THEMA: Kinder und Katzen in der Kalahari
21 Apr 2016 19:03 #428603
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  • Mellie1 am 21 Apr 2016 19:03
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Hallo Badger,
Das letzte Löwen Foto finde ich auch super! Wir waren mit unserer Tochter im KTP als sie zarte 18 Monate alt war und wir haben es sehr genossen. Wir sind eigentlich eingefleischte Camper, aber wir wollten mit Kleinkind einfach ein wenig mehr Platz haben und haben uns für Chalets entschieden. Diese Art der Unterkunft haben auch wir im KTP als gute Alternative zum Campen mit Kleinkind empfunden.
Bin gespannt wie es weitergeht.

LG, Mellie
2006: Botswana und Sued Afrika
2009: Botswana und Sued Afrika
2012: Sued Afrika (KTP)
2014: Marokko
2016 endlich wieder Botswana und Sued Afrika :)
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21 Apr 2016 20:10 #428607
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  • H.Badger am 21 Apr 2016 20:10
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Hallo Melli,
ja, platztechnisch bieten die Chalets echt viel. In Mata Mata hatten wir ein Riverfrontchalet. Das hatte wahrscheinlich mehr qm als unsere Wohnung. :cheer:
Der Vorteil gegenüber dem Dachzelt war für uns aber auch die Möglichkeit uns aufzuteilen, sodass einige daheim bleiben könnten, wenn es zu früh war oder zu viel wurde.
LG
Badger
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22 Apr 2016 10:17 #428666
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Fortsetzung 31.01.2016

Nossob erleben wir als ein sehr übersichtliches Camp, in dem uns wegen der Backofenhitze jeder Gang schwer fallen wird. Die Bauarbeiten, die gerade stattfinden, stören die Ruhe im Camp kaum.
Wir beziehen eines der Reihenhaus-Chalets und machen erst einmal eine lange Mittagspause mit Besuchen am verwaisten Wasserloch und im kühlenden Pool.

Hier ein kleiner Eindruck unserer Räuberhöhle, in die sich jede Unterkunft nach kurzer Zeit unweigerlich verwandelt.



Ein abendlicher Gamedrive rund um Marie se draai ist ähnlich ereignislos wie die Anfahrt nach Nossob. Es scheint derzeit einfach recht wenig Wild in der Region zu sein.





Abends besuchen wir hoffnungsvoll erneut das Wasserloch, aber bis auf zwei Schabrackenschakale, die fleißig die vom Scheinwerferlicht angezogenen Insekten vertilgen, will sich den ganzen Abend über kein Tier zeigen.

Und dann kommt die Nacht.
Über den Tag hat sich unser Häuschen schon sehr aufgeheizt. Lüften kann man kaum, da die Räume als Schlauch angelegt sind und das Schlafzimmer einen Raum von den Außenwänden entfernt ist. Und es gibt hier keine Klimaanlage, aber zum Glück müht sich der Deckenventilator redlich, die Hitze erträglich zu machen, die auch das abendliche Gewitter nicht wirklich mindert. Bis der Strom um 22 Uhr abgestellt wird. Gefühlt wird es dann in der Hütte sofort 10 Grad wärmer. Diese Nacht (und auch die nächste) wird ein Alptraum. Wir Erwachsenen schlafen kaum, die Kinder zum Glück besser als erwartet, wir kühlen sie jedoch regelmäßig mit kalten Wickeln herunter...
Mitten in der Nacht hören wir häufiges Löwengebrüll. Das entschädigt ein klein wenig.
Und es kommt näher...
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22 Apr 2016 20:48 #428778
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01.02.2016

Während Frau und Kinder noch schlafen, schleiche ich gegen fünf Uhr früh aus der Hütte und gehe zum Hide am Wasserloch. Es sind schon ein paar Leute da, die anscheinend auch nicht schlafen konnten.
Es ist völlig finster, die Luft ist sehr angenehm.
Irgendwann geht der Generator an und das Wasserloch wird in schummriges Licht getaucht. Lange dauert es nicht, dann kann man schemenhafte Bewegungen ausmachen. Da Leute mit starken Taschenlampen anwesend sind, kann die Umgebung wirkungsvoll abgesucht werden - und siehe da: Nach und nach schält sich ein ganzes Löwenrudel aus der Dunkelheit. Zuerst ziehen zwei prächtige Kater durch, bleiben aber leider nicht am Wasserloch und betreten nicht einmal den Lichtkegel. Das Foto ist allein im Taschenlampenlicht aufgenommen und daher nicht wirklich berauschend...



Danach kommen die Löwinnen und sie bleiben zum Glück am Wasserloch, bis die Sonne aufgeht. Sie trinken und die Halbwüchsigen toben ausgelassen im Flussbett herum. Ein junger Löwe ist besonders neugierig, er inspiziert das Hide von unten und platziert sich schließlich direkt neben dem Palisadengang, der zum Beobachtungsposten führt.
Nach einigen Fotos laufe ich schnell zurück zu Hütte, um den Rest der Familie dazuzuholen.











Mit dem Aufgang der Sonne ziehen sich die Löwen immer weiter in die Böschung zurück. Auf der anderen Seite des Flussbetts haben sich nun aber gut sichtbar die beiden Kater niedergelassen, um den Tag zu verdösen.

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Letzte Änderung: 22 Apr 2016 20:50 von H.Badger.
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22 Apr 2016 21:53 #428796
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Hallo H. Badger,
eure Sichtung hat euch dann ja noch reichlich entschädigt für die unerträgliche nächtliche Hitze.
Da habt ihr sicher ordentlich zu tun gehabt, euren Kindern ausreichend Flüssigkeit einzuverleiben.
Ich freue mich schon auf weitere Berichte eurer interessanten Runde.
Gruß
Beate
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23 Apr 2016 12:30 #428849
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Fortsetzung 01.02.2016

Nach der ausgiebigen Löwenbeobachtung haben wir erstmal gefrühstückt: Baked Beans aus der Dose und Rührei geht immer...
Danach haben wir eine kleine Morgenfahrt unternommen, nochmals die Schleife um Marie se draai.



Wir begegnen einigen Kuhantilopen und diesem Oryx. Der Eindruck von gestern erhärtet sich: Hier ist derzeit wenig Wild - zumal in Antilopenform - präsent.
Auf einmal machen wir aus den Augenwinkeln eine Bewegung links von der Straße aus. Etwas Kleines bewegt sich durch das niedrige Buschwerk. Es ist ein Honigdachs, der, flankiert von zwei Weißbürzelsinghabichten, auf Nahrungssuche ist. :cheer: Immer wieder gräbt er im Sand und die Habichte passen auf, ob ihm dabei etwas entwischt, das sie sich dann schnappen könnten. Wir können das Trio eine ganze Weile beobachten, bis der Honigdachs schließlich die Straße vor uns quert und im dichten Buschwerk verschwindet.
Über diese Sichtung freuen wir uns besonders, denn Honigdachse gehören für uns zu den faszinierendsten Vertretern der afrikanischen Fauna und wir hatten noch nicht oft die Gelegenheit, einen Vertreter der Art für eine so lange Zeit bei seinem Tagesgeschäft zu beobachten.









Zufrieden fahren wir nach Nossob zurück und verbringen die Mittagszeit im Camp. Am frühen Nachmittag geht es dann noch einmal auf einen kurzen Ausflug gen Norden. Sichtungstechnisch ist nicht viel los, bei Cubitje Quap lässt sich aber ein prächtiger Gaukler beim Trinken beobachten. So schön haben wir diesen Greifvogel bisher noch nie gesehen.





Ein abendlicher Gamedrive in die gleiche Richtung ist auch wenig ergiebig, beschert uns aber unsere einzige Sichtung einer Braunen Hyäne auf dieser Reise. Das Erlebnis dauert jedoch nur zwei Sekunden, denn die Hyäne quert in hohem Tempo vor uns die Straße und verschwindet dann sofort im dichten Buschwerk. So können wir sie also auch nicht fotographisch verewigen. Das ist sehr schade, denn ich hatte gehofft, endlich mal ein passables Foto einer brauen Hyäne schießen zu können. Wir haben zwar schon auf zwei vergangenen Reisen welche gesehen (einmal auf unserer ersten Namibiatour 2008 im Namib Naukluft in sehr weiter Entfernung und 2014 im Madikwe GR, hier aber nur nachts, dafür aber zwei in einen blutigen Revierkampf verwickelt), jedoch ist uns nie ein schönes Foto gelungen. Naja, das ist wenigstens ein guter Grund, ggf. im nächsten Sommer wiederzukommen - um dann evtl. auch Erdmännchen zu sehen, die sich auch standhaft unseren Blicken entzogen haben.

Als wir ins Camp zurückkommen, sehen wir das Löwenrudel wieder in der Nähe des Wasserlochs liegen. Wir lassen den Abend also wieder mit "Lionwatching" ausklingen.





Und dann kommt die zweite Nacht in Nossob, die leider ganz so verläuft wie die erste - nur leider ohne nächtliches Löwengebrüll.
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