THEMA: Kurzfristige Änderungen vorbehalten
21 Dez 2015 09:30 #411965
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9.10.15

Beim Frühstück auf der Terrasse nervt ein Guide am Nebentisch – er redet extrem laut und viel Blödsinn der uns nicht interessiert. Heute ist ein reiner Transittag mit vielleicht etwas Game Viewing am Abend. Aber auch Tag der Überraschung. An der Tankstelle in Divundu ist die Hölle los – der Tankwagen steht gerade am Füllstutzen und daher ist die Tankstelle geschlossen. Viele Autos stehen schon an. ATM gibt es auch keinen vollwertigen und wir kommen so auch an keine NAD. In 20km in unsere Richtung soll eine Total sein. Also fahren wir in die Richtung. Doch sie existiert nicht mehr. Also weiter Richtung Rundu. Schön gleichmäßig, dann geht es sich mit dem Sprit aus. So ca. 80km vor Rundu müsste die Reserve angehen – dann komme ich aber noch über 100km. Geht also. Die Leuchte geht 35km vor Rundu an – alles schick. In Rundu gehen wir zum Bankomaten und holen NAD, an der Take wird dann vollgetankt – 72lt passen in unseren 80lt – Tank. Inzwischen gehen die Damen noch in den Supermarkt. Noch schnell an der Post die Karten aufgegeben und dann geht es weiter Richtung Etosha. Unterwegs fotografieren wir wieder einmal Straßenszenen.



Wofür die Holzschiffchen gut sein sollen erschließt sich mir nicht.



Orangen werden auch verkauft





Holz und Schrott neben der Straße



Hinter dem Vet Gate bei Mururani zweigen wir rechts auf die D3016 ab. Der Abstecher lohnt sich wirklich. Die Straße ist ausgezeichnet zu befahren. Nachmittags sind wir am Lindequist Gate.



Am Wasserloch Klein Namutoni ist wenig los – wir klapper die Wasserlöcher Richtung Westen ab. In Chudob ist dann etwas los.



Nach kurzer Zeit kommt dann auch noch ein Spitzmaulnashorn von hinten und geht zum Wasserloch – direkt an unserem Auto vorbei!





Auch ein Warzenschwein kommt zum Trinken.



Am Rückweg Richtung Lindequist Gate ist schon richtig schönes Abendlicht. Wir sehen Zebras,



Springböcke,



und mehrere Großtrappen.



Der Gelbschnabeltoko sitzt fotogen am Baum.



Da noch etwas Zeit ist bis zum Torschluss fahren wir noch einmal in Klein Namutoni vorbei und – Volltreffer! Ein weiteres Nashorn schaut an dem Wasserloch bei der einsamen Giraffe vorbei.



Eine Hyäne stillt auch ihren Durst.



Meine Mutter hatte ja unterwegs Geburtstag, Bele hat mich ja mit meinem kleinen Hinweis schon enttarnt: Meine Mutter hatte in ihrer Mappe eine falsche Route – zu ihrem Geburtstag gab es dann die Richtige. Auf ihrer Variante stand immer unten extrem kleingedruckt drauf „Kurzfristige Änderungen vorbehalten“ – Schriftgröße 6pt. Meine Mutter hat das für einen Scherz gehalten – war aber Ernst gemeint! In der Endversion war der Schriftzug nicht mehr drauf. Daher auch der Titel der Reportage – die drei Worte waren der Running Gag des Urlaubs. Mama hat eine Liebligslodge: Die Mushara in der Nähe des Lindequist Gate. Ich habe die Route natürlich inklusive geplant, aber eben als Überraschung. Die Ausrede war es sei zu weit und der Plan für sie war direkt von Divundu nach Stampriet und Mata Mata. Die Freude war entsprechend groß als unser kleines geheimnis offengelegt wurde. Doch das war nicht alles. Wir checken ein und bekommen Zimmer 1 und 18. Meine Mutter soll die eins bekommen. Ich hab ja keine Ahnung bezüglich der Zimmernummern. Als wir hineingehen passt für sie alles – für mich aber nichts. Draußen nehme ich dann die nette Dame von der Lodge zur Seite, sie dachte wir kriegen die 18 – ich kläre auf dass wir eine Villa als Single gebucht haben – also zurück und meine Mutter herausgeholt. Sie denkt erst dass es ein gratis – Upgrade ist dass sie da bekommt – letztes Mal vor fünf Jahren hatten wir das Glück. Doch es ist das Geschenk von meinem Schatz und mir! Die Freude ist riesig – denn wir sind zwei Nächte da! Hier ein Eindruck von außen:



Und stellvertretend für innen die Badewanne:



Zur Erläuterung: Die Villa Mushara ist ein ganzes Haus – sicher 100m² das in drei Teile geteilt ist: Ein Wohnbereich, ein Schlafbereich mit 4-Poster Bett und ein Bad. Dazu eigener Jacuzzi, eigenes Wasserloch und Liegen auf der Düne. Einfach ein tolles Erlebnis. Da meine Mutter sehr müde ist legt sie sich eine halbe Stunde hin, dann wiederbeleben wir uns bei unserem ersten Rock Shandy und gehen zum Abendessen: Heute gibt es Bush Braai in der Boma. Ausgezeichnet – nur ist das Kudu Steak bestenfalls rare. Für mich passt´s!

Udo
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26 Dez 2015 18:28 #412436
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10.10.2015

Beim Frühstück sehen meine Frau und ich heute zu zweit den frechen Squirrels zu. Meine Mutter genießt heute die Location und macht sich einen „grasse matinee“. Wir wollen heute in Namutoni rechts rum über Twee Palms und Aroe fahren. Auf dem Weg zum Gate sehen wir dutzende Dik Diks.



Auf dem Loop gibt es nicht viel zu sehen. Hauptsächlich Vögel wie diese Weißflügeltrappe



Und dieses Burchell´s Sandhuhn



Weiter Richtung Klein Okewi sehen wir dann den Springbok und das Kudu im Hintergrund.



Den Zugang zum Wasserloch selbst versperren dann diese komischen Vögel und die Hühnchen !



Also weiter nach Groot Okewi. Dort unterhält uns ein Rudel Hyänen.





Wovor die Hyäne so bremst ist mir leider entfallen.





Noch ein Foto von dem Waffekibitz



Und wir machen uns auf den Rückweg. Doch wir kommen nicht weit. Eine mächtige Löwin liegt unter einem Baum. Doch so abgemagert ist fürchte ich dass sie nicht mehr lange lebt. Von ausgesprochen netten Reisenden in Groot Okewi erfahren mir dass sie die Löwin am Abend mit einem Rudel am Wasserloch gesehen haben – sieht also doch nicht so schlecht aus.



Bei einem Rock Shandy werten wir dann die Sichtungen der Morgenpirsch gemeinsam aus. Die Nachmittagspirsch wollen wir dann Richtung Namutoni machen.
Der Ort dieser Zebraherde ist mir entfallen.



Unterwegs sehen wir rote Kuhantilopen



Aufgrund des weißen Erdreichs mit dem sich die Elefanten bewerfen ist natürlich auch ihre Oberfläche der Umwelt angepasst … .



Ein paar Gnus vor der Pfanne



An den Wasserlöchern ist nichts los, wieder enden wir in Chudob. Und wieder ist da ein Spitzmaulnashorn.



Bei den Hyänen steigt Staub auf.



Wie weit war das Rhino wohl im Wasser?



Auf der Rückfahrt sehen wir in Klein Namutoni wieder Nashörner – sie sind sich allerdings nicht grün und drohen sich.



Diesem Rhino fehlt auch ein Ohr.



Dann geht es wieder zurück in die Mushara. Wegen der Lodge haben wir übrigens die ganze Reiseroute umgedreht – ursprünglich war es anders herum geplant. Doch da war die Mushara bereits m Februar ausgebucht. Anders herum ging es sich noch aus. Denn theoretische Alternativen wären de facto keine Alternativen gewesen! Unmittelbar hinter dem Tor läuft uns ein Eland über dem Weg – es ist schon zu finster und ich bin mit der Kamera zu langsam. Es ist das einzige das wir auf der Reise sehen werden. Heute wird das Abendessen im Restaurant serviert.

Udo
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30 Dez 2015 22:45 #412861
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Hallo,

eine Folge geht dieses Jahr noch - und hier ist sie. Ich wünsche euch ein gutes neues Jahr und schöne Reisen!


11.10.2015

Windhoek ist das Tagesziel. Das heißt wir müssen uns von der Mushara verabschieden. Nach dem Frühstück geht es nach einem Tankstopp in Namutoni (man kann dort Sprit auch mit Kreditkarte bezahlen) recht direkt Richtung Halali. Irgendwie habe ich heute Kopfweh – drum fährt mein Schatz. Das wird sich noch als gut erweisen - hinter Springbokfontein sehe ich plötzlich links aus dem Augenwinkel einen Kopf hochkommen! Meine Mädels glauben es erst nicht, dennoch wird umgedreht. Wir sind die zweiten die an der Stelle sind wo die drei Geparden unter den Bäumen liegen. Bald kommen wir keinen Meter vor oder zurück. Ist auch egal. Wir sitzen in der ersten Reihe:









Als sich die Kätzchen trollen verkrümelt sich auch ein Teil der Menge – und wir können auch weiter.



Wieder einmal sehen wir Elefanten – auch wenn wir schon zu viele gesehen haben!



Nochmal eine Gruppe Springböcke vor der Pfanne



Dann entdecken wir den jungen Singhabicht auf einem Baum.



Endlich einmal ein paar Oryxe.



In Gemsbokvlakte haben wir bisher bei jedem Besuch im Etosha NP Löwen gesehen. Doch diesmal sollte es nicht so sein. Nur ein paar Antilopen



und die Rotschopflerche.



In Okukauejo trinken wir dann einen Kaffee – dabei fallen wieder die Vögel auf. Ein Maskenbülbül



Und ein Brillenweber



Irgendwie fällt auf dass ich auf dem Urlaub so viele Vögel fotografiert habe wie noch nie. Irgendwie vielleicht vor lauter Frust über die wenigen Katzen und keine Herden … . In der Mushara hat uns Bernadette – die Managerin – schon erzählt dass die Tiere derzeit aufgrund der Hitzewelle sich untertags im Schatten der Bäume und Büsche verstecken und daher wenig zu sehen ist. Der Rest des Tages ist schnell erzählt. Wir fahren Nachmittags dann aus dem Etosha NP raus Richtung Süden. Ich hab noch immer irgendwie Kopfweh und mein Schatz fährt bis vor Okahandja. Die Radarkontrolle unterwegs stört uns nicht. In der Casa Piccolo checken wir dann ein und verspeisen zum Abendessen unsere restlichen Brötchen, Streichkäse und Käseecken. Da wir heute Kaffee getrunken haben muss das reichen. Joe´s Beerhouse wäre mir lieber gewesen – wird aber vom Rest der Reisegruppe abgelehnt. Nicht einmal eine Bratwurst ist für mich drin! Meine Laune wird noch weiter durch ein deutschsprachiges Ehepaar gesteigert das so laut gesprochen und telefoniert hat dass in der Nähe keine Unterhaltung möglich war.

Udo
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02 Jan 2016 20:37 #413159
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12.10.2015

Beim Frühstück sitzen die Leute von gestern Abend am Nebentisch – Ein Gespräch ist uns unmöglich. Drei Hinweise von mir werden ignoriert – ich setzte mich an den entferntesten Tisch und beeile mich mit dem Frühstück – ich will nur noch weg. Als ich gehe schließe ich die Tür hinter mir (und neben deren Tisch) schwungvoll. Schnell die Sachen ins Auto gepackt und Abfahrt! Wir fahren einen Sprung in die Stadt und ich zeige meinem Schatz die wichtigsten Orte. Die Fotos sind da nur stellvertretend.





Doch dann zieht es uns weiter ins Auob – Tal. Hier sehen wir dass auf großen Flächen das Tal abgeholzt und zur Holzkohleproduktion genutzt wird.



Ein Schild in Gochas wo wir noch einmal vollgetankt haben.



Weiter Richtung Süden. Hier ist die Holzkohle schon verpackt.



Die ersten Webervogelnester



Und immer wieder die schöne Landschaft



Gegenverkehr ist selten – die C15 ist ausgezeichnet zu fahren und wir kommen gut voran.



Einzig die Fotostopps bremsen uns – wie zum Beispiel für rote Dünen





Telegrafenmasten



Und weiter Richtung Mata Mata.



Wir haben in Mata Mata keine Unterkunft mehr bekommen (im Februar für Oktober). Daher habe ich einige Kilometer vorher im Kalahari Farmstall Zimmer gebucht. Die Unterkunft kann ich wirklich empfehlen. Die zwei Zimmer direkt am kleinen Pool die wir bekommen haben sind riesengroß – vier Betten, Küche usw. . Da noch etwas Zeit war sind wir auf der Farm umher gegangen.





Marica betreibt das B&B, Cafe/ Restaurant, Laden usw., ihr Mann die Farm. Alles ist mit viel Sorgfalt und Liebe gemacht und dekoriert.



Wir hatten auch das Abendessen dazu gebucht – der Bobotje aus Kudu – Fleisch war ausgezeichnet.

Udo
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04 Jan 2016 20:01 #413421
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13.10.2015

Heute steht unser letzter Grenzübertritt am Programm. In Mata-Mata reisen wir aus Namibia aus und fahren in den Kgalagadi Transfontier Park. Die Formalitäten sind schnell erledigt und wir fahren an die Tankstelle in Mata Mata – es gibt eine Rationierung von Diesel, der Tankwagen ist nicht gekommen. Kein Problem für uns – wir haben erst in Gochas vollgetankt. Daher lassen wir nur vorschriftsgemäß Luft aus den Reifen. Uns fällt gleich eines angenehm auf: Es gibt keine Elefanten im Kgalagadi! Aber auch sonst gibt es nicht viel zu sehen. Die Landschaft ist sehr schön, doch auch im Auob – Tal ist wenig los. Springböcke haben gerade Junge.





Die Giraffen sind am Weg zum Wasserloch



Gnus sind auch da



Das Oryx und der Sekretär



Und ein Ground Squirrel



Ein Stück weiter verschwindet eine Schlange in einem Loch – doch ein Foto geht sich noch aus.



Die nächste Gruppe Gnus ist unterwegs.



Dann sind wir auch schon in Twee Rivieren. Dort reisen wir nach Südafrika ein, zahlen unsere Parkgebühr und checken im Restcamp ein – die Schalter sind direkt nebeneinander. Irgendetwas habe ich nicht richtig in der Erinnerung gehabt – wir haben ein Dreibettzimmer, also das was wir eigentlich vermeiden wollten. Also zurück zum Office. Die Nachrichten sind durchwachsen. Für die erste Nacht geht nichts, aber für die zweite Nacht bekommen wir einen Bungalow mit zwei Schlafzimmern. Der Tipp von Marcia war also richtig – vor Ort geht oft noch etwas! Nachmittags fahren wir noch einmal los. Es geht das Nossob – Tal hinauf. Die Oryxe sind am Weg zum Wasserloch.



Und weil der Sekretär so schön in der Sonne steht noch einmal in Großaufnahme



Unterwegs sehen wir noch den Milchuhu am Baum sitzen



Ein Weißbürzelsinghabicht sitzt im Geäst.



In Kij Kij biegen wir dann auf die Dunes Road ins Auob Tal ab. Wir hätten es sein lassen sollen – wir sehen rein gar nichts mehr. Ziemlich frustriert fahren wir zurück. Das Abendessen im Restaurant (man muss sich im Shop für eine Abendessenszeit eintragen) sorgt auch nicht gerade für eine Besserung der Laune! Die Bedienung ist ausgesprochen langsam und das Essen – naja, es macht satt.

Udo
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09 Jan 2016 12:52 #414058
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14.10.2015

Da es Abends oft noch sehr heiß ist fahren wir heute zur frühestmöglichen Zeit los zur Morgenpirsch. Beim Office holen wir unsere Park Permit wieder ab und fahren das Nossob Tal Richtung Norden. Doch es beginnt wie es gestern endet. Erst am Rückweg entsteht das erste Foto von den beiden Schakalen die sich lieb haben.



Und wieder Landschaft und Springböcke.



In Rooiputs ist es dann so weit. Ein Schatten liegt im Schatten eines Baumes beim Wasserloch. Eine kapitale Löwin erhebt sich aus dem Sand. Ich wende schnell um sie von der Sonnenseite zu bekommen.



Sie verschwindet dann Richtung des Camps Rooiputs auf die Botswana – Seite.



Wie so oft nach ein paar Minuten ist alles vorbei. Gerade einmal zwei bis drei andere Autos haben davon was mitbekommen, dann ist die Löwin wieder verschwunden. Ob die Leute in Rooiputs überhaupt etwas davon mitbekommen haben?
Wir fahren weiter – die Gnus sind auch wieder unterwegs. Ich habe das Gefühl Gnus gehen immer in Gruppen von irgendwo nach irgendwo.



Dann geht es zurück nach Twee Rivieren. Wir gehen frühstücken, ziehen aus dem Dreibettzimmer und fahren eine Runde bis wir das andere Zimmer bekommen. Also zu den Wasserlöchern in der Nähe. Die rote Kuhantilope ist unterwegs zum Wasserloch Leeuwdrill.



Dort ist aber schon was los: Eine Herde Oryxe sind beim Trinken.



Doch zwei sind sich nicht ganz grün:







Es geht aber auch friedlich.



Sonst tut sich nicht viel – wir beziehen also den Zweizimmer – Bungalow. Am Nachmittag fahren wir wieder los und versuchen das Auob – Tal. Hinter Batulama drehen wir frustriert um. Dann sehe ich etwas aus dem Augenwinkel und fahre zurück. Ein Kapfuchs liegt neben seinem Bau.



Wir nehmen dann die Dunes Road nach Kij Kij. Diese führt zwar an zwei Wasserlöchern vorbei, dort tut sich aber nichts. Doch die Landschaft ist sehr schön.







Im Nossob – Tal etwas südlich von Kij Kij entdecken wir dann neben der Straße noch eine Gruppe Erdmännchen. Die possierlichen Tierchen sind einfach herrlich! Doch wenn diese Luder endlich einmal ruhig halten würden zum Fotografieren – grrrr! Habe ich schon geschrieben dass ich unentspannt bin wenn ich keine guten Fotos kriege?







Langsam heißt es Abschied nehmen von Kgalagadi Transfontier Park und von den Tierbeobachtungen. Noch zwei Strauße beim Staubbad.



Noch ein letzter Baum mit Webervögelnestern.



Dann sind wir wieder in Twee Rivieren. Sortieren die Koffer etwas, räumen das Auto komplett aus gehen Abendessen. Zum Essen gibt es keine Anmerkung mehr – es ist wie gestern. Der Tag war was die Sichtungen betrifft ausgesprochen dünn. Nur die Löwin und der Kapfuchs haben ihn gerettet. Der Kgalagadi hat uns was die Landschaft betrifft ausgesprochen gut gefallen. Die Temperaturen sind in den letzten Tagen gesunken – morgens hatte es 8-10 Grad, Mittags unter 30. Der Plan dass wir uns diese Ecke für zukünftige Reisen merken müssen steht. Doch die Quartiersituation ist schwierig – vor Allem wenn man nicht ein Jahr im Voraus planen kann.

Udo
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