THEMA: Ostern - entlang der Garden Route mit gutem Wein!
17 Jun 2015 12:20 #388553
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  • Alexa am 17 Jun 2015 12:20
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Hallo Biggi,
nachdem mich die Afrika-Sehnsucht quält und das Wetter sowieso schrecklich ist hier habe ich mir mit Deinem Bericht gerade eine sehr schöne Mittagspause in Südafrika gegönnt und alles nachgelesen B) Ein wunderschöner Bericht mit tollen Bildern, man kann richtig mit Euch genießen :woohoo: Ihr hattet da wirklich schöne Erlebnisse und habt viel gesehen und genossen - vielen Dank, dass Du uns daran teilhaben lässt :kiss:
Liebe Grüße, Alexa
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17 Jun 2015 15:04 #388576
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  • tiggi am 17 Jun 2015 15:04
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Ihr lieben Fomis, alle!
ich habe viel zu viele Bilder gemacht und bin jetzt beim Auswählen selber erstaunt, was wir in der kurzen Zeit alles erlebt haben. Es gab sogar noch mehr!

@ Guggu - der Swartbergpass wäre auch für Guggu-Mann sehr schön! :woohoo:

@ Alexa - deine Mittagspause hat dir hoffentlich noch Zeit zum Essen gegeben? Ich möchte nicht Schuld sein, wenn du den Nachmittag, gedankenverloren, am PC eine Reise buchst? :sick: :silly:
Aber so kann man sich den Arbeitstag versüßen!

@ Sabine - die Erdmännchen lassen sich bei Regen nur ungern blicken. Ich drücke aber alle Daumen, dass ihr die Familie beobachten könnt. Es ist wirklich ein nettes und putziges Erlebnis. Die De Zeekoe Farm ist aber auch ohne die Erdmännchen einen Aufenthalt wert. In der Umgebung kann man viel erleben und an diversen anderen Aktivitäten teilnehmen, die auf der Farm angeboten werden.

@ Nane - ich würde das nächste Mal keine drei Nächte im Addo bleiben. In der näheren Umgebung gibt es tolle private Game Reserves, die unbedingt einen Besuch wert sind. Sicherlich sind viele deutlich teurer als der Addo, aber ergänzend lohnen sich dort ein oder zwei Nächte. Sehr schön ist das Shamwari Game Reserve. Wir haben im Addo deren private Fernsehsendung gesehen. Das muss dort sehr interessant sein.

Liebe Grüße
Biggi
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05 Jul 2015 11:05 #390566
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  • tiggi am 17 Jun 2015 15:04
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Ihr Lieben,
nun lässt die Hitze mich am kühlen PC verweilen. Ich finde endlich mal wieder Zeit fürs Forum und muss gleich die traurige Mitteilung vom Tod Bongolanders, Johannes, lesen. Es ist schockierend, lässt aber bestimmt jeden über das Leben nachdenken. Wir sollten weniger meckern, uns weniger über unwichtige Dinge aufregen und tatsächlich jeden Tag genießen.

In diesem Sinn werde ich jetzt die letzten Tage unseres Osterurlaubes in Südafrika aufarbeiten und dabei noch einmal viele schöne Erinnerungen wach werden lassen.

Biggi
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05 Jul 2015 11:11 #390568
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  • tiggi am 17 Jun 2015 15:04
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Cango Cave, Red Mountain Reserve und über die R62 nach Montagnu




Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns von der Farm. Für 10.00 Uhr hatten wir eine Tour durch die Cango Cave geplant. Wir erreichten rechtzeitig den Eingang. Hier sollte man auch etwas Zeit mitbringen. Ein Infocenter schildert ganz anschaulich die Geschichte der Höhle, ein Curioshop verleitet zum Geldausgeben und ein Restaurant wartet auch noch auf die Besucher. Die Führung war sehr nett und interessant, aber nicht spektakulär. Wir besuchten vor einigen Jahren die Tropfsteinhöhle von Postojna/Slowenien, eine der größten Karsthöhlen auf der Welt. Diese Höhle hat uns deutlich besser gefallen. Die Cango Cave in Oudtshoorn ist von innen sehr trocken, deshalb wirken die Skulpturen oft ergraut und glänzen nur, wenn sie durch Lampen angestrahlt werden. Die Beleuchtung der Figuren wurde allerdings nur zeitweise angeschaltet. Beeindruckend ist die erste große Halle, in der früher Konzerte stattfanden. Die Akustik soll sehr gut sein. Leider gab es Gäste, die die Stalaktiten und Stalakmiten beschädigt haben, deshalb gibt es nun keine Konzerte mehr.


Im Infocenter....


Bevor der Abstieg in die Höhle beginnt, versammelt man sich mit vielen Menschen in einer Vorhöhle, in der das Leben der ersten Bewohner nachgestellt ist. Es folgen ein Sicherheitsmaßnahmen und Verhaltensregeln. Dann begibt sich, die doch recht große, Gruppe auf die etwa 1-1/2 stündige Tour.


Als erstes erreicht man die wirklich große Konzerthalle,


mit dieser Lampe stieg der Entdecker hinab. Heute sind hier elektrische Lampen zur Beleuchtung installiert.
Ein paar Impressionen aus der Höhle:










Während des Rundganges gelangt man an eine Stelle, an der die Stalaktiten und Stalakmiten in Regenbogenfarben angeleuchtet werden.
Inzwischen wurde unsere Gruppe geteilt, eine Führung fand in Englisch, eine andere in Afrikaans, statt. Wir quetschen uns alsbald durch enge Gassen, so dass man wirklich nur in Kleingruppen weiter gehen kann. Die Temperaturen steigen. Es wird sehr warm hier unten.






Diese letzte Skulptur wird als "Schloss Neuschwanstein" bezeichnet.

Um nicht nach Oudtshoorn zurückzufahren, nutzten wir die Gravelroad durch das Red Mountain Nature Reserve. Eine wirklich ganz tolle und abwechslungsreiche Landschaft. Hier gibt es viele kleine Chalet zu mieten. Das ist sicherlich eine gute Alternative zu Oudtshoorn. Einige Kilometer vor den Mountains führt die Pad an der, sehr elitäre und teuren, Swartberg Game Lodge entlang.

Durch einen Zaun sahen wir Oryxe, Giraffen, Zebras, Lechweantilopen und weitere Tiere, die zum Sawartberg GR gehören.





In Kruisrevier lohnt eine Pause in einem kleinen Cafe-Laden.


Chalets mitten im Red Mountain Nature Reserve

Nach den Red Mountains folgten wir der legendären Route 62, der längsten Weinstraße der Welt. Eine Kaffeepause bei Ronnys Sex Shop musste sein, obwohl der Cappuccino nicht große Klasse war. Wir machten ein paar Fotos...



Ziemlich urig, kultig - aber nicht unbedingt sehenswert!


An der R62!

Am Nachmittag erreichten wir das Mimosa Gästehaus in Montagu.


Montagu liegt eingebettet zwischen Bergen und viel Wein.





Wir sind noch zu einem Bummel aufgebrochen, aber um 17.00 Uhr schließen alle kleinen Geschäfte oder Museen. Um 16.55 Uhr standen wir vor dem Jouberthaus (Museum) und die ältere Dame, die das betreut, entschuldigte sich, dass sie schließen muss. Sie erklärte uns, dass sie einen Sicherheitsalarm auslöst, wenn sie länger bleibt. Sie war sehr nett und bot uns an, am nächsten Morgen extra für uns um 8.30 Uhr zu öffnen. Offiziell öffnet sie erst um 9.00 Uhr. Aber das Personal ist schon ab 8.00 Uhr vor Ort.

Biggi
Letzte Änderung: 05 Jul 2015 12:20 von tiggi.
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05 Jul 2015 13:53 #390586
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Montagu und Franschhoek

Den Abend verbrachten wir mit viel Wein in netter Gesellschaft und wieder einmal bei einem super leckeren Abendmenü. Dem Schweizer Eigentümer gehört ein Weingut, auf dem neben den Muscatelweinen auch Tafelweine produziert wurden. Zum Aperitif gab es dann einen recht süßen, rosefarbenen Muscatelwein, als Vorspeise aßen wir nach dem hausgemachten Brot mit Aioli ein zartes Springbok-Capaccio (da wir keine Meeresfrüchte und -tiere mögen) , der zweite Gang bestand aus Rucola, mit einer Eierspeise in grüner Soße (?), zum Maincourse gab es natürlich Straußenfilet mit Gemüse und Rosmarinkartoffel und zum Nachtisch eine Mokkacreme mit Eis und lauter Leckerein. Das Essen kostete 350 R/Pers. zgl. Getränken. Wir entschieden uns für einen sehr guten Sauvignon. Es war aber jeden Rand wert!

Leider hatte ich nur das Handy beim Essen, deshalb etwas unscharfe Bilder. Ich denke, das regt dann nicht so den Appetit an??? :angry:











An diesem Abend wurde ab 20.00 Uhr , für ca. 1,5 Stunden der Strom abgestellt. Dieses wird im südlichen Afrika von Region zu Region hin und wieder einmal gemacht, da die Atomkraftwerke nicht genug produzieren. Eine Art des Sparens. Unser Dinner wurde dann zum Candlelightdinner. Sehr praktische Solarleuchten wurden verteilt.


Den Nachtisch genossen wir dann bei Kerzen-Solarlicht.

Am nächsten Morgen sind wir zuerst zum Museum gefahren und haben eine sehr persönliche und ausführliche Führung bekommen. Die ältere Dame hat sich wirklich gefreut, uns wiederzusehen. Sie konnte in einem guten und verständlichen Englisch die Entwicklung von Montagu wiedergeben.


Vor dem Joubert House: Dieses Haus ist das älteste in Montagu und erzählt die Geschichte der ersten Siedler, die sich in den frühen 20 ´er Jahren des 18. Jhdts. in diesem Tal niederließen. Das Haus wurde ca. 1853 erbaut, durch eine große Flut wieder zerstört und dann erneut aufgebaut. Seit 1975 ist es ein Museum und beherbergt einen großen Kräutergarten, der noch liebevoll gepflegt wird.










Eigentlich wollten wir uns noch die Thermalquellen anschauen, aber leider kann man dort nichts sehen, wenn man nicht direkt als Badegast zu Fuß das Gebiet besucht. Es waren gerade Ferien in Südafrika und viele, viele Inder verbrachten ihre freie Zeit in diesem Bad. So sind wir noch zur Montagu-Früchte-Fabrik gefahren und haben im dortigen Laden einige getrocknete (Früchte-)Tüten mitgenommen. Im Zentrum entdeckte ich noch einen kleinen Souvenirladen und somit kamen wir nicht so schnell weg, wie eigentlich geplant.





Montagu ist ein kleiner sehr ruhiger Ort, der nicht viel zu bieten hat. Seine Häuschen sind alle schön weiß gestrichen, Verkehrsschilder warnen vor Katzen, die die Straßen kreuzen.









Es geht für uns weiter über die R62 .

Das alte Fort am Kogman`s Kloof, durch einen kleinen Tunnel verließen wir die Gegend um Montagu.

Über Ashton und Robertson gelangten wir nach Franschhoek. Unser erstes Ziel war das Weingut "La Motte".
Nach einer Weinprobe mit sechs verschiedenen Weinen war ich schon ziemlich angesäuselt. Dieses Weingut wird von vielen Touristen besucht, ist sehr hübsch gelegen und modern gestaltet. Die Weine lohnen einen Besuch, auch das Restaurant wird stark frequentiert.



Weine im Museum!






Nach dem Besuch des Museums (muss nicht unbedingt sein!), schlendert man durch den herrlichen Garten. Wir haben an einer Weinprobe teilgenommen, eine Brücke führt zur Winetasting Hall.






Hier gelangt man zum Weinkeller.


Geheimes Kämmerlein im Weinkeller.

Rotweine lagern in Eichenfässern.


Die Weine waren gut, jedoch haben wir noch nicht den richtigen für uns gefunden.
Ursprünglich wollten wir mit der Winetrain 6 Weingüter besuchen, wir haben dann aber darauf verzichtet, denn man kann alle Weingüter mit dem Auto erreichen und da wir ohnehin nicht so viel trinken konnten, weil mein Mann ja noch bis Champs Bay fahren musste, hat sich das erledigt.

Das Weingut Chamonix stand als nächstes auf unserer Liste. Es sah in einem Prospekt sehr romantisch aus. In einem Wald gelegen, sollte dort ein Bächlein plätschern und das am Restaurant vorbei.

Als wir dort ankamen, war das Bächlein ausgetrocknet, die Speisekarte gefiel uns auch nicht und so verließen wir das Gut bald wieder und fuhren ins Zentrum von Franschhoek. Dort aßen wir zu Lunch und bummelten durch die belebte Hauptstraße.



Kirche und Turm in Franschhoek




Hier kann man Tickets für die Winetram kaufen.


Kleiner afrikanischer Markt.


Bilder einer Galerie



Wir sind noch quer durch den kleinen, sehr touristischen Ort, mit seinem Souvenirmarkt, gebummelt und gegen Abend haben wir uns auf den Weg ins 70 Kilometer entfernte Camps Bay gemacht, wo wir die letzten drei Nächte bleiben wollten.

Biggi
Anhang:
Letzte Änderung: 05 Jul 2015 16:06 von tiggi.
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05 Jul 2015 19:30 #390619
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