THEMA: Kinder und Katzen in der Kalahari
17 Mai 2016 07:37 #431218
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  • 3mopane am 17 Mai 2016 07:37
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Hallo H. Badger!!
Ein ganz toller Reisebericht, den ich bereits 2x gelesen habe, einmal als ich ihn "entdeckt" habe und einmal als ich ihn meinem Freund gezeigt habe ;)
Und die Fotos sind wirklich wunderschön! Auch die, mit denen du offenbar nicht ganz zufrieden bist , würden mich sehr glücklich machen :P .
Vor allem aber wegen deiner kleinen Kinder habe ich den Reisebericht mit allergrößtem Interesse gelesen, denn unsere Tochter wird bald ein Jahr und wir spekulieren ständig wie und wann Afrika uns alle 3 wiedersieht, denn, große Überraschung :whistle: , wir sind seit der ersten Reise vor zwei Jahren von Afrika begeistert! Aber ich denke, man muss sich nur trauen, alles andere findet sich vor Ort...
Jedenfalls vielen Dank, dass wir teilhaben dürfen!

LG Sabine
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17 Mai 2016 10:07 #431230
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  • H.Badger am 17 Mai 2016 10:07
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Hallo Sabine,
danke für euer Intesse und das Fotolob.
Ich kann nach unseren Erfahrungen der letzten drei Jahr nur sagen, dass es im südlichen Afrika ganz wunderbar funktioniert mit Kindern zu reisen und möchte euch daher uneingeschränkt Mut machen. Natürlich wird eine solche Reise etwas anders sein, als wenn man zu zweit unterwegs ist und man muss sich klar darüber sein, dass die Etappen nicht allzu lang ausfallen sollten (haben wir dieses Jahr schmerzlich selbst erfahren müssen) und dass man nicht meditativ über Stunden an einem Wasserloch stehen kann. Auch haben wir gute Erfahrungen damit gemacht, Spielplätze und Pools in großer Zahl einzuplanen und im Auto auf ein ausreichendes Platz- und Spielzeugangebot großen Wert zu legen.
Die Menschen, denen wir auf den letzten Reisen begegnet sind, waren allesamt wahnsinnig kinderfreundlich und verständnisvoll.
Kinder zu haben ist wundervoll, aber auch anstrengend. So ist der Alltag zu Hause und so ist es auch auf Reisen.
Aktuell: Corona-Sehnsuchts-Bericht: 2008 bis 2014 www.namibia-forum.ch...is-2014.html?start=0
Reisebericht 2016: Südafrika, Namibia, Mauritius www.namibia-forum.ch...in-der-kalahari.html
Reisebericht 2016: Kinder und Katzen im Kruger www.namibia-forum.ch...atzen-im-kruger.html
Reisebericht 2017: Namibia - vom KTP zum Etosha NP www.namibia-forum.ch...he-lion-s-share.html
Reisebericht 2018: Sri Lanka www.namibia-forum.ch...-sri-lanka-2018.html
Reisebericht 2018: Kinder und Katzen im Kruger - Reloaded www.namibia-forum.ch...kruger-reloaded.html
Reisebericht 2019: Etosha, Caprivi, Chobe www.namibia-forum.ch...be-2019.html?start=0
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17 Mai 2016 10:25 #431233
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11.02.2016

Heute haben sich alle Wolken verzogen und ich fahre allein in den Park auf eine kleine Morgenpirsch.
Zur Gateöffnungszeit bin ich da. Außer mir wartet noch ein weiteres Auto. Das Gate aber ist unbesetzt und so bleibt es auch die nächste halbe Stunde... Immer länger wird die Autoschlange. Immer wieder kommen Kleinbusse an, die in beeindruckend großer Zahl Lodgeangestellte ausladen, so dass ich mich wundere, wie diese vielen Menschen in den Wagen Platz gefunden haben können.
Irgendwann kommt ein Auto in hoher Geschwindigkeit angefahren, eine Dame steigt aus, murmelt ein ganz knappes "Sorry" und macht sich daran, das Tor zu öffnen.
So geht der heutige Tag mit einer kleinen Verspätung los. Die erste Fahrt nutze ich, um noch einmal den zentralen Bereich des Parks um den Mankwe Dam zu besuchen. Heute morgen scheint nicht viel los zu sein. Wenn man mit den Guides der recht zahlreichen geführten Touren spricht, die vor allem von großen asiatischen Reisegruppen gebildet werden, erfährt man, dass auch sie ziemlich ergebnislos im Park herumfahren. Teilweise kommt es daher bereits bei einem gesichteten Warzenschwein zu Aufläufen mit etwa vier Gamedrive-Fahrzeugen...

Ich genieße die frische Luft und das sanfte Licht der aufgehenden Sonne und treffe schließlich noch auf einen Blackshouldered Kite und einen Elefanten, der im Rahmen seines Frühstücks ganze Bäume rodet.





Auf der Rückfahrt zum gemeinsamen Familienfrühstück komme ich dann noch an einer Breitmaulnashornfamilie vorbei, die sich lange beim Grasen beobachten lässt.







Pünktlich zum Aufwachen der Kinder bin ich zurück, sodass wir gleich gemeinsam zum Restaurant des Camps fahren und unser Frühstück genießen können. Dieses findet in Buffetform statt und bietet eine tolle Auswahl an kalten und auch ungewöhnlichen warmen Speisen (Rinderleber...). Gut gesättigt packen wir zusammen, um gemeinsam zu einem erneuten Parkausflug aufzubrechen.
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Hallo H. Badger!

zwischendurch wieder mal ein Dankeschön von mir für den schönen Bericht!

Wildhunde zu sehen ist ein absolutes Highlight und war uns leider noch nicht vergönnt :woohoo: :(

Liebe Grüße
Sabine
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18 Mai 2016 18:06 #431423
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Applegreen schrieb:
Wildhunde zu sehen ist ein absolutes Highlight und war uns leider noch nicht vergönnt :woohoo: :(
Liebe Grüße
Sabine

Ja gelle,
da kommt ein klitzekleines bisschen Neid auf ;) .
Vielleicht haben wir das nächste Mal Glück.

Die Fotos von den Kerlen sind herrlich, man möchte sie knuddeln.

LG freshy
Letzte Änderung: 18 Mai 2016 18:08 von freshy.
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20 Mai 2016 21:01 #431639
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Fortsetzung 11.02.2016

Nach dem Frühstück fahren wir in den bergigen Ostteil des Parks. Hier gibt es einige schöne Aussichtspunkte über die tiefergelegenen Teile der eingestürzten Caldera, aus der das Parkgebiet besteht.



Von hier oben sehen wir am Makorwane Dam eine trinkende Elefantenherde und beschließen, den See zu unserem nächsten Ziel zu machen. Vielleicht sind die Elfanten ja geduldig und wir kommen noch rechtzeitig, bevor sie wieder im Busch verschwunden sind.
Bereits auf der Straße zum See begegnet uns eine kleine Elefantengruppe, die am Straßenrand futtert und irgendwann in Richtung unseres Autos marschiert. Wir wollen ihnen Platz gewähren und schalten in den Rückwärtsgang. Die Fahrt zurück kommt aber nach wenigen Metern zum Stillstand, denn hinter uns bricht plötzlich eine weitere Herde aus dem Busch. Derart umzingelt von Elefanten fühlen wir uns in unserem Wagen nicht sehr wohl und versuchen bewegungslos innezuhalten, während eine ganze Reihe von grauen Riesen in ein bis zwei Metern Entfernung an uns vorbeizieht und uns zum Glück keines Blickes würdigt. Schnurstracks biegen die Tiere dann bald von der Fahrbahn in Richtung Wasser ab und wir können ganz erleichtert zum Hide weiterfahren, wo wir die Elefanten in beeindruckender Nähe (auch hier trennen uns von einigen Tieren nur zwei bis drei Meter) lange beim Trinken und Schlamm- und Wasserbad beobachten. Die nächste halbe Stunde wird für uns zu einem der intensivsten Elefantenerlebnisse, die wir bisher haben durften.









Nach einer Vielzahl von begeisterten "Da-Rufen" unserer Kleinen verabschieden wir uns von den Elefantenherden und fahren Richtung Parkmitte zum Mankwe Hide. Dem Mankwe Dam, dem größten See im Park, ist die Dürre deutlich anzusehen - weite Teile, die in der Trockenzeit 2014 überflutet waren, liegen nun trocken.

Wir können u.a. einige Maskenweber und erneut junge Krokodile entdecken.







Im Schilf vor dem Hide wartet dann noch eine ganz besondere Sichtung auf uns, zu der wir einen respektvollen Abstand halten- unsere erste Black Mamba.





Hocherfreut über dieses Erlebnis fahren wir langsam in Richtung Camp, denn in der herrschenden Mittagshitze hat sich das meiste Wild sowieso in den dichten Busch zurückgezogen und die Kinder haben auch so langsam keine Lust mehr auf das Auto.
Während der Fahrt begegnen uns noch einige neugierige Kudus.





Nach einer ausgedehnten MIttagsrast und Spieleinheit in unserer Hütte fahren wir zu einem kurzen Abendausflug erneut in den Park. Im schönen Licht des Abends begegnen uns einige Breitmaulnashornfamilien. Über die Sichtung eines Buschhasen in natürlicher Beleuchtung freuen wir uns besonders. Am Ende der Fahrt steigen wir noch einmal Rathlogo Wasserloch aus, es sind aber leider keine Trinkgäste dort. Dafür können wir viele schlammverkrustete Krabben beobachten, die aktiv werden, sobald die Sonne nicht mehr direkt scheint.









Zu Abend essen wir erneut im großen und leeren Speisesaal des Restaurants und ziehen uns bald in unsere Hütte zurück, um unseren letzten Abend im Pilanesberg gemeinsam ausklingen zu lassen.
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