THEMA: Das schönste Ende der Welt - Südafrika März 2017
24 Apr 2017 16:56 #472687
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Hallo Beate,
hach, wird das schööön!
Grüße von der zaunpföschdleschwingenden
old woman Friederike
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24 Apr 2017 19:12 #472727
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Hallo Beate,

da bin ich doch auch sehr gerne dabei und lass' mir die Wartezeit verkürzen, bis wir auch dort unterwegs sind... ; ;) :whistle:

Viele Grüße,
Nadja
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24 Apr 2017 23:07 #472783
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Ein herzliches "Hallo" an alle Mitreisenden,
na, da musste ich mir ja die Augen reiben, mit soviel Resonanz hätte ich nun nicht gerechnet. Umso schöner. Allein zu reisen ist doch recht langweilig, obwohl, wenn ich an Annicks und Fotomattes aktuellen Bericht denke, dann kann das auch komplett anders laufen.
@ Dagmar ("Take off"): herzlich willkommen und nimm schon mal Platz.

@ Annick: ich freu mich, dass du mitfährst. Du warst ja schon sehr oft in Südafrika und hast mich im Vorfeld mit allerlei Tipps versorgt.

@ Sascha ("H. Badger"): der einzige Mann an Bord, aber zu Hause hast du ja auch 3 Frauen, daher wird dir die ansonsten rein weibliche Reisegruppe nichts ausmachen. Deinen kleinen Töchtern würde der Addo mit seinen riesigen Elefantenherden bestimmt auch gefallen. Besonders faszinierend empfanden wir jedoch den Mountain Zebra NP. Viele Tiere, die friedlich auf Wildblumenwiesen
grasen, und vor allem Erdmännchen an verschiedenen Stellen, das wäre doch auch etwas für deine Kinder. Das Restcamp bietet komfortable Familychalets (2 Schlafzimmer!) mit großer Terrasse und viel Platz zum Spielen an.

@ Daxiang: Schön, dass du auch mitkommst, da haben wir auf alle Fälle jemanden mit an Bord, der sich mit der Vogelbestimmung prächtig auskennt. Ich habe da ja große Defizite.

@ Hanne: auch du kennst Südafrika sehr gut. Herzlich willkommen.

@ Netti: ich freue mich, dass du dabei bist. Nimm schon mal Platz.

@ Karin ("Chamäleon 2011"): du Glückliche, darfst ja bald selber eine ähnliche Route fahren. Vielleicht ist ja noch das eine oder andere an Interessantem für dich dabei. Aber eins sollst du wissen: auch wir hatten hier und da zu wenig Zeit, es war einfach zu schön. Wir werden im September 2018 nach 10 (?) Tagen KTP zurückkommen und dann noch in den Zederbergen wandern, auf den Tafelberg steigen, nach Hermanus zu den Walen fahren und, und, und.

@ Sabine ("Applegreen"): Ja, da haste mir was eingebrockt mit deiner Drängelei. Na ja, wenn wir uns verfahren sollten, dann kannst du übernehmen, bist ja gerade selbst erst wieder zurückgekehrt. Dir an dieser Stelle noch einmal vielen Dank für die zahlreichen Tipps und Empfehlungen. Vieles wird dir in der Folge schon sehr bekannt vorkommen.

@ Nette ("speed 66"): Ja, ja mit dem Sundowner in Afrika ist das immer so eine Sache. Gehört einfach dazu. Bei uns gibt es ihn überwiegend in Form von Rotwein. Bier oder anderes kann natürlich auch noch besorgt werden. Nimm schon mal Platz.

@ Kerstin ("Kleo 1962"): auch über deine Teilnahme freue ich mich. Schnall dich schon mal an, die Küstenstraße ist sehr kurvenreich.

@ DoNo: ihr hattet ja doch eine fast komplett andere Tour als wir. 2 Schnittpunkte ergaben sich: Kapstadt und der Tsitsikamma. Was hat deine Perle von Mann lecker gekocht. War ein sehr schöner Abend. An dieser Stelle herzliche Grüße an H. auch von meinem Mann. Ich habe die Bilder vom Signal Hill durchgeschaut, waren leider keine mit euch dabei. Bis zum Tsitsikamma bin ich noch nicht vorgedrungen. Wenn schöne Fotos von unserem Grillabend mit dabei sind, schicke ich sie dir.

@ Friederike ("CuF"): 2 "old women", na das kann ja lustig werden. Ist überhaupt "junges Gemüse" dabei? Schön, dass dich diese Reise interessiert. Ich bin auch nur Singular, den Rechtschreibfehler "women" konnte man damals leider nicht mehr ändern. Oder, wie geht das?

@ Nadja ("Fortuna 77"): da haben wir ja unser" junges Gemüse". Schön war deine Reise durch Kwa Zulu Natal. Wenn ich richtig gerechnet habe, wirst du im November am Kap sein. Freu dich schon mal. Vielleicht kann auch dich noch etwas inspirieren. Einige Wanderrouten hätte ich auf Lager. Schön, dass du dabei bist.
Ich werde jetzt noch schnell die passenden Fotos komprimieren (danke Sabine, hat sofort funktioniert), und dann geht es auch schon
Morgen mit den ersten Tagen in Kapstadt weiter.
Herzliche Grüße
Beate
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25 Apr 2017 11:57 #472859
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2.3./3.3.2017: Anreise

Gebucht waren wir diesmal bei der Lufthansa und zwar mit Zubringer von unserem Heimatflughafen Münster/Osnabrück via München nonstop nach Kapstadt.
Über die „Erlebnisse“ auf unserem Langstreckenflug, der so überhaupt nicht zu Ende gehen wollte, gehe ich jetzt nicht weiter ein. Er war mit einem Wort beschrieben: sterbenslangweilig. Es war ein Nachtflug, und man konnte absolut nichts von der schönen Landschaft, die wir mit Sicherheit unter uns hatten, sehen. Als der Flighttracker uns irgendwann anzeigte, dass wir gerade über die Namib flogen, verschlechterte sich meine Laune zusehends. In dieser Region hatte ich mich 2014 mit diesem fiesen Virus, an dem die meisten in diesem Forum leiden, infiziert, und zwar genau in dem Moment, als wir in die D707 einbogen. Na, ja, keine Chance, leider war die Sonne noch nicht aufgegangen, und so musste ich mich damit zufrieden geben, relativ schnell ans Ziel gekommen zu sein, und zwar in knapp 14 Stunden. Da gab es nichts zu meckern.

3.3.2017: Kapstadt

Vorab sei gesagt, dass schon noch ein paar Tage ins Land gehen werden, bevor es richtig raus in die Natur geht. „Sightseeing“ ist erst einmal angesagt, jedoch, nur keine Sorge, nicht im klassischen Sinne. Es wird nicht strapaziös. Die nächsten Tage werden wir mit dem Hop-on-Hop-off Bus die nähere Umgebung von Kapstadt erkunden, ein Besuch des Botanischen Gartens von Kirstenbosch steht auf dem Programm sowie eine Fahrt ins Township von Langa, nach Robben Island und natürlich ans Kap der Guten Hoffnung.
So, da waren wir nun endlich am Ziel unserer Träume angekommen. Einreise, Gepäckausgabe gingen zu dieser frühen Stunde auch relativ schnell, und schon bald konnten wir mit dem Taxi, das uns das „Parker Cottage“ geschickt hatte, zu unserer 1. Unterkunft aufbrechen. Ja, ihr habt richtig gehört: „Taxi“. In Kapstadt brauchten wir die ersten Tage noch keinen Mietwagen, den haben wir erst ein paar Tage später übernommen.
Wir wurden sehr herzlich von der neuen Chefin des „Parker Cottage“, der Schweizerin Pamela empfangen. Sie hatte das Gästehaus erst am 1.3.2017 übernommen und war voller Elan und bis in die Fingerspitzen motiviert. Für uns stand schon ein gedeckter Tisch auf der Terrasse in einem verwunschenen Garten bereit. Das Frühstück war sensationell, und zwar nicht nur am 1. Tag, sondern jeden Morgen aufs Neue. Man konnte aus verschiedenen Menüs auswählen, und dazu gab es noch ein „Special of the day“. Einfach nur köstlich. Fazit: Wir haben diese Wahl nicht bereut und können das „Parker Cottage“ ruhigen Gewissens weiterempfehlen. Für alle Interessierten werde ich im weiteren Verlauf immer die Webseite des jeweilige Gästehauses verlinken. Dann kann sich jeder selbst ein Bild machen. Schaut selbst, ob es euch gefällt. Ich hoffe, das ist in Ordnung und widerspricht nicht den Regeln dieses Forums. www.parkercottage.co.za/
Wir hatten den „Paterson Room“ ausgewählt, sehr geschmackvoll eingerichtet, geräumig mit eigenem kleinen Aussitz und Aircon. Zu den Fotos ist zu sagen, dass diese erst am 2. Tag gemacht wurden und somit das Zimmer nicht mehr „jungfräulich“ (also ohne Tagesdecke und das ganze Gedöns an Kissen etc., was immer so „toll“ aussieht) war. Vom Bad existiert leider nur diese leicht verschwommene Aufnahme, jedoch, wenn ihr ganz genau hinschaut, könnt ihr zumindest noch ein wenig von Old Woman sehen ;) . Für ein paar Rand mehr hatten wir im Vorfeld schon ausgemacht, das Zimmer gleich nach unserer Ankunft beziehen zu können, damit wir noch ein paar Stunden schlafen konnten. Wunderbar!













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25 Apr 2017 12:26 #472866
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Und weiter geht es hier:

Erfrischt, konnte es dann endlich gegen 14.00 Uhr losgehen. Kapstadt: wir kommen. Nach ca. 15 Gehminuten hatten wir die Long Street erreicht und ließen die hübsch bemalten Häuser auf uns wirken. Ein guter Einstieg. Dieses bunte Gemisch aus alter und neuer Architektur, das hatte schon seinen Reiz.








Parkwächter am Ende eines langen Arbeitstages. Im Anhang seht ihr, dass die Schlange um die Ecke weiterging.

Am „Greenmarket Square“ war Trödelmarkt. Leider deckten sich die angebotenen Waren nicht ganz mit meinem Geschmack.




Weiter ging es dann zur „V & A Waterfront.“ Es war Freitag und dementsprechend voll, was uns aber nicht weiter störte. Wir ließen uns treiben, und in der Nähe des „Two Oceans Aquarium“ und des „Food Market“ machten wir einen Abstecher in die Markthalle „Watershed“. Typisch afrikanische Artikel einer Vielzahl lokaler Händler und Designer werden dort angeboten. Eine ganz tolle Mall, wie wir fanden.





Viel war nach der langen Anreise nicht mehr mit uns los, und so ließen wir den Abend im Restaurant „Den Anker“ ausklingen. Wir waren froh, reserviert zu haben, denn das Lokal war sehr gut gebucht. Ich hatte „Kingklip Den Anker“ und mein Mann Rinderfilet. Die Qualität war ordentlich, nicht mehr und nicht weniger.





Danach ging es mit dem Taxi zurück und direkt ins Heiabettchen.
Gute Nacht!
Anhang:
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26 Apr 2017 14:11 #473048
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4.3.2017 Kapstadt: Camps Bay, Bo Kaap, Signal Hill

Ursprünglich hatte ich angedacht, an diesem Samstagvormittag nach Woodstock zum Markt zu fahren. Dort soll eine ganz tolle Atmosphäre herrschen, besondere Fotomotive inbegriffen, ich konnte meinen Mann jedoch nicht dafür begeistern. Und somit entschieden wir uns dann, nach Camps Bay zufahren. Das Wetter war so schön, und was liegt da näher als Meer und Strand.
Pamela hatte uns schon das 2-Tagesticket für den Hop-on Hop-off Bus www.citysightseeing.co.za/ besorgt, und so konnte es gleich losgehen. Im Rückblick betrachtet eine wirklich bequeme Art, Kapstadt und Umgebung zu erkunden. Im Ticket inbegriffen ist ein Audioguide in Form von Ohrstöpseln in jeder nur erdenklichen Sprache. Zuerst nahmen wir am „Mount Nelson Hotel“ (leider waren wir nie zum „High Tea“ da, schlicht und ergreifend keine Zeit), das 5 Gehminuten von unserer Unterkunft entfernt lag, die „gelbe Linie“, welche durch die Innenstadt fährt. An zahlreichen Museen kann man aussteigen. Die hatten wir aber nur bei schlechtem Wetter auf unserer Liste, und somit wechselten wir in der Long Street in die „blaue Linie“ und fuhren Richtung Camps Bay. Alles in Ruhe, die komplette Tour mit den 14 Haltestellen schien uns für den ersten richtigen Urlaubstag zu üppig.
Das mondäne Seebad Camps Bay, malerisch unterhalb der Bergkette „Twelve Apostels“ gelegen, wirkte auf uns wie eins dieser tollen Seebäder an der Riviera. Eine lange Palmen gesäumte Strandpromenade mit vielen Cafes, Restaurants und Läden, breiter Sandstrand und auf Grund des dort fast immer kräftigen Windes eine herrliche Brandung. Was will man mehr, und so machten wir erst einmal einen ausgiebigen Strandspaziergang. Wer baden möchte, geht in den Felsenpool, ob der allerdings viel wärmer ist als der eiskalte Atlantik, kann ich nicht zu sagen. Leider war es sehr dunstig, und dementsprechend schlecht sind die Fotos geworden.





Ein paar von den 12 Aposteln könnt ihr hier sehen.

Danach fuhren wir Richtung Sea Point am WM Stadion vorbei wieder zur „V & A Waterfront“ zurück. Fish & Chips bei „Ocean Basket“ und dann ab zur kleinen Hafenrundfahrt, welche im 2-Tagesticket inbegriffen war. Startpunkt war die Pier hinter dem „Two Oceans Museum“. Eine willkommene Abwechslung.



Das Näschen braucht auch Sonne!

Viel Zeit war nicht mehr, denn für heute Abend hatten wir uns mit Fomi „DoNo“ und besserer Hälfte verabredet, aber der muslimische Stadtteil Bo Kaap lag noch auf unserem Heimweg, und den wollten wir unbedingt noch besuchen. Am „Noble Square“ begegneten uns aber noch vorher diese Jungs. Na, erkennt ihr sie? Im übrigen ein sehr lebhafter Platz mit viel Kleinkunst.


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