THEMA: Rund ums Kap oder spektakulär unspektakulär
18 Mär 2018 17:55 #515595
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12.01.2018 Flug Frankfurt nach Joburg äh Kapstadt mit Lufthansa

Da Lufthansa im deutschen Winterflugplan den Direktflug nach Kapstadt anbietet und die Strecke zu dieser Zeit mit einem A340-300 geflogen wird, haben wir uns für diese bequeme Möglichkeit entschieden. Mit im Flieger sitzt eine Kollegin von Kerstin. Irgendwie treffen wir fast jedesmal irgendjemanden.

Voller Vorfreude nehmen wir in der Zweier-Außenreihe Platz. Das lieben wir so an den A340 und A330. Man hat zwei Plätze für sich. Seitdem Lufthansa auf die Bestuhlung mit den dünnen Lehnen umgestiegen ist und endlich Bordentertainment in jedem Sitz hat, kann man es ganz gut aushalten.



Nach einigen Stunden Schlaf geht die Zeit irgendwie rum und der Landeanflug startet mit einem echten Highlight. Bei klarer Sicht drehen wir eine große Ehrenrunde ums Kap, ein richtiger Rundflug.



Begeistert knipse ich mit dem Handy zahlreiche Bilder, am liebsten hätte ich sie alle gezeigt.



Nach der Landung



und dem Zoll mit akzeptabler Wartezeit warten wir eine gute Stunde auf unseren Mietwagen bei AVIS. Später stellen wir fest, dass wir eine Stunde zu früh da waren und die Wartezeit vermutlich mit unseren falschen Angaben zu tun hatte.

Bei strahlendem Sonnenschein lotst uns das Navi in das nicht allzu weit entfernte Constantia Stables.



Es hat sensationelle Tripadvisor-Bewertungen. Ohne Navi hätte ich das niemals gefunden und es war schon so schwer genug. Constantia Stables zeigt sich uns gleich als kleines Paradies. Trotz der Wasserknappheit ist hier alles tropisch grün.





Die schon etwas betagte Eigentümerin Lola begrüßt uns herzlich. Mit ihrem Mann bildete sie Jahrzehnte ein tolles Team. Leider ist er vor einem guten Jahr gestorben.



Das Haus ist sehr stilvoll und gemütlich eingerichtet.





Lola weißt uns eindrücklich auf die Wasserknappheit hin. Nach dem Pipi sollen wir gar nicht spülen und höchstens 2 Minuten duschen. Daran halten wir uns während des ganzen Urlaubes streng.

Wir beziehen unser Hayloft unter dem Dach und legen uns erst mal hin.



Überall werden Gärten großzügig mit Grundwasser bewässert. Rationiert ist ja nur das Leitungswasser.
Unser Zimmer ist ganz gemütlich, aber auch etwas in die Jahre gekommen. Wir fühlen uns wohl und schlafen gleich ein. Gleich am ersten Abend erwartet uns das erste kulinarische Highlight. Und was für eins.

Dass wir dieses Mal selbst vier Monate vorher keinen Tisch im La Colombe ergattern konnten, sollte nicht zum Nachteil sein. Kerstin hatte Glück und so fahren wir zum nicht weit entfernten Chefs Warehouse auf dem Weingut Beau Constantia. Es ist ein recht neues Restaurant, das sich in den Rankings gerade steil nach oben arbeitet.

Der Parkwächter begrüßt uns fröhlich, in einem Busch sitzt gleich die erste Vogel-Neusichtung. Das Foto des Cape Sugarbird lasse ich wegen der Quali weg, später hatten wir ihn nochmal.



Die Location ist echt cool und nicht zu overstyled.





Auf der Terrasse trinken wir in allerbester Stimmung einen Sekt und freuen uns an unserem gerade so schönen Leben.





Geordert haben wir die Tapas for two. Für dieses Gourmet-Erlebnis werden gerade mal 700 Rand für uns beide fällig. Und dafür bekommen wir eine Geschmacksexplosion nach der anderen geliefert. Es fängt beim Brot an und dann sind wir einfach nur noch begeistert.



Super angerichtet,





köstlicher Sauvignon Blanc des Hauses, Kerstin isst sogar Thunfisch, netter Service, schöne Sonnenuntergangs-Stimmung.













Dieser Abend ist perfekt. Unfassbar, welch unterschiedliche Geschmäcker und Gänge wir erleben !



und wir sind uns einig, dass uns das hier noch besser gefallen hat, als der Top-bewertete Gourmet-Tempel La Colombe.



Glücklich fahren wir zurück und schlafen tief und fest ein……. Beide mit einem breiten und sehr zufriedenen Grinsen im Gesicht….
Letzte Änderung: 20 Mär 2018 22:49 von casimodo.
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23 Mär 2018 20:14 #516348
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13.01.2018 Kapstadt Robben Island und Dinner mit Franzickes

Nach einer erholsamen Nacht und einer Katzendusche frühstücken wir gemeinsam mit einigen anderen Gästen. Unsere Gastgeberin Lola ist supernett und redet uns mit „Darling“ an.

Heute steht die schon über das Internet reservierte Tour nach Robben Island an.

Rund um den Tafelberg herum geht es zur V&A Waterfront.



Dort stöbern wir durch einige Shops und genießen draußen die Sonne.







Dann geht es nach kurzer Wartezeit vorbei an den faulen Robben auf das Schiff.





Vom Oberdeck aus genießen wir das traumhafte Panorama.



Wir hatten gar nicht so auf dem Plan, dass die Schifffahrt auch schön sein könnte.



Und wie ! Ein superschöner Anblick.







Casimodo und Esmeralda sind glücklich !



Robben Island liegt in einer geheimnisvollen Nebelbank.



Nach der Ankunft werden wir in einen Reisebus verfrachtet und zu dem wenige hundert Meter weiter wartenden Guide gefahren.



Er stellt sich uns als ehemaliger Insasse vor. 1 ½ Jahre hat er hier auf der Insel verbracht. Wir wollten unbedingt von einem ehemaligen Gefangenen geführt werden und sind froh.

Als pervers empfinden wir das vollkommene Traum-Panorama von Kapstadt und dem Tafelberg. Wie elend muss das für die Häftlinge gewesen sein.

Im Innenhof berichtet der Guide lebhaft von dem Tagesablauf.





Dann sehen wir die kleine Zelle Mandelas.







Leider spricht unser Guide schnell und etwas verwaschen, so dass er nicht immer gut zu verstehen ist.







Solch ein Ort verbreitet natürlich düstere Gedanken, aber wir finden : Hier muss man als Südafrika-Liebhaber gewesen sein ! Und dieses Bild hat uns besonders beeindruckt :



Nach einer guten Zeit geht es zum Bus,



der uns vorbei an allerlei alten Gebäuden zu einem kleinen Restaurant fährt.







Wir bleiben draußen und vertreiben uns die Zeit.







Sogar der erste Black Oystercatcher der Reise wird gesichtet.



Die Touris selbst sind auch ein schönes Fotomotiv.



Wir versuchen mitzuhalten




Auf dem Rückweg passieren wir den Steinbruch und weitere alte Gebäude.





Dann geht es zurück aufs Schiff. An der Hafenausfahrt sitzt eine Unzahl von Cormoranen.



Und Unterwegs zeigt sich sogar ein sehr unerwarteter Wal,





ein Seehund



und auch noch Delfine !







Nach einer Stunde verlassen wir zufrieden das Schiff, schlendern noch etwas herum,



essen Tintenfisch und dann geht es schon zurück ins Stables.





Die Wasserknappheit ist hier übrigens überall ein Thema.



Nach einer kleinen Siesta holt uns das bestellte Taxi ab und bringt uns nach Downtown.



Wir freuen uns sehr auf das Treffen mit Franzicke und ihrem Ranger. Sie sind länger in Kapstadt und haben einen Tisch im Kloof-Street-House bestellt. Und das gefällt uns ausgesprochen gut. Kurz nach uns steigt Ingrid aus dem Auto und die Freude über ein Wiedersehen ist groß. Zu dritten Mal treffen wir uns nun schon in Afrika plus ein gemeinsamer Flug nach Joburg. Schon verrückt, oder ?



An einem ausgesprochen angenehmen und lauen Abend vergeht die Zeit im Nu.



Zu Babbeln haben wir immer etwas und so ganz nebenbei rinnt das ein oder andere gute Schlückchen unsere Kehle hinunter.

Das Essen ist auch noch gut.



Dann heißt es Abschied nehmen und der fällt null schwer ! Denn übermorgen an Kerstins Geburtstag sehen wir uns wieder und zwar in Paternoster ! Die beiden werden sich extra ins Auto dorthin setzen und wir freuen uns ! Aber jetzt ruft die Heia und so fährt uns die gleiche nette Taxifahrerin wie auf dem Hinweg zurück ins Stables. Es war ein sehr schöner Tag ! Gute Nacht Capetown.
Letzte Änderung: 23 Mär 2018 21:17 von casimodo.
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30 Mär 2018 10:31 #517002
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15.01.2018 Constantia Stables nach Paternoster Oystercatchers Haven

Beim gemütlichen Frühstück sitzen wir zusammen mit einem Deutschen Rentner und einem englischen Paar, das nach Wilderness ausgewandert ist.



Heute ist kein großes Programm angesagt. Es geht über Blouwbergstrand nach Paternoster. In Paternoster waren wir vor unserer Reiseberichtzeit schon einige Male. Aber dazu später mehr.



Wir verabschieden uns von Lola und dem schönen Stables.



Die Fahrt nach Blouwbergstrand geht quer durch Kapstadt und ist unspektakulär. In Blouwbergstrand treffen wir uns mit Christoph.



Er ist der Inhaber des kleinen südafrikanischen Weinladens in unserem Nachbarort. Wir dürften schon einige Euro Umsatz bei ihm gemacht haben ! Unser Treffpunkt ist vor solch einem typischen Wohnkomplex. Nach einer herzlichen Begrüßung begleitet er uns zu seinem kleinen Haus.

Es ist ganz schnuckelig, aber es wartet auch noch einige Arbeit auf ihn.



Besonders cool ist der alte Jeep in der Garage.



Er ist tatsächlich fahrbereit, aber der Rost hat ihm schon ganz schön zugesetzt. Nach einem Rundgang steigen wir in seinen Landy und machen eine kleine Rundfahrt durch Blouwbergstrand. Christoph kauft übrigens Wasserkanister als Vorrat.... Man weiß ja nie.

Bei unseren vergangenen Besuchen haben wir die schönsten Stellen gar nicht gesehen !



Bei einer Tasse Kaffee beobachten wir die Surfer und das tolle Panorama des Tafelberges.









Chrstoph ist selbst begeisterter Windsurfer und er liebt Südafrika.





Leider haben wir nicht allzu viel Zeit und müssen uns bald schon wieder verabschieden.

Die weitere Fahrt nach Paternoster vergeht im Nu.



Ich habe es schon gesagt. Erst im vierten Anlauf klappte eine Buchung im Oystercatchers Haven. Ob es wirklich so toll ist ?

Die Auffahrt sieht erst einmal unspektakulär aus. Eine sehr nette Angestellte begrüßt uns und bringt uns in den ersten Stock in unser gebuchtes Zimmer Nr. 3. Und es ist ein echtes Woooow-Zimmer !







Superschön eingerichtet und der Blick vom Balkon aus ist sagen wir mal sausaugeil.





Wir bringen schnell unsere Sachen hoch, machen uns frisch, erkunden das Haus









und spazieren am einsamen Strand entlang.



Es ist unglaublich schön hier und wir wissen wieder, warum wir Paternoster so gerne mögen.













Gegen 18:30 Uhr nehmen wir auf unserem Balkon Platz und lauschen dem Meeresrauschen.





Seufz !

Nur schwer können wir uns trennen, aber der Tisch im Gaijtje ist reserviert.



Leider sind wir genau an den Tagen in Paternoster, an denen das Noisy Oyster geschlossen hat.

Das Gaijtje stellt sich allerdingst als ein gleichwertiger Ersatz heraus. Es liegt am Meer.



Gut, dass wir bereits von Deutschland aus gebucht haben.



Es ist fully booked. Wir verbringen einen schönen Abend bei ausgezeichnetem Essen.



Als Hauptgang essen wir beide Scampis Cajun Art.





Nach einem Moment auf dem Balkon legen wir uns ins kuschelige Bett. Morgen ist Kerstins runder Geburtstag !
Letzte Änderung: 31 Mär 2018 09:31 von casimodo.
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06 Apr 2018 21:33 #517928
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16.01.2018 Paternoster / Ausflug in den West Cast NP am Kerstins 50tem

Heute wird Kerstin 50. Mit Meeresrauschen bei Sonnenschein aufzuwachen im Oystercatchers Haven ist jetzt nicht der allerschlechteste Beginn ! Bei Frühstück sind wir beide noch etwas zerknittert, deswegen gibts nur Bilder vom allerköstlichsten breakfast im B&B.



Wir sind ganz alleine da und genießen den herrlichen Meerblick.



Unser heutiges Ziel, der Westcoast National Park mit der Langebaan Lagoon versetzt uns in Vorfreude. Vor vielen Jahren waren wir zur Blumenblüte dort und sind gespannt, wie es uns ohne Wildblumen gefallen wird.

Im Ort sichten wir diesen Rock Kestrel mit frischer Beute.



Voller Vorfreude fahren wir in Richtung Langebaan. Es geht vorbei an großen Minen



bis wir im Ort Langebaan kurz am Strand halten.





Die Sonne tut uns gut ! Es eght ein Stück weiter bis zu einer Kuppe, von der aus wir den ersten Blick auf die türkisblaue Lagune haben. Langsam schlägt unsere Stimmung in Begeisterung um.



Kurz nach dem NP-Gate besuchen wir einen Bird-Hide.





Wir sind alleine.





Wasservögel zu bestimmen, ist mal etwas anderes. Und wie ich finde ähnlich mühsam, wie Raubvögel.

OK, Flamingos bekomme ich noch hin.



African Black Oystercatchers auch.



Eurasian Curlew ? (Erstsichtung)



Whimbrel ? (Erstsichtung)



Irgendwelche Schwärme an bisher unbestimmten Terns fliegen auch noch herum und überhaupt ist es hier so richtig friedlich und einsam.



Nach kurzer Fahrt halten wir schon an einem Aussichtspunkt. Die Gegend ist spektakulär.



Wir saugen die intensiven Sommerfarben in uns auf und knipsen wieder mal zu viele Bilder.







An einigen Straussen und Blüten vorbei geht es weiter in Richtung Tsaarbank Picnic Site.





Das Schiffswrack von damals ist weg und die Blumen natürlich auch.





Der Platz hat trotzdem nichts von seiner Magie verloren. Die Wellen brechen laut tosend an den Felsen. Faszinierend !





Wir schlendern etwas herum.





Es ist einfach schön hier, ohne dass es ein herausragendes Highlight gibt.



Genau das mögen wir inzwischen so.



Hartlaubs Gull



Black Oystercatcher (wir mögen sie so sehr)



Blümchen



Dann heißt es leider schon wieder Abschied nehmen.



Schließlich haben wir heute Abend ein sehr nettes Date und vorher wollen wir noch ein Glas auf unserem tollen Balkon nehmen…..
Letzte Änderung: 06 Apr 2018 22:23 von casimodo.
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08 Apr 2018 09:59 #518052
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16.01.2018 Nachmittag und Abend in Paternoster / Dinner mit Franzickes

Nach einer unspektakulären Fahrt halten wir kurz vor Paternoster



an einem kleinen Tümpel, der tatsächlich noch Wasser hat und Wasservögel. Unter anderem läuft eine Spur-winged Goose herum



und auf dem Telegrafenmast direkt neben uns schaut ein Rock-Kestrel misstrauisch auf uns herab.



Bei herrlichstem Geburtstagswetter machen wir es uns ein letztes Mal auf dem Traum-Balkon gemütlich.
Hier zu sitzen ist einfach ein echtes Highlight.



Leider gehen aber auch die zwei Nächte wieder schnell vorbei. Hier hätten wir es noch länger ausgehalten……. Wenn der Preis nicht so ambitioniert wäre !



Aber jetzt freuen wir uns auf unser gemeinsames Dinner mit Ingrid und Helmut. Die beiden sind extra von Kapstadt aus für eine Nacht hier her gekommen. Das ist echt eine super Aktion ! Sie wohnen im Strandloper, wo wir uns auch einen Tisch zum Dinner reserviert haben. Gerne hätte Kerstin ihren Geburtstag in der Noisy Oyster gefeiert. Das hatte aber gerade an den beiden Tagen unseres Besuches in Paternoster geschlossen.

Und so fahren wir frohen Mutes in das auf der anderen Seite des Ortes gelegene Strandloper.
Es ist etwas größer, macht aber einen sympathischen Eindruck. Freudestrahlend treten uns Ingrid und Helmut entgegen. Bei einem Glas Sekt und regen Gesprächen packt Kerstin eine unerwartetes Geschenk der beiden aus. Sie haben genau ihren Geschmack getroffen und meine Frau ist immer noch ganz begeistert.

Leider gibt es von dem Abend nur ein einziges Bild. Und zwar dieses :



Zu diesem Zeitpunkt hatten wir schon das eine oder andere Glas Wein intus. Helmut hatte kurz vorher gesagt, dass er auf Bilder beim Essen immer den Mund offen hätte…… Hat er ! Und da das das einzige Bild ist, habe ich die beiden gar nicht gefragt, ob ich es hier einstellen darf ! Ist doch OK, oder ?

Ach ja. Neben lebhaften Gesprächen, leckerem Alkohol (ich steckte sogar Guttenberg in die falsche Partei……. peinlich, peinlich……. war bestimmt alkoholbedingt ;) ) gibt es auch hervorragendes Essen.
Leider vergeht die Zeit viel zu schnell und so heißt es zum letzten Mal in diesem Urlaub Abschied von den Franzickes nehmen, die uns einen so schönen Abend in Paternoster beschert haben.

Bei Meeresrauschen ruft dann schnell der Schlaf.

Auf morgen sind wir sehr gespannt. Denn es geht zu einer kleinen Neuentdeckung, dem Grootvlei Guesthouse in der Nähe von Lamberts Bay. Und ich würde nicht ganz ausschließen, dass nach meinem Bericht einige da hin wollen. So viel kann ich verraten : SO etwas hatten wir noch nicht.
Letzte Änderung: 08 Apr 2018 10:19 von casimodo.
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11 Apr 2018 23:01 #518344
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17.01.2018 Strandspaziergang in Paternoster und Fahrt nach Grootvlei/Lambertsbay

Leider heißt es heute das letzte Mal Aufstehen im Oystercatchers Haven. Leider sind im kleinen Frühstücksraum alle schönen Fensterplätze belegt. Ok, dann machen wir eben einen kleinen Strandspaziergang.









Als wir zurück kommen, verlassen gerade fast alle den Frühstücksraum. Und so genießen wir die tollen Smoothies und das traumhafte Panorama.







Da die Strecke in Richtung Lamberts Bay nicht so weit ist, werden die Sachen ins Auto gepackt und der Strand in die andere Richtung erkundet.







Es ist einfach so traumhaft schön hier. Und ganz wenig los.







Auf dem Meer befindet sich eine Dunstwand, die langsam Näher kommt. Wir schlendern gemütlich am Strand entlang, sind allerbester Laune und erfreuen uns des Lebens !












Dieses kleine Vieh haben wir noch niemals gesehen. Was ist das ?



Überall rennen diese kleinen putzigen Vögel herum.



White-fronted Plover ?



Dann heißt es langsam Umkehren. Die Nebelwand hat nun das Ufer erreicht und schafft eine einzigartige Stimmung.



Die Sonne kommt noch durch, aber es ist ziemlich dunstig.





Kurz vor der Lodge unterhalten wir uns mit einem total begeisterten Deutschen Ehepaar. Sie waren schon viel in der Welt unterwegs und am Ende dieser ersten Reise nach Südafrika. Selten haben wir so begeisterte Menschen getroffen. Wir empfehlen ihnen dieses Forum, denn sie wollen wiederkommen.

Dann verabschieden wir uns von unserer netten Gastgeberin



und verlassen an diesem Black-shouldered Kite vorbeifahrend Paternoster.



Nach wenigen Kilometern steht ein Auto halb auf der leeren Straße. Der Parkt aber komisch. Wir werden langsamer, passieren den Parkenden und erkennen…… die Franzickes !
Was für eine schöne Überraschung ! Also schnell ein Foto machen und etwas gequatscht.



Im nächsten Ort heißt es dann an der Tankstelle aber endgültig Abschied nehmen !



Die Weiterfahrt nach Norden gestaltet sich entspannt. Es geht immer am Rande der Nebelwand entlang.



Irgendwann gibt es eine Pause in einem kleinen Padstal.



Immer wieder sitzen Raubvögel auf den Masten, hier ein Jackal Buzzard.



Die letzten Kilometer Landstraße nach Lamberts Bay sind inzwischen geteert.



Schade, früher war das Schotter.



Voller Erwartung klingeln wir am mondänen Zugang zur Grootvlei Lodge. Unser Chalet liegt am Strand, wesentlich mehr wissen wir nicht. Was uns da wohl erwartet ? Der Knaller !
Anhang:
Letzte Änderung: 11 Apr 2018 23:23 von casimodo.
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