THEMA: Das schönste Ende der Welt - Südafrika März 2017
18 Mai 2017 00:27 #475399
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12.3.2017: Wilderness: Teil 2: „Gallinule Bird Hide” und „Malachite Bird Hide“

Vorbemerkung: Ich bitte um Nachsicht für die vielen Fotos. Was für viele Menschen Elefanten, Katzen etc. sind, waren für uns an diesem Tag diese Vögel. Wunderschön! Wobei…., keine Sorge, Elefanten kommen auch noch B) .

Gegen 13.00 waren wir wieder am Ausgangspunkt angelangt und fuhren dann die paar Kilometer zum „Gallinule Bird Hide“. Den Schlüssel dazu holten wir uns am „Fairy Knowe Hotel“, und dann ging es die paar Schritte zu Fuß runter. Ein hübscher Hide, recht großzügig angelegt und direkt am Touw River gelegen. Absolute Ruhe, Natur pur, wie schön. Nach den Fotos zu urteilen haben wir wohl 1 Stunde dort zugebracht. Schade war, das sich der „Malachiteisvogel“ im Schilf versteckte und sich ganz schlecht fotografieren ließ.
Wir sollten Riedschaben/ Reed Cormorants, Weißbrustkormorane/White Breasted Cormorants und Schlangenhalsvögel/ African Darters sehen.

















Unreifes Kammblässhuhn/Red-knobbed Coot immature: danke Konni ("Daxiang")



Adultes Kammblässhuhn/Red-knobbed Coot: danke Konni ("Daxiang")



Wir wollten gerade gehen, da sahen wir dies kleine Kerlchen. Es war und blieb auch leider vom Schilf bedeckt.

Malachiteisvogel/Malachite Kingfisher



Er ist so schön. Leider das Foto ganz und gar nicht :( !



Da sieht man noch ein wenig vom schönen Gefieder B) !



Danach ging es dann mit dem Auto weiter zum „Mallachite Bird Hide“, der am Nordufer des Sees „Bo-Langvlei“ liegt. Das letzte Stück des Weges war zwar recht bumpy, aber egal. Mit uns war nur noch eine junge Frau mit Hund in diesem Unterstand, die genauso wie wir in Ruhe betrachten wollte. Dann rauschte irgendwann noch ein recht lautes Paar hinein, welches aber sofort wieder ging :woohoo: . Natürlich sind die frühen Morgenstunden die besten, aber so sahen wir auch eine Menge, vor allem haben wir es genossen, die Tiere in Ruhe bei ihren Aktivitäten betrachten zu können. Eine ganz tolle Erfahrung, für uns eine Premiere. Wir hielten uns dort wohl auch eine gute Stunde auf, sehr unterhaltsam, besser als jeder Kinothriller B) . Irgendwie vergisst man in so einer Umgebung die Zeit :ohmy: .



Zwergtaucher/Little Grebe: danke Konni ("Daxiang")









Über dieses Kerlchen haben wir uns köstlich amüsiert!











Und noch einmal ein schöner Schlangenhalsvogel, diesmal im Schilf versteckt!







Danach ging es dann nach Hause, schnell aufbrezeln für den Abendausgang :P .
Ein Kuriosum am Rande: Unsere Jungs Gerald und J.D. hatten uns ja die ganze Zeit liebevoll betreut, hatten sogar die schmutzigen Wanderstiefel blitzeblank geputzt :) . Nun waren sie aber zu weit gegangen. Ich hatte am Morgen vergessen, unsere schmutzigen (!) Wandersocken in unseren Wäschesack zu tun und hatte sie auf der Badewanne liegen gelassen. Abends fanden wir sie dann so vor: gewaschen und gebügelt (!) :ohmy: . Was für ein Service :kiss: .



Für den Abend hatten wir wieder in „The Girls“ reserviert, wie immer eine gute Wahl. Heute aßen wir beide Filetsteak, wirklich lecker und zum Nachtisch „Birne Helene“ mit Eis.





Diesmal war der hauseigene Shuttle pünktlich, und trotzdem war es schon wieder 23.00 Uhr als es endlich ins Bett ging.
Morgen sollten wir Wilderness verlassen und in den Tsitsikamma Nationalpark fahren. Dort wollten wir 2 Tage bleiben. Auch ein Wiedersehen mit Fomi DoNo nebst Begleitung war geplant. Es sollten 2 schöne Tage werden :) .
Gute Nacht!
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22 Mai 2017 14:04 #475829
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Die nächsten beiden Reisetage werde ich leider in Etappen einstellen müssen. Nur noch diese Woche gilt es zu überstehen, dann habe ich wieder mehr Zeit :) .

13.3.2017: Tsitsikamma Nationalpark

So schnell kann das gehen: 4 Übernachtungen in Wilderness, wo war die Zeit geblieben? Gerne wären wir noch ein paar Tage bei den Jungs geblieben. So wohl haben wir uns selten im Urlaub irgendwo gefühlt, und es war noch nicht einmal für hiesige Verhältnisse extrem teuer :kiss: .
Nun denn, schnell packten wir morgens die Sachen, hatten es aber nicht sehr eilig. Ausgiebig und in Ruhe frühstücken war Pflichtprogramm hier. So lecker war es: selbstgemachtes Bircher Müsli, herzhafte Eiergerichte, ganz viele Sorten Obst, selbstgemachtes Brot etc. Gerald und J.D. machten überhaupt alles selber. Sie putzten, räumten auf, bereiteten das Frühstück :ohmy: . Lediglich für die Küche hatten sie am Morgen ein Mädchen, welches für 2 Stunden kam.
So, genug der Lobhudelei. Dass wir es hier besonders prima fanden, hat nun wahrscheinlich auch der Letzte verstanden.
Insgesamt war Wilderness ein sehr guter Ausgangspunkt für Tagestouren, und so hatten wir es zum Tsitsikamma Nationalpark, wo wir 2 Nächte bleiben wollten, auch nicht sehr weit (unsere beiden Gastgeber empfehlen diese Tour sogar als Tagestour von Wilderness aus). Nur ca. 140 km auf der gut ausgebauten N2 lagen heute vor uns. Auf dem Weg zum „Storms River Mouth Rest Camp“ (SAN Parcs) hatten wir einen Abstecher ins „Natures Valley“, einem dieser fast unberührten „Traumstrände“ direkt am Indischen Ozean, geplant. Wann aber besucht und fotografiert man Traumstrände :dry: ? Ganz genau: bei Traumwetter, soll heißen, bei Sonnenschein. Das gab es aber heute Morgen noch nicht, und daher entschieden wir uns, vorher „Birds of Eden“ einen Besuch abzustatten. Kein großer Umweg, und da sich Petrus noch nicht so ganz entscheiden konnte zwischen Wolken und Sonne, auch eine sinnvolle Alternative. Ich glaube, dass man den Park sogar bei Regenwetter besuchen kann, vorausgesetzt die Dachplane ist wasserdicht :ohmy: . Mehr als 3000 einheimische und exotische, früher in Käfigen gehaltene Vögel leben im 2,3 Hektar großen Park. Es ist das Ziel des Projekts "Birds of Eden" gefangen gehaltenen Vögeln eine natürliche und sichere Heimat zu geben, in der sie sich frei bewegen können. Man hofft auch, dass Vogelbesitzer ihre Tiere an das Aviarium weitergeben, wo diese nach einer Phase der Rehabilitation wieder ihr eigenes Leben führen können. Nette 2 Stunden verbrachten wir hier. Für Familien mit kleineren Kindern halte ich es jedoch für ungeeignet, da gibt es bestimmt interessantere Tierparks. Gleich nebenan gibt es das „Monkeyland Primate Sanctuary“, für kleine Kinder vielleicht spannender. Ich will „Birds of Eden“ gar nicht abwerten, es ist jedoch, was es ist: ein Tierpark, und den besuche ich schon in Deutschland nicht sehr gerne. Ein paar Fotos stelle ich aber trotzdem ein, damit Interessierte sich informieren können.























Immer mehr kam die Sonne durch, vielleicht hatten wir ja Glück. Wir wollten unbedingt noch das „Natures Valley“ sehen, auf den Fotos sah das immer wirklich phantastisch aus. Riesiger Sandstrand, blauer Himmel, Dünenlandschaft dahinter, und das Ganze völlig menschenleer :woohoo: .
Menschenleer war es auch wirklich dort, wir waren die einzigen Menschen. Hoch oben in den Dünen hatten wir einen tollen Picknickplatz. Lediglich die Sonne ließ noch auf sich warten, leider kam sie immer nur phasenweise zum Vorschein :angry: . So kann ich auch nur Fotos einstellen, die zumindest erahnen lassen, wie toll die Kulisse bei Bilderbuchwetter hier sein muss B) .







Das Wetter wurde dann immer besser!





Was für eine schöne Aussicht von unserem Picknickplatz!



Egal, dachten wir: es war zumindest den ganzen Tag trocken geblieben, und das ist in dieser Ecke nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit. Die folgenden Fotos zeigen, wie üppig hier die Vegetation ist.





Den 2. Teil des Tages werde ich versuchen, heute Abend einzustellen :unsure: .
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22 Mai 2017 20:20 #475892
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Nun wurde es aber Zeit. Die kurze Fahrt zum Rest Camp war schnell geschafft. Das letzte Stück dorthin war landschaftlich sehr, sehr reizvoll. Üppige Heidebüsche säumten die Straße, dunkelrosa, was für eine Farbenpracht :) .





Der Check-in ging schnell wie immer bei den staatlichen Camps www.sanparks.org/par.../camps/storms_river/. Man wartete schon auf uns. Jemand hatte sich nach uns erkundigt, so teilte uns die freundliche Dame an der Rezeption mit :ohmy: . Auf dem Weg zu unserem Chalet sahen wir eine große Baboon- Familie am Wegesrand sitzen. Na, hoffentlich lassen die uns in Ruhe und machen nicht so viel Lärm :whistle: ? Wir konnten uns noch gut daran erinnern, wie sie uns im vergangenen Oktober im Olifants Camp im Krügernationalpark „gequält“ hatten :huh: . Das Haus konnte man nur verlassen, wenn man einen Gürtel über dem Kopf schwingen ließ. Die schreckten vor gar nichts zurück und machten auch in der Nacht Krach bei der Suche nach Nahrung. Uns sollten sie während der nächsten 2 Tage nichts tun, wir sahen sie nicht mehr. Gut so, brauchten wir auch nicht, reichte ja, dass Sabine „Applegreen“ auf ihrer Wanderung 1 oder 2 Tage vorher „belästigt“ wurde :evil: . Was immer Sabine „Applegreen“ gemacht hatte, es war sehr effektiv :P . Die Baboon verharrten jetzt wohl irgendwo erst einmal in Schockstarre. Danke, Sabine „Applegreen“. Bemerkung: leider haben die Touristen diese an sich scheuen Tiere völlig durch verbotene Fütterungen verdorben. Die Baboons können eigentlich nichts dafür, dass wir sie nicht so sehr bei unseren Unterkünften mögen.
Die folgenden Fotos von unserem Chalet sind erst am nächsten Tag entstanden, wir bekamen nämlich Besuch und vergaßen, die Unterkunft zu fotografieren. Eigentlich dachte ich, ich hätte das „Honeymoon Chalet“ von „Casimodo“ und vom „bayern Schorsch“ gebucht , nämlich die Nr. 19, als ich jedoch kurz vor unserer Reise noch einmal bei SAN-Parcs nachschaute, sah ich, dass es 4 HCs gab. Das konnte nicht sein, und mir schwante schon Übles, denn die sind nämlich um einiges teurer als die normalen Cottages, da sie abseits vom Trubel als einzelne Häuschen (die anderen Cottages sind Reihenhäuser) direkt am Meer liegen. Wir wollten jedoch diesen einmaligen „Luxustraum“ B) , na ja, da hätte ich jedoch besser aufpassen müssen. Wir hatten die Nr. 16a, von der Lage her einmalig. Direkt an den Klippen gelegen, mit freier Sicht aus dem Wohn- und Schlafbereich auf den Indischen Ozean, jedoch der Wohnraum mit großzügig konzipierter Küche hätte ein dringendes Update nötig gehabt. Es war nicht wirklich sauber. Im Nachhinein denke ich, wären wir eher da gewesen, hätte ich gemeckert, und das heißt schon was. Ich bin normalerweise nicht der Typ, der sich im Urlaub mit solchen Sachen herumschlägt. So schön wie bei uns zu Hause finden wir es nirgendswo, jedoch wenn alles andere passt, kann man auch mal darüber hinwegsehen. Bett und Bad waren sauber, aber wirklich sehr „Honeymoon“ :ohmy: . Das Bett war nicht sehr breit, eigentlich eher richtig schmal :ohmy: , und das Bad winzig. So beengt hatten wir schon lange nicht mehr geschlafen, hat uns aber absolut nicht geschadet. Wir haben es überlebt.

Chalet Nr. 16a ist das vorderste Chalet! Anmerkung:: Das Chalet war fälschlicherweise (danke Elisabeth "Sphinx") von mir als Nr. 18 ausgegeben worden. Ich habe das korrigiert!





Wo war ich stehengeblieben, bevor ich über die Unterkunft gemeckert habe? Ach ja, wir bekamen Besuch. Fomi „DoNo“ nebst Begleitung (ab sofort nur noch kurz die „DoNos“ genannt B) )kamen, um uns zu begrüßen. Die beiden hatten, wie ich am nächsten Abend feststellen sollte, eine wesentlich bessere Unterkunft: ein normales Cottage (ich glaube Nr. 5), großzügig, für 4 Personen geeignet und mit einem modernen Bad ausgestattet. Selbst die Terrasse war doppelt so groß. Beim nächsten Mal würden wir also, wenn Nr. 19 nicht mehr frei ist, diesen Unterkunftsstypus wählen. Die Lage ist zwar nicht ganz so spektakulär wie beim Typ „HC“, aber auch absolut nicht schlecht, wie wir noch sehen sollten. Wir verabredeten uns für den kommenden Abend zum Braii. Die beiden wollten sich um die Einkäufe kümmern, wie komfortabel und sympathisch :kiss: .
Es war schon spät, und wir waren hungrig. Der Restaurantbetreiber des Tsitsikamma, „Cattle Baron“ hatte bei diversen Fomis eine sehr gute Bewertung bekommen, und daher wollten wir ihm noch einmal eine Chance geben, denn in Skukuza im KNP fanden wir das Essen nicht so berauschend. Auf dem Weg zum Diner präsentierte sich uns die Landschaft folgendermaßen. Man kann es so auf den Fotos nicht sehen, aber die Felsen waren voll von Dassis. Wir waren hingerissen.





„Cattle Baron“ hatte, nachdem es im vergangenen November abgebrannt war, provisorisch ein großes Zelt direkt am Meer aufgestellt. WIFI gab es auch. Die Steaks, die wir bestellten, waren ganz okay, der Braii am nächsten Tag aber um Längen besser :) .



Müde fielen wir gegen 22.00 Uhr ins Bett. Die Nacht sollte sehr turbulent werden :ohmy: .
Gute Nacht.
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24 Mai 2017 13:50 #476074
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14.3.2017: Tsitsikamma Nationalpark

Die Nacht war sehr stürmisch gewesen. Man hatte den Eindruck, in einem Bett hoch oben auf einer Klippe, an der sich riesige Wellen brachen, zu schlafen. Als wir ins Bett gingen war Ebbe. Man konnte aber deutlich sehen, wie weit das Wasser wohl bei Flut kommen musste, da noch Restfeuchtigkeit auf den Felsen zu sehen war. In der Nacht hatten wir Flut. Na, wenn das mal gut ging :ohmy: ? Ging es, und wir haben auch relativ gut geschlafen. Das Geräusch war zwar sehr laut, aber auch sehr monoton, und daher konnte man wohl schlafen.
Am nächsten Morgen hatten wir dann vor unserem Schlafzimmerfenster beste Unterhaltung. Wozu braucht es da einen Fernseher, den das Chalet auch hatte :lol: .





Die Landschaft konnte man als „wildromantisch“ bezeichnen. Wer mag da schon aufstehen :unsure: .



Zum Frühstück bekamen wir wieder Besuch, diesmal nicht von den „DoNos“, sondern von dieser netten Dame oder Herrn. Wenn man die Augen schloss, konnte man auch glauben, an der Nordsee zu sein, so einen Krach machte sie :ohmy: .



Danach machten wir das, was wahrscheinlich alle Touristen machen, wenn sich hier sind: den „Mouth Trail“ wandern, welcher zur „Storms River Mouth Suspension Bridge“ führt. Der Start des „Mouth Trails“ ist direkt am Strand, und dann geht es bergauf, bergab in den immergrünen Dschungel ähnlichen Wald. Zwischendurch hat man immer wieder tolle Ausblicke auf den Indischen Ozean. Die Wanderung ist sehr leicht, jedoch durch die vielen Fotostopps zieht sich das Ganze doch ein wenig in die Länge B) . Nun ein paar Fotos, die besser als ich von der Schönheit dieser Landschaft erzählen können.























Am Ende dieser Wanderung hatten wir dann noch 2 schöne Tiersichtungen.

Gürtelschweif/Girdled Lizard: danke Matthias ("fotomatte")




Afrikanische Kurzfühlerschrecke/Milkweed Grashopper ("Phymateus leprosus", so bestimmte ein pensionierter deutscher Biologielehrer dieses Tierchen vor Ort. Er sagte, es wäre sehr giftig, woraufhin eine Frau kreischend davonlief :angry: :evil: !)



Danach mussten wir uns erst einmal um ein Gastgeschenk für die „DoNos“ kümmern. Im lokalen Shop wurden wir schnell fündig. Viel Auswahl hatten sie zwar nicht, wir hoffen aber, dass der Weißwein keine Kopfschmerzen verursacht hat :unsure: .
Wir haben uns dann kurz aus unserem hauseigenen Kühlschrank gestärkt und uns dabei auf unseren Terrasse den Wind um die Nase wehen lassen. Wie herrlich war das :) .
Den 2. Teil des Tages werde ich versuchen, heute Abend einzustellen :unsure: .
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24 Mai 2017 21:35 #476116
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Nach dieser kleinen Pause hatten wir noch etwas Bewegungsdrang und entschieden uns, den ca. 1 km langen „Lourie Walk“ (Teil von Sabine „Applegreens „Blue Duiker Walk“) zu gehen. Er begann direkt an der Hauptstraße, 5 Gehminuten von unserem Häuschen entfernt und führte uns stetig auf leicht unwegsamem Gelände bergan durch Dschungel ähnlichen Wald. Ich dachte immer mal wieder mit etwas Sorge an die Baboons, die wir am Vortag gesehen hatten. Zu dem Zeitpunkt wusste ich ja leider noch nicht, dass Sabine „Applegreen“ ganze Arbeit geleistet hatte und die Baboons z. Z. wohl traumatisiert irgendwo in Deckung gegangen waren :ohmy: . Ein sehr schöner Wanderweg mit z. Z. fantastischen Ausblicken auf den Indischen Ozean. Wie schön ist es hier :) !













Hier haben mich die Mücken, die mich so sehr lieben, wieder gequält :angry: !





So, nun aber genug mit Bewegung. Die letzten Sonnenstrahlen des Tages genossen wir auf unserer Terrasse. Stellt euch vor: ein schöne Tasse Kaffee und dann diese Aussicht. Unsere Möwe stattete uns auch wieder einen Besuch ab, in der Ferne sonnten sich Kormorane auf den Felsen. Was für ein schönes Fleckchen Erde :laugh: !





Den Abend ließen wir auf der Terrasse der „DoNos“ ausklingen. Es gab einen zünftigen Braii mit Bratwurstschnecken, Rindersteaks, leckerem Salat und Rosmarinkartoffeln aus dem Backofen. Fazit zu den „DoNos“: Wir können die „DoNos“ als Braiimaster und bei geselligen Runden uneingeschränkt weiterempfehlen. Der Braii war zu unserer „vollsten Zufriedenheit“ :kiss: . Sollten beide irgendeinem Fomi mal in Afrika über den Weg laufen, empfehlen wir, unbedingt eine eventuell ausgesprochene Einladung zum Grillabend anzunehmen. Alles andere wäre dumm :woohoo: . Vielen Dank noch einmal dafür, „DoNos“! Es war ein sehr schöner Abend :) .
Vor dem Essen entstanden noch einige schöne Aufnahmen direkt auf den Klippen vor der Terrasse der „DoNos“. Es war eine sehr farbenfrohe Stimmung, nicht ganz von dieser Welt.









Da es zum Braii erst einen Gin Tonic und danach auch das eine oder andere Glas Wein gab, hatten wir eine anständige Bettschwere und fielen gegen 22.00 Uhr todmüde ins Bett. Morgen wollten wir zum Addo Elefant Nationalpark fahren, um dort mein „Elefantentrauma“ :ohmy: zu therapieren, aber dazu zu gegebener Zeit mehr.
Gute Nacht.
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31 Mai 2017 00:30 #476625
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15.3.2017: Addo Elefant Nationalpark

Diesmal war die Nacht sehr ruhig gewesen. Der Wind hatte sich gelegt, und so hatten wir ohne Unterbrechung schlafen können.
Gegen 6.00 Uhr wurden wir wach. Schnell raus aus den Federn. Wir hatten 8 Stunden am Stück geschlafen, das sollte ja wohl reichen :unsure: . Das Wetter war bereits jetzt schon mehr als perfekt: strahlend blauer Himmel, keine Wolke zu sehen. Unsere Kommunikation mit Petrus funktionierte wie fast immer hervorragend.
Eigentlich hatte ich mich auf ein gemütliches Frühstück mit meinem Mann gefreut, der hatte aber nichts Besseres zu tun, als ständig nach draußen zu rennen, um, wie er sagte, das „allerletzte“ Foto dieser wunderschönen Landschaft zu schießen :angry: . Na, ja, wer´s glaubt :ohmy: !





Selbst die Heide leuchtete bei dem Wetter mehr als bei unserer Ankunft. Was für eine schöne Landschaft! Im Vordergrund sind wohl schon die Ausläufer von Baviaanskloof zu sehen.



Heute hatten wir eine etwas längere Strecke zurückzulegen. Unser Ziel war der Addo Elefant Nationalpark, und 260 Km, gut 3 Stunden Fahrzeit lagen vor uns.
Als wir die N2 in Port Elizabeth in Richtung Addo Elefant Nationalpark (R335) verließen, kamen wir an einem Township namens „Motherwell“ vorbei. Pure Tristesse. Ich habe hier keine Fotos gemacht, irgendwie war mir nicht danach, aber diesen Ort habe ich als ganz besonders erbärmlich in Erinnerung, wozu mit Sicherheit auch die Steinbrüche, die unglaubliche Staubwolken zu den Bewohnern hinüber wehten, beitrugen. Kinder spielten zwischen den Müllhaufen im Staub mit Autoreifen (einfach fürchterlich das Müllproblem in Südafrika: man entsorgt ihn häufig einfach in der Landschaft, und im Umkreis dieser Townships sieht es durchgängig so aus wie bei unseren Autobahnausfahrten :angry: ), Männer und Frauen saßen vor ihren „Behausungen“, die Türen sperrangelweit auf, damit der Staub auch schön hineinwehen konnte. Ob sie wohl alle Arbeit hatten? Eher nicht, aber wenn, so ging mir irgendwann durch den Kopf, dann sind das die Männer und Frauen, die auf den Plantagen und in den zahlreichen Lodges am Randes des Addo Elefant Nationalparks arbeiten, und dort bekommen sie bestimmt einen Hungerlohn für die schwere Arbeit, die anfällt. Ich werde das jetzt nicht weiter vertiefen, so nach dem Motto: reiche Welt - arme Welt, gerecht - ungerecht, das kennen und wissen wir alles schon, und das wird auch nichts ändern, und noch eine Betroffenheitsbekundung mehr braucht diese Welt schon mal gar nicht, und mit dem Reisen kann man deswegen ja auch nicht aufhören, dann würde ein großer Wirtschaftszweig wegfallen, und es würde sich dadurch ja verschlimmern. Es mag für den einen oder anderen schon leicht zynisch klingen angesichts der Tatsache, dass wir überwiegend in eher hochpreisigen Unterkünften gewohnt haben, aber beim Nachdenken darüber wird man nicht gerade froher, und ich habe es mehr und mehr verstanden, warum viele der Unterkünfte sicherheitstechnisch Festungen glichen. Das haben wir in Namibia so nicht gesehen oder vielleicht übersehen :unsure: . Diese Diskrepanz kann schon dazu verleiten, auch mal zuzulangen, wobei das natürlich keine Entschuldigung sein kann. Einzig und allein Bildung – Analphabetismus ist da ein großes Thema - wird ihnen die Chance geben, dieser Trostlosigkeit zu entkommen, eine gute Möglichkeit für unsere jungen Menschen, sich nach dem Schulabschluss für ein FSJ oder ähnlichem dort eine Zeit zu engagieren. Auch kleine Schritte helfen. Wenn ich die Möglichkeit nach dem Schulabschluss damals gehabt hätte, ich hätte es gemacht, aber da war Afrika insgesamt (und es gibt auf diesem Kontinent mit Sicherheit Ecken wo Hilfe nötiger ist als in Südafrika!!!) ein mehr oder weniger „weißer Fleck“ auf der Landkarte. Man ging damals eben in die USA oder nach Australien B) , für was auch immer!
Typisches Straßenbild unterwegs: Menschen warten. Auf was, wissen wir nicht!





So, jetzt die knallharte Überleitung :evil: :dry: zu unserem nächsten Quartier, denn dies ist ja ein Reisebericht und keine Reportage über das Elend auf dieser Welt, aber manchmal dürfen ein paar nachdenkliche Worte wohl erlaubt sein :) .
Unser Quartier für die nächsten 3 Nächte war das „Woodall Country House“ www.woodall-addo.co.za/, welches mitten in einer großen Zitrusplantage liegt. Sehr herzlich, wenn gleich auch etwas reservierter, geschäftsmäßiger als in Wilderness, wurden wir empfangen. Erst wurden wir herumgeführt und uns die Örtlichkeiten erklärt, und dann versorgte man uns bei einem Begrüßungsgetränk mit allen notwendigen Informationen, die man für ein angenehmes Leben in dieser Lodge benötigte: Essenszeiten, die Möglichkeit der Buchung von verschiedenen Game Drives oder Ganztagesausflügen in Private Game Resorts, Massageangebot etc. Dass man am Abend nicht a la carte speisen konnte, sondern dass es „nur“ ein festes Menü gab, störte uns absolut nicht. Hunger hatten wir immer :laugh: :P :evil: . Wir inspizierten die Speisekarte und entschieden uns, jeden Abend hier zu essen. Preis-Leistung schien in Ordnung und um vorzugreifen, war es auch. Zwar hätte die Hauptspeise zweimal etwas besser gebraten sein können, aber schlimm war das jetzt auch nicht, alles absolut noch im grünen Bereich. Die einzelnen Gänge waren immer sehr abwechslungsreich und schön angerichtet, und es hat jeden Abend erneut viel Spaß gemacht, dort zu essen, warum sollen wir da noch großartig etwas anderes suchen. Wir haben aber einige Gäste getroffen, die nicht sehr erfreut waren, dass sie „nur“ Menü essen konnten und die Küche in diesem Punkt nicht sehr flexibel war. Na ja, ich würde mal sagen: meckern auf sehr hohem Niveau.











Das Gepäck war mittlerweile schon auf unser Zimmer gebracht worden. Sehr groß, mit allem erdenklichen Komfort ausgestattet, inklusive eigenem separatem Außenbereich mit Regendusche. Auch Aircon war vorhanden, und die sollten wir auch die nächsten Tage brauchen, denn es wurde immer heißer :evil: :ohmy: . Hier konnte man es wohl aushalten, und da wir ja gekommen waren, um mein „Elefantentrauma“ :whistle: zu therapieren, wollte ich mir gleich die Liste mit den entspannenden Massageangeboten durchlesen und natürlich dann auch Anwendungen buchen :laugh: . Das würde meinem vor Angst :ohmy: total verkrampften Körper bestimmt gut tun :) . Na, haste gedacht. Da hatte mein Göttergatte jedoch andere Vorstellungen. „Was, du willst Massage, och, ne, dass kannst du doch auch zu Hause machen. Da haben wir gar keine Zeit dazu. Wir sind den ganzen Tag von morgens bis abends im Park, das wäre dann blöd, wenn wir so hetzen müssten.“ Das war ja mal wieder typisch Mann, also ich hätte schon Zeit gehabt und hätte das auch nicht als Hetze empfunden, aber Frau gibt dann mal lieber nach :huh: . Im Nachhinein habe ich mich allerdings gefragt, warum :unsure: ?

Vor unserem Zimmer!











Der eigene private Außenbereich mit Außendusche!

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