THEMA: Das schönste Ende der Welt - Südafrika März 2017
23 Apr 2017 19:22 #472549
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Erst einmal ein herzliches „Hallo“ an alle Interessierten,

erfolgreich konnte ich mich bereits zweimal dem Schreiben eines Reiseberichtes entziehen, nun aber soll es endlich sein, zumal mir schon einige „Shitstorms“ bzw. das Schwingen von „Zaunpföschdle“ (??) angedroht wurden. Da letzteres nicht gerade harmlos klingt, will ich mal lieber zur Tat schreiten, bevor noch Schlimmeres passiert. Für mich ist es wahrlich eine Qual, mir so kurz nach Ende einer Reise die Fotos angucken zu müssen und die einzelnen Tage noch einmal Revue passieren zu lassen. Der Wunsch, sofort wieder zurückzufliegen, ist in jeder Minute präsent. Aber nun, wie heißt es so schön: nach der Reise ist vor der Reise. Schon seit Jahren sprechen Old Woman und Old Man eigentlich gemeinsam die Reiseziele ab. Old Woman setzt sich dann an den Schreibtisch und fängt an zu planen. Zwischendurch schaut ihr Old Man gelegentlich über die Schulter, hat wenig zu kritisieren und ist eigentlich mit (fast) allem zufrieden. Nur dieses Mal wollte er ein wenig mehr Luxus und Bequemlichkeit, mit anderen Worten tolle Quartiere und kein „Self Catering“ oder einfache Küche wie auf Kuba oder im KNP und anschließend auf Mauritius, wo er noch unsere Kinder inklusive Partner „begrillen“ durfte. Im Rückblick finden wir, es ist eine rundum gelungene Reise geworden.
Ich möchte euch nun einladen, mit mir und meinem Mann gemeinsam ca. 3000 km in gut 3 Wochen durch das südliche Afrika zu fahren. Freuen könnt ihr euch auf wunderschöne Quartiere, wahnsinnig gute Restaurants, leckere Weinproben, tolle Landschaften, tierreiche Nationalparks etc. Das Wetter wird auch durchweg gut sein. Bis auf wenige Tage nicht zu heiß, tagsüber bis auf 2 Stunden im Karoo Nationalpark trocken und sonnig. Am Ende der Reise wird sich das Weinlaub bunt färben, und so wird es uns allen sicherlich leichter fallen, die Heimreise anzutreten. Herbst, nein, nein, das widerspräche nun gänzlich unserem Biorythmus: erst einmal noch schön das heimische Frühjahr (wenn es doch nur kommen würde) und dann den Sommer genießen. Auch wichtig wäre noch zu erwähnen, dass keine Reifen gewechselt werden müssen, und auch für einen ausgiebigen Sundowner wird gesorgt sein, einzig einen anständigen Braai machen können wir mangels Möglichkeit immer noch nicht. Zumindest wissen wir jetzt, wie es geht. Hierzu noch einmal ein dickes „Dankeschön“ an die bessere Hälfte von Forumsmitglied „DoNo“, aber dazu später mehr.
Zuletzt noch für alle Vogelexperten unter euch: Vögel finden wir wunderschön und versuchen manchmal stundenlang, sie zu fotografieren. Oft ist dies verbunden mit allerlei Kraftausdrücken, wenn diese mal wieder schneller sind als wir. So langsam gelingen uns gelegentlich ein paar brauchbare Aufnahmen, und die wollen wir euch auch gerne zeigen. Wenn ihr allerdings erwartet, dass wir sie auch noch bestimmen können, dann tut es uns leid. Totale Fehlanzeige, und so haben wir keine Ahnung, ob wir sogenannte „spektakuläre“ Sichtungen hatten. Wahrscheinlich eher nicht, aber das ist auch egal, denn für uns sind alle Tiere „spektakulär“ und immer wieder faszinierend, obwohl ich schon manchmal gerne wüsste, wie der ein oder andere Vogel heißt.

Unsere Reise fand im März 2017 statt, und dies waren unsere Stationen:
- Kapstadt: „Parker Cottage“ (5 Nächte)
- Swellendam: „Schoone Oordt Country House“ (1 Nacht)
- Wilderness: “Wilderness Manor” (4 Nächte)
- Tsitsikamma NP: „Storms River Mouth Restcamp” (2 Nächte)
- Addo Elefant NP: “Woodall Country House” (3 Nächte)
- Mountain Zebra NP: “Restcamp” (2 Nächte)
- Graaf-Reinet: “Somerset Stables“ (1 Nacht)
- Beaufort- West: "Lemoenfontein Game Lodge“ (1 Nacht)
- Franschhoek : „Plumwood Inn“ (3 Nächte)

Da wir im Oktober 2016 im KNP waren, hatten wir die „Wild Card“. Die konnten wir hier natürlich sehr gut gebrauchen. Ob sie sich nun auch nur für diese Reise gelohnt hätte, mag jeder für sich selbst ausrechnen.
Folgende Fotos sollen einen kleinen Vorgeschmack auf das geben, was noch kommen wird.














Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte:
Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: namibia-forum.ch/for...n-pampa-und-eis.html
Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 namibia-forum.ch/for...rika-maerz-2017.html
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25 Apr 2017 11:57 #472859
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2.3./3.3.2017: Anreise

Gebucht waren wir diesmal bei der Lufthansa und zwar mit Zubringer von unserem Heimatflughafen Münster/Osnabrück via München nonstop nach Kapstadt.
Über die „Erlebnisse“ auf unserem Langstreckenflug, der so überhaupt nicht zu Ende gehen wollte, gehe ich jetzt nicht weiter ein. Er war mit einem Wort beschrieben: sterbenslangweilig. Es war ein Nachtflug, und man konnte absolut nichts von der schönen Landschaft, die wir mit Sicherheit unter uns hatten, sehen. Als der Flighttracker uns irgendwann anzeigte, dass wir gerade über die Namib flogen, verschlechterte sich meine Laune zusehends. In dieser Region hatte ich mich 2014 mit diesem fiesen Virus, an dem die meisten in diesem Forum leiden, infiziert, und zwar genau in dem Moment, als wir in die D707 einbogen. Na, ja, keine Chance, leider war die Sonne noch nicht aufgegangen, und so musste ich mich damit zufrieden geben, relativ schnell ans Ziel gekommen zu sein, und zwar in knapp 14 Stunden. Da gab es nichts zu meckern.

3.3.2017: Kapstadt

Vorab sei gesagt, dass schon noch ein paar Tage ins Land gehen werden, bevor es richtig raus in die Natur geht. „Sightseeing“ ist erst einmal angesagt, jedoch, nur keine Sorge, nicht im klassischen Sinne. Es wird nicht strapaziös. Die nächsten Tage werden wir mit dem Hop-on-Hop-off Bus die nähere Umgebung von Kapstadt erkunden, ein Besuch des Botanischen Gartens von Kirstenbosch steht auf dem Programm sowie eine Fahrt ins Township von Langa, nach Robben Island und natürlich ans Kap der Guten Hoffnung.
So, da waren wir nun endlich am Ziel unserer Träume angekommen. Einreise, Gepäckausgabe gingen zu dieser frühen Stunde auch relativ schnell, und schon bald konnten wir mit dem Taxi, das uns das „Parker Cottage“ geschickt hatte, zu unserer 1. Unterkunft aufbrechen. Ja, ihr habt richtig gehört: „Taxi“. In Kapstadt brauchten wir die ersten Tage noch keinen Mietwagen, den haben wir erst ein paar Tage später übernommen.
Wir wurden sehr herzlich von der neuen Chefin des „Parker Cottage“, der Schweizerin Pamela empfangen. Sie hatte das Gästehaus erst am 1.3.2017 übernommen und war voller Elan und bis in die Fingerspitzen motiviert. Für uns stand schon ein gedeckter Tisch auf der Terrasse in einem verwunschenen Garten bereit. Das Frühstück war sensationell, und zwar nicht nur am 1. Tag, sondern jeden Morgen aufs Neue. Man konnte aus verschiedenen Menüs auswählen, und dazu gab es noch ein „Special of the day“. Einfach nur köstlich. Fazit: Wir haben diese Wahl nicht bereut und können das „Parker Cottage“ ruhigen Gewissens weiterempfehlen. Für alle Interessierten werde ich im weiteren Verlauf immer die Webseite des jeweilige Gästehauses verlinken. Dann kann sich jeder selbst ein Bild machen. Schaut selbst, ob es euch gefällt. Ich hoffe, das ist in Ordnung und widerspricht nicht den Regeln dieses Forums. www.parkercottage.co.za/
Wir hatten den „Paterson Room“ ausgewählt, sehr geschmackvoll eingerichtet, geräumig mit eigenem kleinen Aussitz und Aircon. Zu den Fotos ist zu sagen, dass diese erst am 2. Tag gemacht wurden und somit das Zimmer nicht mehr „jungfräulich“ (also ohne Tagesdecke und das ganze Gedöns an Kissen etc., was immer so „toll“ aussieht) war. Vom Bad existiert leider nur diese leicht verschwommene Aufnahme, jedoch, wenn ihr ganz genau hinschaut, könnt ihr zumindest noch ein wenig von Old Woman sehen ;) . Für ein paar Rand mehr hatten wir im Vorfeld schon ausgemacht, das Zimmer gleich nach unserer Ankunft beziehen zu können, damit wir noch ein paar Stunden schlafen konnten. Wunderbar!













Reiseberichte:
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25 Apr 2017 12:26 #472866
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Und weiter geht es hier:

Erfrischt, konnte es dann endlich gegen 14.00 Uhr losgehen. Kapstadt: wir kommen. Nach ca. 15 Gehminuten hatten wir die Long Street erreicht und ließen die hübsch bemalten Häuser auf uns wirken. Ein guter Einstieg. Dieses bunte Gemisch aus alter und neuer Architektur, das hatte schon seinen Reiz.








Parkwächter am Ende eines langen Arbeitstages. Im Anhang seht ihr, dass die Schlange um die Ecke weiterging.

Am „Greenmarket Square“ war Trödelmarkt. Leider deckten sich die angebotenen Waren nicht ganz mit meinem Geschmack.




Weiter ging es dann zur „V & A Waterfront.“ Es war Freitag und dementsprechend voll, was uns aber nicht weiter störte. Wir ließen uns treiben, und in der Nähe des „Two Oceans Aquarium“ und des „Food Market“ machten wir einen Abstecher in die Markthalle „Watershed“. Typisch afrikanische Artikel einer Vielzahl lokaler Händler und Designer werden dort angeboten. Eine ganz tolle Mall, wie wir fanden.





Viel war nach der langen Anreise nicht mehr mit uns los, und so ließen wir den Abend im Restaurant „Den Anker“ ausklingen. Wir waren froh, reserviert zu haben, denn das Lokal war sehr gut gebucht. Ich hatte „Kingklip Den Anker“ und mein Mann Rinderfilet. Die Qualität war ordentlich, nicht mehr und nicht weniger.





Danach ging es mit dem Taxi zurück und direkt ins Heiabettchen.
Gute Nacht!
Anhang:
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26 Apr 2017 14:11 #473048
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4.3.2017 Kapstadt: Camps Bay, Bo Kaap, Signal Hill

Ursprünglich hatte ich angedacht, an diesem Samstagvormittag nach Woodstock zum Markt zu fahren. Dort soll eine ganz tolle Atmosphäre herrschen, besondere Fotomotive inbegriffen, ich konnte meinen Mann jedoch nicht dafür begeistern. Und somit entschieden wir uns dann, nach Camps Bay zufahren. Das Wetter war so schön, und was liegt da näher als Meer und Strand.
Pamela hatte uns schon das 2-Tagesticket für den Hop-on Hop-off Bus www.citysightseeing.co.za/ besorgt, und so konnte es gleich losgehen. Im Rückblick betrachtet eine wirklich bequeme Art, Kapstadt und Umgebung zu erkunden. Im Ticket inbegriffen ist ein Audioguide in Form von Ohrstöpseln in jeder nur erdenklichen Sprache. Zuerst nahmen wir am „Mount Nelson Hotel“ (leider waren wir nie zum „High Tea“ da, schlicht und ergreifend keine Zeit), das 5 Gehminuten von unserer Unterkunft entfernt lag, die „gelbe Linie“, welche durch die Innenstadt fährt. An zahlreichen Museen kann man aussteigen. Die hatten wir aber nur bei schlechtem Wetter auf unserer Liste, und somit wechselten wir in der Long Street in die „blaue Linie“ und fuhren Richtung Camps Bay. Alles in Ruhe, die komplette Tour mit den 14 Haltestellen schien uns für den ersten richtigen Urlaubstag zu üppig.
Das mondäne Seebad Camps Bay, malerisch unterhalb der Bergkette „Twelve Apostels“ gelegen, wirkte auf uns wie eins dieser tollen Seebäder an der Riviera. Eine lange Palmen gesäumte Strandpromenade mit vielen Cafes, Restaurants und Läden, breiter Sandstrand und auf Grund des dort fast immer kräftigen Windes eine herrliche Brandung. Was will man mehr, und so machten wir erst einmal einen ausgiebigen Strandspaziergang. Wer baden möchte, geht in den Felsenpool, ob der allerdings viel wärmer ist als der eiskalte Atlantik, kann ich nicht zu sagen. Leider war es sehr dunstig, und dementsprechend schlecht sind die Fotos geworden.





Ein paar von den 12 Aposteln könnt ihr hier sehen.

Danach fuhren wir Richtung Sea Point am WM Stadion vorbei wieder zur „V & A Waterfront“ zurück. Fish & Chips bei „Ocean Basket“ und dann ab zur kleinen Hafenrundfahrt, welche im 2-Tagesticket inbegriffen war. Startpunkt war die Pier hinter dem „Two Oceans Museum“. Eine willkommene Abwechslung.



Das Näschen braucht auch Sonne!

Viel Zeit war nicht mehr, denn für heute Abend hatten wir uns mit Fomi „DoNo“ und besserer Hälfte verabredet, aber der muslimische Stadtteil Bo Kaap lag noch auf unserem Heimweg, und den wollten wir unbedingt noch besuchen. Am „Noble Square“ begegneten uns aber noch vorher diese Jungs. Na, erkennt ihr sie? Im übrigen ein sehr lebhafter Platz mit viel Kleinkunst.


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26 Apr 2017 14:23 #473049
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Bo Kaap entstand als Siedlung von Kapmalaien, einer ethnischen Gruppe Südafrikas, die ihre Herkunft auf muslimische, südostasiatische Sklaven während der niederländischen Kolonialzeit zurückführt. Schade, das Licht war schon nicht mehr gut, viele Häuser lagen im Schatten, aber egal. Zu anderen Tageszeiten soll es dort so voll sein, dass der Spaßfaktor dabei abhanden kommt. Eine ganz andere Atmosphäre als in der quirligen Innenstadt, fast dörflich anmutend und wunderschön auf einem Hügel gelegen. Minarette und pastellfarbene Häuser prägen das Bild dieses Stadtviertels.









Der Platz war wirklich "1A"!





Der Muezzin rief zum Gebet, und da wir gerade vor der Moschee standen, gingen wir hinein. Mein Mann in den Hauptraum und ich ins obere Geschoss in den Frauenraum. Als Europäerin kenne ich diese Form der Ausgrenzung nicht und mochte mich dort nicht so lange aufhalten. Da gefiel mir der nächste Programmpunkt schon deutlich besser.
Schnell ab nach Hause, ein gepackter Picknickkorb, das Taxi und Fomi DoNo samt Begleitung warteten schon auf uns. Wir hatten abgemacht, zusammen auf den Signal Hill zum Sonnenuntergang zu fahren. Eine gute Idee, wie wir fanden. Die Chemie stimmte, das Alter auch mehr oder weniger, und so hatten wir uns viel zu erzählen. Leider war an dem Abend der Sonnenuntergang nicht spektakulär, so dass ich kein Foto zeigen kann. Vielleicht habe ich ihn aber auch nicht wahrgenommen, denn es war so kalt, dass ich mich hinhockte, um dem Wind nicht noch mehr Angriffsfläche zu geben. Dafür schmeckte der Wein umso besser. Am Ende des Abends beschlossen wir, uns im Tsitsikamma NP wiederzutreffen.









Nun aber schnell ab ins Bett. Morgen geht es nach Kirstenbosch, und da haben wir dann auch die ersten wunderschönen Vögel fotografieren können. Wenn ihr mögt, dürft ihr sie dann bestimmen.
Gute Nacht!
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29 Apr 2017 15:48 #473369
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5.3.2017: Kapstadt: Botanischer Garten Kirstenbosch

Der heutige Sonntag stand ganz im Zeichen des Botanischen Gartens von Kirstenbosch. Ursprünglich hatten wir vorgehabt, mit der Bahn auf den Tafelberg zu fahren, oben war es jedoch noch sehr nebelig. Mit eingeschränkter Sicht macht das keinen Spaß, und somit beschlossen wir, dies auf den Nachmittag zu verschieben. An einem Sonntagnachmittag keine gute Idee, wie sich im Nachhinein herausstellte, und so wurde natürlich nichts daraus. Wir müssen wohl wiederkommen.
Die „blaue Linie“ brachte uns direkt bis vor den Eingang des Gartens. Dieser liegt sehr malerisch am Fuße des Tafelberges und dient ausschließlich der Bewahrung einheimischer Pflanzen. Fremde Pflanzen findet man hier nicht. Obwohl es Sonntag war und das Wetter prima, fanden wir es nicht überfüllt. Hier und da ein paar Familien, die auf den Rasenflächen ein Picknick machten, überall luden Bänke zum Verweilen ein.



Hier kann man locker einen ganzen Tag verbringen und hat noch lange nicht alles gesehen. Durch die starke Trockenheit der letzten Monate war die Vegetation schon sehr herbstlich, und es blühte wohl nicht mehr so viel wie in anderen Jahren im Spätsommer, aber das störte uns nicht.













Wenn man Zeit mitbringt, dann gibt es überall etwas zu entdecken, so z. B. diese farbenprächtigen Pflanzen:























Oder diese wunderhübschen Vögel. Ich denke, es sind alles Nektarvögel.





Der hat ja fast Tarnfarbe! Er war sehr gefräßig und flog anschließend noch in diese Blumenwiese.
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