THEMA: Das schönste Ende der Welt - Südafrika März 2017
01 Mai 2017 10:51 #473548
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  • Strelitzie am 01 Mai 2017 10:51
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Hallo Beate,

gerade zurück vom "schönsten Ende der Welt" bin ich doch noch schnell aufgesprungen - gerade rechtzeitig, um das Cape Town-Stadium im La Mouette in Gedanken mitzuschlemmen... :)
Ich freue mich auf die Weiterfahrt und fühle mich mittendrin!

Sonnige Grüße
Strelitzie

( Im Krüger war von Herbst noch nichts zu sehen, nur in der "Panorama-Gegend" wurden die Laubbäume bunt - und auch wir haben uns sehr gefreut, dass es zurück in den Frühling ging. :) )
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01 Mai 2017 11:07 #473552
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  • fotomatte am 01 Mai 2017 11:07
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Hallo Beate,

ich versuche mich auch noch an den ( pers. noch nicht gesehenen ) Vögeln:
1. Cape Sugarbird
2. Orange- breasted Sunbird 2x
3. halte ich für einen adulten Dusky Flycatcher,
4. den Jungvogel dazu.
5. ein Sunbird, ja, aber weiter? Muss ein unausgefärbtes Ex. sein.
6. Lesser Double- collared Sunbird
7. Hadeda Ibis

Viele Grüsse,
Matthias
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01 Mai 2017 21:03 #473635
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Ein herzliches "Hallo" an alle interessierten Fomis,

vielen Dank für die weiteren zahlreichen Rückmeldungen. Euer Interesse ist meine Motivation. Im Verlauf der Woche werde ich versuchen, noch 3 weitere Urlaubstage einzustellen. Geschrieben sind schon 2, aber das Auswählen, Bearbeiten und Komprimieren der Fotos kostet viel Zeit. Ich denke, es wird jetzt auch interessanter, da es bald mit dem Mietwagen in die Natur hinausgeht, und da werden uns noch viele Tiere über den Weg laufen. In der Karoo gab es für uns die ersten Schildkröten in freier Natur. So schön! Bis dahin ist es aber noch ein Stückchen hin.

@ Iris & Didi ("Afrika 12): herzlich willkommen. Ich meine mich zu erinnern, dass ihr in eurem letzten Reisebericht erwähnt habt, dass ihr schon häufiger in Südafrika wart. Dann werden euch die eine oder andere Station ja bekannt vorkommen.

@ Helga ("bingobongo 26"): steig noch schnell zu. Mir geht es ähnlich wie dir. Reiseberichte aus dem südlichen Afrika sind auch bei mir immer willkommen. Aus diesen ziehe ich dann die Ideen für unseren nächsten Urlaub.

@ Elisabeth ("sphinx"): auch du bist herzlich willkommen. "Die "Gardenroute" deckt ja nur ca. 50% des Berichtes ab, die anderen 50% verteilen sich dann auf die tierreichen Nationalparks. Eine wunderschöne Ecke, Jedoch wird sich vieles an der "Gardenroute" mit Applegreens Bericht decken. Wir waren zur gleichen Zeit in der Ecke. Die Wanderung im Roberg Nationalpark haben wir sogar am selben Tag unternommen, nur sind wir leider aneinander vorbei gelaufen. :angry:

@ Strelitzie: schön, dass du wohlbehalten wieder zurückgekommen bist, da kannst du dann ja gleich mit uns weiterfahren. Es war ein ganz toller Urlaub, und dein Reisebericht und deine privaten Empfehlungen haben nicht unerheblich zum Gelingen dieser Reise beigetragen. Nebenbei bemerkt: den KNP würde ich auch einmal gerne in "grün" erleben B) , ich kenne ihn nur überwiegend grau und trocken, was natürlich für Sichtungen positiv ist.

@ Matthias ("Fotomatte"): vielen Dank für dein Feedback. Konni hat sich ja auch schon versucht. Jetzt habe ich auch die englische Bezeichnung der Vögel. Dankeschön. Bei deinem "Jungvogel" haben wir zuerst an ein anderes Exemplar gedacht. Wir müssen noch viel lernen. Nr. 5 wurde von Konni, wenn ich es richtig gesehen habe, auch nicht bestimmt. vielleicht fällt dir ja noch etwas dazu ein. An dieser Stelle ein besonders herzliches "Dankeschön" für die wundervollen Fotos in deinem Bericht "Just Birds": was braucht es mehr.

Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte:
Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: namibia-forum.ch/for...n-pampa-und-eis.html
Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 namibia-forum.ch/for...rika-maerz-2017.html
Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen namibia-forum.ch/for...es-keine-katzen.html
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01 Mai 2017 21:23 #473637
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Hallo Beate,
ich bin natürlich auch dabei.
An vielen Orten war ich in den letzten Jahren auch, da werden bestimmt Erinnerungen geweckt.
Im La Moutte haben wir schon 2x das 7 Gang Menü gegessen, es war immer vorzüglich.
Gestern hat mir eine Bekannte das Parker Cottage emfohlen und heute lese ich, dass ihr dort übernachtet habt.
Bin gespannt wie es weiter geht.
Gruss
Monika
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02 Mai 2017 21:11 #473751
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@ Monika ("soletta"): schön, dass auch du dabei bist. Ich erinnere mich noch sehr gut an unseren Austausch über die Weinregion. Vielen Dank noch einmal dafür.
Jetzt geht es auch gleich weiter mit einem neuen Kapitel.

Herzliche Grüße
Beate
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02 Mai 2017 21:31 #473753
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6.3.2017: Kapstadt: Township Langa und Robben Island

Abgeholt wurden wir von „Camissa Travel“ www.gocamissa.co.za/, die den heutigen Tag für uns organisiert hatten, gegen 8.30 Uhr. Nach dem gestrigen Abend auszuschlafen, war schon herrlich B) :laugh: . Auf dem Weg ins älteste Township von Kapstadt, Langa, was so viel wie „Sonne“ bedeutet, hielten wir noch am Nobelhotel „Cape Grace“, um den Botschafter aus Ghana samt Gattin abzuholen. Beide lebten in London und entpuppten sich als überaus wissbegierig und sehr sympathisch.
Ich bin der festen Überzeugung, dass man ein Township besuchen sollte, einfach um ein vollständiges Bild des Landes zu bekommen. Auch wir waren anfänglich sehr skeptisch und wussten schon, dass es grenzwertig ist, durch die Gassen eines Townships zu laufen und Bilder zu knipsen. So eine Tour steht und fällt mit dem Tourguide. Wir hatten Glück. Unser Guide stammte selbst aus diesem Township, hatte es aber geschafft, auf die „andere Seite“ zu wechseln. Er hatte Politik und Soziologie in Kapstadt studiert und engagierte sich bei den Economic Freedom Fighters (EEF) auch politisch. Stolz zeigte er uns ein Wahlplakat mit seinem Bild in „seiner“ alten Straße, und ja, natürlich waren seine Ausführungen nicht neutral, aber er wusste sicherlich aus eigener Anschauung, wovon er sprach.



Wir waren eine relativ überschaubare Gruppe (6 oder 8), und so fielen wir nicht ein wie ein Ameisenhaufen in einer uns völlig fremden Welt.
Zuerst besuchten wir einen Kindergarten. Dort wurde uns von den Erzieherinnen demonstriert, wie frühkindliche Erziehung in einem Township funktioniert und zwar mit relativ bescheidenen Mitteln. Was mich störte, war, dass die Kinder auf uns zu sausten, in den Arm genommen werden wollten, an uns hingen wie Kletten. Ich hätte es meinen Kindern nicht erlaubt, von wildfremden Erwachsenen umarmt zu werden. Etwas Distanz hätte nicht geschadet. Eine Situation, die bei mir einen faden Beigeschmack hinterließ, zumal am Ende die Spendenbox wartete, was auch nicht schlimm war, denn diese Kinder brauchen finanzielle Unterstützung, nur informiere ich mich lieber gründlich über ein Projekt, bevor ich es finanziell unterstütze, und das ging hier einfach zu schnell. Das war dann doch der „Townshiptourismus“, den ich eigentlich nicht wollte, für mich jedoch die einzige Art, zu sehen, wie die überwiegende Mehrheit der schwarzen Bevölkerung auch noch heute lebt.





Danach nahm uns der Tourguide mit in „sein“ Township. Nur Elektrizität muss man dort als Bewohner zahlen, alles andere ließe sich auch wohl nicht in Rand beziffern.
Es gibt Häuserzeilen, welche zumindest von außen etwas besser aussehen, obwohl, wenn man sie betritt…… Und dann gibt es da diese Bretterbuden, die im Winter entsetzlich kalt sein müssen. Müll, d.h. Kabel, Metallreste, Küchenabfälle, Papier, alles durcheinander, wird einfach vor der Tür verbrannt, ein bestialischer Gestank. Es wird noch viel Zeit ins Land ziehen, bevor sich da etwas ändern wird. Nur die wenigsten bekommen wirklich die Bildung, die sie benötigen, um aus diesen Lebensumständen ausbrechen zu können. Es war unser 1. Besuch in einem Township. In Katutura in Windhoek hatten wir 2014 nur den Markt besucht. Wir dachten, wir müssten das einmal sehen, und ich kann nur jedem raten, sich das auch einmal anzuschauen, denn das gehört auch zu Südafrika. LEIDER! Ich lasse jetzt einfach mal unkommentiert einige Bilder sprechen, was soll man dazu auch sagen.













Ob das weiterhilft?













Geschäfte waren teilweise stark gesichert!





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Letzte Änderung: 02 Mai 2017 22:37 von Old Women.
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