THEMA: Afrika light : Camping in KwaZuluNatal
03 Jun 2015 13:14 #386810
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17.5., 18.5. und 19.5. Ithala National Park Thalu Bush Camp
Heute geht es für drei Nächte in den Ithala Park. Auf dem Weg fahren wir über den Pongola Dam.



Das Wetter ist schlecht geworden, es regnet leicht.



Überall wird Zuckerrohr angebaut und verarbeitet.




Im Ithala haben wir aufgrund der Empfehlungen hier im Forum das Thalu Bush Camp gebucht und das war ein voller Erfolg.







Landschaftlich ist der Park wunderschön und gebirgig.



Wir haben jeweils nur morgens einen Gamedrive gemacht (unter anderem auch einen mittelschweren 4x4 Track)








und den Nachmittag am Fluss vor unserer Hütte verbracht und gewartet, wer vorbei kommt.







Am letzten Abend und vor allem in der letzten Nacht war es extrem still, nicht einmal die Baboons hat man gehört. Es muss ein Leopard in der Nähe gewesen sein (wurde uns auch vom Ranger bestätigt), aber gesehen haben wir natürlich nichts. Dafür hat uns am Abend davor eine Grossfleckginsterkatze besucht.





Im Thalu Bush Camp haben wir drei wirklich entspannende Tage verbracht.





Für das Camp kann ich nur empfehlen, ein Moskitonetz mitzubringen. Es gab zwar keine Moskitos, aber diverse Käfer und ähnliches lagen morgens auf dem Netz. Im Bett hätte ich die nicht so gerne gehabt.



Im Dachzelt fühle ich mich da immer viel wohler.
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07 Jun 2015 14:33 #387199
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20.5. und 21.5. Milwane Park Campsite
Früh starten wir Richtung Swasiland. In Pongola frischen wir nochmal die Vorräte auf und fahren über eine ganz kleine Grenze nach Swasiland. Es geht alles ganz flott, aber kurz bevor wir über die Grenze dürfen, werden wir aufgefordert, dass Canopy zu öffnen. Vorsichtshalber starten wir mal mit dem Öffnen der Seitenklappen, nicht dass noch jemand in den Kühlschrank schauen will :)
Noch ein paar Fragen und wir dürfen zum Glück fahren.





Wenig später dann eine Polizeikontrolle, die uns erklärt, dass es wichtig ist ein gutes Verhältnis zur Polizei zu haben. Das finden wir natürlich auch und lenken das Gespräch mal zur Sicherheit auf Bayern München. Erstens ist jetzt klar, dass wir keine Südafrikaner sind und es lenkt immer so schön von anderen Themen ab. Bald dürfen wir weiter.
Wir fahren zum Milwane Park und checken auf der Campsite ein. Diese ist allerdings eher ein kleiner staubiger Platz und nicht sehr ansprechend. Da wir bis auf einen kleinen Overlander, der auf einer nahegelegenen Wiese steht, aber die einzigen Camper sind, bleiben wir.



Zur Zeit wird an einem neuen Campingplatz gebaut, der wird anscheinend schöner.
Der Park selber erinnert mehr an einen Freizeitpark, ist aber landschaftlich recht ansprechend und die anwesenden Tiere sind sehr zahm. So zahm, dass die Nyalas am Platz versuchen vom Tisch zu stehlen.











Am nächsten Morgen fahren wir zur Swasicandles Fabrik und kaufen ein paar Mitbringsel und dann noch zu den Mantenga Falls.









Vom Restaurant kann man die Crocs beobachten



und auf der Wiese tummeln sich die Warzenschweine. Man kann hier diverse Aktivitäten buchen, alles sehr touristisch.









Zur Campsite gehört eine kleine Küche mit Spülgelegenheit und Braiiplatz. Leider vergibt man diesen Platz an drei südafrikanische Paare, die Unterkunft in den Hütten gebucht haben. Diese machen sich dort ordentlich breit und sind furchtbar laut. Erst als sie dann auch noch ihre Autos mitten auf der Campsite parken wollen, damit der Weg zum Bier 5 m kürzer wird, bitten wir sie, etwas ruhiger zu sein. Unseren Spül erledigt Frank dann auf dem Herrenklo, die Küche ist ja schon belegt.
Auch die Zebras scheinen das Herrenklo zu suchen ;)

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09 Jun 2015 09:04 #387457
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22.5. Krüger Park Crocodile Bridge Camping und 23.5. Krüger Park Berg en Dal Camping
Auf dem Weg zum Krüger fahren wir bei Ngwenya Glas vorbei und kaufen eine schöne Glaskaraffe.
Die Ausreise aus Swasiland geht fix und ohne Zwischenfälle. Bald schon sind wir im Krüger und fahren Richtung Crocodile Bridge Camping. Tiere sehen fast keine.



Im Camp sind wir mit Hermann und Conni hier aus dem Forum verabredet. Wir erkennen die beiden sofort anhand des Trax, den sie gemietet haben.
Die Campsite ist total voll, irgendwo in der Mitte gibt es noch ein Plätzchen für uns.
Am Nachmittag fahren wir nochmal Richtung Lower Sabie. Im Gebüsch liegt ein Löwe, der aber nur schlecht zu sehen ist.



Etwas weiter treffen wir dann auf eine große Büffelherde.



Auch einen Elefanten sehen wir noch im Gebüsch verschwinden.



Auf dem Rückweg wollen wir nochmal nach dem Löwen schauen, leider haben wir den Punkt nicht markiert. Das macht aber nichts, die Stelle ist schon von weitem an ca. 30 Autos zu erkennen, die die Straße blockieren.
Irgendwie gelingt es uns, uns durch zu drängeln. Im Vorbeifahren erhasche ich noch einen Blick, der Löwe ist jetzt noch schlechter zu sehen. Dafür der ganze Aufruhr.



Dafür sehen wir dann noch den hier:



Wir verbringen noch einen netten Abend mit Hermann und Conni.
Am Morgen fahren wir nochmal in Richtung der Büffelherde. Vermutlich hat es einen Büffelriss gegeben, denn es stehen schon geschätzt wieder 30 Fahrzeuge in einer Seitengasse.
Wir fahren weiter und so schnell es geht weg von der Teerstraße auf die Gravelroad Richtung Biyamati. Hier sehen wir zumindest ein Rhino und einen Elefanten.







Das Camp in Berg en Dal ist nicht ganz so voll, so dass unser Platz uns (zumindest vorläufig) besser gefällt. Rund um Berg en Dal haben wir allerdings am Abend sowie am nächsten Morgen fast gar keine Tiere gesehen, hier hat es vor kurzem gebrannt.





Am Platz und am Viewpoint auf den Dam sehen wir noch ein paar Tiere:







Die Nacht beleert uns eines Besseren, was unsere Platzwahl angeht. Das harmlos aussehende Zelt neben uns gehört 6 jungen Männern, die um 17.30 Uhr vom Gamedrive zurück kommen. Sie verschwinden nach kurzer Zeit wieder und als wir gegen 21.30 Uhr schlafen gehen, ist von Ihnen nichts zu hören. Wir bemerken sie erst wiede, als sie um 23.00 Uhr mit dem Grillen beginnen.
Als endlich Ruhe ist, schlafen wir ein: bis 3.00 Uhr. Dann beginnt einer von Ihnen so laut zu schnarchen, dass ein Löwengebrüll dagegen leise ist. Irgendwann ist auch das vorbei und wir schlafen bis 5.00 Uhr, da die Nachbarn dann wieder aufstehen, um pünktlich um 5.30 Uhr schon mal ans Gate zu fahren.
Am Gate frühstücken wir noch und beobachten eine Herde Impalas, die Richtung Gate marschiert. Wahrscheinlich haben sie gehört , dass es ausserhalb keine Löwen gibt ;) Da sie keinen Exitpass haben, müssen sie allerdings drinnen bleiben.



Völlig übermüdet machen wir uns auf den Weg nach Johannesburg, lassen das Auto vorsichtshalber noch waschen (Britz behält sich vor 1000,00 Rand für Autowäsche zu kassieren) und fahren zur Autorückgabe. Hier läuft alles prima und früh sind wir im Flughafen. Der Flug ist ruhig und pünktlich, ich schlafe schon beim Essen ein und um 9.00 Uhr sind wir bereits wieder zuhause. Es ist kalt und wir müssen erstmal einheizen.
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Letzte Änderung: 09 Jun 2015 09:16 von Montango.
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Fazit:
Der Krüger und wir werden auch beim zweiten kurzen Versuch keine Freunde. Da wir ja wußten, dass die Campsites uns aufgrund der vielen Menschen nicht gefallen, hatten wir zumindest auf die ein oder andere tolle Sichtung gehofft. Aber wir hatten einfach etwas Pech. :(
Die anderen Parks haben uns positiv überrascht, da wir nur auf wenige andere Fahrzeuge gestossen sind, schöne Sichtungen hatten und teilweise einsame und schöne Campsites. :) Insbesondere der äusserste Osten mit Kosi Bay, Tembe und Ndumo bietet tolle Landschaften und mehr afrikanisches Leben entlang der Strassen.
Das Auto war (insbesondere zu diesem günstigen Preis) besser als erwartet, Auto und Campingausstattung waren neu. Das von Britz verbaute Canopy ist wirklich klasse. Der Nissan ist deutlich schlechter als ein Hilux, aber für diese Tour absolut ausreichend. Die Campingausstattung war ausreichend, zumal alles was fehlte noch gebracht wurde.
Die Übergabe am Auto verlief ausgesprochen flüchtig, hier muss man hartnäckig sein und sich alles zeigen bzw. vorführen lassen. Bei der Rückgabe ist Britz da sorgfältiger, es werden sogar die Löffel einzeln gezählt. :) Britz behält sich 1000,00 Rand für Autowäsche vor, falls der Wagen übermäßig verdreckt ist.
Es fehlt ein Laken für die Matraze, wir haben (da wir eigene Schlafsäcke dabei hatten) einen der zur Ausstattung gehörenden Schlafsäcke dafür genutzt. Es fehlt ein Erste-Hilfe-Set, Karten, Reifenreparaturset usw. Der Kompressor war eher Marke Chinaschrot. Bei 4 Reifen mußte man zwischendurch Pause machen, da er so heiss wurde, dass es qualmte. :ohmy:
Ein NoGo ist das Fehlen von jeglichem Werkzeug. Da helfen auch Schnorchel und Hi-Jack nicht .
Insgesamt würde ich das Auto für eine Afrika Light Tour wieder mieten aufgrund des günstigen Preises in der Nebensaison, in die Kalahari oder andere abgelegene Gebiete würde ich damit nicht fahren wollen.
Alles in allem war es eine abwechslungsreiche, sehr entspannte Tour durch schöne Landschaften. Entgegen unserer Befürchtungen war es nie langweilig, wenn auch der „Abenteueranteil“ fehlte. ;) Dafür hatten wir aber zum ersten Mal nicht einmal eine Reifenpanne.
Afrika Light eben. :)

LG

Montango
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Letzte Änderung: 09 Jun 2015 09:43 von Montango.
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