THEMA: Afrika light : Camping in KwaZuluNatal
27 Mai 2015 09:43 #386110
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5.5. und 6.5. Mpila Tented Camp
Nach einem ordentlichen Frühstück fahren wir über die R66 durch Zululand zum Cengenigate in den Hluluwe-Imfolozi Park. Da wir erst um 14.00 Uhr im Mpila Camp einchecken können, machen wir schon gleich den ersten Gamedrive. Es ist heiß und so sehen wir unter anderem viele Rhinos im Schlamm liegen und sich abkühlen.



Wir bekommen Zelt Nr. 30, dies liegt etwas abseits mit ein wenig Aussicht. Manche Zelte sind doch sehr eng zusammen. Direkt bei Ankunft werden wir von den Meerkatzen empfangen, Küchen- und Schlafzelt ähneln einem Hochsicherheitstrakt mit diversen Affensicherungen. Als ich die Tür zum Badezimmer aufmache, sehen mich vier Affen an: einer sitzt auf dem Waschbecken, einer am Boden und je einer auf WC- und Duschabtrennung.
Ich mache die Tür wieder zu und rufe Frank. Beim nächsten Öffnen dasselbe Bild, nur dass jetzt Frank mit der Steinschleuder auf einen Affen zielt. Wir haben in den beiden Tagen in Mpila danach keine Affen mehr im Bad gesehen. :)
Am Nachmittag besuchen wir Pascalinah und ihren Mann aus dem Namibiaforum und verabreden uns für den Abend auf einen Drink.
Beim Gamedrive sehen wir am ersten Tag nur wenige Tiere. Aber immer wieder Rhinos :) Durch die dichte Vegetation ist die Sichtung von Tieren fast nur auf den Wegen möglich.







Nachdem wir gegessen haben , kommt zuerst die Camphyäne vorbei





und dann Pascalinah und ihr Mann. Es wird ein sehr netter und lustiger Abend. Wir verabreden uns gleich für den nächsten Abend auf der Terrasse der beiden.
Unsere Gamedrives am zweiten Tag führen uns auf eine 4x4 Strecke in der Nähe vom Cengeni Gate. Hier sehen wir wesentlich mehr Tiere.

















Auf dem Rückweg zum Camp dann zwei junge Elefanten, die auf der Straße ihre Kräfte messen.







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Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
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27 Mai 2015 11:49 #386122
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7.5. und 8.5. Hilltop Camp
Nach dem Frühstück checken wir aus und fahren in den Hluhluwe-Teil des Parks. Unterwegs haben wir einige schöne Sichtungen.









Schön am Park ist, dass die Wege teilweise etwas ausgewaschen und rupppig sind und man kaum anderen Fahrzeugen begegnet. Da fühlen wir uns doch schon ein bisschen wie in der Wildniss, obwohl man von vielen Stellen aus die Parkgrenzen sehen kann.
Landschaftlich ist der Park sehr schön und abwechslungstreich und auch die Tiersichtungen haben uns nicht enttäuscht.
Wir sind schon kurz nach 12.00 Uhr im Hilltop Camp und gehen auf der Terrasse etwas essen. Im Camp gibt es auch einen schönen Pool, zum Baden ist es uns aber zu kühl.



Um 14.00 Uhr checken wir ein und bekommen Bungalow Nr. 6. Wir sind entäuscht, da er für eine schöne Ausssicht auf der falschen Seite liegt, aber tauschen können wir nicht : fully booked. Am Bungalow dann die Überraschung: direkt daneben wird der Bungalow komplett renoviert , Grossbaustelle. So haben wir uns das nicht vorgestellt. Wütend fahren wir zur Rezeption zurück und zu unserem Glück ist auch gerade der Manager anwesend. Ohne zu Zögern bietet er uns einen 4-Bett Bungalow an. Dieser hat eine tolle Terrasse mit Aussicht, Küche und Wohnzimmer auf der oberen Ebene und unten 2 Bäder und 2 Schlafzimmer. Leider hat das gesamte Camp schon bessere Zeiten gesehen und ist in die Jahre gekommen. Daher wird an einigen Bungalows bereits renoviert.
Trotzdem gefällt es uns ganz gut. Der Abendgamedrive ist enttäuschend , nur am Anfang treffen wir auf eine Gruppe Baboons. Wenn sie nicht gerade im Camp randalieren, können die wirklich niedlich sein.









Zum Sonnenuntergang fahren wir zurück ins Camp. Da der Grill vor der Eingangstür und nicht in der Nähe der Terrasse ist, braten wir unser Steak heute in der Pfanne, dazu Tortillawraps mit Salat, Guacamole und Tsaziki gefüllt.
Am nächsten Morgen fahren wir ohne Frühstück los. Auch hier wieder kaum Tiere. Etwas enttäuscht beschliessen wir dann noch mal Richtung Imfolozi zu fahren.
Kurz vor dem Abzweig zur Munywaneni Bush Lodge laufen plötzlich in der Ferne 2 Löwen auf der Strasse. Mit Vollgas fahren wir hinterher, zum Glück gibt es hier im Park noch keine Radarfallen ;) Als wir hinter den Löwen sind, gehen diese parallel zur Straße im Gebüsch weiter, um dann kurz vor uns die Straße zu überqueren und Richtung Lodge zu verschwinden. Was für ein Glück.









Wir fahren noch eine Runde, haben noch eine schöne Eli - Sichtung und fahren dann zurück ins Camp.



Auch bei Selfcatering Bungalows ist Frühstück incl. Aber erstens haben wir keine Lust auf Buffet sondern möchten lieber auf unserer schönen Terrasse frühstücken und zweitens ist Frühstück nur von 7.00 bis 9.30 Uhr .
Von der Terrasse können wir dann einen Trompeterhornvogel beobachten:



Am Nachmittag sehen wir dann noch verschiedene Tiere:







und kurz bevor wir zurück fahren wollen noch ein Rhino mit Baby. Die Mutter trinkt, das Kleine versucht es auch immer wieder ohne Erfolg. Dann möchte das Kleine säugen, die Mutter schubst es aber immer wieder weg. Das Baby jammert erbärmlich. Erst als die Mutter auf die andere Seite geht und sich hinlegt, darf das Baby trinken.











Auch in diesem Parkteil gibt es sehr viele Rhinos. Wir treffen deshalb auch auf viele Antiwildererpatrouillen. Vor sechs Monaten haben sie ihr letztes Rhino verloren, erzählen sie uns traurig.
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27 Mai 2015 11:59 #386123
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Hallo Montango,

schön jetzt auch ein paar Bilder zu Euren Erzählungen zu sehen. Ich hatte für Euch gehofft, dass Ihr doch mehr Sichtungen im Hluhluwe - Teil als im Imfolozi-Teil haben werdet. Uns erging es ja so... wie wir Euch erzählt haben.
Die Bilder vom Sani-Pass sind klasse. Mit unserem normalen SUV hätten wir da bestimmt Schwierigkeiten gehabt. Bin gespannt, wie es bei Euch weiter geht.

Liebe Grüße
Pascalinah
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27 Mai 2015 15:05 #386145
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Hi,

wirklich schöner Bericht und schöne Fotos, ich freue mich schon auf die Fortsetzung !


Gruß


Markus
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27 Mai 2015 21:13 #386162
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Hallo Montango,
kaum zurück aus dem Urlaub, legst du ein Tempo beim Reisebericht schreiben vor - Hut ab.
Da wir für unseren nächsten SA-Urlaub noch eine Unterkunft auf dem Weg von JHB zum Gianst Castle benötigen, habe ich mir gleich mal das La La Nathi notiert.
Montango schrieb:
Ich mache die Tür wieder zu und rufe Frank. Beim nächsten Öffnen dasselbe Bild, nur dass jetzt Frank mit der Steinschleuder auf einen Affen zielt. Wir haben in den beiden Tagen in Mpila danach keine Affen mehr im Bad gesehen. :)

Wir hatten diesmal das erste Mal eine Steinschleuder mit und sie wird wohl in Zukunft zu unserer "Standardausrüstung" zählen, um die Affen auf Abstand zu halten.

Freue mich auf die Fortsetzung.
VG Chrissie
Gruss Chrissie
___________
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27 Mai 2015 22:44 #386174
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Hallo Mantango,

Du bist ja schnell mit Reisebericht schreiben - toll! Ich bin schon ganz begeistert von Deinen Bildern zum Sani Pass und hoffe dass wir auch so tolles Wetter mit genialer Sicht haben werden....

Über welche Route seid Ihr denn vom Royal Natal NP zum Sani Pass gefahren? Deiner Beschreibung zu folge vermute ich außen um Lesotho herum, oder ? Wie lange habt Ihr denn für die Strecke gebraucht mit Foto-Stopps etc. ?!

Du darfst mich dafür dann auch zu Sambia und Malawi löchern - da waren wir ja letztes Jahr 9 Wochen :-)

Viele Grüße und ich freu mich schon auf die Fortsetzung
Bärbel
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