft und netten Leuten.
Schön war, daß wir dort, außer im Hlane National Park, viel per pedes unternehmen konnten. Das dortige Angebot zum Mountainbiken oder Reiten haben wir nicht genutzt.
Im Hlane National Park hatten wir unser bisher spektakulärstes Rhino-Zusammentreffen. Das wird bestimmt nicht so schnell getoppt werden können.
Im Hluhluwe–iMfolozi Park waren wir zum ersten Mal, fanden aber, daß dieser unseres Erachtens oftmals arg überbewertet wird. Die Möglichkeiten zum Self-Game-Drive sind eben eingeschränkt. Es mag aber vielleicht auch daran liegen, daß wir andere Parks und deren Self-Drive-Ambiente gewohnt sind.

Auf alle Fälle absolut empfehlenswert --> der Tembe Elephant Park.

Unsere Sanparks-Wildcard fand auch in den Parks und Nature Reserves sowohl in Swaziland als auch in KwaZulu Natal Anwendung. Die oftmals hier kommunizierte Pflicht, neben der gültigen Wildcard auch den Confirmation Letter beim Einchecken in einem KZN-Park vorzulegen, können wir nicht bestätigen. Da unsere Wildcard just am Tag unserer Ankunft im Mlilwane Wildlife Sancutary ablief, konnten wir die Verlängerung um ein Jahr problemlos im dortigen Wildlife Office tätigen.
Den Jahresbeitrag zahlten wir mit der Kreditkarte; eine Bestätigungsemail (Confirmation Letter) wurde sogleich zugesandt.


Ich hoffe, unsere kurz angerissenen persönlichen Eindrücke können dazu beitragen, hier im Forum als Info-Tipps genutzt zu werden und oder dazu beitragen, dem kleinen Swaziland und dem Tembe Elephant Park einen Besuch abzustatten.

In diesem Sinne liebe Grüße vom Alm
Letzte Änderung: 24 Mär 2018 09:44 von ALM.
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