THEMA: Südafrika VI. - vom KTP nach CPT
27 Okt 2016 20:39 #449834
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  • Strelitzie am 27 Okt 2016 20:39
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Hallo, liebe Mitleser,

nachdem wir gerade zurück sind von unserer 6.Reise nach Südafrika und ich hier viele wunderbare Tipps für unsere Route vom KTP -> CPT
erhalten habe, möchte ich mich ganz herzlich bei Euch bedanken.

Schon im Vorwege, bei der Buchung des KTP für Oktober, habe ich sehr gute Hinweise bekommen, weiter ging es mit den Unterkünften, den Restaurants, der Fleischbestellung in Upington, der Wegführung und letztlich der Buchung des Meet& Greet-Service. Euch Tipp-Gebern allen herzlichen Dank, durch Euch wurde unsere diesjährige Reise zur bisher schönsten!

Da es hier gerade so wundervolle Reisebereichte gibt und ich mit denen nicht mithalten kann, gibt es eine kleine Zusammenfassung im Telegrammstil. Vielleicht ist es für Einige interessant.



Nachdem die Online-Buchung der Wilderness Camps des KTP Anfang November 2015 erfolgreich war, habe ich alle anderen Unterkünfte und unsere Flüge gebucht.

Reisezeitraum: 29.September bis 24.Oktober 2016.

Autos (gebucht bei Der-Tour)
Europcar: Toyota Hilux Doublecab, 4x4, 6900 km (für den KTP, ab/ bis Upington)
Avis: Hyundai Accent, 9.300 km (sehr großer Kofferraum) Upington bis CPT
- beide Autos tadellos, Reifen bestens, kein Platten, keine Probleme
- der Hundayi hatte neben AUX-Buchse noch eine separate USB-Buchse
- beide Autos hatten CD-Slots

Flug: Lufthansa -> SAA
Umstiegszeit JNB: 2,5 h, 30 Min Verspätung, Gepäckschalter Anschlussflug schließt 1 h vor Abflug; d.h. nur 1 Stunde Zeit, definitiv zu wenig bei den Menschenmassen in der Immigrations-Halle
Meet&Greet Platinum–Service ausgezeichnet, sehr empfehlenswert

Wild-Card: einen Tag vor Abflug online beantragt, Confimations-Letter ausgedruckt mitgenommen, WildCard im Original lag bei Rückkehr schon auf dem Küchentisch ☺

Unterkünfte:

Upington – Riverside Manor (Raum 1)
Kieliekrankie –Unit 2
Urikaruus – Unit 1
!Xaus- Lodge (10 / Springbok)
Augrabies – The Falls Guest House
Calvinia – Dorphuis (Brudskamer)
Clanwilliam – Bushmans Kloof (Cedar Falls)
Paternoster - ah Guest House (ooh la la)
Paarl – Laborie (Suite)
Camps Bay – Boutique @10 (Lions Head Suite)
De Kelders – Cliff Lodge (Ocean Suite)
Franschhoek – Franschhoek Manor ( Master Bedroom)

Upington – Riverside Manor (1Ü)
- wunderbares kleines Hotel zum Ankommen, großes Zimmer, Pool
- Dinner (außer am WE möglich)
- Einkauf in Kalahari Mall (der Spar neben dem Slaghuis ist nur für Notkäufe!)
- Upington Slaghuis vorbestellte Ware grandios verpackt – und geschmacklich top!

KTP – unser Erstbesuch
- ein sehr ruhiger Park, sehr schöne, sanfte Farben
- viele Oryxe (er hieß ja auch mal Gemsbok-Park... ☺ )
- Gnus, Springböcke, Strauße, unglaublich viele Vögel, Erdhörnchen, Erdmännchen, Kapfüchse, Hartebeest, Giraffen, African Wildcat, einen Caracal, zwei Löwen, 6 Geparden
- leider nur eine überfahrene Schlange





















Kieliekrankie – Unit 2 (2Ü)
- Sonnenaufgang 15°C, mittags 29°C
- für ein staatl. Camp ausgesprochen schön, nur die Ameisenstraßen in der Küche störten
- Küche sehr gut ausgestattet
- bei Neumond grandioser Sternenhimmel incl. Milchstraße
- leider eingeschränkte Sicht zum Sonnenuntergang durch Buschwerk
- am Wasserloch Kamferboom einzige Löwensichtungen
- endlich Erdmännchen
- bei Gemsbok Plain: 3 Geparden, Kamqua Wasserloch: Giraffen










Urikaruus - Unit 1(2Ü)
- Ranger Erick
- Unit 1 sehr gut, da nur rechtsseitig Nachbarn
- neue Dusche
- ebenfalls sehr gut ausgestattet
- hier alles sehr sauber
- tags bis 38°C, nachts 2°C – um 6.00 Uhr blinkte die Frostwarnung am Auto!
- 3 Geparden gesichtet auf dem Weg nach Mata-Mata

!Xaus-Lodge - Room 10/ Springbok (2Ü)
- Treff um 14.30 Uhr auf Kamqua Picnic-Platz
- Auto kann in offener Parkgarage an Private-Road in der Nähe abgestellt werden oder man fährt im Konvoi mit Guide
- Fahrt auf 90.Düne, 30 km, ca. 1 h – mit „Kalahari Massage“
- schöne Chalets, alles auf Holzstelzen, mit Decks verbunden, Solarlampen
- Salzwasserduschen, Strom im Chalet
- nach Ankunft erfolgt ausführliche Einweisung und Zeitablaufplan
- Nacht-Gamedrive am ersten Abend haben wir ausfallen lassen (war auch nicht ergiebig)
- zum Frühstück leider sehr alte, trockene Brötchen (warum backt man dort nicht frisch?)
- Dinner war schmackhaft
- Nature Walk mit gutem San-Guide, „Folklore“-Besuch San-Craft-Village, Sundowner-Drive
- leider sah sich das Management nicht in der Lage, für 5 gewillte Gäste einen Guide und ein Fahrzeug für einen Game-Drive innerhalb des „unteren Teils“ zur Verfügung zu stellen! Unsere Mitgäste hatten ausschließlich für 2 Ü die Lodge gebucht und waren so sehr enttäuscht.
Für uns war die Ruhe, die Aussicht auf die riesige Pan (3km-Durchmesser), die Naturdrives, ausreichend.
Am Abreisetag wurden wir morgens um 8.00 Uhr wieder zurück zu unserem Auto zurück gefahren, wir haben es dann sogar pünktlich um 13.00 Uhr zur Autovermietung am Airport geschafft, um unser Auto zu tauschen.







Hiermit endet auch schon Teil 1 - der KTP.
Zuerst waren wir irgendwie "enttäuscht", mir haben die Elefanten und Zebras gefehlt - vor allem hätten wir auf mehr Katzen gehofft.
Jedoch war die Landschaft des Parks, die sanften Pastell-Farben und der Zauber der Wilderness-Unterkünfte in ihrer Abgeschiedenheit und Ruhe eine sehr schöne Kompensation. Plötzlich freuten wir uns wieder über Giraffen, über Dassies, über die Vögel und die vielen Kapfüchse. Ich hatte mein Highlight mit der Sichtung und Beobachtung der sehr niedlichen Erdmännchen!

Letzte Änderung: 30 Okt 2016 12:01 von Strelitzie.
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29 Okt 2016 08:40 #449999
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  • Strelitzie am 27 Okt 2016 20:39
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Guten Morgen,
oh, wie schön, es haben sich ja doch ein paar Leser gefunden – herzlichen Dank auch an die Danke-Drücker!

Beim Schreiben eben habe ich festgestellt, dass ich bei meinem „Telegramm-Stil“ zu wenig meiner Eindrücke ausdrücken kann, ich glaube also, ich muss doch etwas ausführlicher werden. Ich hoffe nur, ich halte dann bis zum Ende durch....

Ach ja, falls Einer von Euch weiß, wie die Eule (mit Kind ☺ ) heißt, würde ich mich sehr freuen, sie benennen zu können.

Also, weiter geht’s!

Augrabies Falls – The Falls GH (Suite, Unit 1)

Nachdem wir unseren Hillux abgegeben haben – wie wir später bemerken sollten, ein Fehler! – fuhren wir mit dem Hyundai (gebucht war ein Toyota Corolla) am wunderschön grünen, schilfbewachsenen Oranje River entlang.
Für uns überraschend, dass es sich ebenfalls um eine Wein-Area handelt, die Weine von hier werden vermarket als „Orange River Wine Cellars“, auch zahlreiche Gemüse-und Orangenfelder sahen wir.

Nach kurzem Stopp in einem der zahlreichen Pad Stalls (Akkerboom Farmstall) erreichten wir, vier Kilometer vor dem Parkeingang, das „The Falls“ Guesthouse in Augrabies, für die nächsten zwei Nächte unsere Unterkunft.
Ein sehr gepflegter landwirtschaftlicher Betrieb – das Gebiet der Augrabies Falls gehörte ursprünglich der Familie.
Es gibt eine kleine Küchenzeile, einen Grill und man kann einen Picnic-Korb zum Grillen bestellen. Auf Selbstversorgung hatten wir aber keine Lust.







So wurde uns an der Rezeption das Restaurants „Quiver Tree“, innerhalb des SanParks, empfohlen. Bei telefonischer Vorabbuchung bekommt man ab 19.00 Uhr Einlass in den Park, natürlich erst, nachdem man seinen „Laufzettel“ ausgefüllt hatte.
Das Restaurant war recht nett eingerichtet – hatten wir doch die alten San-Parks Restaurants im Krüger vor unserem Auge.
Auch das Essen war in Ordnung, leider hatte ich meine Taschenlampe vergessen – sonst hätten wir den (dunklen) Weg noch zu den Fällen nehmen können – die sollen in der Nacht nämlich angestrahlt sein.
Schade, beim nächsten Mal würden wir dann lieber im Park wohnen, die Chalets sahen auch ganz nett aus.
Letzte Änderung: 29 Okt 2016 08:42 von Strelitzie.
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29 Okt 2016 13:02 #450032
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Am nächsten Morgen fuhren wir dann nach dem guten Frühstück, mit Blick auf das hübsche Owner-Haus und Garten, zu den Augrabies Falls – die Weite, die Größe der Fälle und des ganzen Gebietes dort haben uns sehr positiv überrascht.




Zunächst liefen wir alle Holzstege zu den verschiedenen Aussichtspunkten ab, genossen dabei die zahlreichen Dassies und die bizarren Felsformationen. Die Wassermassen zur richtigen Zeit müssen sehr beeindruckend sein, aber auch so waren wir erstaunt, dass sich überhaupt Wasser im Canyon befand – vor allem angesichts der Dürre auf der Ostseite Südafrikas.

















Nach unserem ausführlichen Rundgang trugen wir ins dann für den George-Trail ein und fuhren bis zum Campingplatz, wo wir zunächst durch lautes Hupen einen Baboon daran hinderten, ein Zelt völlig auszuräumen...
Wir liefen dann den Trail und wollten nach unserer Rückkehr noch die Game-Drive-Runde drehen. Hatten wir doch von Gästen der Xaus-Lodge gehört, dass sie die Fahrt dort sehr genossen hatten. Es sollen auch 3 Leoparden im Gebiet leben – und so freuten wir uns..... bis wir ans erste Wasserloch kamen.
Nach „Stockprüfung“ entschieden wir, hindurchzufahren – das Wasser ging gerade bis kurz unter die Holme. Dann jedoch kam die zweite Durchfahrt!
Das Wasser stand hier wesentlich höher, es kam in kleinen gurgelnden Wellen angeschossen. Nein, mit einem Mietwagen wollten wir das nicht riskieren! Sehr schade – hier hätten wir unseren Hillux gut gebraucht.
Er sollte uns später nochmals fehlen.






Nach unserer Rückkehr verbrachten wir den späten Nachmittag allein am Pool und fuhren abends zum Dinner in die 3km entfernte Dundi Logde. Eine sehr hübsche, kleine Lodge, (mit nur einem weiteren besetzten Tisch mit einer kleinen Gruppe Schweizer Gäste) und sehr gutem Essen.
Die Flasche Guardian Peak Merlot hat in der 5*-Lodge 120 Rand (7,75 € - Stand Okt.2016 / 1:15,5) gekostet.

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30 Okt 2016 11:47 #450146
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Guten Morgen, liebe Mitfahrer und Mitleser,
weiter geht es von Augrabies Falls nach Calvinia.

Nach dem Frühstück – bei nur 19°C im Sonnenschein – fuhren wir am grünen Ufer des Oranje entlang durch Weinanbaugebiete, dann vorbei an vielen Köcherbäumen die R27 – sie ging fast 300 km schnurgerade!
Nach gut einer Stunde Fahrt – ohne ein Auto vor oder hinter uns, an vielen Kreuzen :( –und Haltebuchten vorbei – kapitulierte mein Fahrer... auch ich musste mich während der Fahrt permanent kneifen und mich an den noch zahlreichen Blumenfeldern erfreuen.
Wir fuhren durch Namakwa, und ca. 100km vor Calvinia konnten wir erahnen, wie schön es während der Blüte aussehen musste.















Gegen 15.00 Uhr erreichten das verschlafene Städtchen Calvinia – und ich ärgerte mich, doch nicht gleich nach Clanwilliam durchgefahren zu sein.
Wir hatten das Dorphuis gebucht und mussten am Hantam Huis die Besitzer anrufen, um einchecken zu können.
An der nächsten Kreuzung befand sich dann das Dorphuis – in dem wir die Bruidskamer gebucht hatten. Diese Unterkunft hatte ich bei „Ingrid“ gesehen und fand sie dort äußerst reizvoll.... Vor Ort dann war ich doch geschockt! Soooo alt und museal hatte ich es mir doch nicht vorgestellt. Die Bruidskamer ist nicht nur ein Zimmer- wir bewohnten gleich ein ganzes Haus, samt Küche, Esszimmer, Salon und zweitem Schlafzimmer.















Allerdings gab es auch hier freies wifi und das alte Baldachinbett war mit Heizdecken ausgestattet.
Nach unserem Tee liefen wir durch das sonntäglich ausgestorbene Örtchen – und ich war auf der Suche nach dem „Blue Nartjes Guesthouse“, das wir letztlich in unmittelbarer Nähe unseres Hauses entdeckten.

Zum Abendessen hatten wir uns im Hantam Huis angemeldet – das Essen (Bobotie) war gut, jedoch kam ich mir etwas wie im Gruselkabinett vor.
Ich freute mich auf die nächsten Tage, die moderner und komfortabler werden sollten...
Letzte Änderung: 30 Okt 2016 12:00 von Strelitzie.
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30 Okt 2016 18:06 #450188
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Am nächsten Morgen, im Sonnenschein, kam mir das Zimmer und das Museum Hantam Huis gar nicht mehr soo schlimm vor. Und obwohl das Bett nur gefühlt 1 m breit war, hatte ich gut geschlafen, vermutlich wegen der ½ Meter hohen Matratzen.
Im kleinen Shop, dem Restaurant angeschlossen, kaufte ich 4 Straußen-Eier – für den Wahnsinnspreis von 25 R das Stück! In CPT wollten sie später bis zu 180 R dafür haben....
Außerdem ging Oliventapenade und Tomaten-Relish über den Ladentisch.

Der Routenplaner hatte mir für die Strecke über die R364 eine Zeit von 1,5 h angegeben – so hatten wir uns gestern etwas geärgert, nicht gleich zu unserem heutigen Ziel, dem Buschmans Kloof durchgefahren zu sein. Die Strecke ging jedoch über den Botterkloof Pass – und dafür hatte ich mehr Zeit eingeplant.
Kurz nach dem Abzweig von der R27 fuhren wir auf guter Pad durch noch etwas blühende Felder und hatte viele Road-Blocks: Schildkröten!
Da wir früher selbst Griechische Landschildkröten hatten, haben wir uns unglaublich über die kleinen Gesellen gefreut.













Der Botterkloof Pass war gut zu befahren, es kam uns kein Fahrzeug entgegen, wir genossen die Fahrt.
Im unteren Teil, ab dem Doring River mit seinem hübschen, grünen Scilfgürtel, wurde die Pad aber entschieden schlechter! Wir mussten wegen der vielen, größeren, spitzen Steine sehr langsam fahren mit unserem Auto und das gipfelte dann später in einer Slalomfahrt, da der Grader bei der Arbeit war und alle Steine als kleinen Wall zusammengeschoben hatte.
Nach 3 Stunden! Fahrt (nix 1,5) waren wir glücklich, mit heilen Reifen, kurz hinter dem Abzweig nach Wuppertal, ins Buschmans Kloof Wilderness Reserve abbiegen zu können.
Hier hatten wir dann noch 7 km auf guter Pad zu fahren, bevor wir am Fuße der Cedar-Berge freundlich begrüßt wurden!














Wir wurden unserem Guide, Christiaan, einem jungen Mann, vorgestellt, der anschließend mit unserem Auto wegfuhr... Nachdem wir mit dem Tages-Ablauf, den Restaurants, den Pools, dem Spa-Bereich vertraut gemacht wurden, erreichten wir unser Chalet „Cedar Falls 1“ – ein wunderschönes Eck-Chalet mit großer Lounge, riesigem 40q2 m Zimmer, zwei Bädern und einer Rasenfläche mit zwei Liegen.
Das Bushmans Kloof hatte ich nicht direkt, sondern über Airtours gebucht und hier einen guten „3 für 2-Preis“ erhalten. Das wir damit auch das schönste Chalet bekommen sollten, stand nicht im Vertrag. ;) Aber es war unser Hochzeitstag - so freuten wir uns sehr!
















Als wir das Chalet betraten, war unser gesamtes Gepäck ausgeladen, unser Auto wurde während des Aufenthaltes geparkt - wo? Wir bekamen es nach drei Übernachtungen jedenfalls gewaschen zurück. :)

Nach grobem Auspacken und einer Tasse Tee nahm ich zunächst ein herrlich duftes Bad - das letzte Stück Rüttelpiste musste abgespült werden, dann wirkten die Gartenliegen doch zu einladend - und schließlich rief um 16.00 Uhr schon der "High-Tea" und anschließend der Game-Drive, von dem wir keine großen Erwartungen hatten.
Letzte Änderung: 30 Okt 2016 18:30 von Strelitzie.
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31 Okt 2016 18:42 #450296
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Von 15.30 Uhr an war im offenen Restaurant, an einem der vier Pools – für 16 Chalets – zum "High Tea" gedeckt.
Um 16.00 Uhr waren wir dann auch soweit und konnten uns stärken. Eine wunderbare Auswahl an je 4 herzhaften und 4 süßen Kleinigkeiten empfing uns, zB. Tomato-Bacon-Sandwich, Cucumber-Sandwich, Mushroom Pie und eine Obstauswahl.



Eigentlich hätte es auch noch täglich Lunch gegeben – das hätte meinen Hosenauswahl nicht mitgemacht...
So gingen wir gut gestärkt zu unserem Landy, unser Guide Christiaan erwartete uns schon mit unseren Mitfahrern: Dale und Jen, Südafrikaner – die im Krüger zu Hause sind und dort die Sabie River Bush Lodge betreiben.

Also, auf zum Drive: das Gebiet der Bushmans Kloof Lodge hat eine Größe von 75 ha= 7.500 Quadratkilometern, d.h. gut halb so groß wie Liechtenstein.
Es gibt hier 150 Vogelarten, 1.300 Pflanzen, von denen 755 indigene sind und 35 Säugetierarten.
Wir sollten an diesem Nachmittag Oryxe, Springböcke, Straußen –Familien und Mountain Zebras sehen. Über die Zebras habe ich mich sehr gefreut, haben sie mir im KTP doch sehr gefehlt.


















Der Amarula on the Rocks schmeckte bei dem herrlichen Sonnenuntergang sehr und das includierte Drei-Gang-Dinner später im Restaurant ebenso.
Da unser Guide sehr aufmerksam, sehr wissensbestückt und ausführlich war, war „unser Auto“ übrigens jeden Abend das letzte, das vom Drive zurück kehrte. So gingen wir also jedes Mal sofort zum Dinner, also ohne Umziehen/ Anhübschen! Meinem Mann gefiel das ausgesprochen gut.... ☺

Der Zimmerservice hatte am Abend alles wieder gerichtet und in den Bädern kleine Gel-Windlichter aufgestellt, die bis morgens um 6.00 Uhr sanft brannten. Sehr angenehm, nachts nicht im fremden Bad herumzutasten....

Morgens konnte ich es beim Blick nach draußen konnte kaum glauben – es nieselte! Hm, ein ungewohntes Bild. Um 8.00 Uhr sollte unser Morning-Walk starten, wir beschlossen alle, den ersten Kaffee an Bord zu nehmen.



Wir fuhren also – gewärmt von einem wunderbar gefütterten Poncho und Wärmflaschen - am Dam vorbei zu den ersten Bushmen Paintings. Mich interessierte allerdings die „Liliput-World“ der Pflanzen weit mehr, bezaubernd! Eine Schildkröte, Schlangenhäute und etliche Tausendfüßler sahen wir bei unserem Walk. Und natürlich diverse Bushman-Zeichnungen, die ich irgendwie so gar nicht interessant finde. Den Leoparden-Abdruck in einer der Höhlen fand ich wesentlich wichtiger!

















Um 10.00 Uhr waren wir zurück und nahmen im Sonnenschein das Frühstück ein, ab 11.00 Uhr lagen wir in unseren Gardenchairs in der Sonne. Eigentlich.... wollten wir uns ein Mountain-Bike nehmen und auf dem Dam paddeln.... die Liegen waren einfach zu bequem!



Dann wiederholte sich der gestrige Tag: Lunch ausfallen lassen, Hightea genossen, Gamedrive, in einer anderen Ecke, mit gut 30 min. Fahrt dorthin: Zebras, Springbok und die Suche nach Elands – die fand Christiaan nicht, dafür eine Schwarze Witwe!
Zum Sundowner fuhren wir auf die andere Seite des Areals, mit tollem Blick auf die Pad nach Wuppertal.
"Eigentlich" wollte ich auch nach Wuppertal vom Buschmans Kloof aus, eigentlich auch Clanwilliam besuchen, eigentlich auch ins Spa - wurde mir doch vorab prophezeit, dass drei Übernachtungen im BK zu viel wären!











Letzte Änderung: 31 Okt 2016 19:19 von Strelitzie.
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